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Invest in your people!

Themen wie HR und Teamkultur, gesunde Führung und Wertschätzung stehen momentan höher im Kurs denn je, hat uns Corona doch nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr es gerade in Krisenzeiten auf die Menschen im Unternehmen ankommt und dass es sich auszahlt, in eben diese zu investieren.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen die Online Fachkonferenz HR unseres Kooperationspartners B2B Insider ans Herz legen. Ganz unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ bietet die OFK HR eine Plattform für Fachexperten zum Austausch zu aktuellen Themen wie Talentmanagement und Arbeitswelt 4.0, Recruiting und Employer Branding, Learning , e-Learning und Weiterbildung sowie Personalmanagement und Führung und sehr interessanten Keynote-Speakern.

Die Teilnahme ist kostenlos!

„HR war schon immer in Veränderung“

Vom 15. bis 17. September 2020 gibt es eine HR-Premiere für Deutschland und die DACH-Region:

B2B Insider », offizieller Kooperationspartner unserer interaktiven Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ sowie Partner und Mitveranstalter der Online Fokus Konferenz Corporate Health kommendes Jahr und das HRM Research Institute veranstalten vom 15. bis 17. September gemeinsam die HR Online Expo », auf der sich HR-Dienstleister, Personalverantwortliche und Branchenexperten an drei Tagen direkt austauschen.

Wir haben nachgefragt:

Herr Diegruber, als Mitveranstalter der Premiere der HR Online Expo im September und als Experte für Personalmanagement treten Sie ja mit vielen Unternehmen in den Austausch. Was bewegt die HR-Welt derzeit besonders?

H. Diegruber: In zahlreichen Unternehmen geht es auf Grund von Covid-19 um die Neuorganisation vieler Geschäftsbereiche, auch vieler HR-Prozesse. Dabei spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Einige nutzen die Krise, um Prozesse so auszurichten, dass diese in Zukunft mit geringeren Kosten abgewickelt werden können.  Zudem kämpfen viele Unternehmen mit der Organisation der Kurzarbeit, die sie vor organisatorische und fachliche Herausforderungen stellt. Im Bereich der Trainings findet ein merklicher Umbruch statt, wobei ich persönlich die langfristigen Folgen noch nicht einordnen kann. Auf jeden Fall gibt es zahlreiche Unternehmen, die ihre Weiterbildungsbudgets für das aktuelle Jahr auf Eis gelegt und verschiedene Trainingsaufträge storniert haben. Andererseits gibt es auch Organisationen und Mitarbeiter, die die aktuelle Situation für intensive Weiterbildung nutzen, dies erfolgt zu großen Teilen natürlich online bzw. mit neuen digitalen Ansätzen.

Wie entstand die Idee für die HR-Premiere?

H. Diegruber: Wir haben mit dem HRM Research Institute einen hervorragenden Partner gefunden, um im DACH-Raum eine HR-Premiere zu realisieren. Der Online Event-Mix bietet Live-Streams zu Firmen und HR-Dienstleistern, virtuelle Meetingräume, ein anspruchsvolles Vortragsprogramm sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich mit der HR-Community auszutauschen. Die Entscheidung, die HR Online Expo auf einen Septembertermin zu legen, entstand nach intensiven Gesprächen mit Unternehmen und Organisationen aus der Personal-Branche. In diesem Jahr sind ja bekanntlich verschiedene Messetermine direkt vor Ort verschoben oder abgesagt worden, so dass die Firmen gezielt nach neuen Formaten schauen und sich mit den Optionen, die die HR Online Expo bietet, auseinandersetzen und diese in ihre Personal-, Marketing- und Vertriebsstrategien integrieren.

Wie stark hat sich die Situation im Recruiting in diesem Jahr verändert?

H. Diegruber: Am Arbeitsmarkt sind sehr gute Kräfte verfügbar, da Unternehmen derzeit eher optimieren als einstellen. Einige Unternehmen, deren Geschäft durch die aktuelle Krise boomt, nutzen nun die Situation, um am Arbeitsmarkt wirklich gute Kräfte zu finden und zu engagieren. Und auch hier werden Trends der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel  die Orientierung hin zu online durchgeführten Interviews im Recruitingprozess, verstärkt genutzt. Die tatsächlichen Effekte werden wir aber erst im vierten Quartal des Jahres genauer analysieren und bewerten können.

Welche Fragen ergeben sich aus den veränderten Bedingungen im Arbeitsalltag, zum Beispiel der Forderung nach Home Office und flexibleren Arbeitsplatzmodellen?

