Von Tag zu Tag

INSITE-Interventions ist für seine Kunden verlässlicher Partner in allen Fragen rund um Erhalt und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten und Organisationen und wurde nun als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit den Geschäftsführern Dr. Maren Kentgens und Dr. Matthias Conradt über aktuelle und künftige Herausforderungen, das schönste Kundenfeedback und neue Projekte gesprochen.

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Maren Kentgens: Mein größter Lernprozess im letzten Jahr war von Tag zu Tag zu planen, von Woche zu Woche zu leben und Schritt für Schritt voranzuschreiten – Planung galt von einem auf den anderen Tag nicht(s) mehr. Daneben möchte ich aber auch unterstreichen, dass ich bestätigt bekommen habe, wovon ich seit Jahren überzeugt bin: Gesundheit in seiner zentralen Bedeutung in allen Lebensbereichen. Und das beides sind für mich wichtige Botschaften, die wir uns auch nach der Pandemie aufrecht erhalten sollten.

Matthias Conradt: Für mich persönlich war die größte Erkenntnis, dass die Pandemie massiven Einfluss auf die Gesamtgesundheit aller hat – und man das Ziel der eigenen Gesunderhaltung nur gemeinsam erreichen kann. Es geht weniger darum, an individuellen Eigeninteressen festzuhalten, sondern darum, das Problem kollektiv zu lösen. Dies wird auch zukünftig großen Einfluss auf den Umgang mit gesundheitsrelevanten Themen haben.

 

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“ Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Beide gemeinsam: Durch unsere Nähe zu unserem Gesellschafter Asklepios konnten wir direkt von deren langjähriger Expertise im Gesundheitsumfeld profitieren. Auch dadurch hatten wir zu jeder Zeit einen hochprofessionellen Umgang mit der Pandemie mit detailliert ausgearbeiteten Hygienekonzepten für Beschäftigte und Kunden.
Als Organisation in einem dynamischen Umfeld sind wir es gewohnt, uns stetig zu verändern. Daher hat natürlich auch und besonders das letzte Jahr für uns Veränderungen mit sich gebracht – sowohl im Portfolio als auch auf Organisationsebene. Veränderung ist für uns immer positiv, da sie konsequenterweise der Marktdynamik folgt.

 

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Beide gemeinsam: Unsere Stärke liegt darin, dass wir für unsere Kundenunternehmen ganz viele Aspekte der Mitarbeiter- und Organisationsgesundheit professionell bedienen, wie ein Schweizer Taschenmesser. Gerade weil wir die einzelnen Organisation in ihrer Einzigartigkeit sehen und unterstützen.

 

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Beide gemeinsam: Unsere auch schon pilotierte Vision ist, alle in der Organisation aufkommenden gesundheits- oder arbeitsbezogenen Schieflagen aus einer Hand zu bedienen. Sei es auf Individual-, Gruppen- oder Organisationsebene!

 

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Maren Kentgens: Dass wir unkompliziert und flexibel auf jede neue Herausforderungen in 2020 reagiert haben, psychologische Sprechstunden auf Video umgestellt oder Unterstützungsangebote für Homeofficesituationen oder Führungskräftetrainings online umgebaut haben. Und so gerade in herausfordernden Zeiten für das Unternehmen als Ganzes eine große Hilfe waren!

Matthias Conradt: Mich persönlich hat ein Feedback einer Mitarbeiterin eines Kunden sehr berührt, dass sie es mit unserer Hilfe aus einer für sie hoffnungslosen Situation wieder rausgeschafft und eine Zukunftsperspektive entwickeln konnte. Das ist der größte Lohn unserer Arbeit!

 

Was glauben Sie, was sind die größten Herausforderungen für Corporate Health in den nächsten Jahren?

Beide gemeinsam: Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die persönlichen und zwischenmenschlichen Probleme von Mitarbeitenden durch die zukünftige Arbeitsgestaltung eher zunehmen wird. Arbeitskontexte und deren potentielle Schieflagen werden sich individualisieren. Für Organisationen wird es wichtig sein, darauf die passenden Antworten zu finden.