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Führung in herausfordernden Zeiten, Mitarbeitermotivation bekommt höchste Priorität

Spätestens in zwei bis drei Jahren müssen Management und Mitarbeiter grundlegend neue Fähigkeiten und Kompetenzen beherrschen. So die Einschätzung des Reports „People Management 2025“, herausgegeben von Price Waterhousecoopers und dem Instiut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) wurden 2019 knapp 130 HR-Führungskräfte aus überwiegend mittelständischen Unternehmen sowie 25 Experten und kreative Köpfe aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft befragt.

Demnach werden im Bereich HRM das Daten- und Technologiemanagement, Talentmanagement sowie Mitarbeiterqualifizierung und Kompetenzmanagement dann wichtiger sein als die reine Personalplanung. Auch die Gewichtung des Bereiches Gesundheitsmanagement steigt nach der Befragung der Gewichtung von Funktionen im HRM auf der Bewertungsskala um acht Prozent.

Die Change- und Transformationsprozesse sind herausfordernd und die Zahlen belegen einen enormen Handlungsdruck: Denn auf dem Weg zum People-Management 2025 stehen die Personalabteilungen und die Verantwortlichen vor der Aufgabe, in sehr kurzer Zeit teilweise eklatante Lücken in der Vorbereitung auf neue Aufgabenfelder und Funktionen zu schließen, um der Bedeutung
der zentralen Funktionen gerecht zu werden.

Nun haben wir in diesem ebenfalls herausfordernden Jahr 2020 in einigen wenigen Monaten im Schelldurchlauf erlebt, was Digitalisierung per Knopfdruck im Unternehmen und HRM verändert. Viele Firmen haben in beeindruckender Weise gezeigt, wie neue Prozesse umgesetzt werden konnten und wie man miteinander kommunizieren sollte, manche Organisationen sind noch in der Orientierungsphase und brauchen vernünftige Monitoringsysteme um den aktuellen Status Quo einordnen zu können.

Mitarbeitermotivation und Gesundheitskonzepte haben höchste Priorität

Wo wir derzeit stehen? Zwei von drei Unternehmen in Deutschland holen ihre Mitarbeiter bereits zurück ins Büro – meist noch im schrittweisen Modus.

Digitaler Dialog

Der erste Digitaltag am 19. Juni war ein Mammutprogramm, bei dem über 1.400 Aktionen in ganz Deutschland auf beeindruckende Art und Weise die Vielfalt in Unternehmen, Institutionen und Verbänden zeigten.  Das Team der Corporate Health Initiative hat sich umgesehen, nahm verschiedene Formate wahr und trat für den Branchenbenchmark und neue Digitalformate in den Dialog mit Experten, Technologen und HR-Abteilungen.

Im Schnelldurchlauf haben wir uns beim virtuellen Besuch des Robotron-Museums mit dem Weg der „Elektronengehirne zu Datenverarbeitungsmaschinen“ inklusive Wirtschaftskrimi in den 80ern beschäftigt und landeten dann bei Chatbots für die Personalabteilung im Jahr 2020. Die TIKTOK-Versuche der Automotive-Branche konnten nicht alle überzeugen, dafür jedoch die Vorlesungen „Relativitätstheorie für Laien“. Gut gemachte virtuelle Vorlesungen sind somit schon mal im Wissenskoffer gelandet, ebenso wie kreative Social Media-Kanäle und Formate für Mitarbeiter und Kunden. Dass große Rechenzentren wichtig für die Digitalisierung der Wirtschaft sind, ist logisch. Umso interessanter war es, hier einmal die 360 Grad-Führungen durch Unternehmen und Datacenter samt Bits und Bytes zu begleiten, ebenso wie die Übertragung der Lunchtalks zu erfolgreichen Hackathons im Bereich Healthcare oder Riesenevents wie z.B. „#WirVsVirus“ Mit über 28.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war „#WirVsVirus“ der bislang größte virtuelle Digitalwettbewerb weltweit, daraus konnten sich viele neue Geschäftsmodelle entwickeln. Diese wiederum brauchen spezialisierte Mitarbeiter. Wie man neue Mitarbeiter über gut gemachte Formate gewinnt? Der Thementag hat diverse technische Lösungen und Inhalte in Kombination liefern können.

