Beiträge

Von Ampeln in der Kantine und wissenschaftsbasierten Ansätzen für neue Kennziffern im Bereich der gesunden Ernährung

GESOCA ist neuer Partner der Corporate Health Initiative.

Es gibt viele gute Gründe, sich mit gesunder Ernährung im betrieblichen Umfeld auseinander zu setzen. Das Unternehmen GESOCA hat diese Beweggründe mit ihrer Firmengründung im Jahr 2014 in die Tat umgesetzt.

Gesundheitsorientierte Cateringsteuerung, das war am Anfang der Arbeitstitel der verschiedenen Aktionen und Engagements, die der Firmengründung voraus gingen. Dabei ging es von Anfang an darum, Ökologie und Nachhaltigkeit in die Kantinen-Angebote zu integrieren. Die Anwendbarkeit ökotrophologischer Forschungsergebnisse wurde vorab in einem Langzeit-Transferprojekt zwischen Wissenschaft und Praxis getestet, zahlreiche Studien begleiteten diesen Prozess. Im Ergebnis wurde die heutige Gesundheitskennziffer entwickelt, die sich ins Verhältnis zu den Kosten setzen lässt. Betriebsgastronomie wird also im Hinblick auf die Gesundheitsförderung messbar. Zudem sind die Experten für Ernährung, die bei GESOCA die Bewertung der Rezepturen und die Beratung der Küchenleiter und Caterer durchführen, Wissenschaftler mit praktischem Hintergrund. Sie kennen sich in der Küche genauso gut aus, wie in der aktuellen ernährungswissenschaftlichen Diskussion.

» Über GESOCA

 

Chancen und Risiken für die Betriebsgastronomie in Zeiten geschlossener Kantinen

Das geltende Infektionsschutzgesetz und die Vorgaben im Arbeitsschutz werden den Kantinenbetrieb ganz sicher kurz- und mittelfristig beeinflussen. Auch die derzeitigen Schließungen für größere Kantinen und eingeschränkte Verpflegungssysteme sind eine Herausforderung für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Begleitend sollte man schon jetzt für die Zeit nach den Schließungen auf neue Konzepte setzen und die Frage nach einer stärkeren Gesundheitsorientierung stellen, gute Argumente für die Sicherung der Sozialleistung liefern. Das Ziel lautet: Im Ergebnis soll ein substanzieller Mehrwert für das Unternehmen stehen. Klar ist auch: wenn die Betriebsgastronomie eine Hebelwirkung auf die Bereiche Mitarbeiterbindung und Gesundheit entwickelt, gewinnt sie an Einfluss auf das unternehmerische Gesamtgeschehen.

Worum geht es bei der Optimierung?

  • Implementierung eines ernährungsphysiologischen Standards und Kennziffern, an denen sich der Erfolg einer gesunden Mitarbeiterversorgung messen lässt
  • Prüfung und Standortbestimmung:  wie gesundheitsförderlich wurde bisher angeboten
  • Optimierung von Stammrezepturen (Berücksichtigung ernährungsphysiologischer Faktoren)
  • Konzept für eine gesundheitsorientierte Cateringsteuerung unter Berücksichtigung der unternehmensindividuellen Wünsche und Anforderungen.

Die Begleitung dieser Prozesse und das Ermitteln des Erfolges mit Hilfe einer Gesundheitskennziffer, darin besteht die Kernkompetenz von GESOCA.

 

Messbar mehr Gesundheitsförderung

Unternehmen brauchen ein Steuerungsinstrument, welches Ihnen erlaubt, Ihr Catering leistungsorientiert zu führen. Dabei spielt der ernährungsphysiologische Wert der Verpflegung und Produkte eine zentrale Rolle. Die Ausrichtung und Gewichtung von Traditionen, Gesundheitsfaktoren und ökologischen Aspekten bestimmen die BGM-Verantwortlichen und Geschäftsführung. Das System einer Gemeinschaftsverpflegung hat auch eine Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, nicht zuletzt spielen Faktoren wie Übergewicht und die Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes etc. eine zunehmende Rolle bei der Arbeitgeberfürsorge.