H. Diegruber: Viele Führungskräfte erzählen mir, dass sie darüber begeistert sind, wie gut das funktioniert. Einige Mitarbeiter erledigen im Home Office mehr als im Büro. Natürlich ist noch unklar, wie gut das auf Dauer funktioniert. Auch denke ich, dass ein sozialer Kontakt am Arbeitsplatz für viele Menschen auf Dauer unabdingbar ist, um mit der Arbeit zufrieden zu sein. Derzeit gibt es auch noch viele rechtlich ungeklärte Fragestellungen, die umfassend flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle nicht ganz so einfach machen. Meiner Meinung nach ist aber Home Office auch künftig kein Ersatz für die klassische Büroarbeit. Viele Menschen arbeiten einfach wesentlich lieber in einem Umfeld, in dem sie direkten Kontakt mit anderen Menschen haben. Zu Hause fehlt vielleicht die Ruhe, oder sie sind zu sehr auf sich allein gestellt. Und das ist dann Tag für Tag, Woche für Woche eine extreme Herausforderung, auf Dauer tatsächlich effektiv arbeiten zu können.

Ich glaube aber, dass das Modell Home Office für Unternehmen und Mitarbeiter in Zukunft eine gute und spannende Option sein kann, wenn diese individuell und flexibel angewendet wird.

Welche Fokusthemen gibt es und welchen Stellenwert hat dabei Corporate Health?

H. Diegruber: Die Fokusthemen betreffen die Bereiche HR-Software, HR Services & Innovation, Recruiting & Employer Branding, Learning & Development. Wir haben darüber hinaus zusätzlich das Fokusthema Corporate Health aufgegriffen, auf das ich mich schon sehr freue. Natürlich betreffen die meisten Maßnahmen im Corporate Health Management die Vermeidung von Erkrankungen in der eigenen Belegschaft. Der Ausfall ganzer Abteilungen oder der Wegfall von Schlüsselkräften könnte Unternehmen zum Teil um Monate oder sogar Jahre zurückwerfen. Wir stellen aber auch fest, dass sich nicht nur seit der COVID-Situation die Kommunikation zwischen HR, BGM und Geschäftsführung bei dieser Managementaufgabe sehr verbessert und intensiviert hat. Insofern wird es interessant werden zu erfahren, welche Entwicklungen es hier im Management geben wird.

Welche Kompetenzen brauchen Personalmanager in den kommenden fünf Jahren besonders? Wird sich das Selbstverständnis in den HR-Abteilungen verändern?

H. Diegruber: HR war schon immer in Veränderung und das wird sich nicht wesentlich ändern. Bei den Kompetenzen und gefragten Fähigkeiten geht es auf jeden Fall um Vertrauen, Flexibilität, Wertschätzung, Kommunikationsfähigkeit inklusive Zuhören, viel mehr Denken in Alternativen, Experimentierfreudigkeit, die Fähigkeit, sich zu vernetzen – über Unternehmensgrenzen hinweg. Nur so wird es gelingen, Teams zusammenzustellen, die in der Lage sind, aufgrund ihres Know-hows und ihrer Motivation zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu gestalten, wie wir sie derzeit ganz sicher noch nicht kennen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Digitale Tools, HR-Arbeit zwischen Home Office, Datenschutz und effizienter IT

Im  Mai ist nicht nur „alles neu“, sondern auch digital. Am 3. Mai hatten wir den Weltpassworttag und am 25. Mai werden wir uns mit den Ergebnissen der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) genauer beschäftigen, denn diese trat vor zwei Jahren in Kraft.

Mittendrin organisieren wir den Berufsalltag mittlerweile zwischen Büro und Home Office. Was hat sich hier verändert und worauf sollten Arbeitnehmer, Unternehmen und HR-Verantwortliche achten?

Laut StepStone-Umfrage zum Status Quo der Arbeitssituation der Arbeitnehmer ist der Einsatz von digitalen Tools zwischen Home Office und Unternehmen eher positiv bewertet.

88 Prozent der Befragten betrachten es inzwischen als positiven Nebeneffekt der Corona-Krise, dass sie inzwischen viele unterschiedliche digitale Tools und Instrumente nutzen oder sogar breit einsetzen. Acht von zehn Befragten stellen fest, dass sie innerhalb ihrer Teams aktuell genauso zuverlässig zusammenzuarbeiten wie vor der Krise. Ebensoviele haben mit ihren Kollegen inzwischen eine digitale Meeting-Struktur etabliert. 70 Prozent sind überrascht davon, wie gut die Zusammenarbeit im Home Office tatsächlich funktioniert. Dazu gehört auch die Etablierung einer digitalen Meetingkultur. Für die Studie „Arbeit in der Corona-Krise“ wurden am 27. und 28. April Arbeitnehmer in Deutschland befragt. An der jüngsten Umfrage nahmen rund 7.000 Arbeitnehmer teil, darunter etwa 1.000 Führungskräfte. Infos zur Umfrage hier.

Zeiterfassung im Homeoffice?

Das ist kein leichtes Unterfangen in Zeiten von KUG (Kurzarbeitergeld) aber für die lückenlose Dokumentation notwendig. Berechnungshilfen und digitale mobile Erfassungssysteme auch von zu Hause aus stehen zur Verfügung und werden mit Hinblick auf die besondere Situation in Corona Zeiten kontinuierlich erweitert. Auch hier können natürlich Apps eingesetzt werden. Allerdings muss die HR-abteilung und Geschäftsführung auf die Regelungen der individuellen Datenerfassung und Datenschutzvorgaben im Besonderen achten. Wie die Kurzarbeitszeiten der Mitarbeiter individuell zu erfassen, zu übertragen und zu dokumentieren sind – im speziellen für die Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten – und welche  praktischen Erfahrungen von Unternehmen seit April 2020 gemacht wurden, das  ist im Interview Kurzarbeit im Lofino Magazin zu finden. Interessant für HR und Controlling ist, dass hier auch relevante steuerfreie Zuschüsse berücksichtigt werden, die für die Arbeitnehmer eine Erhöhung des KUG-Bezuges bedeuten. Auch hier – in ehemals klassischen Bereichen der Zeiterfassung – bewegen wir uns also beschleunigt in einem Transformationsprozess von Steuerregelungen, Sozialversicherungen und HR-Prozessen von den analogen zu vereinheitlichten, digitalen Systemen.

Kommunikation mit und ohne Regelwerk?

Viele Firmen konnten ihre interne IT-Struktur schnell auf den Homeoffice Bereich erweitern, Team-Meetings und Datenaustausch, Compliance und Arbeitsschutzregeln organisieren und kommunzieren. Begleitend dazu werden pragmatische Lösungen eingesetzt. Zu den alternativen Kommunikationsoptionen gehören aber auch Anwendungen wie Zoom, Messengerdienste wie WhatsApp, verschiedene Chat- und Nachrichtenkanäle oder Collaboration Tools wie Microsoft Teams. Gerade bei Zoom und WhatsApp  gibt es Vorbehalte und konkrete Aussagen wie diese, dass zum Beispiel Bundesbehörden kein WhatsApp nutzen sollten und bei Zoom in der internen Firmenstruktur und -kommunikation sichergestellt sein  muss, das vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein muss. Hier gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Schlagzeilen und neue Vorgaben, Im Hinblick auf die Sicherheit bei den digitalen Tools sollten Experten und Fachinstanzen eingebunden werden und Orientierungshilfen genutzt werden. So hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine umfängliche Broschüre zur Einrichtung und Nutzung von Videokonferenzsystemen veröffentlicht. Die Broschüre richtet sich an Entscheider, Planer, Beschaffer, Betreiber, Administratoren, Auditoren und auch Endnutzer, die über Videokonferenz Inhalte beziehungsweise Informationen mit normalem und erhöhtem Schutzbedarf austauschen. Infos im Datenschutzblog. Checklisten zum Einsatz von Onlinelernplattformen mit Fokus auf IT-Sicherheit und Datenschutz sollten ebenfalls genutzt werden.

Terminhinweis: Ende Mai wird es ein Fachinterview der Corporate Health Initiative zur „Herausforderung DSGVO 2020“ geben.

Rückblick zum Thementag Corporate Health

Corporate Health im Fokus – am letzten Tag der Frühjahresonlinekonferenz Anfang Mai 2020 konnten die Teilnehmer des Thementages interessante Eindrücke und Hinweise aus Wissenschaft und Praxis für ihre Branchen mitnehmen.

Wie kann die unsichtbare Qualität von Organisationen mit Kennzahlen sichtbar gemacht werden? Einen spannenden Einblick lieferte den Teilnehmern die Keynote von Prof. Dr. Bernhard Badura ( Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards und der Corporate Health Initiative).  Am Modell vergleichbarer Unternehmen und Versorgungseinrichtungen mit ähnlicher Personalstruktur, aber unterschiedlichen Auslastungsquoten  bzw. hohen AU-Werten wird sehr schnell deutlich, dass herkömmliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen im Branchenvergleich an ihre Grenzen stoßen.

 

Von Kennzahlen, Wissenschaftsdebatten und Forderungen nach Vergleichsanalysen

Die Planung und Steuerung von Unternehmen mit nichtfinanziellen Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gewinnt zunehmend an Relevanz; Stakeholder und Investoren erwarten mittlerweile einen fundierten Über- und Ausblick zur Ausrichtung von Firmen hinsichtlich der Umweltaspekte, sozialer Nachhaltigkeit und Unternehmensführung. Auch die Kapitalbeschaffung im Unternehmen geht einher mit einer guten Informationspolitik und Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen.  Das Betriebliche Gesundheitsmanagement dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes der Mitglieder einer Organisation, es ist Grundlage für den kontinuierlichen Schutz und Verbesserung des Systems. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist dabei als lernendes System zu verstehen. Relevante Kennzahlen zur Steuerung des BGM müssen kontinuierlich erhoben werden, es geht aber darum, die Treiber, Frühindikatoren und Spätindikatoren detailliert zu analysieren.

Ausführliche Informationen zu Vergleichsmodellen, Branchenindikatoren und das aktuelle Whitepaper mit Checklisten für das Unternehmensreporting können angefragt werden unter » info@ch-initiative.de.