Interessant waren in ihrer Vielfalt und Qualität auch die zahlreichen Diskussionsrunden zu den derzeitigen Arbeitswelten: Hier kamen u. A. Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Brandenburg samt Wirtschaftsförderungen zusammen, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie man Standorte und Branchen weiterentwickelt. „Smart Country Brandenburg“ wollte wissen, wie wir künftig arbeiten und thematisierte dies in der Diskussionsrunde mit Unternehmern und Wirtschaftsförderern wie folgt:

„Für Millionen Beschäftigte ändert sich das Büro-Berufsleben grundlegend. Wird in zehn Jahren nur noch die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen ins Büro kommen, wie es Facebook-Gründer Mark Zuckerberg prophezeit? Es gilt, vorsichtig die Entwicklung zu betrachten und keine schnellen Schlüsse zu ziehen. Betriebe und Beschäftigte aller Branchen sind unterschiedlich betroffen. Geschäfts- und Arbeitsmodelle wandeln sich, die Auswirkungen der neuen Volatilität der Werktätigen sind immens. Was verändert sich gerade und welchen Herausforderungen gilt es sich zu stellen? Welche Anreize benötigen wir in Flächenländern? Wie stimulieren wir den Strukturwandel?“

Der Arbeitsplatz der Zukunft, der Umgang mit Mitarbeitenden und die Transformation in vielen Branchen stand somit im Fokus des Thementages.

Fazit: Wir treffen uns dann nächstes Jahr wieder, gleicher Tag, gleiche Zeit.

Überblick über die Vielfalt digitaler Formate »hier

#digitalmiteinander und die Corporate Health Initiative

Die Premiere des Aktionstages 2020 unter dem Motto #digitalmiteinander haben wir von der Corporate Health Initiative gleichzeitig zum Anlass genommen, für neue Besucher dieser Website auf einen Blick wichtige Informationen zusammenzustellen, diese mit den Inhalten der Initiative vertraut zu machen und auf die kommenden Digitalevents zu verweisen.

Auf einen Blick

Die Corporate Health Initiative ist das größte Mitglieder-Netzwerk von Unternehmen und Organisationen, die sich engagiert für ihre Belegschaft einsetzen, innovative Management-Strukturen schaffen und sich vorbildlich für das wichtige Thema Gesundheit im Unternehmen einsetzen. In diesem Jahr haben wir es mit besonderen Herausforderungen zu tun. Aus diesem Grund starteten wir im Mai 2020 das »Hilfspaket der Initiative für die DACH-Region, um noch mehr Firmen und Organisationen mit wissenschaftlichen Instrumenten, digitalen Tools, dem Wissensvorsprung und der Stärke eines großen Netzwerks unterstützen und begleiten zu können. Dabei schauen wir gezielt auf die einzelnen Branchen, zeigen neue Wege auf und bringen die Praktiker mit Wissenschaftlern, Verbänden, Politik und Medien zusammen.

Aus der Wissenschaft in die Praxis

Digitalisierungsprozesse verändern unsere Arbeitswelt grundlegend. Wir erforschen seit Jahren diese Veränderungsprozesse und stellen die Entwicklungen der deutschen Wirtschaft und der verschiedenen Branchen in jährlichen Trendstudien vor. Die Grundlage für alle Analyse-, Begleitungs- und Zertifizierungsprozesse der verschiedenen Branche bildet der seit über fünfzehn Jahren etablierte und stetig weiterentwickelte  »Corporate Health Evaluation Standard (CHES).

Im Rahmen jährlicher Auditierungsprozesse haben alle Branchenunternehmen und Organisationen die Chance, sich gleichzeitig für den Corporate Health Award zu bewerben, der zu den renommiertesten Auszeichnungen in Deutschland zählt und in diesem Jahr zum zwölften Male von EUPD Research und der Handelsblatt Media Group ausgerufen wurde. Bei der Bewerbung um den Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand den »Online-Qualifizierungsbogen kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss ihren individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach gesetzlicher Anforderung und individuellen Auflagen der jeweiligen Institution entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

»Zum Prozess und Bewerbungsbogen
Telefonische Beratung zum Branchenbenchmark unter 0228 97143-36.

 

TERMINE

Unsere Webinare mit Wissenschaftlern, Unternehmen, Experten und Partnern der Initiative decken verschiedene Aspekte aktueller Digitalisierungs-, Transformations- und Managementprozesse ab. Am 24. Juni findet von 14.30 Uhr bis 17 Uhr unter dem Motto „Gesunde Führung in unsicheren Zeiten“ ein weiteres Onlineevent statt.

» Hier geht’s zur Anmeldung zum Event

Im August startet die neue Webinar-Themenreihe der Initiative unter dem Titel „Corporate Health Management in Deutschland“. Von August bis November 2020 werden dort die einzelnen Branchen in Deutschland in ihrer Vielfalt und mit Best Practices präsentiert.