Ein praktisches Beispiel gefällig? Rot, gelb, grün – was wir bislang im Handel vergeblich suchen, lässt sich in der Kantine und beim Catering in die Tat umsetzen. Und das geht so mit dem wissenschaftlich basierten Ampelsystem.

 

Home-Office, und was nun?

Dieser Herausforderung müssen wir uns aber auch stellen. Es ist gerade jetzt wichtig, die Mitarbeiter bei der gesunden Verpflegung zu unterstützen, denn im privaten Arbeitsbereich ist es nicht für jeden so leicht, eine gesunde Ernährung umzusetzen. Ein möglicher Weg der Unterstützung sind ToGo-Angebote und Empfehlungen des Arbeitsgebers. Diese können durchaus kreativ und gesundheitsorientiert aufgestellt werden. Es lohnt es sich in jedem Fall, die Rezepturen anzuschauen, zu optimieren und ein variantenreiches, ausgewogenes Angebot zu planen.

Mehr zu Studien, Rezepturen und Feedbacksystemen für BGM, Betriebsrat, Geschäftsführung, Caterer und Mitarbeiter im Downloadbereich.

 

Wir haben nachgefragt:

Herr Feist, Sie haben im Bereich der Wissenschaft engagierte Mitstreiter und Partner. Wer arbeitet bei GESOCA gezielt an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung?

Christian Feist: Unser wichtigster wissenschaftlicher Partner ist Prof. Dr. V. Peinelt. Wir sind zudem mit mehreren anderen Universitäten und Hochschulen im ständigen Kontakt und führen gemeinsame Projekte und Studien durch.

 

Wie entwickeln Sie Firmenkonzepte und wie kommunizieren Sie die Ergebnisse gegenüber den Unternehmen?

Christian Feist: Das GESOCA-System ist ein Qualitätssicherungs-System, das heißt neben dem laufenden Rezepturfreigabeprozess werden unangekündigte Audits, Gästebefragungen und Mystery-Shoppings durchgeführt. Alle Ergebnisse fließen in ein Reportingsystem und können von den Kunden laufend eingesehen werden. Diese Daten sind häufig eine Grundlage für bestimmte vertraglich geregelte Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen und Caterer. Daher achten wir hier auf eine hohe Datensicherheit und stehen den Ansprechpartnern beratend zur Seite. Bezüglich der Gäste sind wir immer dafür, dass die Gäste über digitale und klassische Kommunikationswege eingebunden werden und unterstützen dies, wo immer es geht. Letzten Endes liegen aber alle Prozesse in der Entscheidung des Unternehmens.

 

Vielen Dank für die Antworten. Teil 2 unseres Interviews folgt am 5. Mai.

 

» Weitere Informationen und Beitrag vom Gründer Christian Feist

 

Zum Gründer: Christian Feist setzte sich schon immer dafür ein, die Gemeinschaftsgastronomie zu einem unternehmerischen Potential zu machen, das diese Investition rechtfertigt und stärkt. Seine Leistungen als gastronomischer Leiter eines namhaften Versicherers wurden mit diversen Branchenauszeichnungen gewürdigt und mit GESOCA erhielten er und sein Team verschiedene Auszeichnungen und Preise.

Coronavirus: Was Sie jetzt wissen müssen

Der Mittelstand BVMW informiert Sie auf seiner „BVMW-Coronaseite“ über Unterstützung für Unternehmen – über Kredite, Bürgschaften, Steuererleichterungen und Grundsicherung. Die Seite ist aber nicht nur für Mittelständler interessant: Wir geben Ihnen täglich Informationen zum aktuellen Stand in Sachen Corona. Lesen Sie bei uns alles Wichtige zu Themen wie Gesundheit, Arbeitsrecht, Kurzarbeit und Kinderbetreuung. Zudem führen wir bezüglich der Corona Krise alle Regeln, Maßnahmen und Verordnungen der jeweiligen Bundesländer auf— und das auch gleich mit den richtigen Downloadlinks, damit Sie schnell und unkompliziert die Anträge downloaden können. In unseren Webinaren geben Ihnen unsere Experten aus den Bereichen Gesundheit, Arbeitsrecht und Internationale Politik anschaulich, fachkompetent und unterhaltsam Antworten auf Ihre Fragen.

