Verlängerung des Lockdowns: Wie geht es weiter?

Der Bund-Länder-Gipfel hat beschlossen, den Lockdown bis zum 7. März zu verlängern, um die Infektionen mit dem Coronavirus weiter einzudämmen. Dennoch gibt es Ausnahmen. Was kommt jetzt auf die Unternehmen zu?

Vieles bleibt zunächst, wie es ist. Die einzige flächendeckende Ausnahme bilden Friseursalons, die mit entsprechenden Hygienemaßnahmen bereits zum 1. März wieder öffnen dürfen. Weitere körpernahe Dienstleistungen bleiben jedoch weiterhin untersagt. Ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen sollen aber auch diese sowie der Einzelhandel, Galerien und Museen wieder öffnen dürfen.

Einige Bundesländer haben zudem eigene Regelungen angekündigt; so will Schleswig-Holstein auch Zoos und Gartenbaucenter sowie bestimmte Sportmöglichkeiten zum 1. März öffnen, Niedersachsen will bereits zum 13. Februar – rechtzeitig zum Valentinstag – Blumenläden und Gartencenter den Betrieb wieder erlauben.

Für Hotels und Gastronomie gibt es bisher keine weiteren Ankündigungen; private und geschäftliche Reisen sollen weiterhin so stark wie möglich eingeschränkt werden, Arbeitgeber*innen sollen, wo immer möglich, Home Office ermöglichen.

Über die Präsenzangebote von Schulen und Kindergärten treffen die Bundesländer eigene Regelungen.