Beiträge

IKK classic, EUPD und Handelsblatt Media Group starten Bewerbung für den Sonderpreis „Handwerk“ beim Corporate Health Award 2020

Dresden/Bonn, 2. Juni 2020: Das Handwerk zeigt auch in schwierigen Zeiten, dass es pragmatisch agiert und seine Mitarbeiter fördert. Ein umfassendes Management von Gesundheitsthemen, die selbstverständlich zur Chefsache gemacht werden, gehört dazu. Handwerksbetriebe sind flexibel, traditionell familiennah und in ihren Strukturen verbindlich und fair, wenn es um den Umgang mit den Mitarbeitern geht. Dadurch haben sie gute Voraussetzungen, Arbeit gesundheitsgerecht zu organisieren. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich neben den Bemühungen um die Sicherung der wirtschaftlichen Basis, dass große Kraftanstrengungen bezüglich der Betreuung und Bindung der eigenen Belegschaft unternommen werden, um nach Krisenphasen mit Rückhalt und gezielt weiter arbeiten und durchstarten zu können. Viele Betriebe erkennen gerade jetzt die große Bedeutung der Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter und nehmen die in der Krise verstärkt wahrgenommene Herausforderung ernst. Ein zeitgemäßes Gesundheitsmanagement und Unterstützung der Mitarbeiter erschließt und erhält den Betrieben wertvolle Ressourcen.

Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ möchte der Corporate Health Award gemeinsam mit der IKK classic noch mehr Betriebe dazu ermutigen, Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu etablieren. Als größte deutsche Innungskrankenkasse mit mehr als drei Millionen Versicherten ist die IKK classic traditionell fest mit dem Handwerk verwurzelt. Der Sonderpreis für herausragende Handwerks- und Familienunternehmen gehört zum festen Bestandteil beim bundesweiten Corporate Health Award. Der wissenschaftlich fundierte Corporate Health Evaluation Standard CHES bildet dabei die Grundlage für Analyse- und Bewertungsprozesse im Rahmen der jährlichen Bewerbungsphase, die in diesem Jahr zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde.

Informationen und Link zur Bewerbung

Frank Klingler, Leiter Referat Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK classic: „Der IKK classic ist es seit jeher ein besonderes Anliegen das Handwerk in der zukunftsfähigen Ausrichtung zu unterstützen. Immer wieder zeigen die Handwerksbetriebe und deren Geschäftsführungen auf beeindruckende Art und Weise, dass sie sich durch Tradition, Weitblick und Verlässlichkeit für eine hohe Wertschätzung der Belange und Gesundheit der Belegschaft einsetzen.  Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ geht es uns darum, die Vorbilder für die Branche zu würdigen. Wir freuen uns darauf die besten Gesundheits- und Arbeitgeberstrategien öffentlichkeitswirksam begleiten zu dürfen.“

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Wir möchten alle Unternehmen des Handwerks ermutigen sich in dem bundesweiten Auswahlprozess bewerten zu lassen, um damit ihre Belegschaft in guten wie in schlechten Zeiten zu fördern und mit verlässlichen Strukturen neue Mitarbeiter zu gewinnen.“

 

Gewinner und Preisträger in der Handwerksbranche

Im Jahr 2019 gewann die Königherz GmbH Polsterei und Sattlerei aus Steinheim (Baden-Württemberg) den Sonderpreis „Gesundes Handwerk“. Das Unternehmen unter der Geschäftsführung von Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi hatte im mehrstufigen expertengestützten Evaluationsprozess und Branchenvergleich mit einer hervorragenden Kommunikation überzeugt und ist damit ein Vorbild für soziale Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben.