Welche Regelungen gelten im Homeoffice und was muss ein Arbeitgeber in Sachen Homeoffice beachten? Lesen Sie hier alles Wichtige zum Homeoffice. Vergessen Sie nicht, sich auch das kostenlose Whitepaper „In 11 Schritten zum erfolgreichen Homeoffice“ HIER herunter zu laden.

Was müssen Unternehmer bei Kurzarbeit beachten? Und was sind die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für Kurzarbeit? Lesen Sie hier alles zu Kurzarbeit.

Wie gehen andere Unternehmer mit der Krise um? Und wie schaffen sie es, der Krise zu trotzen? Lesen Sie unsere Best Practice Beispiele.

Was werden die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Krise sein? Und was muss die Politik tun, um kleine und mittelständische Unternehmen zu schützen? Das und vieles mehr lesen Sie unter: https://www.bvmw.de/themen/coronavirus/

 

Image: wildpixel von istockphoto.com

Personalpolitik in der Corona-Phase

Die aktuelle Umfrage des Institutes für Beschäftigung und Employability IBE an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen hat es auf den Punkt gebracht: Die derzeitige Ausnahmesituation erzeugt definitiv „Rückenwind für virtuelle Zusammenarbeit, mobile Arbeit, agile Organisationsformen und New Work“. Die Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen bekommt eine Dynamik, die alle herausfordert.

Bei der Studie wurden bis zum 30. März insgesamt 400 TeilnehmerInnen (Geschäftsführungen, Führungskräfte, Betriebsräte und HR-Verantwortliche sowie Expertinnen und Experten) um ihre Einschätzung bezüglich der folgenden Themenblöcke gebeten

Im Teil 1 ging es um die personalwirtschaftlichen und organisatorischen Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die staatlichen Hilfen, betriebliche Unterstützungsleistungen für die Beschäftigten, Arbeitsorte und Arbeitszeitmodelle, Planung des Personalbestands sowie Führung und Kommunikation.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Ängsten als Folge der Corona-Krise sowie den Chancen, die aus der Corona-Situation entstehen können.

Wichtige Aspekte

Die sogenannte Caring Company ist gefragt, Mitarbeiter messen ihre Organisation sehr stark am Faktor Kommunikation, Information und Betreuung. Die Befragung zeigt klar, dass das viele Firmen dies schnell erkannt haben und umsetzen. So sind 98,8 Prozent der Befragten umfassende Maßnahmen zur Unterstützung der Beschäftigten wichtig. 83,3 Prozent der Befragten halten flexible Arbeitszeitmodelle für relevant. Hier findet sich auch die Erkenntnis, dass aus dem „Sonderstatus Home-Office“ in kürzester Zeit eine Arbeitsform für alle geworden ist.

Bei der Rolle der Führungskräfte geht es um den Spagat zwischen Management, Leadership und größtmöglicher Empathie. „Besonnen durch die Krise navigieren und gleichzeitig eine hohe Empathie für die Sorgen der Beschäftigten haben, kombiniert mit einer offenen, umfassenden und ehrlichen Information und Kommunikation“, so die Einschätzung des IBE.

Fazit: Nicht nur Menschen rücken in Krisenzeiten zusammen, sondern auch Unternehmen. Die Umfrageergebnisse machen schnell klar, wie sehr allen bewusst ist, dass die derzeitige außer-gewöhnliche Situation mit den verschiedenen Szenarien nicht alleine zu bewältigen ist. Die hohen Zustimmungswerte im Zusammenhang mit strategischen Partnerschaften und Allianzen zeigen dies sehr deutlich.

 

» Die Umfrage im Überblick

Nachgefragt bei Prof. Dr. Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen IBE:

 

Frau Prof. Rump, welche Ergebnisse der Studie haben Sie überrascht?

