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Kennziffern für den Unternehmensreport, Arbeitsplatzprogramme und transparente Kommunikationsabläufe

Nachhaltigkeit im BGM – viele Firmen stehen vor der Entscheidung Gesundheitsmanagement „anders“ aufzustellen. Wo fängt man aber an? Wir haben nachgefragt bei Andreas Kummer, Inhaber der Motio GmbH Berlin, Gebietsleiter für Berlin und Brandenburg und Geschäftsführer der Motio Verbundgesellschaft mbH.

Herr Kummer, worin besteht die Herausforderung bei nachhaltigen BGM Ansätzen?

Andreas Kummer: Aus meiner Sicht geht es um folgendes: Führungskräfte sind der „Schlüssel“ für die Etablierung nachhaltiger Systeme im BGM. Dafür braucht es definitiv ein neues Bewusstsein für die eigene Vorbildrolle sowie die Faktoren der Einflussnahme. Dies geht einher mit dem Verständnis, dass man hier eine hohe Verantwortung für Gelingen oder Misslingen trägt. Motivation ist dabei ein Kernelement. Denn hier gilt es, genau diese Motivation trotz möglicher Misserfolge aufrecht zu erhalten. Eine stetige Evaluation und Prozessoptimierung muss also zum Standard in den Unternehmensprozessen werden.

Wie dies gelingt? Unabhängig davon ob dies von „draußen“ oder intern realisiert werden kann: Das Identifizieren von passgenauen Lösungen für ein Unternehmen unter Berücksichtigung bereits vorhandener Strukturen ist das A und O. Dies gelingt aber nur, wenn alle Beteiligten da abgeholt werden, wo sie gerade stehen und an dem Prozess partizipieren können. Transparente Kommunikation ist also Pflicht für jede Führungskraft.

Welche Kennziffer im BGM sollte jedes Unternehmen parat haben?

Andreas Kummer: Hier gibt es immer noch viele Missverständnisse. Objektive Kennzahlen werden ja in der Regel für das Reporting eingesetzt. Wir sind aber mittlerweile viel weiter bei der Erhebung und Implementierung von Kennzahlensystemen.

Unterscheidet man zwischen „harten“ und „weichen“ Faktoren, so kann man folgendes sagen:

Harte (objektive) Kennzahlen werden als Spätindikatoren genutzt: dazu zählen unter anderem der Rückgang von AU-Tagen beziehungsweise erfolgreich umgesetzte BEM-Verfahren. Für nachhaltiges BGM sind jedoch eher die sog. weichen Kennziffern wichtig, die als Frühindikatoren gelten. Hier reden wir also von der Mitarbeiterzufriedenheit mit dem Betriebsklima und den Arbeitsbedingungen, der erfahrenen Unterstützung durch Führungskraft und Kollegen sowie generell dem Gesundheitsverhalten.

Worin besteht das Ziel von Arbeitsplatzprogrammen (APP) die Sie mitbegleiten?

Andreas Kummer: Bei den derzeit realisierten Programmen wird unterschieden, welches Ziel primär verfolgt wird. Geht es um Stressprävention oder/und um den Bereich Muskel/Skelett, danach geht es in die Analyse und Erstellung der Einzelbausteine.

Bei den Arbeitsplatzprogrammen haben wir es mit komplexen Ansätzen zu tun, die den Transfer in den Alltag ermöglichen. Es geht also wie im Bereich Muskel-Skelett- APP nicht nur um eine ergonomische Beratung und Optimierung, sondern immer auch um die Vermittlung von Gesundheits-Aspekten mit anschließender Umsetzung im Arbeitsalltag. Persönliche Beratung, individuelle Strategien zum Belastungsmanagement und eine begleitende Supervision sind wesentlicher Bestandteil des APP. Zusammen mit der Belegschaft werden die Arbeitsplatzverhältnisse während eines Arbeitsplatzprogrammes optimiert. Das ist wichtig, weil nur so Investitionen in die Arbeitsumgebung wirkungsvoll sind, wenn der Arbeitsplatz aktiv mitgestaltet und adäquat genutzt werden kann. Nur auf diesem Wege lässt sich Gesundheitskompetenz entwickeln und damit einher geht die Steigerung des Gesundheitspotentials einer ganzen Firma.