BU: Die Preisträger 2019 in der Kategorie „Gesundes Handwerk“: Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi von der Königherz GmbH (Corporate Health Award: v.l.n.r, Bildrechte: www.corporate-health-award.de)

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jedes Handwerksunternehmen den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Juli 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss seinen individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach gesetzlicher Anforderung und individuellen Auflagen der jeweiligen Institution entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Deutschlands Vorreiter, Mutmacher, Vorbilder und Motivatoren gesucht – der Corporate Health Award 2020 geht in die Verlängerung bis zum 29. Juni

Bonn, 19. Mai 2020: In diesem Jahr hat sich in vielen Branchen die Arbeitswelt im Schnelldurchlauf verändert. In der Führung und im Gesundheitsmanagement geht es in dieser besonders herausfordernden Situation mehr denn je darum, die Belegschaft zu motivieren und Wertschätzung zu zeigen. Außerdem gilt es bei der hohen zeitlichen und psychischen Belastung sowie der zeitweiligen Verlagerung von Arbeitsplätzen, in gutem Kontakt zu bleiben. Veränderte Arbeitsstrukturen, neue Kommunikationskanäle – all dies erfordert neben bisherigen erfolgreichen Konzepten auch gute Strategien im Corporate Health Management sowie der zugehörigen Kommunikation und Mitarbeiterbindung. Hinsichtlich herausragender Unternehmensstrategien rund um das Corporate Health Management werden jährlich die besten Unternehmen Deutschlands mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet.

Wie man Vorbilder für die Branche schafft, haben die Preisträger 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr geht es beim Corporate Health Award um Prozesse, Strukturen und neue, innovative Wege. Der Award wird 2020 zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group verliehen. Der Bewerbungsprozess läuft bereits auf Hochtouren – die Bewerbungsfrist wurde nun aufgrund der hohen Einbindung der Unternehmensentscheider in bundespolitische und firmeninterne Krisenstäbe bis zum 29. Juni 2020 verlängert. Damit wird auch jenen Organisationen der verschiedenen Branchen, die für die Krisenbewältigung sowie das damit verbundene Allgemeinwohl sorgen, die Chance gegeben sich zu beteiligen.

Die Branchenvergleiche sind im Trendverlauf in den Studien der EuPD Research seit 2013 erfasst und mit detaillierten Kernaussagen für die einzelnen Wirtschaftsbereiche jährlich ausgewertet worden. Im aktuellen Jahr stellen sich viele Arbeitgeber – auch vor dem Hintergrund der zu managenden Krisenphasen und mittelfristigen Szenarien – die Fragen: Wo stehen wir im Deutschland-Vergleich mit unseren Managementprozessen? Wie können wir unser Corporate Health System, das gerade während und nach diesen Zeiten so enorm an Bedeutung gewonnen hat, anhand griffiger Kennzahlen offiziell bewerten und verifizieren lassen? Wie binden wir unsere Experten und Mitarbeiter? Für eine professionelle Analyse, Auswertung und Interpretation dieser Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard des Forschungsunternehmens EuPD Research. Das zugrundeliegende Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Qualifizierung im Rahmen des Corporate Health Awards.

HInformationen und Link zur Bewerbung: https://www.corporate-health-award.de

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 29. Juni 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss Ihren individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach aktueller gesetzlicher Rahmenbedingung und unternehmensspezifischen Auflagen entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Rückblick zum Thementag Corporate Health

Corporate Health im Fokus – am letzten Tag der Frühjahresonlinekonferenz Anfang Mai 2020 konnten die Teilnehmer des Thementages interessante Eindrücke und Hinweise aus Wissenschaft und Praxis für ihre Branchen mitnehmen.

Wie kann die unsichtbare Qualität von Organisationen mit Kennzahlen sichtbar gemacht werden? Einen spannenden Einblick lieferte den Teilnehmern die Keynote von Prof. Dr. Bernhard Badura ( Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Mitglied des Expertenbeirats des Corporate Health Awards und der Corporate Health Initiative).  Am Modell vergleichbarer Unternehmen und Versorgungseinrichtungen mit ähnlicher Personalstruktur, aber unterschiedlichen Auslastungsquoten  bzw. hohen AU-Werten wird sehr schnell deutlich, dass herkömmliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen im Branchenvergleich an ihre Grenzen stoßen.

 

Von Kennzahlen, Wissenschaftsdebatten und Forderungen nach Vergleichsanalysen

Die Planung und Steuerung von Unternehmen mit nichtfinanziellen Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gewinnt zunehmend an Relevanz; Stakeholder und Investoren erwarten mittlerweile einen fundierten Über- und Ausblick zur Ausrichtung von Firmen hinsichtlich der Umweltaspekte, sozialer Nachhaltigkeit und Unternehmensführung. Auch die Kapitalbeschaffung im Unternehmen geht einher mit einer guten Informationspolitik und Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen.  Das Betriebliche Gesundheitsmanagement dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes der Mitglieder einer Organisation, es ist Grundlage für den kontinuierlichen Schutz und Verbesserung des Systems. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist dabei als lernendes System zu verstehen. Relevante Kennzahlen zur Steuerung des BGM müssen kontinuierlich erhoben werden, es geht aber darum, die Treiber, Frühindikatoren und Spätindikatoren detailliert zu analysieren.

Ausführliche Informationen zu Vergleichsmodellen, Branchenindikatoren und das aktuelle Whitepaper mit Checklisten für das Unternehmensreporting können angefragt werden unter » info@ch-initiative.de.

 

Fazit des Tages:

  • Den Herausforderungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle folgen die Herausforderungen der Mensch-Mensch-Interaktion.
  • Kennziffern der Qualität von Organisationsentwicklung und sozialer Nachhaltigkeit gewinnen mehr denn je an Bedeutung für den Unternehmensreport.
  • Gesunde Führung hat viele Aspekte, aber wertschätzendes Verhalten und wertschätzende Kommunikation sollten zum selbstverständlichen Tagesritual werden.
  • Kernaussagen, mit denen sich Führungskräfte auseinanderzusetzen haben, lauten: Mitarbeiterentwicklung statt Mitarbeiterbewertung ist gefragt. New Work bedeutet: an die Stelle von Führung durch Kontrolle tritt die Führung durch Unterstützung und Inspiration.

 

 

BGM in Corona Zeiten

Zielführend und mit wichtigen Anregungen für alle Gesundheits- und HR-Verantwortlichen beim Planungsprozess für den Übergang vom „Lockdown“ in den Normalbetrieb waren die Erfahrungsberichte vom TÜV Rheinland. Für viele Unternehmen geht es darum, sehr zeitnah aus der jetzigen reduzierten Form wieder in den Normalbetrieb zu starten. Alle betrieblichen Gremien und Strukturen sollten sich hier gemeinsam zur Vorbereitung auf den Normalbetrieb aufstellen und ihre Informationen und Kompetenzen teilen. Bewährt hat sich hier die Bildung eines Steuerkreises, der gemeinsam die interdisziplinären Maßnahmen zum Desinfektionsschutz plant. Aktuell geht es darum, in allen Bereichen die SARS-CoV-2-Arbeitschutzstandards umzusetzen, zu kommunizieren und zu kontrollieren. Es geht auch darum, die Chancen zu nutzen, die die enge Verzahnung von Geschäftsführung, Betriebsrat, HR und verschiedenen Gesundheits- und Arbeitsschutz-Fachbereichen mit sich bringt.  Die Fragen und Unsicherheiten von Mitarbeitern müssen entsprechend bedacht werden. In der jetzigen Phase gilt mehr denn je: Abstand halten ist wichtig, in Kontakt mit dem Mitarbeiter sein ist es aber ebenso.

Regional engagiert, weitsichtig und interdisziplinär – Corporate Health Strategien im Fokus der Universitäten und Hochschulen

Universität Bayreuth erhält das Siegel „Gesunde Belegschaft“ der Corporate Health Initiative

Bayreuth/Bonn, 7. Mai 2020:  Die Universität Bayreuth engagiert sich seit 2013 im Bereich Universitäres Gesundheitsmanagement und erhält nun das Qualitätssiegel „Gesunde Belegschaft“. Dieses Gütesiegel wird von der Corporate Health Initiative verliehen und zählt zu den exzellenten Auszeichnungen für hervorragende Konzepte und Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung. Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter der Corporate Health Initiative, gratuliert der Universität Bayreuth: „Die Universität zeigt eindrucksvoll, wie konzentriert seit Jahren im Bereich Gesundheitsmanagement gearbeitet wird. Dabei kommunizieren Koordinationsstelle, Arbeitskreis Gesunde Hochschule und Arbeitsgruppe Studierendengesundheit auf ganz hervorragende Weise miteinander.“ Die Besonderheiten im Hochschulbereich bestehen darin, verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen zu erreichen. Eine wesentliche Herausforderung ist es ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement zu etablieren. In Bayreuth liegt neben klassischen Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und Arbeitsmedizin/-schutz der Schwerpunkt auch auf dem Thema Gesunde Führung und Psychische Gesundheit.

Pia Dömling, Koordinatorin des Universitären Gesundheitsmanagements: „Die Auszeichnung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass seit der Gründung des Universitären Gesundheitsmanagement im Jahr 2013 die Universität Bayreuth bereits große Schritte in Richtung gesundheitsfördernde Hochschule gegangen ist. Dank unseres Arbeitskreises Gesunde Hochschule und unserem langjährigen Kooperationspartner Techniker Krankenkasse ist es uns gelungen ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement aufzubauen. Das Siegel „Gesunde Belegschaft“ motiviert uns diesen Weg weiter zu gehen und uns stetig weiterzuentwickeln.“

Die Einbettung des Themas Gesundheit in Strukturen und Prozesse der Universität Bayreuth wurde bereits im StEP 2025 festgehalten. Durch die Unterzeichnung der Okanagan-Charta im Juli 2018, einer internationalen Charta zu gesundheitsfördernden Hochschulen, hat die Universität Bayreuth ein weiteres, nach außen sichtbares Zeichen gesetzt, den Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule weiter zu gehen. Mit dem Siegel wurde nun eine neue Qualitätsstufe erreicht.

Zur Historie im UGM

Im Jahr 2013 hat sich die Universität Bayreuth auf den Weg zu einer gesundheitsfördernden Hochschule gemacht. Um alle notwendigen Maßnahmen zu bündeln, wurde das Universitäre Gesundheitsmanagement (UGM) etabliert. Die Entwicklung von universitären Strukturen und Prozessen, die dazu beitragen sollen, das Leben, Arbeiten und Studieren gesundheitsförderlich zu gestalten, steht seitdem im Zentrum aller Maßnahmen des UGMs, welches vom Arbeitskreis Gesunde Hochschule der Universität Bayreuth gesteuert wird. Anknüpfen konnte der Aufbau des UGMs seit 2013 an die bereits bestehenden Strukturen in der Arbeitsmedizin, beim Arbeitsschutz und Hochschulsport. In der gemeinsamen Arbeit vieler Mitglieder der Universität Bayreuth im UGM ist bedeutsam, Beschäftigte und Studierende und deren Anforderungen, Belastungen aber auch Ressourcen in den Blick zu nehmen. Eine als angenehm gelebte und erlebte, eine sog. Gesundheitsfördernde Universitätskultur, kann dazu beitragen, dass mit Freude und Motivation der Tätigkeit nachgegangen wird und dass eine erhöhte emotionale Bindung an die Universität entsteht.

Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen hat sich daher der Arbeitskreis Gesunde Hochschule in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse auf den Weg gemacht, dem Thema Gesundheit mehr Attraktivität und Aufmerksamkeit zu verleihen und ein Umfeld zu schaffen, in dem gerne gearbeitet und studiert wird, und Gesundheit erhalten bzw. verbessert werden kann. Im UGM werden sowohl die bestehenden Strukturen und Verhältnisse betrachtet und soweit möglich, gesundheitsförderlich verändert. Gleichzeitig soll das Gesundheitsverhalten der einzelnen Mitglieder der Universität durch motivierende Maßnahmen gestärkt werden. Die Weitsicht der Hochschulleitung, den Weg des Universitären Gesundheitsmanagements einzuschlagen sowie die finanzielle und materielle Unterstützung der Techniker Krankenkasse seit dem Jahr 2014 haben die Erfolge im Gesundheitsmanagement überhaupt erst möglich gemacht.

Bildrechte www.ugm.uni-bayreuth.de

Hier die Originalmeldung der Universität

 

Über die Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und ist eine der erfolgreichsten jungen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im ‚Times Higher Education (THE) Young University Ranking‘ auf Platz 40 der 351 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind. Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der 160 Studiengänge an sieben Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Die Universität Bayreuth hat rund 13.330 Studierende, rund 240 Professorinnen und Professoren, ca. 1.330 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 985 nichtwissenschaftliche Beschäftigte. Sie ist der größte Arbeitgeber der Region.

www.ugm.uni-bayreuth.de

Pressekontakt:  Hochschulkommunikation, Telefon+49 (0)921/55-5300

 

Über die Corporate Health Initiative

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über zehn Jahren Erfahrung mit dem vom Handelsblatt und dem Forschungsinstitut EuPD Research initiierten Corporate Health Award. Dieser Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells mehr als 4.500 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements begleitet. Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

 

Infos zur Corporate Health Initiative und aktuelle Branchentrends und -studien

www.corporate-health-initiative.com

Aktuelle Trends im Arbeitsmarkt

Bildrechte: EuPD/Corporate Health Initiative

 

Kontakt:

EuPD Research Sustainable Management GmbH
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11
www.ch-initiative.com

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

7 Fragen an… Matthias Puls

Ein Netzwerk wie die Corporate Health Initiative ist ständig im Dialog und Erfahrungsaustausch. An dieser Stelle kommen Experten, Branchenkenner, Medien, Arbeitgeber und Organisationen zu Wort, denn es geht um das neue Jahrzehnt, Technologien und Kernkompetenzen im Arbeitsleben. 

Heute fragen wir Matthias Puls, Geschäftsführer von Kenkou.

 

  1. Welche Herausforderungen für Geschäftsführung und Personalentwicklung sehen Sie im Jahr 2020?

Bei uns stehen die Zeichen klar auf Wachstum, insbesondere im Hinblick auf das Digitale Versorgungsgesetz (DVG), was für den Markt von digitalen Gesundheitsanwendungen viele Neuerungen und Chancen bringt. Mit dem Kenkou Stress Guide als bereits zertifiziertem Medizinprodukt sind wir hierfür bestens aufgestellt. Die Personalentwicklung wird durch unseren Wachstumskurs gesteuert – hier geht es insbesondere um die Besetzung von Schlüsselrollen in einem engen Markt an Talenten.

 

  1. Was bedeutet für Sie New Work?

New Work bedeutet für mich insbesondere Flexibilität und Verantwortung. Wir begegnen einer neuen Generation im Arbeitsalltag, die eigenbestimmter wirken will und hierbei frühzeitig Verantwortung übernimmt, um mitzugestalten, statt Befehlsempfänger zu sein.

 

  1. Lieblingstechnologie? Lieblingskennzahl?

Artificial Intelligence, die uns hilft, vital- und personenbezogene Daten mit unseren individuellen Interventionen zum Aufbau von Stressresilienz zu verbinden. Dies ist am Markt weltweit einzigartig. Lieblingskennzahl: User Retention. Hier liegen wir branchenübergreifend weit vorne (>30 Prozent nach drei Monaten).

 

  1. Haben Sie einen guten Vorsatz für das neue Jahrzehnt?

In Zeiten zunehmender Komplexität im Alltag genügend Zeit für Quality Time mit Freunden, Familie und alleine zu verbringen, um die Akkus zu laden.

 

  1. Wichtigste Eigenschaft für einen guten Führungsstil?

Geduld und Empathie.

 

  1. Gesundheitsmanagement als Unternehmensstrategie beinhaltet immer auch…

…den Menschen im Mittelpunkt zu behalten.

 

  1. Diese Themen gehen einher mit den Digitalisierungsprozessen in Wirtschaft, Verwaltung und Organisation:

Weiter- und Fortbildung, Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen, Toleranz.

 

 

Gefragt wurde Matthias Puls, Geschäftsführer von Kenkou. Das Berliner Start-up Kenkou wurde im Jahre 2014 mit dem Ziel gegründet, zugängliche und effektive Lösungen zum Aufbau der individuellen Stressresilienz zu entwickeln. Mit der Kenkou App wird so das Smartphone zum persönlichen Stress-Coach. Vor seiner Zeit bei Kenkou war Matthias Puls als Unternehmensberater in europäischen Konzernen mit dem Schwerpunkt auf Organisations- und Prozesstransformation sowie Strategieentwicklung unterwegs. Matthias Puls ist Herausgeber des Fachbuches „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen”, welches im März 2020 in der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV) erscheint.