Prof. Dr. Jutta Rump: Das mögliche Ausmaß der physischen und psychischen Konsequenzen innerhalb der Gesellschaft und innerhalb des Unternehmens scheint für viele Befragte somit (immer noch) wenig greifbar und vorhersehbar zu sein, während die Folgen für die eigene wirtschaftliche Situation sehr offensichtlich und akut sind. Die Akzeptanz der politischen Entscheidungen und damit verbundenen Einschränkungen ist dennoch sehr hoch.

 

Sind wir quasi auf Knopfdruck zur Digitalen Organisation geworden, in der die Personalabteilung sich ganz neu definiert?

Prof. Dr. Jutta Rump: Wir sind per Knopfdruck zur digitalen Organisation geworden. Das gilt auch für die Personalabteilung als Organisationseinheit innerhalb eines Unternehmens / einer Institution. Viele Beschäftigte arbeiten im Home-Office, kommunizieren und kooperieren mittels virtueller Plattformen. Arbeitsorganisation, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit haben sich quasi über Nacht verändert. Was die Aufgaben der Personalabteilung betrifft, so haben sich einige verändert, einige sind gleichgeblieben, neue Tätigkeiten sind hinzugekommen. Von einer Neudefinition kann hier allerdings nicht die Rede sein.

 

Haben wir es mit einer neuen Form von interdisziplinärem Management zu tun?

Prof. Dr. Jutta Rump: Dessen bin ich mir nicht so sicher. Einerseits beobachten wir im Moment auf der Ebene des operativen und mittleren Managements eine partizipative und sogar delegative Führung, was angesichts von Home-Office sowie der Virtualisierung von Kommunikation und Kooperation nicht verwunderlich ist. Andererseits sind auf der oberen Managementebene eine zunehmende Zentralisierung und Fokussierung auf einen eher kleinen Kreis von Führungskräften, die dann in ihrem Zirkel Entscheidungen treffen, festzustellen. Damit entwickeln sich zwei Führungswelten mit zwei unterschiedlichen Logiken.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Gemeinsam gegen den Corona-Stress. Holen Sie sich Unterstützung!

Durch COVID-19 leidet derzeit eine Vielzahl von Menschen an einem erhöhten Stresslevel, der nicht zuletzt durch Hamsterkäufe, erhöhte Unsicherheit, Jobangst, Sorgen um die Gesundheit, zunehmender häuslicher Belastung mit Partner und Familie, aber auch durch Einsamkeit und Isolation ausgelöst wird.

Dr. Martin Morgenstern ist Evolutionspsychologe, Coach und Verhaltensforscher. Er wird im Rahmen einer besonderen Aktion von Kenkou, unserem Partner der Corporate Health Initiative, 15-20min insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die derzeit im Home Office ihren Tätigkeiten nachgehen, live Tricks und Tipps geben mit ihrem Stress besser umzugehen. Im Anschluss besteht auch noch die Möglichkeit einer kleinen Q&A Session durch den aktivierten Chat.

Die Aktion startet diesen Donnerstag, den 9.04.2020, um 12.30.
Unter diesem Link kommen Sie zur Live Session: https://www.youtube.com/watch?v=a3YUh54Uh1I&feature=youtu.be

Stress im Home Office – So vermeiden Sie den Lagerkoller Ihrer Mitarbeiter

Das Coronavirus hat das tägliche Leben sowie den Arbeitsalltag stark beeinträchtigt: Soziale Isolation ist jetzt soziale Norm, Hamsterkäufe macht plötzlich jeder, und das Büro Ihrer Mitarbeiter hat im Wohnzimmer seinen Sitz gefunden. Für viele bedeutet das Home Office, dass Partner und Kinder jetzt immer und überall mit dabei sind und die Privatsphäre stark eingeschränkt ist. Diese großen Veränderungen verursachen bei Ihren Mitarbeitern viel Stress ganz abgesehen von den mit der aktuellen Situation verbundenen Ängsten.

Das neue Home Office ist für viele eine Herausforderung Mangelnde Rückzugsmöglichkeiten, Kontrollverlust und wenig Abwechslung führen schnell zum Lagerkoller. Folglich leidet die eigene Produktivität, Konzentrationsmangel erscheinen und die Frustration steigt stetig an, was weder für Ihre Mitarbeiter noch für Ihr Unternehmen Positives bewirkt. In dieser Zeit ist es daher umso wichtiger, sich um die psychische Gesundheit zu sorgen und die Quarantänezeit konstruktiv zu gestalten, sodass der Stress nicht überwältigend wird und der Arbeitsalltag möglichst ,,normal” verlaufen kann.

Doch wie können Sie Ihre Mitarbeiter aus der Distanz unterstützen?

Ganz einfach: Mit dem Kenkou Stress Guide haben Sie die ideale digitale Stressprävention niedrigschwellig zu bedienen und einfach in den Home-Office-Alltag zu integrieren.

Die Stress Guide App ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, das nach wissenschaftlichen Methoden entwickelt wurde und bereits bei mehreren Krankenkassen erfolgreich zum Einsatz kommt.

Mit dem Stress Guide können Ihre Mitarbeiter erstmalig individuell ihr Stresslevel erfassen und überwachen: Über die Smartphone-Kamera werden mittels Lichtkardiografie-Verfahren Vitaldaten erfasst, um die persönliche Stressresistenz und Herzratenvariabilität zu bestimmen. Anhand dieser Stress-Werte bekommt jeder Mitarbeiter ein stressreduzierendes Programm erstellt, dass mit Entspannungsübungen und positive Gewohnheiten dabei hilft, Stress abzubauen und gleichzeitig die Stressresistenz zu stärken. Stressreduzierende Kurse, renommierte Atemübungen, Achtsamkeitsmeditationen und hilfreiche Tipps begleiten Ihre Mitarbeiter durch den Alltag und helfen so, den neuen Herausforderungen zu trotzen.

Um Sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen, bietet Kenkou in Zusammenarbeit mit der Corporate Health Initiative allen Arbeitgebern einen Nachlass in Höhe von 50 % (jetzt nur 35 statt 69 Euro je Mitarbeiter) auf den Kenkou Stress Guide für eine Jahresmitgliedschaft. Schreiben Sie einfach an bgm@kenkou.de!

Psychische Belastung – Analysen und Reaktionszeiten

In den letzten Jahren zählte die Zunahme der psychischen Belastung in allen Unternehmensbereichen zu den großen Herausforderungen für Krankenkassen und Arbeitgeber. Dies hat sich in der aktuellen Covid-19-Situation drastisch verschärft.

Neben den direkten gesundheitlichen Auswirkungen darf auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz nicht vernachlässigt werden. Ein Großteil der Beschäftigten musste kurzfristig die Arbeit ins Homeoffice verlegen und steht daher einer völlig neuen und ungewohnten Arbeitssituation gegenüber. Der Arbeitsplatz ist oftmals nicht ergonomisch eingerichtet, der direkte Kontakt zu den Kollegen fällt plötzlich weg und gegebenenfalls sind auch noch gleichzeitig die Kinder zu beaufsichtigen – um nur einige Beispiele aufzuführen. Gleichzeitig stehen persönliche Sorgen und Ängste im Raum, wie sich die Pandemie entwickeln wird und welche weiteren Auswirkungen sie mit sich zieht. Allein diese Beispiele verdeutlichen, dass diese Faktoren bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderung nicht vernachlässigt werden dürfen.

Unternehmen müssen somit diese Herausforderung ernst nehmen, um der Belegschaft zu zeigen, dass sie verlässlich zur Seite stehen und den Überblick behalten.  Mit Hilfe der psychischen Gefährdungsbeurteilung lassen sich starke Belastungssituationen, Ängste und Unsicherheiten erkennen. Daraus können entsprechende Handlungsableitungen für die Unternehmensstrategie und Unternehmenskommunikation abgeleitet und forciert werden, die zu den zentralen Bestandteilen des Krisenmanagements zählen.

Mit dem Instrument der psychischen Gefährdungsbeurteilung, können Arbeitgeber somit nicht nur dem gesetzlichen Anspruch gerecht werden, sondern auch eine schnelle Einschätzung treffen, wo und wie reagiert werden muss und welche Hilfsangebote realisiert werden können.

Themen wie dauerhafte Motivation in dezentralen Strukturen, Konfliktpotentiale, erhöhte psychische Belastung vieler Arbeitnehmer und die daraus resultierenden Maßnahmen wie Beratungs-Hotlines, direkte psychologische Unterstützung und weitere Themen zählen für Personalmanagement und BGM-Verantwortliche zum Basiswissen.  Im Zuge der Umsetzung kommen aber auch bei den Verantwortlichen Fragestellungen auf: Wie binde ich aktuell den Betriebsrat ein? Wie schnell komme ich an valide Ergebnisse und wie sind diese zu interpretieren? Welche Folgemaßnahmen sind realistisch?

Ein mögliches Vorgehen in dieser » Übersicht.

Stress im Home Office – So vermeiden Sie den Lagerkoller Ihrer Mitarbeiter

Das Coronavirus hat das tägliche Leben sowie den Arbeitsalltag stark beeinträchtigt: Soziale Isolation ist jetzt soziale Norm, Hamsterkäufe macht plötzlich jeder, und das Büro Ihrer Mitarbeiter hat im Wohnzimmer seinen Sitz gefunden. Für viele bedeutet das Home Office, dass Partner und Kinder jetzt immer und überall mit dabei sind und die Privatsphäre stark eingeschränkt ist. Diese großen Veränderungen verursachen bei Ihren Mitarbeitern viel Stress ganz abgesehen von den mit der aktuellen Situation verbundenen Ängsten.

Das neue Home Office ist für viele eine Herausforderung Mangelnde Rückzugsmöglichkeiten, Kontrollverlust und wenig Abwechslung führen schnell zum Lagerkoller. Folglich leidet die eigene Produktivität, Konzentrationsmangel erscheinen und die Frustration steigt stetig an, was weder für Ihre Mitarbeiter noch für Ihr Unternehmen Positives bewirkt. In dieser Zeit ist es daher umso wichtiger, sich um die psychische Gesundheit zu sorgen und die Quarantänezeit konstruktiv zu gestalten, sodass der Stress nicht überwältigend wird und der Arbeitsalltag möglichst ,,normal” verlaufen kann.

Doch wie können Sie Ihre Mitarbeiter aus der Distanz unterstützen?

Ganz einfach: Mit dem Kenkou Stress Guide haben Sie die ideale digitale Stressprävention niedrigschwellig zu bedienen und einfach in den Home-Office-Alltag zu integrieren.

Die Stress Guide App ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, das nach wissenschaftlichen Methoden entwickelt wurde und bereits bei mehreren Krankenkassen erfolgreich zum Einsatz kommt.

Mit dem Stress Guide können Ihre Mitarbeiter erstmalig individuell ihr Stresslevel erfassen und überwachen: Über die Smartphone-Kamera werden mittels Lichtkardiografie-Verfahren Vitaldaten erfasst, um die persönliche Stressresistenz und Herzratenvariabilität zu bestimmen. Anhand dieser Stress-Werte bekommt jeder Mitarbeiter ein stressreduzierendes Programm erstellt, dass mit Entspannungsübungen und positive Gewohnheiten dabei hilft, Stress abzubauen und gleichzeitig die Stressresistenz zu stärken. Stressreduzierende Kurse, renommierte Atemübungen, Achtsamkeitsmeditationen und hilfreiche Tipps begleiten Ihre Mitarbeiter durch den Alltag und helfen so, den neuen Herausforderungen zu trotzen.