 

Up to Date

Möchten Sie immer auf dem Laufenden sein, wenn es um exklusive Studien geht? Aktuelle Zahlen, Checklisten, aktuelle Trends des Monats gibt es im »monatlichen Corporate Health Newsletter.

Digitalisierung, Ethik, Führung

Transformation, Digitalisierungsprozesse – Schlagworte, die alltäglich in den Medien und Politik präsent sind, bedeuten im Geschäftsalltag harte Arbeit abseits von Routinen. Nicht zuletzt werden alte Führungsmodelle auf den Prüfstand gestellt. Was bedeutet das zum Beispiel für die Gesundheits- und Sozialbranche?

Im letzten Beitrag haben wir Matthias Puls von Kenkou zu den Beweggründen für das Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ befragt. Heute widmen wir uns dem Thema Führung und den zahlreichen Denkanstößen, die die Experten aus Unternehmen, Gesundheitsbetrieben, Krankenkassen und Innovationsclustern auf 360 Seiten in hoher Qualität zusammengetragen haben.

Alleine 2018 erwirtschaftete die Branche jeden achten Euro des BIP. Obwohl der Bereich zu den größten Arbeitgebern gehört, stoßen die Kapazitäten in Pflege- und Gesamtversorgungssystemen bereits heute an ihre Grenzen. Gleichzeitig und beim Wettrennen um internationale Märkte haben sich viele neue Unternehmen und Start-ups gegründet. Diese neue Kultur bewegt sich gerade in den sogenannten zweiten Gesundheitsmarkt, während die Branche bereits auf dem Weg zum dritten ist. Die starken Veränderungen spiegeln sich auch in den Bestrebungen wider, zum Beispiel im Medizinstudium verstärkt Digital- und Managementgrundlagen zu vermitteln, die den interdisziplinären Blick schärfen.  Wo es um Innovationen geht, sind automatisch interdisziplinäre Teams gefragt, die abseits von „AGIL“ in den Dialog gehen müssen. Und auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement kann zwar digital sein, muss aber abseits von Kennziffern und schnellen Kurzzeiterfolgen viel mehr leisten, wenn es zum nachhaltigen Managementsystem werden soll.

Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, wie Führung in dieser herausfordernden Branche gelingt: In den Interviews mit den Ärzten, Technologen und zahlreichen Gründern zeigt sich, dass die Prioritäten und Lerneffekte oft mit Schlüsselmomenten im beruflichen Alltag zu tun haben. Um zukunftsfähige Strukturen zu schaffen, geht es bei neuen Führungsansätzen neben Flexibilität, Transparenz und guten Kommunikationsstrukturen aber vor allem um Wertschätzung.  Wie Gesundheitsmanager und Geschäftsführer sich selbst einschätzen und welche Kompetenzen immer stärker gefragt sein werden, kann man in den sehr persönlichen Interviews der Rubrik „Gründerköpfe“ im Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ nachlesen.

 

Gratulation: Die Gewinner der Verlosungsaktion vom Mai stehen fest. In diesem Fall sind es zwei Damen. Jeweils ein Exemplar des Buches „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ geht an eine Mitarbeiterin der Firma HYDRO Systems KG in Biberbach/ Baden und an eine Mitarbeiterin der Diakonie Düsseldorf. Viel Freude beim Entdecken!

Außerdem in der Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft erschienen: „Digitalisierung und Ethik in Medizin und Gesundheitswesen“.

Hintergrund: Wenn digitale Technologien wie künstliche Intelligenz, Blockchain und Robotik auf die Medizin treffen, entstehen zwangsläufig ethische Fragestellungen. Diese lassen sich nicht ohne Weiteres mit medizinisch-technologischen, rechtlichen oder ökonomischen Argumenten allein beantworten. Auch die HR ist hier gefordert.

Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen

Die Digitalisierungsanforderungen im Gesundheitswesen sind enorm. Zur gleichen Zeit verändern sich die Geschäftsmodelle und Strukturen im Gesundheitswesen in nie gekannter Geschwindigkeit. Was dabei unabhängig von Statistiken relevant ist? Neben Trends und Prognosen der Märkte sind die Beweggründe von Unternehmern, Wissenschaftlern und Gesundheitsakteuren genau die Themen, für die sich die Öffentlichkeit interessiert.

Woran misst man Engagement und Mut zu neuen Wegen? Warum wird gerade zu einer bestimmten Zeit und gesellschaftlichen Situation das passende Start-Up auf den Weg gebracht? In der Regel sind der persönliche Hintergrund und Erfahrung sowie die Motivation für eine Gründungsidee und deren erfolgreiche Umsetzung entscheidend.

Im neu erschienenen Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ von Matthias Puls unter Herausgeberschaft von David Matusiewicz (MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) geht es um persönliche Einblicke und Einschätzungen von 40 Healthcare Startup Gründern und „Digitalen Köpfen“, die einen Blick hinter die Kulissen von Digital Health erlauben und dabei sehr persönliche Einschätzungen mit den Lesern teilen.

Von der Präventionsarbeit, über Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitations- oder Pflegethematik – die verschiedenen Felder der Gesundheitsbranche ergeben in ihrer Vielfalt für digitale Transformationsaufgaben ein riesiges Aufgabengebiet. Was bleibt, was geht, was wird uns beschäftigen? 25 Fachexperten gehen auf die wesentlichen Trends der Digitalisierung im Gesundheitswesen ein. Die Digitale Gesundheit und Versorgung wird zunehmend personalisiert, sie wird agiler und vernetzt auf neue Art und Weise. Von Künstlicher Intelligenz in der Diagnose, über Wearables, neue Therapieverfahren oder den Einsatz von VR in der Patientenversorgung – traditionelle Ansätze werden zunehmend erweitert oder völlig auf den Kopf gestellt.

 

Nachgefragt

Herr Puls, was war die Motivation für das Buchprojekt?

Matthias Puls: Ich hatte nach gut neun Jahren als Unternehmensberater den Entschluss gefasst, den Schritt aus der Komfortzone des beruflichen Alltags zu wagen. Weg aus Düsseldorf und diversen Projektstandorten in Europa und dem Leben aus dem Koffer – ab nach Berlin. Dort wurde mir eine neue berufliche Perspektive eröffnet: Mit der Entwicklung neuer digitaler Produkte einen eigenständigen Beitrag für das Gesundheitswesen zu leisten. Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich dann mit der Idee zu unserem Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ auf David Matusiewicz zugegangen. Unser Know-how hat sich hier perfekt ergänzt, um im Buch einerseits spannende Beiträge von Expertinnen und Experten zu versammeln, andererseits die Gründerpersönlichkeiten vorzustellen

Weshalb dieses Buch geschrieben werden musste? Ich wollte hier schlichtweg dazulernen und die Gestalter der „neuen“ Gesundheitswirtschaft kennenlernen. Das hat gut geklappt – inzwischen bin ich selbst an vorderster Front dabei und beschäftige mich in der Geschäftsführung von Kenkou mit KI-basierter Stress- und Burnoutprävention. Das Motiv zur Herausgabe und wie die Themenauswahl sich gestaltete? Es ist eine spannende, vernetzende Dokumentation für die Fachwelt und interessierte Leserschaft entstanden, die es in dieser aktuellen Form bisher nicht gab. Hierin liegt der eigentliche Wert unseres Buchprojektes. Das Team der Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft hat uns tatkräftig dabei unterstützt, einen neuartigen Blick auf die Digitalisierung unserer Branche binnen kürzester Zeit zu Papier zu bringen. Vielen Dank an alle Autoren, Interviewpartner und den Herausgeber.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir insgesamt zwei Ausgaben von „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“. 

Neues Hilfspaket zum Corporate Health Management für die DACH-Region ab 1. Mai 2020

Handelsblatt und EUPD Research erweitern die Unterstützungsmaßnahmen während und nach der Krisenzeit für zukunftsfähige Organisationen

 

Bonn, 30. April 2020: Nie war für Unternehmen die interne Kommunikation und die Zusammenarbeit einzelner betrieblicher Entscheider wichtiger als in dieser Zeit. Schon reden wir von der „Neuen Nähe“, denn die Interaktion zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern ist tatsächlich persönlicher geworden und setzt auf Lösungsorientierung. Vieles spricht dafür, dass etablierte Prozesse neu aufgesetzt und justiert werden, so auch bei der Gesunderhaltung und Motivation der Belegschaft sowie im daraus resultierenden Erhalt der Wirtschaftlichkeit der gesamten Organisation. Gesundheitsfragen und darauf aufbauende Managemententscheidungen wurden zu Themen höchster Priorität.

Orientierung und Hilfestellung sind also wichtige Bestandteile zum Aufsetzen neuer Prozesse oder Weiterentwicklung erfolgreicher Formate – ebenso die strategische Ausrichtung für die Zeit nach der Krise. Wer es heute verpasst sich aufzustellen, wird nicht nur während sondern auch und gerade nach der Krise die Folgen im Personalmanagement und der Unternehmenskultur zu spüren bekommen. Die Initiatoren EUPD Research und die Handelsblatt Media Group haben sich in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft für die Etablierung eines Hilfspakets in der Corporate Health Initiative entschieden. Ab 1. Mai stehen die neue Mitgliedschaft sowie deren Leistungen allen Arbeitgebern aus der DACH-Region zur Verfügung. Diese bietet analytische, strategische und maßnahmenorientierte Hilfestellung während und nach der herausfordernden Corona-Pandemie. Ziel der Arbeitgeber ist es, sich trotz Kurzarbeit und weitreichenden Einschränkungen rechtzeitig gemäß Branchenstandard im Gesundheitsmanagement auszurichten, um die wichtigste Ressource Mitarbeiter sowie die damit verbundene Wirtschaftlichkeit zu erhalten.

Mit der Initiative erhalten die Mitgliedsfirmen hochwertige Analyse- und Entwicklungstools, die Gesundheitsmanagement, Controlling, Geschäftsführung, Personalmanagement und Kommunikationsabteilung bei der Bewältigung der internen und externen Herausforderungen unterstützen sowie die Positionierung in der eigenen Branche aufzeigen und bei der Sicherung ihrer Arbeitgebermarke helfen.

Wo stehen wir mit unserem Engagement im Corporate Health Management? Wie stelle ich mein Gesundheitsmanagement auf und wie kann ich gemeinsam mit der Geschäftsführung Prioritäten setzen? Welche Kennzahlen müssen erhoben werden? Wie und mit welchen Botschaften erreiche ich meine Mitarbeiter? Welche Maßnahmen sind aktuell und in Zukunft im Branchenvergleich sinnvoll? Wie erreiche ich mit möglichst wenig Mitteln den größtmöglichen Wirkungsgrad? Welche neuen Digitalisierungsprozesse können wir dauerhaft übernehmen?

Gerade im Hinblick auf Vorbilder geht es auch darum zu schauen, was für das Management heute und in Zukunft gut funktioniert. Derzeit sollte klar sein, dass es wichtig ist, den Überblick zu behalten und sich mit dem Monitoring der aktuellen Phase zu beschäftigen, um anschließend die vielen guten Dinge, die in der Krise plötzlich möglich sind, in den Alltag mitzunehmen. Die Maßnahmen für morgen entstehen heute.

In der Initiative arbeiten Experten, Wissenschaftler, Unternehmen, Krankenkassen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie Verbände Hand in Hand. Gemeinsam wird das zugrundeliegende Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluation Standard/CHES-Modell) stetig weiterentwickelt. Das CHES-Modell bildet seit 2009 gleichzeitig die Kriterien für die Verleihung der jährlichen Corporate Health Awards. Die aus den Datenerhebungen gewonnenen Lernkurven werden den Mitgliedern der Initiative in Form der Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ zur Verfügung gestellt und mittels Analyse-Tools für die jeweilige Organisation und Branche spezifiziert. Ziel ist die zeit- und kosteneffiziente Planung und Umsetzung der Strategie und Struktur sowie der konkreten Maßnahmen. Dieses Vorhaben bedarf einer gezielten Betrachtung der Anforderungen einzelner Arbeitgebergruppen in den jeweiligen Branchen.

Aktion: Mitgliedschaft

Für die Mitgliedsunternehmen stellt die Initiative ab sofort folgende Tools und Leistungen zur Verfügung: feste Ansprechpartner in der Status-Quo-Analyse inkl. Branchenbenchmark sowie der darauffolgenden Handlungsempfehlungen, direkte Begleitung in Qualifizierungsprozessen, Login-Bereich für Mitglieder mit Wissenselementen und Aktionen, Nutzung des Handelsblatt Digitalpasses, Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“, Weiterbildungen, Kennzahlensysteme und vieles mehr. Informationen unter ch-initiative.de

Den Überblick behalten – Informationen zu Branchenentwicklungen in der Infothek

Wer sich regelmäßig zu aktuellen Terminen, Trends im Arbeitsmarkt, Branchenvergleichen und wissenschaftlichen sowie praxisorientierten Statements zum Thema Corporate Health und Digitalisierung informieren möchte, kann sich auf der Webseite der Initiative registrieren und sich auf seine eigene „Road to Excellence“ begeben.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

Personalpolitik in der Corona-Phase

Die aktuelle Umfrage des Institutes für Beschäftigung und Employability IBE an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen hat es auf den Punkt gebracht: Die derzeitige Ausnahmesituation erzeugt definitiv „Rückenwind für virtuelle Zusammenarbeit, mobile Arbeit, agile Organisationsformen und New Work“. Die Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen bekommt eine Dynamik, die alle herausfordert.

Bei der Studie wurden bis zum 30. März insgesamt 400 TeilnehmerInnen (Geschäftsführungen, Führungskräfte, Betriebsräte und HR-Verantwortliche sowie Expertinnen und Experten) um ihre Einschätzung bezüglich der folgenden Themenblöcke gebeten

Im Teil 1 ging es um die personalwirtschaftlichen und organisatorischen Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die staatlichen Hilfen, betriebliche Unterstützungsleistungen für die Beschäftigten, Arbeitsorte und Arbeitszeitmodelle, Planung des Personalbestands sowie Führung und Kommunikation.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Ängsten als Folge der Corona-Krise sowie den Chancen, die aus der Corona-Situation entstehen können.

Wichtige Aspekte

Die sogenannte Caring Company ist gefragt, Mitarbeiter messen ihre Organisation sehr stark am Faktor Kommunikation, Information und Betreuung. Die Befragung zeigt klar, dass das viele Firmen dies schnell erkannt haben und umsetzen. So sind 98,8 Prozent der Befragten umfassende Maßnahmen zur Unterstützung der Beschäftigten wichtig. 83,3 Prozent der Befragten halten flexible Arbeitszeitmodelle für relevant. Hier findet sich auch die Erkenntnis, dass aus dem „Sonderstatus Home-Office“ in kürzester Zeit eine Arbeitsform für alle geworden ist.

Bei der Rolle der Führungskräfte geht es um den Spagat zwischen Management, Leadership und größtmöglicher Empathie. „Besonnen durch die Krise navigieren und gleichzeitig eine hohe Empathie für die Sorgen der Beschäftigten haben, kombiniert mit einer offenen, umfassenden und ehrlichen Information und Kommunikation“, so die Einschätzung des IBE.

Fazit: Nicht nur Menschen rücken in Krisenzeiten zusammen, sondern auch Unternehmen. Die Umfrageergebnisse machen schnell klar, wie sehr allen bewusst ist, dass die derzeitige außer-gewöhnliche Situation mit den verschiedenen Szenarien nicht alleine zu bewältigen ist. Die hohen Zustimmungswerte im Zusammenhang mit strategischen Partnerschaften und Allianzen zeigen dies sehr deutlich.

 

» Die Umfrage im Überblick

Nachgefragt bei Prof. Dr. Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen IBE:

 

Frau Prof. Rump, welche Ergebnisse der Studie haben Sie überrascht?

Prof. Dr. Jutta Rump: Das mögliche Ausmaß der physischen und psychischen Konsequenzen innerhalb der Gesellschaft und innerhalb des Unternehmens scheint für viele Befragte somit (immer noch) wenig greifbar und vorhersehbar zu sein, während die Folgen für die eigene wirtschaftliche Situation sehr offensichtlich und akut sind. Die Akzeptanz der politischen Entscheidungen und damit verbundenen Einschränkungen ist dennoch sehr hoch.

 

Sind wir quasi auf Knopfdruck zur Digitalen Organisation geworden, in der die Personalabteilung sich ganz neu definiert?

Prof. Dr. Jutta Rump: Wir sind per Knopfdruck zur digitalen Organisation geworden. Das gilt auch für die Personalabteilung als Organisationseinheit innerhalb eines Unternehmens / einer Institution. Viele Beschäftigte arbeiten im Home-Office, kommunizieren und kooperieren mittels virtueller Plattformen. Arbeitsorganisation, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit haben sich quasi über Nacht verändert. Was die Aufgaben der Personalabteilung betrifft, so haben sich einige verändert, einige sind gleichgeblieben, neue Tätigkeiten sind hinzugekommen. Von einer Neudefinition kann hier allerdings nicht die Rede sein.

 

Haben wir es mit einer neuen Form von interdisziplinärem Management zu tun?

Prof. Dr. Jutta Rump: Dessen bin ich mir nicht so sicher. Einerseits beobachten wir im Moment auf der Ebene des operativen und mittleren Managements eine partizipative und sogar delegative Führung, was angesichts von Home-Office sowie der Virtualisierung von Kommunikation und Kooperation nicht verwunderlich ist. Andererseits sind auf der oberen Managementebene eine zunehmende Zentralisierung und Fokussierung auf einen eher kleinen Kreis von Führungskräften, die dann in ihrem Zirkel Entscheidungen treffen, festzustellen. Damit entwickeln sich zwei Führungswelten mit zwei unterschiedlichen Logiken.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Digital durch die Krise

Ohne digitale Vernetzung wäre die jetzige Situation noch schwerer zu meistern. So verwundert es kaum, dass bei aktuellen Erhebungen neben den klassischen Businessanwendungen die Social-Media Nutzung und E-Learning mit zweistellig höheren Nutzungszahlen angegeben werden.

So ergab die eco Verbands-Umfrage in Zusammenarbeit mit Civey, dass jeder vierte Deutsche (25,6 Prozent) derzeit verstärkt die Möglichkeiten von Home-Office und digitalem Arbeiten nutzt. Mit 73,1 Prozent und 50,4 Prozent setzen besonders Studierende (73,1 Prozent) und leitende Angestellte (50,4 Prozent) verstärkt auf digitale Tools in der Corona-Krise.  Allgemein festzustellen ist, dass eine breite Mehrheit von 68,8 Prozent die Auffassung vertritt, ohne digitale Technologien hätte die Corona-Krise Deutschland noch stärker getroffen.

Digitale Weiterbildung und E-Learning

Die entsprechenden Plattformen nutzen mit 28,9 Prozent verstärkt vor allem die 18-29-Jährigen und insgesamt 45,7 Prozent aller noch in Ausbildung befindlichen Deutschen. Gezielte Weiterbildung auf Basis des Qualifizierungschancengesetzes kann für Unternehmen zudem eine Lösung sein, um die Beschäftigten nicht in Kurzarbeit zu schicken. Im Rahmen dieser Weiterbildungsförderung können zum einen die Weiterbildungskosten wie Lehrgangskosten für den einzelnen Beschäftigten als Arbeitnehmerförderung übernommen werden und zum anderen können Arbeitsentgeltzuschüsse für weiterbildungsbedingte Arbeitsausfallzeiten an die Arbeitgeber (Arbeitgeberleistung) eingeplant werden. Mehr Infos dazu hat der  BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) zusammengestellt.

 

Digitalwirtschaft und Home-Office Aspekte

Laut Bitkom-Studien empfehlen neun von zehn Unternehmen (89 Prozent) der Digitalwirtschaft ihren Mitarbeitern, im Home-Office zu arbeiten und zwei Drittel, also 64 Prozent, haben das sogar angeordnet.

Dem Thema Home-Office wollte der Videokonferenz- und Collaboration-Spezialist LogmeiIn nachgehen. Laut aktueller Marktumfrage mit One Poll wünschen sich 55 Prozent der Befragten in Deutschland permanent im Home-Office zu arbeiten. Wichtigster Vorteil in der Nennung: fast 80 Prozent der Deutschen nennen die Zeitersparnis hinsichtlich langer Pendelzeiten. Eine bessere Produktivität und allgemeine Zufriedenheit im Home-Office bestätigen ein Drittel der Befragten, die Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung und der Einteilung der Arbeitszeit spielt aber eine größere Rolle: zwei von drei Arbeitskräften sehen hier den größten Vorteil. Die Herausforderungen bleiben natürlich: ständige Erreichbarkeit für Kinder, Hausarbeit vs. Arbeitspensum, fehlender direkter sozialer Kontakt zu den Teams und Kollegen.

Beim flexiblen Umgang mit der Home-Office Situation und dem entsprechenden Management sind Geschäftsführung und Führungskräfte besonders gefragt. Dazu gehört es die Herausforderungen des Home-Office gemeinsam mit den Mitarbeitern und offen zu diskutieren. Kreativität ist willkommen: in nicht wenigen Firmen gibt es schon die Verabredung zur „virtuellen Kaffeepause“.  Generell geht es aber um Kontinuität unter Berücksichtigung der individuellen Arbeitsform. Neue Regeln können sein: gemeinsame und individuelle Arbeitszeit, Kommunikationsprozesse, Erreichbarkeit oder Strukturen bei der Zusammenarbeit. Besonders wichtig: kontinuierliche Meetings, diese sind wichtig um trotz der räumlichen Distanz ein Team zu führen, welches gut zusammenarbeiten soll. Dabei steigt in der Regel durch den Austausch über den momentanen Arbeitsstand, tagesaktuelle Herausforderung oder Probleme auch das Wir-Gefühl und das Gefühl der sozialen Verantwortung.

Digitalisierung im Schnellmodus

Im Schnelldurchlauf ergeben sich täglich neue Formen der Digitalisierungswege und Umsetzung für Unternehmen und Verwaltung. Im Bemühen um reibungslose Arbeitsabläufe zeigt sich das Potential digitaler Arbeitsformen.

Die aktuelle Umfrage des Bitkom zeigt, dass derzeit eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger der Digitalisierung große Bedeutung beimisst. 65 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass digitale Technologien dabei helfen können, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, etwa durch Homeoffice. Die Befragung ergab, dass jeder Zweite, also 49 Prozent schon im Homeoffice arbeitet. 18 Prozent durften zuvor gar nicht im Homeoffice arbeiten und setzen dies nun zeitweise (15 Prozent) oder vollständig (drei Prozent) um. Weitere 31 Prozent der Befragten konnten auch vorher regelmäßig per Homeoffice agieren. Bei 41 Prozent der Befragten ist es so, dass ihre Tätigkeit grundsätzlich nicht fürs Homeoffice geeignet ist.

Die Studie Edelman Trust Barometer 2020 Special Report: Trust und das Coronavirus hat hingegen die Kommunikationswege von Firmen und der Erwartung der Belegschaft analysiert. Einige Ergebnisse des in Deutschland und weiteren neun Ländern durchgeführten Reports:

  • Die Kommunikation des eigenen Arbeitgebers ist am glaubwürdigsten. So gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sie den Informationen ihres Arbeitgebers vertrauen und dabei Kontinuität erwarten.
  • Die Hauptnachrichtenkanäle werden fast doppelt so stark genutzt wie die Online-Seiten der Gesundheitsorganisationen
  • Erwartung an die Arbeitgeber: hier wird erwartet, dass Unternehmen die Informationen über COVID-19 regelmäßig aktualisieren, 63 Prozent fordern mindestens tägliche Aktualisierungen
  • In acht von zehn untersuchten Ländern wird der eigene Arbeitgeber positiv wahrgenommen, so gaben 62 Prozent an, dass die eigene Firma effektiv und verantwortungsbewusst auf die aktuelle Situation reagiert. Das Vertrauen der Menschen verdoppelt sich, wenn Unternehmen und Regierung gemeinsam Anstrengungen bei der Bekämpfung des Virus unternehmen
  • Außerdem sehen 79 Prozent den Arbeitgeber in der Pflicht zur Anpassung von Abläufen. Es wird erwartet, dass Regelungen für die Arbeit außerhalb der Büroräume festgelegt werden. Ebenso Wert wird auf konsequentes Handeln gelegt, dazu gehört es, nicht relevante Veranstaltungen abzusagen und Geschäftsreisen zu untersagen.

Zur Informationspolitik zählt folgendes: Informationen wünschen sich 48 Prozent der Arbeitnehmer per E-Mail oder Newsletter (48 Prozent), Veröffentlichungen auf der Website des Unternehmens (33 Prozent) oder per Telefon-/Videokonferenzen (23 Prozent).

Orientierung hat Priorität – Informationssammlung für Unternehmen

Zahlreiche Unternehmen sind im Angesicht der Herausforderungen durch die Verbreitung des Corona-Virus dabei, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um den Geschäftsbetrieb auch in besonderen Situationen uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.

Oberste Priorität ist es, Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu jeder Zeit zu gewährleisten und weiterhin einen ausgezeichneten Service zu bieten. Die Belegschaft wird mobil ausgestattet, so dass die Arbeit auch von zu Hause möglich ist und die Ansprechpartner für Kunden und Geschäftspartner zu den gewohnten Zeiten vor allem aber auch im Falle einer Quarantäne erreichbar sind. Die Prozesse der Corporate Health Initiative und des Corporate Health Awards sind mit dem heutigen Tag an ebenfalls in die sichere Struktur der digitalen Nutzung übergegangen.

Die schnelle Reaktionsspanne vieler Firmen zeigt übrigens, dass hier Geschäftsführung, Personalabteilung, Gesundheitsmanagement, IT und Kommunikationsbereiche unverzüglich gehandelt haben und systematisch vor allem jedoch miteinander Masterpläne, Lösungen und Strategien entwickeln. Für viele Selbstständige, Mittelständler und Einzelhandel geht es derzeit allerdings vor allem darum die Informationen in Echtzeit zu verfolgen und handlungsfähig zu bleiben sowie staatliche Hilfe abzuklären. Gezielte Informationen sind zum wichtigsten Gut geworden.

Wir möchten hier zunächst wichtige Informationslinks und Recherchemöglichkeiten zur Verfügung stellen und sind täglich dabei, weitere Updates und tagesaktuelle Entwicklungen in den Bereichen aktuelle Gesundheitsdaten, Staatliche Hilfen, Finanzen, Personal, Kommunikation zu organisieren.

Linksammlung für Unternehmen zu den tagesaktuellen Corona-Entwicklungen in den Websites relevanter Institutionen:

 

LEARNTEC – wie digital ist der Arbeitsplatz der Zukunft?

Wieviel Digital steckt in der Weiterbildungsbranche und wie werden „New Work“ oder „Future Work“ hinterfragt? Wir haben uns in Karlsruhe umgeschaut.

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