 

Fazit des Tages:

  • Den Herausforderungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle folgen die Herausforderungen der Mensch-Mensch-Interaktion.
  • Kennziffern der Qualität von Organisationsentwicklung und sozialer Nachhaltigkeit gewinnen mehr denn je an Bedeutung für den Unternehmensreport.
  • Gesunde Führung hat viele Aspekte, aber wertschätzendes Verhalten und wertschätzende Kommunikation sollten zum selbstverständlichen Tagesritual werden.
  • Kernaussagen, mit denen sich Führungskräfte auseinanderzusetzen haben, lauten: Mitarbeiterentwicklung statt Mitarbeiterbewertung ist gefragt. New Work bedeutet: an die Stelle von Führung durch Kontrolle tritt die Führung durch Unterstützung und Inspiration.

 

 

BGM in Corona Zeiten

Zielführend und mit wichtigen Anregungen für alle Gesundheits- und HR-Verantwortlichen beim Planungsprozess für den Übergang vom „Lockdown“ in den Normalbetrieb waren die Erfahrungsberichte vom TÜV Rheinland. Für viele Unternehmen geht es darum, sehr zeitnah aus der jetzigen reduzierten Form wieder in den Normalbetrieb zu starten. Alle betrieblichen Gremien und Strukturen sollten sich hier gemeinsam zur Vorbereitung auf den Normalbetrieb aufstellen und ihre Informationen und Kompetenzen teilen. Bewährt hat sich hier die Bildung eines Steuerkreises, der gemeinsam die interdisziplinären Maßnahmen zum Desinfektionsschutz plant. Aktuell geht es darum, in allen Bereichen die SARS-CoV-2-Arbeitschutzstandards umzusetzen, zu kommunizieren und zu kontrollieren. Es geht auch darum, die Chancen zu nutzen, die die enge Verzahnung von Geschäftsführung, Betriebsrat, HR und verschiedenen Gesundheits- und Arbeitsschutz-Fachbereichen mit sich bringt.  Die Fragen und Unsicherheiten von Mitarbeitern müssen entsprechend bedacht werden. In der jetzigen Phase gilt mehr denn je: Abstand halten ist wichtig, in Kontakt mit dem Mitarbeiter sein ist es aber ebenso.

Neues Hilfspaket zum Corporate Health Management für die DACH-Region ab 1. Mai 2020

Handelsblatt und EUPD Research erweitern die Unterstützungsmaßnahmen während und nach der Krisenzeit für zukunftsfähige Organisationen

 

Bonn, 30. April 2020: Nie war für Unternehmen die interne Kommunikation und die Zusammenarbeit einzelner betrieblicher Entscheider wichtiger als in dieser Zeit. Schon reden wir von der „Neuen Nähe“, denn die Interaktion zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern ist tatsächlich persönlicher geworden und setzt auf Lösungsorientierung. Vieles spricht dafür, dass etablierte Prozesse neu aufgesetzt und justiert werden, so auch bei der Gesunderhaltung und Motivation der Belegschaft sowie im daraus resultierenden Erhalt der Wirtschaftlichkeit der gesamten Organisation. Gesundheitsfragen und darauf aufbauende Managemententscheidungen wurden zu Themen höchster Priorität.

Orientierung und Hilfestellung sind also wichtige Bestandteile zum Aufsetzen neuer Prozesse oder Weiterentwicklung erfolgreicher Formate – ebenso die strategische Ausrichtung für die Zeit nach der Krise. Wer es heute verpasst sich aufzustellen, wird nicht nur während sondern auch und gerade nach der Krise die Folgen im Personalmanagement und der Unternehmenskultur zu spüren bekommen. Die Initiatoren EUPD Research und die Handelsblatt Media Group haben sich in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft für die Etablierung eines Hilfspakets in der Corporate Health Initiative entschieden. Ab 1. Mai stehen die neue Mitgliedschaft sowie deren Leistungen allen Arbeitgebern aus der DACH-Region zur Verfügung. Diese bietet analytische, strategische und maßnahmenorientierte Hilfestellung während und nach der herausfordernden Corona-Pandemie. Ziel der Arbeitgeber ist es, sich trotz Kurzarbeit und weitreichenden Einschränkungen rechtzeitig gemäß Branchenstandard im Gesundheitsmanagement auszurichten, um die wichtigste Ressource Mitarbeiter sowie die damit verbundene Wirtschaftlichkeit zu erhalten.

Mit der Initiative erhalten die Mitgliedsfirmen hochwertige Analyse- und Entwicklungstools, die Gesundheitsmanagement, Controlling, Geschäftsführung, Personalmanagement und Kommunikationsabteilung bei der Bewältigung der internen und externen Herausforderungen unterstützen sowie die Positionierung in der eigenen Branche aufzeigen und bei der Sicherung ihrer Arbeitgebermarke helfen.

Wo stehen wir mit unserem Engagement im Corporate Health Management? Wie stelle ich mein Gesundheitsmanagement auf und wie kann ich gemeinsam mit der Geschäftsführung Prioritäten setzen? Welche Kennzahlen müssen erhoben werden? Wie und mit welchen Botschaften erreiche ich meine Mitarbeiter? Welche Maßnahmen sind aktuell und in Zukunft im Branchenvergleich sinnvoll? Wie erreiche ich mit möglichst wenig Mitteln den größtmöglichen Wirkungsgrad? Welche neuen Digitalisierungsprozesse können wir dauerhaft übernehmen?

Gerade im Hinblick auf Vorbilder geht es auch darum zu schauen, was für das Management heute und in Zukunft gut funktioniert. Derzeit sollte klar sein, dass es wichtig ist, den Überblick zu behalten und sich mit dem Monitoring der aktuellen Phase zu beschäftigen, um anschließend die vielen guten Dinge, die in der Krise plötzlich möglich sind, in den Alltag mitzunehmen. Die Maßnahmen für morgen entstehen heute.

In der Initiative arbeiten Experten, Wissenschaftler, Unternehmen, Krankenkassen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie Verbände Hand in Hand. Gemeinsam wird das zugrundeliegende Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluation Standard/CHES-Modell) stetig weiterentwickelt. Das CHES-Modell bildet seit 2009 gleichzeitig die Kriterien für die Verleihung der jährlichen Corporate Health Awards. Die aus den Datenerhebungen gewonnenen Lernkurven werden den Mitgliedern der Initiative in Form der Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ zur Verfügung gestellt und mittels Analyse-Tools für die jeweilige Organisation und Branche spezifiziert. Ziel ist die zeit- und kosteneffiziente Planung und Umsetzung der Strategie und Struktur sowie der konkreten Maßnahmen. Dieses Vorhaben bedarf einer gezielten Betrachtung der Anforderungen einzelner Arbeitgebergruppen in den jeweiligen Branchen.

Aktion: Mitgliedschaft

Für die Mitgliedsunternehmen stellt die Initiative ab sofort folgende Tools und Leistungen zur Verfügung: feste Ansprechpartner in der Status-Quo-Analyse inkl. Branchenbenchmark sowie der darauffolgenden Handlungsempfehlungen, direkte Begleitung in Qualifizierungsprozessen, Login-Bereich für Mitglieder mit Wissenselementen und Aktionen, Nutzung des Handelsblatt Digitalpasses, Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“, Weiterbildungen, Kennzahlensysteme und vieles mehr. Informationen unter ch-initiative.de

Den Überblick behalten – Informationen zu Branchenentwicklungen in der Infothek

Wer sich regelmäßig zu aktuellen Terminen, Trends im Arbeitsmarkt, Branchenvergleichen und wissenschaftlichen sowie praxisorientierten Statements zum Thema Corporate Health und Digitalisierung informieren möchte, kann sich auf der Webseite der Initiative registrieren und sich auf seine eigene „Road to Excellence“ begeben.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

Personalpolitik in der Corona-Phase

Die aktuelle Umfrage des Institutes für Beschäftigung und Employability IBE an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen hat es auf den Punkt gebracht: Die derzeitige Ausnahmesituation erzeugt definitiv „Rückenwind für virtuelle Zusammenarbeit, mobile Arbeit, agile Organisationsformen und New Work“. Die Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen bekommt eine Dynamik, die alle herausfordert.

Bei der Studie wurden bis zum 30. März insgesamt 400 TeilnehmerInnen (Geschäftsführungen, Führungskräfte, Betriebsräte und HR-Verantwortliche sowie Expertinnen und Experten) um ihre Einschätzung bezüglich der folgenden Themenblöcke gebeten

Im Teil 1 ging es um die personalwirtschaftlichen und organisatorischen Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die staatlichen Hilfen, betriebliche Unterstützungsleistungen für die Beschäftigten, Arbeitsorte und Arbeitszeitmodelle, Planung des Personalbestands sowie Führung und Kommunikation.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Ängsten als Folge der Corona-Krise sowie den Chancen, die aus der Corona-Situation entstehen können.

Wichtige Aspekte

Die sogenannte Caring Company ist gefragt, Mitarbeiter messen ihre Organisation sehr stark am Faktor Kommunikation, Information und Betreuung. Die Befragung zeigt klar, dass das viele Firmen dies schnell erkannt haben und umsetzen. So sind 98,8 Prozent der Befragten umfassende Maßnahmen zur Unterstützung der Beschäftigten wichtig. 83,3 Prozent der Befragten halten flexible Arbeitszeitmodelle für relevant. Hier findet sich auch die Erkenntnis, dass aus dem „Sonderstatus Home-Office“ in kürzester Zeit eine Arbeitsform für alle geworden ist.

Bei der Rolle der Führungskräfte geht es um den Spagat zwischen Management, Leadership und größtmöglicher Empathie. „Besonnen durch die Krise navigieren und gleichzeitig eine hohe Empathie für die Sorgen der Beschäftigten haben, kombiniert mit einer offenen, umfassenden und ehrlichen Information und Kommunikation“, so die Einschätzung des IBE.

