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„Trink Was(ser), Deutschland!“

Was und wie viel trinken die Menschen in Deutschland in ihrem Alltag? Mit welchen Getränken stillen Sie am liebsten ihren Durst? Jeder Mensch hält es mit dem Trinken ein bisschen anders und besonders im Sommer ist das Thema wichtiger denn je. Die TK-Trinkstudie „Trink Was(ser), Deutschland!“ hat herausgefunden, wie das Trinkverhalten in Deutschland genau aussieht.

Wasser ist der Hauptbestandteil unseres Körpers und unabdingbar für alle lebensnotwendigen Prozesse des Menschen. Als Bestandteil von Zellen und Geweben formt es den Körper und ist wichtig für den Flüssigkeitshaushalt, außerdem hilft es die Nährstoffe aufzunehmen und ist unser körpereigenes Kühlmittel – ohne Wasser läuft also nichts und trotzdem trinken wir nicht genug davon.

Genau das hat die diesjährige TK Lifestylestudie „Trink Was(ser), Deutschland!“ herausgefunden und dafür über 1000 Menschen deutschlandweit befragt.

Flüssigkeitsmangel: ein alltägliches Risiko

Dabei kam nicht nur heraus, was das Lieblingsgetränk der Deutschen ist (Kaffe & Tee), sondern auch, dass es nur sieben von zehn Erwachsenen gelingt, ausreichend über den Tag verteilt zu trinken und so für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt sorgen. Der empfohlene Richtwert für die tägliche Flüssigkeitsmenge liegt bei 1,5 – 2,5 Litern und elf Prozent der Befragten glauben, dass Sie diese selten oder nie erreichen. Dabei kann schon ein geringer Flüssigkeitsmangel von zwei Prozent zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Wenn das Durstgefühl auftritt, besteht bereits ein Flüssigkeitsmangel, welcher schnell eine verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zur Folge haben kann. Genau daher hat sich die TK-Studie unter anderem auch auf das Trinkverhalten im Setting Arbeitsplatz konzentriert, da hier ein besonders hohes Risiko für eine nicht ausreichende Flüssigkeitsaufnahme besteht.

Jeder zweite Berufstätige weist einen Flüssigkeitsmangel während der Arbeitszeit auf, wohin hingegen es nicht erwerbstätigen Befragten zu 70 Prozent gelingt,+ ausreichend zu trinken. Der tägliche Stress reduziert das Durstgefühl, der Zugang zu Getränken ist teilweise erschwert und fehlende Pausen oder Sanitärräume beeinflussen das Trinkverhalten der Beschäftigten negativ. Viele Befragte versuchen daher am Abend den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen, doch das funktioniert leider nicht so gut wie gedacht. Der Körper kann pro Stunde nur einen Liter Wasser verwerten, daher sollte man immer regelmäßig über den Tag verteilt trinken, um die eigene Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu erhalten.

Doch wie gelingt das im stressigen Berufsalltag? Tipps dafür könnten sein:

  • Getränke immer in Sichtweite aufstellen
  • Feste Trinkrituale etablieren – z.B. bei jedem Gang zum Kopierer
  • Zu jeder Mahlzeit auch ein Glas Wasser trinken
  • Lassen Sie sich jede Stunde durch z.B. Trinkwecker, Smart Bottle oder Trink-Apps an das Trinken erinnern
  • Nehmen Sie zwischendurch wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Orangen oder Gurke zu sich

An diesem Punkt sind aber vor allem auch die Arbeitgeber gefragt, ihren Beschäftigten bei der Erhaltung regelmäßiger Trinkpausen zu unterstützen. Einfache Maßnahmen wie beispielsweise das Aufstellen von Wasserzapfstellen in Arbeitsplatznähe oder regelmäßige Informationskampagnen zum Thema Trinken sind insbesondere bei Hitze und körperlicher Anstrengung am Arbeitsplatz eine gute Maßnahme, um dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden regelmäßig zum Glas Wasser greifen.

In diesem Sinn gilt also: Viel und regelmäßig trinken, um lange gesund und fit zu bleiben.

Die komplette TK Trinkstudie finden Sie hier.

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