Vielen Dank für das Gespräch!

Zur Person: Andreas Kummer studierte Betriebswirtschaft, Pädagogik und Psychologie. Er agiert seit mehr als 30 Jahren als Trainer, Berater und Projektmanager in der Personal- und Organisationsentwicklung.

Zurück in die Zukunft – Den Back to Work-Prozess auf Basis objektiver Kennzahlen richtig gestalten

Durch die Corona-Pandemie hat sich der Arbeitsalltag für Arbeitnehmende und Führungskräfte radikal verändert. Das Arbeiten im Homeoffice und in versprengten Teams/Virtuellen Teams ist und war für viele neu. Das Koordinieren von privatem Umfeld und der Arbeitstätigkeit ist dabei wichtiger denn je und Führungskräfte machen es sich aktuell zur Hauptaufgabe ihre Teams durch `Führung auf Distanz` zu fokussieren und zu motivieren. All diese Herausforderungen verlangen Geduld und Kraft von jedem Einzelnen. Über allem steht die Frage: wie wird es in der Zukunft weitergehen? Mit der Lockerung der Schutzmaßnahmen ergeben sich nun auch neue Chancen für die Arbeitswelt. Um die Gesundheit der Mitarbeitenden und damit die wirtschaftliche Situation des Unternehmens nicht zu gefährden, müssen alle Beteiligten umdenken!

Die Exit-Strategie- Was kommt auf uns zu?

Der aktuelle Ausnahmezustand ist vorrübergehend. Aufgrund politischer Entscheidungen können Arbeitsplätze nach und nach wiederhergestellt werden. Der neue Beschluss der Arbeitsstandards verdeutlicht diesen Trend (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard, 2020). Doch von Rückkehr zur Normalität wie wir sie kennen, wird noch lange – vielleicht nie – keine Rede sein. Im Rahmen der Corona-Pandemie ist BACK TO WORK das Schlagwort der Stunde à dies ist allerdings kein „von Heute auf Morgen“, sondern ein Prozess. Die Annahme, dass Mitarbeitende wie gewohnt ihren Arbeitsabläufen nachgehen können ist so aller Voraussicht nach zunächst nicht denkbar. Es müssen neue Umgangsformen erlernt und Verhaltensmaßnahmen beachtet werden. Am Arbeitsplatz gelten neue Standards, auf die sich jeder einstellen muss. Büroräume werden leerer sein, Kantinen möglicherweise noch länger geschlossen und die Kaffeepause ist nur unter Berücksichtigung des Mindestabstands möglich. Somit ergibt sich hier einerseits die Chance das betriebliche Geschehen wieder anzukurbeln, andererseits gilt es gerade jetzt, auch die positiven Aspekte der Learnings der letzten Wochen mitzunehmen.

Was bedeutet das für die Arbeit?

Transparenz

Der Mensch bevorzugt das Vertraute (Eilers, S., Rump, J. & Zapp, D., 2017). Nun ändert sich die Arbeitssituation innert kürzester Zeit erneut. Die Frage nach Ängsten und Befürchtungen sollte aufgegriffen werden. Offenheit über diese Thematik fördert den Zusammenhalt und erleichtert den gemeinsamen Wiedereinstieg. Es ist wichtig, individuelle und gemeinsame Ressourcen zu stärken. Was brauche ich um mich weiterhin an meinem Arbeitsplatz sicher zu fühlen? Wie kann ich meine Mitarbeitenden in dieser Phase weiterhin motivieren? Wie können wir gemeinsam unter diesen Umständen gut miteinander arbeiten?

Kommunikation

Veränderung bedarf Kommunikation und Aufklärung. Für den Back to Work- Prozess muss eine klare Kommunikation über die Entwicklung gewährleistet sein. An wen können sich die Mitarbeitende mit Fragen wenden? Wie halte ich meine Mitarbeitenden auf dem Laufenden? Welche Kommunikationswege haben sich in der letzten Zeit als wertvoll gezeigt, wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Arbeitsroutinen

Ob die Arbeit vornehmlich im Homeoffice erfolgt, oder Mitarbeiter vereinzelt wieder zum Arbeitsplatz zurückkehren, die Arbeitsroutinen müssen neu gedacht werden. Es stellt sich die Frage, wie die Arbeit am effektivsten unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes umgesetzt werden kann. Unterschiedliche Organisationsformen können hier in Betracht gezogen werden und das Schichtarbeitsmodell wird für viele Unternehmen interessant.

Arbeitsplatzgestaltung

Ausgehend von den neuen Arbeitsschutzstandards müssen Büroräume und Arbeitsplätze teilweise umgestaltet werden. Auch wenn ein Schritt hin zur Normalität ermöglicht wird, muss klar sein, welche Verhaltensmaßnahmen angebracht sind und wie mit Arbeitsmaterialien umgegangen wird. Führungskräfte können hier durch festgelegte Regeln das Miteinander gestalten.

Arbeit 4.0

Wenn es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für die digitale Wende bei der Arbeit ist wann dann? Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig es ist, flexible Arbeitsplätze einzurichten und die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Die Digitalisierung ist branchenspezifisch bereits auf dem Vormarsch (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2015). Eine Weiterentwicklung in diesem Bereich kann als Chance für die Zukunft betrachtet werden und ist darüber hinaus wohlmöglich auch von existenzieller Wichtigkeit.

Wie und was umsetzen?

Gerade jetzt stehen Unternehmen und Führungskräfte vor der Frage, was umzusetzen wirklich Sinn macht. Alles was muss und das, was die Organisation wirklich braucht – doch wie erlangen Handelnde/Entscheider Entscheidungsgrundlagen für das Morgen….

Durch eine effektive und schnelle Befragung der Mitarbeitenden die die letzten Wochen im Homeoffice bei Kurzarbeit – oder auch 100 % Arbeitseinsatz agiert haben. Eine digitale Methodik, welche Ihnen in kürzester Zeit valide Daten zur (psychischen) Belastungssituation als auch Kennzahlen zu allen Soft Facts liefert, liefert Entscheidungsgrundlagen wie eine Rückholung der Mitarbeitenden bzw. eine Etablierung neuer Arbeitsstandards angegangen werden kann.

Ihre Vorteile einer solchen Analyse:

  • Zeit- und Kosteneinsparung durch onlinebasierte Erfassung
  • Einsparung von Ressourcen – keine langwierigen Interview-und Workshopschleifen
  • Einfachheit – intuitiv nutzbare Onlineanwendung
  • Sicherheit – Daten auf in Deutschland gehosteten Servern
  • Datenschutz – Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeiter sind ausgeschlossen
  • Individualisierbarkeit – branchen- und firmenspezifische Fragenkataloge
  • Validität – belastbare Daten durch innovatives Mehrfach-Befragungssystem
  • Schnelligkeit – sofortige Ergebnisdarstellung in Form von Kennzahlen
  • Präzision – eindeutige Identifikation der Belastungsfaktoren
  • Empfehlungen – Ursachen-/Maßnahmenhinweise für jede Abteilung/Team
  • Kennzahlen – zu allen Soft-Facts
  • die Zukunft im Griff – nachhaltig durch Wirksamkeitskontrollen/Trendchart
  • Prozessbegleitung – Optionale Begleitung des Folgeprozesses durch Aktivital

Mittels dieser sowohl einfachen, als auch trennscharfen Analysemethodik gelingt es, den Prozess – hin zur neuen Arbeit zielgerichtet zu planen und dabei die Handlungsfelder und Entwicklungen messbar darzustellen. Die Kombination einer modernen Analytik und einer spezialisierten Entwicklungsplanung ist hierbei einzigartig – in der Anwendung, in der Objektivität und in der Wiederholbarkeit.  Vertiefende Informationen erhalten Sie auch in Info-Webinaren.

Autoren: Prof. Dr. Volker Nürnberg, BGM Papst und Robin Freitag, Geschäftsführer der Aktivital.

Rückblick zum Thementag Corporate Health

Corporate Health im Fokus – am letzten Tag der Frühjahresonlinekonferenz Anfang Mai 2020 konnten die Teilnehmer des Thementages interessante Eindrücke und Hinweise aus Wissenschaft und Praxis für ihre Branchen mitnehmen.

Wie kann die unsichtbare Qualität von Organisationen mit Kennzahlen sichtbar gemacht werden? Einen spannenden Einblick lieferte den Teilnehmern die Keynote von Prof. Dr. Bernhard Badura ( Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards und der Corporate Health Initiative).  Am Modell vergleichbarer Unternehmen und Versorgungseinrichtungen mit ähnlicher Personalstruktur, aber unterschiedlichen Auslastungsquoten  bzw. hohen AU-Werten wird sehr schnell deutlich, dass herkömmliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen im Branchenvergleich an ihre Grenzen stoßen.

 

Von Kennzahlen, Wissenschaftsdebatten und Forderungen nach Vergleichsanalysen

Die Planung und Steuerung von Unternehmen mit nichtfinanziellen Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gewinnt zunehmend an Relevanz; Stakeholder und Investoren erwarten mittlerweile einen fundierten Über- und Ausblick zur Ausrichtung von Firmen hinsichtlich der Umweltaspekte, sozialer Nachhaltigkeit und Unternehmensführung. Auch die Kapitalbeschaffung im Unternehmen geht einher mit einer guten Informationspolitik und Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen.  Das Betriebliche Gesundheitsmanagement dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes der Mitglieder einer Organisation, es ist Grundlage für den kontinuierlichen Schutz und Verbesserung des Systems. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist dabei als lernendes System zu verstehen. Relevante Kennzahlen zur Steuerung des BGM müssen kontinuierlich erhoben werden, es geht aber darum, die Treiber, Frühindikatoren und Spätindikatoren detailliert zu analysieren.

Ausführliche Informationen zu Vergleichsmodellen, Branchenindikatoren und das aktuelle Whitepaper mit Checklisten für das Unternehmensreporting können angefragt werden unter » info@ch-initiative.de.

 

Fazit des Tages:

  • Den Herausforderungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle folgen die Herausforderungen der Mensch-Mensch-Interaktion.
  • Kennziffern der Qualität von Organisationsentwicklung und sozialer Nachhaltigkeit gewinnen mehr denn je an Bedeutung für den Unternehmensreport.
  • Gesunde Führung hat viele Aspekte, aber wertschätzendes Verhalten und wertschätzende Kommunikation sollten zum selbstverständlichen Tagesritual werden.
  • Kernaussagen, mit denen sich Führungskräfte auseinanderzusetzen haben, lauten: Mitarbeiterentwicklung statt Mitarbeiterbewertung ist gefragt. New Work bedeutet: an die Stelle von Führung durch Kontrolle tritt die Führung durch Unterstützung und Inspiration.

 

 

BGM in Corona Zeiten

Zielführend und mit wichtigen Anregungen für alle Gesundheits- und HR-Verantwortlichen beim Planungsprozess für den Übergang vom „Lockdown“ in den Normalbetrieb waren die Erfahrungsberichte vom TÜV Rheinland. Für viele Unternehmen geht es darum, sehr zeitnah aus der jetzigen reduzierten Form wieder in den Normalbetrieb zu starten. Alle betrieblichen Gremien und Strukturen sollten sich hier gemeinsam zur Vorbereitung auf den Normalbetrieb aufstellen und ihre Informationen und Kompetenzen teilen. Bewährt hat sich hier die Bildung eines Steuerkreises, der gemeinsam die interdisziplinären Maßnahmen zum Desinfektionsschutz plant. Aktuell geht es darum, in allen Bereichen die SARS-CoV-2-Arbeitschutzstandards umzusetzen, zu kommunizieren und zu kontrollieren. Es geht auch darum, die Chancen zu nutzen, die die enge Verzahnung von Geschäftsführung, Betriebsrat, HR und verschiedenen Gesundheits- und Arbeitsschutz-Fachbereichen mit sich bringt.  Die Fragen und Unsicherheiten von Mitarbeitern müssen entsprechend bedacht werden. In der jetzigen Phase gilt mehr denn je: Abstand halten ist wichtig, in Kontakt mit dem Mitarbeiter sein ist es aber ebenso.

Vorschau auf den 8. Mai:
HR und Corporate Health –
neue Denkansätze und Whitepaper

In den nächsten Wochen starten zahlreiche neue Digitalformate, die von der Corporate Health Initiative begleitet und initiiert werden.

Der Austausch, das Lernen von Anderen und die Vernetzung über Dialogformate waren schon immer ein wichtiger Aspekt für Unternehmensentscheider – in der aktuellen Situation wurden diese jedoch relevanter als je zuvor.

Im Rahmen der jährlichen Frühjahrs Online Fokus Konferenz, die sich mit ihren Themen an HR-Fachexperten, Team- und Firmenleitung richtet, wird es in diesem Jahr zum ersten Mal den Thementag Corporate Health geben. Die Keynote am 8. Mai 2020 wird von Prof. Dr. Bernhard Badura, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards sowie Unterstützer der Corporate Health Initiative, gehalten.

Unter anderem werden neue Forschungsergebnisse und Auszüge aus dem neuen Whitepaper von dem Fachbereich BGM der Universität Bielefeld und der EUPD Research im Rahmen der Corporate Health Initiative vorgestellt. Im Fokus steht unter anderem die Frage des Einflusses und der Strukturen eines „nichtfinanziellen Unternehmensreportings“. Denn finanzielle Kennzahlen erlauben ein nur begrenztes Verständnis der internen Strukturen, Prozesse, Teil- und Gesamtergebnisse eines Unternehmens.

Eine wichtige Frage wird uns in diesem Zusammenhang zunehmend beschäftigen: Können wir es uns weiterhin leisten, Mitarbeiterbelange wie die Qualität der Unternehmenskultur oder der betrieblichen Beziehungen als Risiko- oder Kostenposition zu bezeichnen oder schlichtweg zu ignorieren? Eines ist klar: die weltweite Verbreitung des Coronavirus wird dem organisationalen Thema „Corporate Health Management“ eine weitaus stärkere Aufmerksamkeit garantieren, als das bisher der Fall gewesen ist.

Wir befinden uns in einem Paradigmenwechsel und die aktuelle Situation verändert viele herkömmliche Pfade und Strategien. Bei den Kennzahlen wird es darum gehen, das BGM-System als lernende Einheit zu betrachten, die neben den Frühindikatoren weitere darauf Einfluss nehmende Bedingungen und deren Folgen für das Betriebsgeschehen berücksichtigt und ins Verhältnis setzt.

Grafik: Universität Bielefeld, Bildrechte: BGM Bielefeld/Universität Bielefeld

Strukturierte Nutzung von Corporate Health-Kennzahlen

Die qualitativen Ziele des Corporate Health Managements verlässlich zu messen ist eine Herausforderung für nahezu jeden Betrieb. Die strukturierte Nutzung relevanter Kennzahlen bietet dabei entscheidende Vorteile. Weiterlesen