Fazit: Nicht nur Menschen rücken in Krisenzeiten zusammen, sondern auch Unternehmen. Die Umfrageergebnisse machen schnell klar, wie sehr allen bewusst ist, dass die derzeitige außer-gewöhnliche Situation mit den verschiedenen Szenarien nicht alleine zu bewältigen ist. Die hohen Zustimmungswerte im Zusammenhang mit strategischen Partnerschaften und Allianzen zeigen dies sehr deutlich.

 

» Die Umfrage im Überblick

Nachgefragt bei Prof. Dr. Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen IBE:

 

Frau Prof. Rump, welche Ergebnisse der Studie haben Sie überrascht?

Prof. Dr. Jutta Rump: Das mögliche Ausmaß der physischen und psychischen Konsequenzen innerhalb der Gesellschaft und innerhalb des Unternehmens scheint für viele Befragte somit (immer noch) wenig greifbar und vorhersehbar zu sein, während die Folgen für die eigene wirtschaftliche Situation sehr offensichtlich und akut sind. Die Akzeptanz der politischen Entscheidungen und damit verbundenen Einschränkungen ist dennoch sehr hoch.

 

Sind wir quasi auf Knopfdruck zur Digitalen Organisation geworden, in der die Personalabteilung sich ganz neu definiert?

Prof. Dr. Jutta Rump: Wir sind per Knopfdruck zur digitalen Organisation geworden. Das gilt auch für die Personalabteilung als Organisationseinheit innerhalb eines Unternehmens / einer Institution. Viele Beschäftigte arbeiten im Home-Office, kommunizieren und kooperieren mittels virtueller Plattformen. Arbeitsorganisation, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit haben sich quasi über Nacht verändert. Was die Aufgaben der Personalabteilung betrifft, so haben sich einige verändert, einige sind gleichgeblieben, neue Tätigkeiten sind hinzugekommen. Von einer Neudefinition kann hier allerdings nicht die Rede sein.

 

Haben wir es mit einer neuen Form von interdisziplinärem Management zu tun?

Prof. Dr. Jutta Rump: Dessen bin ich mir nicht so sicher. Einerseits beobachten wir im Moment auf der Ebene des operativen und mittleren Managements eine partizipative und sogar delegative Führung, was angesichts von Home-Office sowie der Virtualisierung von Kommunikation und Kooperation nicht verwunderlich ist. Andererseits sind auf der oberen Managementebene eine zunehmende Zentralisierung und Fokussierung auf einen eher kleinen Kreis von Führungskräften, die dann in ihrem Zirkel Entscheidungen treffen, festzustellen. Damit entwickeln sich zwei Führungswelten mit zwei unterschiedlichen Logiken.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Vorschau auf den 8. Mai:
HR und Corporate Health –
neue Denkansätze und Whitepaper

In den nächsten Wochen starten zahlreiche neue Digitalformate, die von der Corporate Health Initiative begleitet und initiiert werden.

Der Austausch, das Lernen von Anderen und die Vernetzung über Dialogformate waren schon immer ein wichtiger Aspekt für Unternehmensentscheider – in der aktuellen Situation wurden diese jedoch relevanter als je zuvor.

Im Rahmen der jährlichen Frühjahrs Online Fokus Konferenz, die sich mit ihren Themen an HR-Fachexperten, Team- und Firmenleitung richtet, wird es in diesem Jahr zum ersten Mal den Thementag Corporate Health geben. Die Keynote am 8. Mai 2020 wird von Prof. Dr. Bernhard Badura, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards sowie Unterstützer der Corporate Health Initiative, gehalten.

Unter anderem werden neue Forschungsergebnisse und Auszüge aus dem neuen Whitepaper von dem Fachbereich BGM der Universität Bielefeld und der EUPD Research im Rahmen der Corporate Health Initiative vorgestellt. Im Fokus steht unter anderem die Frage des Einflusses und der Strukturen eines „nichtfinanziellen Unternehmensreportings“. Denn finanzielle Kennzahlen erlauben ein nur begrenztes Verständnis der internen Strukturen, Prozesse, Teil- und Gesamtergebnisse eines Unternehmens.

Eine wichtige Frage wird uns in diesem Zusammenhang zunehmend beschäftigen: Können wir es uns weiterhin leisten, Mitarbeiterbelange wie die Qualität der Unternehmenskultur oder der betrieblichen Beziehungen als Risiko- oder Kostenposition zu bezeichnen oder schlichtweg zu ignorieren? Eines ist klar: die weltweite Verbreitung des Coronavirus wird dem organisationalen Thema „Corporate Health Management“ eine weitaus stärkere Aufmerksamkeit garantieren, als das bisher der Fall gewesen ist.

Wir befinden uns in einem Paradigmenwechsel und die aktuelle Situation verändert viele herkömmliche Pfade und Strategien. Bei den Kennzahlen wird es darum gehen, das BGM-System als lernende Einheit zu betrachten, die neben den Frühindikatoren weitere darauf Einfluss nehmende Bedingungen und deren Folgen für das Betriebsgeschehen berücksichtigt und ins Verhältnis setzt.

Grafik: Universität Bielefeld, Bildrechte: BGM Bielefeld/Universität Bielefeld

Warum sich ein Fitnessangebot positiv auf Ihre Mitarbeiter und damit auch auf Ihr Geschäft auswirkt

Die momentane Ausnahmesituation aufgrund der Covid-19-Pandemie macht das Arbeiten aus dem Home Office unbedingt notwendig. Die Möglichkeit zum Verlassen des eigenen Hauses und zur sportlichen Betätigung sind gerade jetzt stark einschränkt. Für Unternehmen, die Wert auf die physische und psychische Gesundheit ihrer Belegschaft legen, ist es in der jetzigen Situation unverzichtbar, ihren Mitarbeitern verschiedene Möglichkeiten zum körperlichen und mentalen Ausgleich zur Verfügung zu stellen.

Auch der Teamgeist und die soziale Interaktion innerhalb des Personals, die durch die noch unbestimmte Zeit andauernden Ausgangsbeschränkungen negativ beeinflusst werden können, sollten gerade jetzt in den Fokus gerückt- und durch gezielte Maßnahmen gefördert und verbessert werden.

Fitte und gesunde Mitarbeiter sind produktiver. Und das ist auch nicht verwunderlich. Es ist wieder und wieder wissenschaftlich belegt: Gesundheit und Zufriedenheit verbessern das Leben der Beschäftigten und führen zu mehr Produktivität und Engagement am Arbeitsplatz. Das bedeutet auch, dass sie seltener krank sind und über eine verbesserte mentale Gesundheit verfügen. Darüber hinaus berichten sie auch von einem reduzierten Stresslevel und sind ihrem Arbeitgeber gegenüber loyaler. Die Liste könnte beliebig lang weitergeführt werden. Aber soviel sei versichert – die Vorteile sind endlos.

In diesem Artikel, besprechen wir, warum ein Firmenfitnessangebot die beste Investition für Ihr Unternehmen ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen Unterschied im Leben Ihrer Mitarbeiter machen können und wie Sie einen Arbeitsplatz erschaffen von dem alle träumen.

Mitarbeiterzufriedenheit ist gut für das Geschäft

Laut dem World Happiness Report ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einer der stärksten Prädiktoren für die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Leider ist ein Großteil der Menschen aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Arbeits- und Privatleben mit ihrer Arbeit unzufrieden. Lange Arbeitszeiten, mangelnde soziale Interaktion und das Gefühl, überfordert und unterschätzt zu sein, sind die Hauptgründe dafür, dass die Mitarbeiterfluktuation in vielen Unternehmen weltweit so hoch ist.

Smarte Geschäftsinhaber beginnen, dies zur Kenntnis zu nehmen. Viele Unternehmen bieten mittlerweile unternehmensweite Fitnessprogramme und flexible Arbeitszeiten an. Diese beiden Mitarbeitervorteile sind Game-Changers, die die Zufriedenheit im Beruf und die allgemeine Gesundheit der Mitarbeiter wesentlich verbessern. Und das macht vollkommen Sinn. Denn Fitness hat nicht nur einen positiven Einfluss auf das Leben der Mitarbeiter, tatsächlich trägt es auch zum Erfolg von Unternehmen bei.

Glückliche Arbeitnehmer gleich engagierte und produktive Arbeitnehmer

Wir haben es bereits gesagt, aber wir sagen es gerne noch einmal: Glückliche Mitarbeiter sind zufriedener mit ihrem Leben und ihrer Arbeit. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Zufriedenheit bei der Arbeit tiefgreifende Auswirkungen auf das Engagement und den Erfolg am Arbeitsplatz hat. Und natürlich wirkt sich ein gesteigertes Mitarbeiterengagement auch positiv auf den Return-on-Investment (ROI) Ihres Unternehmens aus.

Wenn Sie das noch nicht überzeugt hat, sind hier noch ein paar weitere Vorteile der Schaffung einer Fitnesskultur am Arbeitsplatz:

  1. Mitarbeiter melden sich seltener krank. Mitarbeiter sind nicht nur durch Krankheit weniger produktiv bei der Arbeit. Fehlzeiten treten an der Arbeitsfront immer häufiger auf. Mitarbeiter sind absichtlich oder in übermäßigem Umfang von der Arbeit abwesend. Laut BAuA beliefen sich die jährlichen Produktionsausfallkosten durch Fehlzeiten von Mitarbeitern im Jahr 2017 auf 76 Milliarden Euro. Burnout, Stress und das Gefühl der Desintegration sind einige der vielen Gründe, warum Mitarbeiter sich krank melden (oder zwar zur Arbeit erscheinen, dann aber nicht wirklich anpacken). Aber auch zu wenig Bewegung kann zu erhöhten Ausfallzeiten führen. Derzeit trainieren 50% der europäischen Erwachsenen überhaupt nicht. Ihr Leben spielt sich vorrangig im Sitzen ab. Und hier kommt noch eine Statistik: 50% der Europäer geben an, mehr als 7.5 Stunden pro Tag zu sitzen. Stellen Sie sich vor, welche Vorteile es hat, Mitarbeitern wie diesen die Möglichkeit zu geben, Sport zu treiben.
  2. Mitarbeiter haben insgesamt eine bessere psychische Gesundheit. Es besteht ein klarer positiver Zusammenhang zwischen Bewegung und der psychischen Gesundheit.
  3. Mitarbeiter berichten von einem verringerten Stresslevel. Denn richtiges Training führt zu Stressabbau, der Freisetzung von Endorphinen und einem besseren Gedächtnis.
  4. Mitarbeiter sind dem Unternehmen, in dem sie arbeiten, loyaler. Können Sie sich vorstellen, wie viel einfacher es für Ihr HR-Team wäre, wenn es nur aufgrund von Unternehmenswachstum Mitarbeiter einstellen müsste und weniger wegen einer großen Fluktuation? Die Schaffung einer Fitnesskultur am Arbeitsplatz ist genau das, was der Arzt angeordnet hat – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Stress am Arbeitsplatz führt zu einer um 38% höheren Fluktuationsrate der Mitarbeiter. Diesem kann, wie bereits erwähnt, durch richtiges Training entgegengewirkt werden. So sparen Sie sich die Suche nach neuen Mitarbeitern,  die zeitintensiv, kostspielig und sehr stressig sein kann. Je glücklicher Ihr Team ist, desto besser!
  5. Die Mitarbeiterproduktivität wird deutlich gesteigert. Mitarbeiter, die nicht trainieren, sind nachweislich 50% weniger produktiv. Mitarbeiter hingegen, die dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten lang trainieren, sind 15% produktiver.

Mitarbeiter von heute verlangen nach zusätzlichen Boni

In den letzten Jahren haben sich die Wünsche der Mitarbeiter stark verändert (oder sollen wir sagen, ihre Forderungen). Klar kann es schwierig sein, mit den steigenden Forderungen Schritt zu halten. Allerdings ist es wichtig zu wissen, was Ihre Mitarbeiter wollen. Nicht zuletzt, wenn es darum geht, Top-Talente anzuziehen und auch zu halten. Natürlich sind ein wettbewerbsfähiges Gehalt und gute Leistungen ein guter Anfang. Aber es sind die immateriellen Werte, die dem Arbeitgeber einen klaren Vorteil verschaffen. Von flexiblen Arbeitszeiten über Gesundheits- und Wellnessprogramme bis hin zu sinnvollen Aufgaben und einer hundefreundlichen Arbeitsumgebung fordern die Mitarbeiter heute mehr… und mehr… und noch mehr nach diesen immateriellen Werten.

Die Schaffung einer Fitnesskultur am Arbeitsplatz fördert also nicht nur gesunde Gewohnheiten. Sie zeigt, dass Sie sich wirklich um die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter kümmern, was für diese ein immenser Pluspunkt ist. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass sich jeder zweite Mitarbeiter einen stärkeren Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden im Unternehmen wünscht.

Eine einfache Lösung: Sorgen Sie für eine Fitnesskultur am Arbeitsplatz. Um erfolgreich zu sein, dürfen es aber nicht irgendwelche Wellnessprogramme sein. Sie müssen auf den Mitarbeiter zugeschnitten sein und eine Vielzahl an Wellnessoptionen umfassen. Fitness-Apps wie Gymondo bieten kurze und effektive Workouts sowie nahrhafte und leckere Essenspläne, die für Unternehmen jeder Größe geeignet sind.

Und nun?

Wenn Sie diesen Beitrag bis hierhin gelesen haben, gehen wir davon aus, dass Sie das Leben Ihrer Mitarbeiter wirklich verbessern und eine angenehme Unternehmenskultur schaffen wollen. Ihre beste Option, um das zu erreichen: Geben Sie Ihren Mitarbeitern, wonach sie gefragt haben – Zugang zu einer Vielzahl an Fitnessprogrammen und Hunderten von Workouts in einer einzigen Mitgliedschaft. Auf diese Weise können Ihre Mitarbeiter so trainieren, wie es ihren Vorlieben entspricht und zwar wann und wo sie möchten.

Wir haben uns für Sie eine Special- Aktion überlegt: Ihre Mitarbeiter können Gymondo 3 Monate mit allen Features für einen Gesamtpreis von 25,-€ nutzen! Melden Sie sich hierfür einfach an unter: gina.huckauf@gymondo.de und teilen Sie uns mit, wieviele Accounts sie nutzen möchten.

Wenn glücklichere Mitarbeiter und eine verbesserte Unternehmenskultur Ihre Ziele sind, dann lassen Sie uns dabei helfen, Gymondo zu einem essentiellen Bestandteil Ihrer Fitnesskultur am Arbeitsplatz zu machen.