Zahl der Woche

Erste Lockerungen in Sicht, staatliche Unterstützungen greifen, die Kommunikation in Tbit/s. Welche Zahlen uns in dieser Woche begleitet haben, soll hier kurz aufgezeigt werden.

Internet Traffic

Die Wichtigkeit einer funktionierenden Internetinfrastruktur und Investitionen in den Breitbandausbau zweifelt niemand mehr an: der steigende Datenverkehr in den letzten Wochen durch zusätzliche Kommunikationskanäle und quantitative Nutzung des Netzes (Cloud, Datentransfer, Video- und virtuelle Meetings plus Social Media Verstärkung) sowie digitaler Weiterbildung in B2B, Schule und Lehre spricht für sich. Nun rechnen wir also in Terabit pro Sekunde.

Was bedeutet das konkret für den wichtigsten Verkehrsknoten in Deutschland? Schon im März wurden am Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main neue Spitzenwerte beim Datendurchsatz gemessen, Tendenz steigend. Das Datenvolumen von 9,1 Terabit pro Sekunde – das ergibt im Vergleich wieviel? Die folgende Grafik klärt auf:

Bildrechte: DeCIX

Das Volumen der deutschen Finanzhilfen entspricht 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des vergangenen Jahres. Bund und Länder mobilisieren hier sehr viel mehr Mittel als andere Staaten. Der deutsche Schutzschirm setzt sich aus 236 Milliarden Euro Soforthilfen, 500 Milliarden Euro Stundungen von Steuern und Abgaben sowie 1.322 Milliarden Euro sonstigen Finanzhilfen und -Garantien (u.a. Kreditgarantien der KfW in Höhe von 811 Milliarden Euro) zusammen.

Vorgezogener Verlustvortrag und Steuererleichterungen für Unternehmen

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen sollen ihre 2020 anfallenden Verluste bereits im laufenden Jahr mit Gewinnen aus 2019 verrechnen können. Auf diesen Schritt, der die Betriebe um rund 4,5 Milliarden Euro entlasten kann, haben sich am Mittwoch Bundesfinanzminister und die Finanzministerien der Länder geeinigt. Für den vorgezogenen Verlustrücktrag hatte sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stark gemacht.

Die Details regelt der gemeinsame Bund-Länder-Erlass. Der vorgezogene Verlustrücktrag sei ein „gutes Signal für die betriebliche Liquidität“, so die DIHK. Unternehmen können demnach in diesem Jahr absehbare Verluste mit bis zu 15 Prozent ihres früheren Jahresgewinns verrechnen. Damit könnten sie schon 2020 eine Rückerstattung von Finanzamt erhalten, die sonst erst im Frühjahr 2021 möglich gewesen wäre.

Weitere Übersichten zu steuerfreien Leistungen für Arbeitnehmer, Fristverlängerungen und Steuererleichterungen hier

 

Lockerungen in Sicht?

Seit dem 20.4. gibt es erste Lockerungen für Firmen und Handel. Nun wollen die Wirtschaftsministerien in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weitere und vor allem einheitliche Lockerungen der Vorgaben durchsetzen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar