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Digital durch die Krise

Hanako ist ein moderner Gesundheitsdienstleister und Innovationsführer auf dem Markt für Gesundheitsleistungen. Nun wurde das Münchner Unternehmen als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Mayr darüber gesprochen, welche Rolle Digitalisierung und Prävention für die Mitarbeitergesundheit spielen und wie wichtig ein persönliches Gesundheitsbewusstsein ist. 

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Als Vater in einer Patchworkfamilie mit acht Kindern und Geschäftsführer und Mitgründer von drei Unternehmen habe ich schon viel erlebt und an Lebenserfahrung sammeln dürfen. Die Corona-Pandemie hat uns aber alle plötzlich vor ganz neue Herausforderungen gestellt und viele Anpassungen und Einschränkungen von uns abverlangt. Solche Zeiten sind auch von vielen Unsicherheiten und Ängsten begleitet.

Für mich persönlich hat sich bewiesen, dass eine innere Ruhe, die Familie und Werte wie Vertrauen, Offenheit und Zuversicht für mich ganz wichtig sind, solche Krisen gut zu überstehen. Ich durfte aber auch lernen, dass man gewisse Grundsätze immer wieder hinterfragen sollte. Früher war ich der Meinung, ich muss in meiner Rolle immer im Büro oder beim Kunden sein und war häufig weit über zwölf Stunden unterwegs. In den letzten 12 Monaten war ich nur zweimal beim Kunden und sechsmal im Büro, der Rest erfolgte über Videokonferenzen. Ich habe noch nie so fokussiert gearbeitet, gleichzeitig mehr geschlafen, Sport gemacht und Zeit mit der Familie verbracht. Diese Erkenntnis wird auch nach der Pandemie meinen Arbeitsalltag nachhaltig verändern.

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“
Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Wir wurden natürlich auch von der Pandemie überrascht und haben sehr schnell Mitte März 2020 auf Homeoffice umgestellt. Die Mitarbeitenden haben hervorragend reagiert und es hat reibungslos funktioniert. Durch die Krise sind auch für unserer Kunden und das betriebliche Gesundheitsmanagement neue Rahmenbedingungen entstanden. Gesundheitstage, Kurse, Trainings und andere präsenzbasierte Maßnahmen können nicht wie gewohnt stattfinden. Unser Dienstleistungsgeschäft – die Durchführung von medizinischen Gesundheitschecks vor Ort in Unternehmen – mussten wir ebenfalls einstellen und konnten es bis heute nicht wieder aufnehmen.
Dabei ist es gerade jetzt – das belegen verschiedene Studien – so wichtig, einen gesunden Lebensstil zu fördern und Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Digitale Lösungen passen perfekt in die neue Situation, da sie jederzeit und überall nutzbar sind. Sie funktionieren nicht nur im Büro oder in der Werkshalle, sondern auch bei den Beschäftigten zu Hause. Deshalb haben wir die Entwicklung unserer Gesundheitsplattform weiter forciert. Sie wurde mittlerweile vom „BGM-Papst“ Prof. Dr. Nürnberg als die medizinisch beste digitale BGM-Lösung am Markt testiert. Die Nachfrage nach digitalen BGM-Lösungen hat durch die Corona-Krise weiter zugenommen und wir haben mittlerweile verschiedene renommierte Kunden wie z.B. die Daimler AG gewinnen können.

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Mit unserem medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. Nixdorff – einem führenden Präventionsmediziner in Deutschland – und unseren IT-Experten nutzen wir optimal die Potenziale der Digitalisierung für die Gesundheit der Mitarbeiter. Unsere Gesundheitschecks, medizinische Präventionsuntersuchungen, die direkt vor Ort in den Unternehmen durchgeführt werden, bieten eine 360-Grad-Sicht auf die individuelle Gesundheits- und Risikosituation der Mitarbeiter.
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie stehen die BGM-Verantwortlichen der Unternehmen allgemein vor großen Herausforderungen: viele BGM-Angebote, Team- und Sport-Events sind vollständig weggebrochen. Durch die Home-Office-Situation ist eine persönliche Begleitung und direkte Kommunikation mit den Beschäftigten nochmal erschwert worden.
Unsere Gesundheits-App, die auch unabhängig von den Gesundheitschecks eingesetzt werden kann, begleitet die Mitarbeiter bei der Verbesserung ihres Lebensstils. Die App analysiert das individuelle Gesundheitsverhalten, bereitet die Ergebnisse transparent auf und ermittelt die wichtigsten Handlungsfelder. Sie schlägt bedarfsgerechte Ziele vor und verknüpft sie mit einer breiten Auswahl voll integrierter digitaler Angebote von über 20 Partnern, darunter zum Beispiel Kaja oder 7Mind. Mit Activity Tracking und Gruppenwettbewerben motiviert die Hanako-App zu mehr Bewegung. Durch die gemeinsame Aktivität wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Beschäftigten gesteigert – gerade in der aktuellen Situation ein wichtiger Aspekt. Die Gesundheitsverantwortlichen können eigene Angebote, Nachrichten und Belohnungen in die App einstellen und direkt mit ihren Beschäftigten kommunizieren. Damit stellen wir Unternehmen optimale Möglichkeiten für ein voll integriertes, medizinisch fundiertes und hocheffizientes betriebliches Gesundheitsmanagement bereit.

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Die Menschen wünschen sich ein gesundes und glückliches Leben. Die Gesundheitskosten explodieren weltweit und die Unternehmen werden durch Krankheitsfolgen immer mehr belastet. Der Schlüssel heißt hier Prävention. Moderne und personalisierte Präventionsbegleitung muss in Zukunft digital erfolgen und ggf. analog unterstützt werden. Wir gewinnen schon heute Einblicke in die Zusammenhänge zwischen medizinischen Daten, Lebensstildaten und Daten aus Activity Tracking. Das ist das optimale Fundament, um unsere personalisierten Präventionsangebote für die Zukunft weiter auszubauen. Ich persönlich finde es faszinierend und es gibt mir unglaublich viel Antrieb, die neuen digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um möglichst vielen Menschen zu helfen, länger, gesünder und glücklicher zu leben.

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Wir bekommen sehr viel positives Feedback von den Nutzern unserer Angebote sowie den BGM-Verantwortlichen bis hin zu Vorständen unserer Kunden. So hat uns ein Kunde stolz einen zweiseitigen Artikel aus deren Mitarbeiterzeitschrift übersendet. Dort steht: „Wow – dieses Wort beschreibt genau, wie gut die mobile Gesundheitsvorsorge von Hanako bei unseren Mitarbeitern angekommen ist“, und darunter werden begeisterte Mitarbeiter zitiert und das hervorragende Ergebnis einer Feedbackbefragung dargestellt.
Stolz macht uns auch die Nominierung zum „Top Brand Corporate Health 2021“ durch Kunden und dass wir laut den Experten zu den besten Gesundheitsdienstleistern zählen.
Das alles bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und es spornt uns an, unsere Kunden auch in Zukunft mit innovativen und qualitativ hochwertigen Angeboten zu begleiten.

Haben Sie zum Abschluss noch einen persönlichen Gesundheits-Tipp für unsere Leser*innen?

Ich habe die letzten Jahre sehr viel über Lebensstil und Gesundheit gelernt, aber die Experten dazu in unserem Unternehmen sind Prof. Dr. Nixdorff und Mathias Maul. Deshalb ein rein persönlicher Tipp von mir: Ich glaube, eine positive Einstellung und Lebensfreude sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil. Natürlich benötigt man aber auch das entsprechende Bewusstsein, welches Verhalten sich wie auf die Gesundheit auswirkt. Schließlich sind es nicht die großen Verhaltensänderungen, die wir nur kurze Zeit durchhalten, sondern die kleinen Gewohnheiten, die wir dauerhaft umsetzen, die sich besonderes positiv auf die Gesundheit auswirken. So habe ich zum Beispiel von den negativen Auswirkungen von Zucker auf unseren Körper gelernt und habe seit über fünf Jahren keine Softdrinks wie Cola oder Fanta getrunken – und ich vermisse nichts, weil ich auch sehr schnell gemerkt habe, wie gut mir das tut. So gibt es viele kleine Verhaltensänderungen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung, die leicht umsetzbar sind und in Summe einen großen Beitrag zu Wohlbefinden und Gesundheit leisten können. Mich persönlich motiviert es zusätzlich, wenn ich dann über Fitnesstracker Bio-Feedback von meinem Körper sehe. Man kann zum Beispiel erkennen, wie gewisse Lebensstilgewohnheiten zu einem reduzierten Ruhepuls und verbesserter Schlafqualität führen.

Von Tag zu Tag

INSITE-Interventions ist für seine Kunden verlässlicher Partner in allen Fragen rund um Erhalt und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten und Organisationen und wurde nun als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit den Geschäftsführern Dr. Maren Kentgens und Dr. Matthias Conradt über aktuelle und künftige Herausforderungen, das schönste Kundenfeedback und neue Projekte gesprochen.

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Maren Kentgens: Mein größter Lernprozess im letzten Jahr war von Tag zu Tag zu planen, von Woche zu Woche zu leben und Schritt für Schritt voranzuschreiten – Planung galt von einem auf den anderen Tag nicht(s) mehr. Daneben möchte ich aber auch unterstreichen, dass ich bestätigt bekommen habe, wovon ich seit Jahren überzeugt bin: Gesundheit in seiner zentralen Bedeutung in allen Lebensbereichen. Und das beides sind für mich wichtige Botschaften, die wir uns auch nach der Pandemie aufrecht erhalten sollten.

Matthias Conradt: Für mich persönlich war die größte Erkenntnis, dass die Pandemie massiven Einfluss auf die Gesamtgesundheit aller hat – und man das Ziel der eigenen Gesunderhaltung nur gemeinsam erreichen kann. Es geht weniger darum, an individuellen Eigeninteressen festzuhalten, sondern darum, das Problem kollektiv zu lösen. Dies wird auch zukünftig großen Einfluss auf den Umgang mit gesundheitsrelevanten Themen haben.

 

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“ Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Beide gemeinsam: Durch unsere Nähe zu unserem Gesellschafter Asklepios konnten wir direkt von deren langjähriger Expertise im Gesundheitsumfeld profitieren. Auch dadurch hatten wir zu jeder Zeit einen hochprofessionellen Umgang mit der Pandemie mit detailliert ausgearbeiteten Hygienekonzepten für Beschäftigte und Kunden.
Als Organisation in einem dynamischen Umfeld sind wir es gewohnt, uns stetig zu verändern. Daher hat natürlich auch und besonders das letzte Jahr für uns Veränderungen mit sich gebracht – sowohl im Portfolio als auch auf Organisationsebene. Veränderung ist für uns immer positiv, da sie konsequenterweise der Marktdynamik folgt.

 

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Beide gemeinsam: Unsere Stärke liegt darin, dass wir für unsere Kundenunternehmen ganz viele Aspekte der Mitarbeiter- und Organisationsgesundheit professionell bedienen, wie ein Schweizer Taschenmesser. Gerade weil wir die einzelnen Organisation in ihrer Einzigartigkeit sehen und unterstützen.

 

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Beide gemeinsam: Unsere auch schon pilotierte Vision ist, alle in der Organisation aufkommenden gesundheits- oder arbeitsbezogenen Schieflagen aus einer Hand zu bedienen. Sei es auf Individual-, Gruppen- oder Organisationsebene!

 

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Maren Kentgens: Dass wir unkompliziert und flexibel auf jede neue Herausforderungen in 2020 reagiert haben, psychologische Sprechstunden auf Video umgestellt oder Unterstützungsangebote für Homeofficesituationen oder Führungskräftetrainings online umgebaut haben. Und so gerade in herausfordernden Zeiten für das Unternehmen als Ganzes eine große Hilfe waren!

Matthias Conradt: Mich persönlich hat ein Feedback einer Mitarbeiterin eines Kunden sehr berührt, dass sie es mit unserer Hilfe aus einer für sie hoffnungslosen Situation wieder rausgeschafft und eine Zukunftsperspektive entwickeln konnte. Das ist der größte Lohn unserer Arbeit!

 

Was glauben Sie, was sind die größten Herausforderungen für Corporate Health in den nächsten Jahren?

Beide gemeinsam: Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die persönlichen und zwischenmenschlichen Probleme von Mitarbeitenden durch die zukünftige Arbeitsgestaltung eher zunehmen wird. Arbeitskontexte und deren potentielle Schieflagen werden sich individualisieren. Für Organisationen wird es wichtig sein, darauf die passenden Antworten zu finden.

Bewerbung um den Corporate Health Award 2021 gestartet

Die weltweite Pandemie hat auch deutsche Unternehmen vor besondere Herausforderungen gestellt und den Arbeitsmarkt gehörig aufgewirbelt. Die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen gewinnt damit noch einmal an Priorität. Eine nachhaltige Personalpolitik und entsprechende Managementprozesse sind Bestandteile eines gut aufgestellten Corporate Health Managements. Sie sind somit auch Kennzeichen derjenigen Arbeitgeber, die diese Prioritäten bereits erkannt und erfolgreich umgesetzt haben. Wie erfolgreich sie tatsächlich sind, wird die diesjährige Bewerbung um den Corporate Health Award zeigen.

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Gerade in der Krise konnten Arbeitgeber zeigen, was sie wirklich können und was sie ausmacht. Die effiziente Zusammenarbeit von Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Personalabteilung, Betriebsrat und Geschäftsführung in der Erstellung von Hygieneplänen und flexiblen Arbeitslösungen verdeutlicht die Notwendigkeit von nachhaltigen Personalstrategien. Diese muss alle Beteiligten ins Boot holen und nicht nur kurzfristige Verbesserungen für die Belegschaft, sondern auch die langfristige Überbrückung dieser nie dagewesenen Extremsituation möglich machen.“

Der Corporate Health Award bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Systeme und Prozesse offiziell und nachvollziehbar bewerten und verifizieren zu lassen. Für die datenbasierte Analyse, Auswertung und Interpretation der entsprechenden Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard (CHES) des Forschungsunternehmens EUPD Research. Das Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Bewerbungsphase des Corporate Health Award, die ab sofort zum 13. Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group ausgerufen wird.

„Bereits die letztjährige Awardverleihung hat den Einfallsreichtum und das Engagement der deutschen Arbeitgeber gezeigt. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr vorbildliche Unternehmen auszeichnen zu dürfen“, ergänzt Steffen Klink.

Der Weg zum Corporate Health Award

Im ersten Schritt ist jede Organisation aus Wirtschaft und öffentlicher Hand berechtigt, den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Mai 2021 einzusenden. Dessen Auswertung führt zum kostenfreien offiziellen Deutschland-Benchmark, den alle Teilnehmer zum Abschluss der Bewerbungsphase automatisch erhalten und sich damit individuell in ihrer Branche vergleichen können. Die besten Unternehmen jeder Branche wiederum können den nächsten Schritt gehen und ihre Angaben aus dem Qualifizierungsprozess durch das Corporate Health Audit verifizieren lassen. Nach den erfolgreichen Erfahrungen aus dem letzten Jahr können die Audits auch in 2021 komplett kontaktlos, digital durchgeführt werden. Das bestandene Audit bietet nicht nur Qualitätssicherung und eine detaillierte Stärken- und Schwächenanalyse, sondern auch die Chance auf den Gewinn des Awards in der jeweiligen Branche und Größenklasse. Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Award bestimmt im Anschluss der Auditierungen die Gewinner und somit die besten Unternehmen Deutschlands.

Egal, wo die Bewerber im Moment stehen – ob diese bereits professionelle Strategien, Strukturen und Maßnahmen implementiert haben oder noch in den Anfängen stecken: Während die besten Unternehmen die Chance auf die Verleihung des Corporate Health Award erhalten, profitieren schwächere Unternehmen von der exklusiven Standortbestimmung des eigenen Ergebnisses.

Die etablierte Auszeichnung genießt bei Arbeitgebern, Mitarbeitern und im Recruitingprozess für neue Fachkräfte größte Anerkennung. Die besten Organisationen Deutschlands werden in 17 Branchen-Kategorien in den Klassen „Mittelstand“ und „Großkonzern“ ausgezeichnet. Für besondere Leistungen in bestimmten Teilbereichen werden ebenfalls diverse Sonderpreise vergeben. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Der CHA-Prozess und die Gewinner 2020 auf einen Blick.

Corporate Health Management – jetzt erst recht!

Für die Weiterentwicklung der Arbeitswelt auf dem Weg aus der Krise ist das Bewusstsein für gesunde und nachhaltige Unternehmensstrukturen essentiell. Sowohl die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern durch die Implementierung eines effektiven Corporate Health Managements als auch das damit verbundene positive Employer Branding bringen Unternehmen auf einen zukunftsfähigen Weg. Damit dieser auch verlässlich ausgewertet werden kann, fließen die Ergebnisse der Bewerber um den Corporate Health Award in die jährliche Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ ein und liefern somit faktenbasierte Aussagen zu den branchen- und größenspezifischen Umsetzungsgraden und der entsprechenden Relevanz in den Bereichen „Strategie“, „Struktur“ und „Maßnahmen“ sowie der mehr als 150 enthaltenen Befragungsitems.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management und wurde 2009 vom Forschungsinstitut EUPD Research und dem Handelsblatt initiiert. Das Ziel des vorausgehenden umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken sowie vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen und des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. Alleine in 2020 haben sich über 350 Unternehmen und Organisationen um den Award beworben und sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt. Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Die Branchen im Überblick:

  • Öffentliche Verwaltung
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Maschinenbau/Schwerindustrie
  • Chemie/Pharma
  • Verkehr/Logistik
  • Handel
  • Finanzen
  • Versicherungen
  • Energiewirtschaft
  • Konsumgüter
  • Kommunikation/Medien
  • Elektrotechnik
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Produktion/Verarbeitende Industrie
  • Hochschule
  • Automotive
  • Dienstleistung/Beratung

 

Über EUPD Research

EUPD Research beging im letzten Jahr bereits sein 20-jähriges Jubiläum als führendes Forschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Verleihung des 12. Corporate Health Awards: betriebliches Gesundheitsmanagement im Zeichen der Corona-Pandemie

352 Teilnehmer, 15 Branchen, 8 Sonderpreise. Und ein großer Gewinner: die Beschäftigten.

 

Bonn/Düsseldorf, 9. Dezember 2020.

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und stellte Arbeitgeber aller Branchen vor immense Herausforderungen. Doch gerade jetzt zeigt sich, welch großartige Vorbilder Deutschland vorzuweisen hat. Die Preisträger des Corporate Health Award 2020 setzen ein Zeichen für neue Managementstrategien und soziale Nachhaltigkeit.

EUPD Research und die Handelsblatt Media Group prämieren im Rahmen des renommierten Corporate Health Award jährlich die besten Organisationen Deutschlands. In diesem von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägten Jahr 2020 wurde die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber einmal mehr deutlich. Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Beschäftigten wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich.

Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen und personellen Krisenzeiten

Die Ergebnisse der 352 Bewerber fließen in die Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland 2021“ und liefern faktenbasierte Aussagen zu aktuellen Entwicklungen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist neben der verstärkten Einbindung der Geschäftsführung (+ 2,9 %) in das Gesundheitsmanagement vor allem die immer stärker werdende Beteiligung der Unternehmenskommunikation zu verzeichnen (+ 5,5 %). Dies spricht für die hohe Bedeutung der internen und externen Kommunikation, gerade während Krisenzeiten.

„Dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement kein einfaches „nice-to-have“-Programm ist. Es hat sich zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung entwickelt und sichert somit das Wohl der Beschäftigten und gleichzeitig die wirtschaftliche sowie personelle Zukunftsfähigkeit der Arbeitgeber“, so Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EUPD Research.

Eine deutliche Zunahme (+ 6,0 %) liegt ebenfalls in der Umsetzung von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen zur Gesundheit bzw. zum Wohlbefinden der Beschäftigten vor, sodass Führungskräfte regelmäßig Informationen zu den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden erhalten.

Steffen Klink, Management bei EUPD Research und Director Corporate Health Award, zeigt sich beeindruckt: „Arbeitgeber mussten sich binnen kürzester Zeit auf neue Herausforderungen im Gesundheitsmanagement einstellen, um ideal auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten einzugehen. Die diesjährigen Preisträger des Corporate Health Awards haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender Art gestellt und sind Vorbilder für ihre gesamte Branche.“

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Gewinner, Siegelträger und Sonderpreise in allen Branchen und Größenklassen

Neben den Gewinnern in der Kategorie „Großkonzern“ und „Mittelstand“ in insgesamt 15 Branchen werden Sonderpreise für besonderes Engagement vergeben. Unterstützt wird der Corporate Health Award dabei durch die angesehenen Sonderpreispartner Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men ́s Health und Women ́s Health (Gesundheitskommunikation) sowie den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Pascal Gerckens, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group: „Wir haben es mit einem kulturellen Wandel zu tun. Unternehmen stehen zum einen als Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit und zum anderen erwarten Beschäftigte Wertschätzung und Motivation seitens ihrer Arbeitgeber. Nachhaltige Managementstrategien mit Weitsicht und soziale Verantwortung sind bedeutsam sowohl für große als auch kleinere Unternehmen. Insofern ist es so wichtig, dass die vielen engagierten Unternehmen Orientierung geben und eine Vorbildfunktion innerhalb ihrer Branche einnehmen.“

Die Gewinner und Siegelträger des Corporate Health Award 2020

(alphabetische Reihenfolge)

Aggerverband l Gewinner – Öffentliche Verwaltung – Mittelstand

Bergader Privatkäserei GmbH l Gewinner – Konsumgüter – Mittelstand

Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH l Gewinner – Konsumgüter

Collins Aerospace Heidelberg l Gewinner – Elektrotechnik – Mittelstand

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) l Exzellenz – Finanzen

Deutsche Telekom AG l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn See l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG     l Gewinner – Handel

Edwards Lifesciences Services GmbH l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen – Mittelstand

Finanz Informatik GmbH & Co. KG l Exzellenz – Finanzen

Gothaer Versicherungen l Gewinner – Versicherungen

Hamburg Port Authority AöR l Gewinner – Verkehr/Logistik

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG l Gewinner – Chemie/Pharma – Mittelstand

Krones AG l Exzellenz – Maschinenbau/Schwerindustrie

LANCOM Systems GmbH l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik – Mittelstand

Landeshauptstadt Wiesbaden l Gewinner – Öffentliche Verwaltung

Magistrat der Stadt Wetzlar l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Novartis Pharma GmbH l Gewinner – Chemie/Pharma

NÜRNBERGER Versicherung l Exzellenz – Versicherungen

opta data Gruppe l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen

RWE AG l Gewinner – Energiewirtschaft

Schindler Deutschland AG & Co. KG  l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie

Stadt Ingolstadt l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Stadtwerke Bochum Gruppe l Gewinner – Energiewirtschaft – Mittelstand

STRABAG-Gruppe Deutschland l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie

SÜDWESTRUNDFUNK l Gewinner – Kommunikation & Medien

TARGOBANK l Gewinner – Finanzen

Verti Versicherung AG l Gewinner – Versicherungen – Mittelstand

Volksbank Beckum-Lippstadt eG l Gewinner – Finanzen – Mittelstand

Vossloh Locomotives GmbH l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie – Mittelstand

weinor GmbH & Co. KG l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie – Mittelstand

Zollner Elektronik AG l Gewinner – Elektrotechnik

Die Sonderpreisträger des Corporate Health Award 2020

Technische Universität Kaiserslautern l Gesunde Hochschule SGM

Universität Stuttgart l Gesunde Hochschule BGM

Stautenhof l Gesundes Handwerk

DAK-Gesundheit l Gesundheitskommunikation

Deutsche Kreditbank AG l Digital

EnBW Energie Baden-Württemberg l Mental Health

Rheinmetall Group l International

Telefónica Deutschland l Pandemie-Management

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Die Bewerber erhalten im Anschluss der Online-Qualifizierung ihren eigenen Deutschland-Benchmark im Branchenvergleich. Unternehmen mit > 50% Zielerreichung im zugrundeliegenden Corporate Health Evaluation Standard erhalten die Möglichkeit ihr Ergebnis durch das Audit verifizieren zu lassen. Aus den somit geprüften „Corporate Health Companies“ entscheidet der unabhängige Expertenbeirat jährlich über die Gewinner des Awards.

Mehr Informationen und Voranmeldung für 2021: www.corporate-health-award.de

Pressekontakt

Experten-/Interviewanfragen, Bildmaterial

presse@ch-initiative.de

+49 (0)30 880600 – 69

Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) befürchten häufig eine hohe Belastung durch Nachhaltigkeitsvorgaben oder auch Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Laut BVMW» besteht diese vor allem durch hohen Bürokratieaufwand, verbunden mit den fehlenden Strukturen und Ressourcen für BGM, das eher durch die starke operative Einbindung der Geschäftsleitung aufgefangen wird. Eine Studie von Olbrecht Consulting» aus 2019 zeigt, dass 26% der befragten Geschäftsführer von KMU keine BGM-Maßnahmen planen, ein Großteil davon sieht entweder keinen Nutzen darin oder zu wenig, um das Tagesgeschäft damit zu belasten. Die Studie zeigt aber auch, dass 90% derjenigen Unternehmen, die ein BGM implementiert haben, darin eine soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiter*innen sehen. 70% verstehen es als Investition in die Zukunft.

©Olbrecht/Krebs 2019

Immer mehr KMU setzen mittlerweile auf die Implementierung von BGM – und können damit ihre besonderen Stärken ausspielen.

Denn viele kleine und mittlere Unternehmen sind bereits sehr gut aufgestellt, lediglich die strategische Nutzung ihrer Ressourcen fehlt. Zu ihren Vorteilen zählen kurze Dienstwege, Flexibilität und die persönliche Bindung bzw. die Identifikation der Mitarbeiter*innen mit dem Betrieb. Gute Fachkräfte zu halten ist für diese Unternehmen besonders wichtig, sodass viele Leistungen, die dem BGM zugerechnet werden können, bereits freiwillig erbracht werden. Gerade während der letzten Monate hat sich gezeigt, dass diese Eigenschaften während Belastungszeiten den Unterschied machen können, da während der Corona-Pandemie an vielen Stellen gespart werden musste».

IKK classic, EUPD und Handelsblatt Media Group starten Bewerbung für den Sonderpreis „Handwerk“ beim Corporate Health Award 2020

Dresden/Bonn, 2. Juni 2020: Das Handwerk zeigt auch in schwierigen Zeiten, dass es pragmatisch agiert und seine Mitarbeiter fördert. Ein umfassendes Management von Gesundheitsthemen, die selbstverständlich zur Chefsache gemacht werden, gehört dazu. Handwerksbetriebe sind flexibel, traditionell familiennah und in ihren Strukturen verbindlich und fair, wenn es um den Umgang mit den Mitarbeitern geht. Dadurch haben sie gute Voraussetzungen, Arbeit gesundheitsgerecht zu organisieren. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich neben den Bemühungen um die Sicherung der wirtschaftlichen Basis, dass große Kraftanstrengungen bezüglich der Betreuung und Bindung der eigenen Belegschaft unternommen werden, um nach Krisenphasen mit Rückhalt und gezielt weiter arbeiten und durchstarten zu können. Viele Betriebe erkennen gerade jetzt die große Bedeutung der Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter und nehmen die in der Krise verstärkt wahrgenommene Herausforderung ernst. Ein zeitgemäßes Gesundheitsmanagement und Unterstützung der Mitarbeiter erschließt und erhält den Betrieben wertvolle Ressourcen.

Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ möchte der Corporate Health Award gemeinsam mit der IKK classic noch mehr Betriebe dazu ermutigen, Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu etablieren. Als größte deutsche Innungskrankenkasse mit mehr als drei Millionen Versicherten ist die IKK classic traditionell fest mit dem Handwerk verwurzelt. Der Sonderpreis für herausragende Handwerks- und Familienunternehmen gehört zum festen Bestandteil beim bundesweiten Corporate Health Award. Der wissenschaftlich fundierte Corporate Health Evaluation Standard CHES bildet dabei die Grundlage für Analyse- und Bewertungsprozesse im Rahmen der jährlichen Bewerbungsphase, die in diesem Jahr zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde.

Informationen und Link zur Bewerbung

Frank Klingler, Leiter Referat Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK classic: „Der IKK classic ist es seit jeher ein besonderes Anliegen das Handwerk in der zukunftsfähigen Ausrichtung zu unterstützen. Immer wieder zeigen die Handwerksbetriebe und deren Geschäftsführungen auf beeindruckende Art und Weise, dass sie sich durch Tradition, Weitblick und Verlässlichkeit für eine hohe Wertschätzung der Belange und Gesundheit der Belegschaft einsetzen.  Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ geht es uns darum, die Vorbilder für die Branche zu würdigen. Wir freuen uns darauf die besten Gesundheits- und Arbeitgeberstrategien öffentlichkeitswirksam begleiten zu dürfen.“

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Wir möchten alle Unternehmen des Handwerks ermutigen sich in dem bundesweiten Auswahlprozess bewerten zu lassen, um damit ihre Belegschaft in guten wie in schlechten Zeiten zu fördern und mit verlässlichen Strukturen neue Mitarbeiter zu gewinnen.“

 

Gewinner und Preisträger in der Handwerksbranche

Im Jahr 2019 gewann die Königherz GmbH Polsterei und Sattlerei aus Steinheim (Baden-Württemberg) den Sonderpreis „Gesundes Handwerk“. Das Unternehmen unter der Geschäftsführung von Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi hatte im mehrstufigen expertengestützten Evaluationsprozess und Branchenvergleich mit einer hervorragenden Kommunikation überzeugt und ist damit ein Vorbild für soziale Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben.

BU: Die Preisträger 2019 in der Kategorie „Gesundes Handwerk“: Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi von der Königherz GmbH (Corporate Health Award: v.l.n.r, Bildrechte: www.corporate-health-award.de)

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jedes Handwerksunternehmen den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Juli 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss seinen individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach gesetzlicher Anforderung und individuellen Auflagen der jeweiligen Institution entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Deutschlands Vorreiter, Mutmacher, Vorbilder und Motivatoren gesucht – der Corporate Health Award 2020 geht in die Verlängerung bis zum 29. Juni

Bonn, 19. Mai 2020: In diesem Jahr hat sich in vielen Branchen die Arbeitswelt im Schnelldurchlauf verändert. In der Führung und im Gesundheitsmanagement geht es in dieser besonders herausfordernden Situation mehr denn je darum, die Belegschaft zu motivieren und Wertschätzung zu zeigen. Außerdem gilt es bei der hohen zeitlichen und psychischen Belastung sowie der zeitweiligen Verlagerung von Arbeitsplätzen, in gutem Kontakt zu bleiben. Veränderte Arbeitsstrukturen, neue Kommunikationskanäle – all dies erfordert neben bisherigen erfolgreichen Konzepten auch gute Strategien im Corporate Health Management sowie der zugehörigen Kommunikation und Mitarbeiterbindung. Hinsichtlich herausragender Unternehmensstrategien rund um das Corporate Health Management werden jährlich die besten Unternehmen Deutschlands mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet.

Wie man Vorbilder für die Branche schafft, haben die Preisträger 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr geht es beim Corporate Health Award um Prozesse, Strukturen und neue, innovative Wege. Der Award wird 2020 zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group verliehen. Der Bewerbungsprozess läuft bereits auf Hochtouren – die Bewerbungsfrist wurde nun aufgrund der hohen Einbindung der Unternehmensentscheider in bundespolitische und firmeninterne Krisenstäbe bis zum 29. Juni 2020 verlängert. Damit wird auch jenen Organisationen der verschiedenen Branchen, die für die Krisenbewältigung sowie das damit verbundene Allgemeinwohl sorgen, die Chance gegeben sich zu beteiligen.

Die Branchenvergleiche sind im Trendverlauf in den Studien der EuPD Research seit 2013 erfasst und mit detaillierten Kernaussagen für die einzelnen Wirtschaftsbereiche jährlich ausgewertet worden. Im aktuellen Jahr stellen sich viele Arbeitgeber – auch vor dem Hintergrund der zu managenden Krisenphasen und mittelfristigen Szenarien – die Fragen: Wo stehen wir im Deutschland-Vergleich mit unseren Managementprozessen? Wie können wir unser Corporate Health System, das gerade während und nach diesen Zeiten so enorm an Bedeutung gewonnen hat, anhand griffiger Kennzahlen offiziell bewerten und verifizieren lassen? Wie binden wir unsere Experten und Mitarbeiter? Für eine professionelle Analyse, Auswertung und Interpretation dieser Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard des Forschungsunternehmens EuPD Research. Das zugrundeliegende Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Qualifizierung im Rahmen des Corporate Health Awards.

HInformationen und Link zur Bewerbung: https://www.corporate-health-award.de

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 29. Juni 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss Ihren individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach aktueller gesetzlicher Rahmenbedingung und unternehmensspezifischen Auflagen entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Rückblick zum Thementag Corporate Health

Corporate Health im Fokus – am letzten Tag der Frühjahresonlinekonferenz Anfang Mai 2020 konnten die Teilnehmer des Thementages interessante Eindrücke und Hinweise aus Wissenschaft und Praxis für ihre Branchen mitnehmen.

Wie kann die unsichtbare Qualität von Organisationen mit Kennzahlen sichtbar gemacht werden? Einen spannenden Einblick lieferte den Teilnehmern die Keynote von Prof. Dr. Bernhard Badura ( Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards und der Corporate Health Initiative).  Am Modell vergleichbarer Unternehmen und Versorgungseinrichtungen mit ähnlicher Personalstruktur, aber unterschiedlichen Auslastungsquoten  bzw. hohen AU-Werten wird sehr schnell deutlich, dass herkömmliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen im Branchenvergleich an ihre Grenzen stoßen.

 

Von Kennzahlen, Wissenschaftsdebatten und Forderungen nach Vergleichsanalysen

Die Planung und Steuerung von Unternehmen mit nichtfinanziellen Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gewinnt zunehmend an Relevanz; Stakeholder und Investoren erwarten mittlerweile einen fundierten Über- und Ausblick zur Ausrichtung von Firmen hinsichtlich der Umweltaspekte, sozialer Nachhaltigkeit und Unternehmensführung. Auch die Kapitalbeschaffung im Unternehmen geht einher mit einer guten Informationspolitik und Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen.  Das Betriebliche Gesundheitsmanagement dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes der Mitglieder einer Organisation, es ist Grundlage für den kontinuierlichen Schutz und Verbesserung des Systems. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist dabei als lernendes System zu verstehen. Relevante Kennzahlen zur Steuerung des BGM müssen kontinuierlich erhoben werden, es geht aber darum, die Treiber, Frühindikatoren und Spätindikatoren detailliert zu analysieren.

Ausführliche Informationen zu Vergleichsmodellen, Branchenindikatoren und das aktuelle Whitepaper mit Checklisten für das Unternehmensreporting können angefragt werden unter » info@ch-initiative.de.

 

Fazit des Tages:

  • Den Herausforderungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle folgen die Herausforderungen der Mensch-Mensch-Interaktion.
  • Kennziffern der Qualität von Organisationsentwicklung und sozialer Nachhaltigkeit gewinnen mehr denn je an Bedeutung für den Unternehmensreport.
  • Gesunde Führung hat viele Aspekte, aber wertschätzendes Verhalten und wertschätzende Kommunikation sollten zum selbstverständlichen Tagesritual werden.
  • Kernaussagen, mit denen sich Führungskräfte auseinanderzusetzen haben, lauten: Mitarbeiterentwicklung statt Mitarbeiterbewertung ist gefragt. New Work bedeutet: an die Stelle von Führung durch Kontrolle tritt die Führung durch Unterstützung und Inspiration.

 

 

BGM in Corona Zeiten

Zielführend und mit wichtigen Anregungen für alle Gesundheits- und HR-Verantwortlichen beim Planungsprozess für den Übergang vom „Lockdown“ in den Normalbetrieb waren die Erfahrungsberichte vom TÜV Rheinland. Für viele Unternehmen geht es darum, sehr zeitnah aus der jetzigen reduzierten Form wieder in den Normalbetrieb zu starten. Alle betrieblichen Gremien und Strukturen sollten sich hier gemeinsam zur Vorbereitung auf den Normalbetrieb aufstellen und ihre Informationen und Kompetenzen teilen. Bewährt hat sich hier die Bildung eines Steuerkreises, der gemeinsam die interdisziplinären Maßnahmen zum Desinfektionsschutz plant. Aktuell geht es darum, in allen Bereichen die SARS-CoV-2-Arbeitschutzstandards umzusetzen, zu kommunizieren und zu kontrollieren. Es geht auch darum, die Chancen zu nutzen, die die enge Verzahnung von Geschäftsführung, Betriebsrat, HR und verschiedenen Gesundheits- und Arbeitsschutz-Fachbereichen mit sich bringt.  Die Fragen und Unsicherheiten von Mitarbeitern müssen entsprechend bedacht werden. In der jetzigen Phase gilt mehr denn je: Abstand halten ist wichtig, in Kontakt mit dem Mitarbeiter sein ist es aber ebenso.

Regional engagiert, weitsichtig und interdisziplinär – Corporate Health Strategien im Fokus der Universitäten und Hochschulen

Universität Bayreuth erhält das Siegel „Gesunde Belegschaft“ der Corporate Health Initiative

Bayreuth/Bonn, 7. Mai 2020:  Die Universität Bayreuth engagiert sich seit 2013 im Bereich Universitäres Gesundheitsmanagement und erhält nun das Qualitätssiegel „Gesunde Belegschaft“. Dieses Gütesiegel wird von der Corporate Health Initiative verliehen und zählt zu den exzellenten Auszeichnungen für hervorragende Konzepte und Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung. Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter der Corporate Health Initiative, gratuliert der Universität Bayreuth: „Die Universität zeigt eindrucksvoll, wie konzentriert seit Jahren im Bereich Gesundheitsmanagement gearbeitet wird. Dabei kommunizieren Koordinationsstelle, Arbeitskreis Gesunde Hochschule und Arbeitsgruppe Studierendengesundheit auf ganz hervorragende Weise miteinander.“ Die Besonderheiten im Hochschulbereich bestehen darin, verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen zu erreichen. Eine wesentliche Herausforderung ist es ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement zu etablieren. In Bayreuth liegt neben klassischen Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und Arbeitsmedizin/-schutz der Schwerpunkt auch auf dem Thema Gesunde Führung und Psychische Gesundheit.

Pia Dömling, Koordinatorin des Universitären Gesundheitsmanagements: „Die Auszeichnung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass seit der Gründung des Universitären Gesundheitsmanagement im Jahr 2013 die Universität Bayreuth bereits große Schritte in Richtung gesundheitsfördernde Hochschule gegangen ist. Dank unseres Arbeitskreises Gesunde Hochschule und unserem langjährigen Kooperationspartner Techniker Krankenkasse ist es uns gelungen ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement aufzubauen. Das Siegel „Gesunde Belegschaft“ motiviert uns diesen Weg weiter zu gehen und uns stetig weiterzuentwickeln.“

Die Einbettung des Themas Gesundheit in Strukturen und Prozesse der Universität Bayreuth wurde bereits im StEP 2025 festgehalten. Durch die Unterzeichnung der Okanagan-Charta im Juli 2018, einer internationalen Charta zu gesundheitsfördernden Hochschulen, hat die Universität Bayreuth ein weiteres, nach außen sichtbares Zeichen gesetzt, den Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule weiter zu gehen. Mit dem Siegel wurde nun eine neue Qualitätsstufe erreicht.

Zur Historie im UGM

Im Jahr 2013 hat sich die Universität Bayreuth auf den Weg zu einer gesundheitsfördernden Hochschule gemacht. Um alle notwendigen Maßnahmen zu bündeln, wurde das Universitäre Gesundheitsmanagement (UGM) etabliert. Die Entwicklung von universitären Strukturen und Prozessen, die dazu beitragen sollen, das Leben, Arbeiten und Studieren gesundheitsförderlich zu gestalten, steht seitdem im Zentrum aller Maßnahmen des UGMs, welches vom Arbeitskreis Gesunde Hochschule der Universität Bayreuth gesteuert wird. Anknüpfen konnte der Aufbau des UGMs seit 2013 an die bereits bestehenden Strukturen in der Arbeitsmedizin, beim Arbeitsschutz und Hochschulsport. In der gemeinsamen Arbeit vieler Mitglieder der Universität Bayreuth im UGM ist bedeutsam, Beschäftigte und Studierende und deren Anforderungen, Belastungen aber auch Ressourcen in den Blick zu nehmen. Eine als angenehm gelebte und erlebte, eine sog. Gesundheitsfördernde Universitätskultur, kann dazu beitragen, dass mit Freude und Motivation der Tätigkeit nachgegangen wird und dass eine erhöhte emotionale Bindung an die Universität entsteht.

Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen hat sich daher der Arbeitskreis Gesunde Hochschule in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse auf den Weg gemacht, dem Thema Gesundheit mehr Attraktivität und Aufmerksamkeit zu verleihen und ein Umfeld zu schaffen, in dem gerne gearbeitet und studiert wird, und Gesundheit erhalten bzw. verbessert werden kann. Im UGM werden sowohl die bestehenden Strukturen und Verhältnisse betrachtet und soweit möglich, gesundheitsförderlich verändert. Gleichzeitig soll das Gesundheitsverhalten der einzelnen Mitglieder der Universität durch motivierende Maßnahmen gestärkt werden. Die Weitsicht der Hochschulleitung, den Weg des Universitären Gesundheitsmanagements einzuschlagen sowie die finanzielle und materielle Unterstützung der Techniker Krankenkasse seit dem Jahr 2014 haben die Erfolge im Gesundheitsmanagement überhaupt erst möglich gemacht.

Bildrechte www.ugm.uni-bayreuth.de

Hier die Originalmeldung der Universität

 

Über die Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und ist eine der erfolgreichsten jungen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im ‚Times Higher Education (THE) Young University Ranking‘ auf Platz 40 der 351 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind. Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der 160 Studiengänge an sieben Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Die Universität Bayreuth hat rund 13.330 Studierende, rund 240 Professorinnen und Professoren, ca. 1.330 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 985 nichtwissenschaftliche Beschäftigte. Sie ist der größte Arbeitgeber der Region.

www.ugm.uni-bayreuth.de

Pressekontakt:  Hochschulkommunikation, Telefon+49 (0)921/55-5300

 

Über die Corporate Health Initiative

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über zehn Jahren Erfahrung mit dem vom Handelsblatt und dem Forschungsinstitut EuPD Research initiierten Corporate Health Award. Dieser Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells mehr als 4.500 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements begleitet. Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

 

Infos zur Corporate Health Initiative und aktuelle Branchentrends und -studien

www.corporate-health-initiative.com

Aktuelle Trends im Arbeitsmarkt

Bildrechte: EuPD/Corporate Health Initiative

 

Kontakt:

EuPD Research Sustainable Management GmbH
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11
www.ch-initiative.com

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

7 Fragen an… Matthias Puls

Ein Netzwerk wie die Corporate Health Initiative ist ständig im Dialog und Erfahrungsaustausch. An dieser Stelle kommen Experten, Branchenkenner, Medien, Arbeitgeber und Organisationen zu Wort, denn es geht um das neue Jahrzehnt, Technologien und Kernkompetenzen im Arbeitsleben. 

Heute fragen wir Matthias Puls, Geschäftsführer von Kenkou.

 

  1. Welche Herausforderungen für Geschäftsführung und Personalentwicklung sehen Sie im Jahr 2020?

Bei uns stehen die Zeichen klar auf Wachstum, insbesondere im Hinblick auf das Digitale Versorgungsgesetz (DVG), was für den Markt von digitalen Gesundheitsanwendungen viele Neuerungen und Chancen bringt. Mit dem Kenkou Stress Guide als bereits zertifiziertem Medizinprodukt sind wir hierfür bestens aufgestellt. Die Personalentwicklung wird durch unseren Wachstumskurs gesteuert – hier geht es insbesondere um die Besetzung von Schlüsselrollen in einem engen Markt an Talenten.

 

  1. Was bedeutet für Sie New Work?

New Work bedeutet für mich insbesondere Flexibilität und Verantwortung. Wir begegnen einer neuen Generation im Arbeitsalltag, die eigenbestimmter wirken will und hierbei frühzeitig Verantwortung übernimmt, um mitzugestalten, statt Befehlsempfänger zu sein.

 

  1. Lieblingstechnologie? Lieblingskennzahl?

Artificial Intelligence, die uns hilft, vital- und personenbezogene Daten mit unseren individuellen Interventionen zum Aufbau von Stressresilienz zu verbinden. Dies ist am Markt weltweit einzigartig. Lieblingskennzahl: User Retention. Hier liegen wir branchenübergreifend weit vorne (>30 Prozent nach drei Monaten).

 

  1. Haben Sie einen guten Vorsatz für das neue Jahrzehnt?

In Zeiten zunehmender Komplexität im Alltag genügend Zeit für Quality Time mit Freunden, Familie und alleine zu verbringen, um die Akkus zu laden.

 

  1. Wichtigste Eigenschaft für einen guten Führungsstil?

Geduld und Empathie.

 

  1. Gesundheitsmanagement als Unternehmensstrategie beinhaltet immer auch…

…den Menschen im Mittelpunkt zu behalten.

 

  1. Diese Themen gehen einher mit den Digitalisierungsprozessen in Wirtschaft, Verwaltung und Organisation:

Weiter- und Fortbildung, Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen, Toleranz.

 

 

Gefragt wurde Matthias Puls, Geschäftsführer von Kenkou. Das Berliner Start-up Kenkou wurde im Jahre 2014 mit dem Ziel gegründet, zugängliche und effektive Lösungen zum Aufbau der individuellen Stressresilienz zu entwickeln. Mit der Kenkou App wird so das Smartphone zum persönlichen Stress-Coach. Vor seiner Zeit bei Kenkou war Matthias Puls als Unternehmensberater in europäischen Konzernen mit dem Schwerpunkt auf Organisations- und Prozesstransformation sowie Strategieentwicklung unterwegs. Matthias Puls ist Herausgeber des Fachbuches „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen”, welches im März 2020 in der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV) erscheint.