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Praxisseminar Betriebliches Gesundheitsmanagement | 30. März – 03. April 2020 | Bielefeld

Nutzen Sie Ihre Chance: für die ersten drei Anmeldungen ist die Teilnahme am Praxisseminar kostenfrei!
Aber auch Nachzügler haben Glück: in Zusammenarbeit mit der Corporate Health Initiative erhalten auch die folgenden Buchungen 20% Rabatt auf den Seminarpreis.

Die Gesellschaft im 21. Jahrhundert ist eine Kopfarbeitergesellschaft,
in der die psychische Gesundheit immer wichtiger für den Unternehmenserfolg wird. Mitarbeitende, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren und eine enge Bindung an ihre Organisation entwickeln, sind
gesünder und leistungsbereiter. Führung, Kultur und Beziehungsklima sowie die Sinnhaftigkeit der Aufgaben haben darauf den größten Einfluss. Eine Kultur vertrauensvoller Zusammenarbeit wirkt gesundheitsfördernd
und steigert Qualitätsbewusstsein und Produktivität.

Der 5-tägige Kompaktkurs liefert Ihnen als Führungskraft oder Gesundheitsexperte einen umfassenden Überblick zu Theorie und Praxis des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren mit Ihnen, wie Sie ein leistungsstarkes BGM in Ihrer Organisation systematisch aufbauen und nachhaltig weiterentwickeln können.

Seminarinhalte

» zum Rahmenprogramm

  • Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert:
    • Globalisierung und Strukturwandel
    • Digitalisierung und Arbeit 4.0
    • Alternde Belegschaften und Fachkräftemangel
    • Psychische Beeinträchtigungen
  • Gesetzliche Anforderungen und Leitlinien für BGM
  • Qualitätsstandards und Kennzahlen im BGM
  • Gesundheitsfördernde Führungskultur
  • BGM und Organisationsentwicklung
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
  • Unternehmensbeispiele
Dozenten

Fachlich ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis unter der Leitung von Prof. (em.) Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Andreas Blume (HR&C Dr. Blume und Partner, Bochum)

Veranstaltungszeitraum

Montag, 30. März bis Freitag, 03. April 2020

Veranstaltungsort

Universität Bielefeld/Hauptverwaltung Studierendenwerk
Morgenbreede 2-4 | 33615 Bielefeld

Das Teilnahmeentgelt beträgt 1.490 Euro. Darin enthalten sind alle Lehr- und Lernmaterialien. Nicht enthalten sind Übernachtungs-, Verpflegungs- und Fahrtkosten.

Möglichkeiten zur Förderung beruflicher Weiterbildung beantworten wir Ihnen gerne persönlich:

Tel: 0521 106-4579
E-Mail: bgm@uni-bielefeld. de

Wird die Nummer Eins der Fehlzeiten abgelöst?

Die Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2020 liegen vor. Hier finden Sie einen ersten Ausblick.

Im Jahr 2019 waren laut TK Gesundheitsreport 2020 für die meisten Fehlzeiten die psychischen Erkrankungen verantwortlich. Mit rund 19 Prozent aller Fehlzeiten ist das der höchste Wert im Vergleich zu den anderen Diagnosen. Somit werden die Spitzenreiter Rückenbeschwerden & Erkältungskrankheiten auf die Folgeplätze verwiesen. Depressionen haben mit durchschnittlich 2,89 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Kopf sogar noch einmal gegenüber den Vorjahren zugelegt.

Im Jahr 2018 lagen die Werte bei 2,77 und im Jahr 2017 bei 2,71 Tagen.

Bei der regionalen Verteilung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht viel geändert: Mit 12,6 Fehltagen gilt Baden-Württemberg nach wie vor als das Bundesland mit den geringsten Fehlzeiten.

Es folgt Bayern mit 13,3 Fehltagen. Wie in den Vorjahren gibt es die höchsten Fehlzeiten in Mecklenburg-Vorpommern (19,8 Fehltage), Sachsen-Anhalt (19,5 Fehltage) und Brandenburg mit durchschnittlich 19,3 Fehltagen je Versichertenjahr.

Die Zahlen stammen aus den Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2020. Grundlage dafür bilden die rund 5,3 Millionen bei der TK versicherten Erwerbstätigen.

Praxis Gesundheitsbranche 

Interessant im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen sind zudem neue Wege beim Einsatz digitaler Therapien. So bietet die Techniker Krankenkasse als erste Krankenversicherung in Deutschland ab sofort eine digitale Therapie zur Behandlung von Angststörungen an. Zum Einsatz kommen dabei Virtual Reality (VR) Anwendungen samt App, die erstmalig eine leitliniengerechte Fernbehandlung von Angststörungen ermöglichen. Dabei können die Teilnehmer innerhalb von vier Wochen eine App-gestützte Therapie mit zahlreichen Schulungsvideos und digital angeleiteten Übungen absolvieren. Die einzelnen Bausteine der Therapie seien wissenschaftlich sehr gut erprobt und haben sich in zahlreichen Studien bewährt, so Dr. Bartosz Zurowski vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck.

DAX-Unternehmen gegen Depressionen

In einer Umfrage von Business-Insider Deutschland zeigen die größten deutschen Unternehmen, wie sie Depressionen bei Mitarbeiter*innen vorbeugen und begegnen. Weiterlesen

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Mit dem medizinischen Check-up zu einer nachhaltigeren Gesundheit

Check-Ups fördern das Gesundheitsbewusstsein und tragen zu einem souveränen Umgang mit der eigenen Gesundheit bei. Warum sie auch als Frühwarnsystem fungieren können, erklärt Dr. Markus Moser, Check-Up-Arzt im Berliner Helios Prevention Center. Weiterlesen

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Arbeitsbelastung als Unternehmensaufgabe: Das BAuA Faktenblatt zur Arbeitsintensität in Deutschland

Deutsche Erwerbstätige empfinden die hohe Arbeitsintensität zunehmend als Belastung. Das geht aus dem aktuellen Faktenblatt „Zeitdruck und Co – Wird Arbeit immer intensiver und belastender?“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA hervor. Zur Erstellung des Faktenblattes wurden BIBB / BAuA Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018 ausgewertet. Weiterlesen