Um Sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen, bietet Kenkou in Zusammenarbeit mit der Corporate Health Initiative allen Arbeitgebern einen Nachlass in Höhe von 50 % (jetzt nur 35 statt 69 Euro je Mitarbeiter) auf den Kenkou Stress Guide für eine Jahresmitgliedschaft. Schreiben Sie einfach an bgm@kenkou.de!

Staatliche Hilfen für Unternehmen, rechtliche Regelungen und Termine

Es ist ein bisschen wie beim Marathonlauf. Kaum hat man eine Information seitens der Bundesregierung oder den Unternehmensnetzwerken bekommen, stellt sich die Frage nach den weiterführenden verbindlichen Informationsquellen im jeweiligen Bundesland, der Kommune, im Branchenticker oder Kategorisierung nach Firmenart und -größe. Laufen wir also getaktet weiter und behalten den Überblick, der alle Bereiche von HR, Finance, Legal, Kommunikationsabteilung bis hin zu den Gesundheitsstrukturen gleichermaßen betrifft.

Der Nachtragshaushalt von 156 Milliarden Euro wurde gerade beschlossen. Die Bausteine bezüglich der staatlichen Soforthilfen sind ebenfalls festgelegt, nun geht es für Wirtschaft und Kommunen darum, gezielte und verbindliche Informationen zu finden und die Termine und Hilfestellungen zu realisieren. Eine erste Zusammenstellung.

Staatliche Regelungen, Soforthilfen, Finanzen

  • Kurzarbeitergeld und rechtliche Regelungen

    Mit dem Kurzarbeitergeld wurde schnell reagiert. In der Praxis sieht es jetzt so aus: Ist die Beantragung bei der Bundesagentur für Arbeit rückwirkend zum 1. März 2020 erfolgt und bewilligt, so muss der AG das Kurzarbeitergeld an die AN auszahlen und somit in Vorleistung gehen. Anschließend kann die Erstattung bei der Agentur für Arbeit monatlich beantragt werden. Tabelle zur Berechnung bei der Bundesagentur für Arbeit.

    Das neue Gesetz zur Corona-Kurzarbeit gilt zunächst einmal befristet bis zum 31. Dezember 2021. Rechtliche Regelungen: https://www.arbeitsrechte.de/pressemitteilung-18-03-2020.pdf

  • Soforthilfe des Bundes, Förderinstitute für Selbstständige

    Außerdem hat die Bundesregierung ein Hilfspaket in Höhe von bis zu 50 Milliarden Euro zur Unterstützung der Solo Selbstständigen sowie Kleinstbetrieben verabschiedet. Noch können keine Anträge gestellt werden, in Planung ist das Procedere der elektronischen Übermittlung über die Internetseiten der Förderbanken der Bundesländer. Übersicht über alle Förderinstitute der Länder: www.investitionsbank.info

  • Steuererleichterungen

    Den Antrag auf Stundung von im aktuellen Jahr fälligen Steuerzahlungen können Unternehmen bis zum 31. Dezember bei ihrem zuständigen Finanzamt stellen. Dies betrifft die Stundung für Einkommens-, Umsatz- und Körperschaftssteuer.

Direkte Ansprechpartner für Unternehmen und Kommunen

Digitalisierung im Schnellmodus

Im Schnelldurchlauf ergeben sich täglich neue Formen der Digitalisierungswege und Umsetzung für Unternehmen und Verwaltung. Im Bemühen um reibungslose Arbeitsabläufe zeigt sich das Potential digitaler Arbeitsformen.

Die aktuelle Umfrage des Bitkom zeigt, dass derzeit eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger der Digitalisierung große Bedeutung beimisst. 65 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass digitale Technologien dabei helfen können, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, etwa durch Homeoffice. Die Befragung ergab, dass jeder Zweite, also 49 Prozent schon im Homeoffice arbeitet. 18 Prozent durften zuvor gar nicht im Homeoffice arbeiten und setzen dies nun zeitweise (15 Prozent) oder vollständig (drei Prozent) um. Weitere 31 Prozent der Befragten konnten auch vorher regelmäßig per Homeoffice agieren. Bei 41 Prozent der Befragten ist es so, dass ihre Tätigkeit grundsätzlich nicht fürs Homeoffice geeignet ist.

Die Studie Edelman Trust Barometer 2020 Special Report: Trust und das Coronavirus hat hingegen die Kommunikationswege von Firmen und der Erwartung der Belegschaft analysiert. Einige Ergebnisse des in Deutschland und weiteren neun Ländern durchgeführten Reports:

  • Die Kommunikation des eigenen Arbeitgebers ist am glaubwürdigsten. So gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sie den Informationen ihres Arbeitgebers vertrauen und dabei Kontinuität erwarten.
  • Die Hauptnachrichtenkanäle werden fast doppelt so stark genutzt wie die Online-Seiten der Gesundheitsorganisationen
  • Erwartung an die Arbeitgeber: hier wird erwartet, dass Unternehmen die Informationen über COVID-19 regelmäßig aktualisieren, 63 Prozent fordern mindestens tägliche Aktualisierungen
  • In acht von zehn untersuchten Ländern wird der eigene Arbeitgeber positiv wahrgenommen, so gaben 62 Prozent an, dass die eigene Firma effektiv und verantwortungsbewusst auf die aktuelle Situation reagiert. Das Vertrauen der Menschen verdoppelt sich, wenn Unternehmen und Regierung gemeinsam Anstrengungen bei der Bekämpfung des Virus unternehmen
  • Außerdem sehen 79 Prozent den Arbeitgeber in der Pflicht zur Anpassung von Abläufen. Es wird erwartet, dass Regelungen für die Arbeit außerhalb der Büroräume festgelegt werden. Ebenso Wert wird auf konsequentes Handeln gelegt, dazu gehört es, nicht relevante Veranstaltungen abzusagen und Geschäftsreisen zu untersagen.

Zur Informationspolitik zählt folgendes: Informationen wünschen sich 48 Prozent der Arbeitnehmer per E-Mail oder Newsletter (48 Prozent), Veröffentlichungen auf der Website des Unternehmens (33 Prozent) oder per Telefon-/Videokonferenzen (23 Prozent).

Orientierung hat Priorität – Informationssammlung für Unternehmen

Zahlreiche Unternehmen sind im Angesicht der Herausforderungen durch die Verbreitung des Corona-Virus dabei, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um den Geschäftsbetrieb auch in besonderen Situationen uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.

Oberste Priorität ist es, Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu jeder Zeit zu gewährleisten und weiterhin einen ausgezeichneten Service zu bieten. Die Belegschaft wird mobil ausgestattet, so dass die Arbeit auch von zu Hause möglich ist und die Ansprechpartner für Kunden und Geschäftspartner zu den gewohnten Zeiten vor allem aber auch im Falle einer Quarantäne erreichbar sind. Die Prozesse der Corporate Health Initiative und des Corporate Health Awards sind mit dem heutigen Tag an ebenfalls in die sichere Struktur der digitalen Nutzung übergegangen.

Die schnelle Reaktionsspanne vieler Firmen zeigt übrigens, dass hier Geschäftsführung, Personalabteilung, Gesundheitsmanagement, IT und Kommunikationsbereiche unverzüglich gehandelt haben und systematisch vor allem jedoch miteinander Masterpläne, Lösungen und Strategien entwickeln. Für viele Selbstständige, Mittelständler und Einzelhandel geht es derzeit allerdings vor allem darum die Informationen in Echtzeit zu verfolgen und handlungsfähig zu bleiben sowie staatliche Hilfe abzuklären. Gezielte Informationen sind zum wichtigsten Gut geworden.

Wir möchten hier zunächst wichtige Informationslinks und Recherchemöglichkeiten zur Verfügung stellen und sind täglich dabei, weitere Updates und tagesaktuelle Entwicklungen in den Bereichen aktuelle Gesundheitsdaten, Staatliche Hilfen, Finanzen, Personal, Kommunikation zu organisieren.

Linksammlung für Unternehmen zu den tagesaktuellen Corona-Entwicklungen in den Websites relevanter Institutionen: