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Verleihung des 12. Corporate Health Awards: betriebliches Gesundheitsmanagement im Zeichen der Corona-Pandemie

352 Teilnehmer, 15 Branchen, 8 Sonderpreise. Und ein großer Gewinner: die Beschäftigten.

 

Bonn/Düsseldorf, 9. Dezember 2020.

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und stellte Arbeitgeber aller Branchen vor immense Herausforderungen. Doch gerade jetzt zeigt sich, welch großartige Vorbilder Deutschland vorzuweisen hat. Die Preisträger des Corporate Health Award 2020 setzen ein Zeichen für neue Managementstrategien und soziale Nachhaltigkeit.

EUPD Research und die Handelsblatt Media Group prämieren im Rahmen des renommierten Corporate Health Award jährlich die besten Organisationen Deutschlands. In diesem von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägten Jahr 2020 wurde die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber einmal mehr deutlich. Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Beschäftigten wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich.

Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen und personellen Krisenzeiten

Die Ergebnisse der 352 Bewerber fließen in die Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland 2021“ und liefern faktenbasierte Aussagen zu aktuellen Entwicklungen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist neben der verstärkten Einbindung der Geschäftsführung (+ 2,9 %) in das Gesundheitsmanagement vor allem die immer stärker werdende Beteiligung der Unternehmenskommunikation zu verzeichnen (+ 5,5 %). Dies spricht für die hohe Bedeutung der internen und externen Kommunikation, gerade während Krisenzeiten.

„Dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement kein einfaches „nice-to-have“-Programm ist. Es hat sich zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung entwickelt und sichert somit das Wohl der Beschäftigten und gleichzeitig die wirtschaftliche sowie personelle Zukunftsfähigkeit der Arbeitgeber“, so Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EUPD Research.

Eine deutliche Zunahme (+ 6,0 %) liegt ebenfalls in der Umsetzung von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen zur Gesundheit bzw. zum Wohlbefinden der Beschäftigten vor, sodass Führungskräfte regelmäßig Informationen zu den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden erhalten.

Steffen Klink, Management bei EUPD Research und Director Corporate Health Award, zeigt sich beeindruckt: „Arbeitgeber mussten sich binnen kürzester Zeit auf neue Herausforderungen im Gesundheitsmanagement einstellen, um ideal auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten einzugehen. Die diesjährigen Preisträger des Corporate Health Awards haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender Art gestellt und sind Vorbilder für ihre gesamte Branche.“

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Gewinner, Siegelträger und Sonderpreise in allen Branchen und Größenklassen

Neben den Gewinnern in der Kategorie „Großkonzern“ und „Mittelstand“ in insgesamt 15 Branchen werden Sonderpreise für besonderes Engagement vergeben. Unterstützt wird der Corporate Health Award dabei durch die angesehenen Sonderpreispartner Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men ́s Health und Women ́s Health (Gesundheitskommunikation) sowie den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Pascal Gerckens, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group: „Wir haben es mit einem kulturellen Wandel zu tun. Unternehmen stehen zum einen als Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit und zum anderen erwarten Beschäftigte Wertschätzung und Motivation seitens ihrer Arbeitgeber. Nachhaltige Managementstrategien mit Weitsicht und soziale Verantwortung sind bedeutsam sowohl für große als auch kleinere Unternehmen. Insofern ist es so wichtig, dass die vielen engagierten Unternehmen Orientierung geben und eine Vorbildfunktion innerhalb ihrer Branche einnehmen.“

Die Gewinner und Siegelträger des Corporate Health Award 2020

(alphabetische Reihenfolge)

Aggerverband l Gewinner – Öffentliche Verwaltung – Mittelstand

Bergader Privatkäserei GmbH l Gewinner – Konsumgüter – Mittelstand

Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH l Gewinner – Konsumgüter

Collins Aerospace Heidelberg l Gewinner – Elektrotechnik – Mittelstand

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) l Exzellenz – Finanzen

Deutsche Telekom AG l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn See l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG     l Gewinner – Handel

Edwards Lifesciences Services GmbH l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen – Mittelstand

Finanz Informatik GmbH & Co. KG l Exzellenz – Finanzen

Gothaer Versicherungen l Gewinner – Versicherungen

Hamburg Port Authority AöR l Gewinner – Verkehr/Logistik

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG l Gewinner – Chemie/Pharma – Mittelstand

Krones AG l Exzellenz – Maschinenbau/Schwerindustrie

LANCOM Systems GmbH l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik – Mittelstand

Landeshauptstadt Wiesbaden l Gewinner – Öffentliche Verwaltung

Magistrat der Stadt Wetzlar l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Novartis Pharma GmbH l Gewinner – Chemie/Pharma

NÜRNBERGER Versicherung l Exzellenz – Versicherungen

opta data Gruppe l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen

RWE AG l Gewinner – Energiewirtschaft

Schindler Deutschland AG & Co. KG  l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie

Stadt Ingolstadt l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Stadtwerke Bochum Gruppe l Gewinner – Energiewirtschaft – Mittelstand

STRABAG-Gruppe Deutschland l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie

SÜDWESTRUNDFUNK l Gewinner – Kommunikation & Medien

TARGOBANK l Gewinner – Finanzen

Verti Versicherung AG l Gewinner – Versicherungen – Mittelstand

Volksbank Beckum-Lippstadt eG l Gewinner – Finanzen – Mittelstand

Vossloh Locomotives GmbH l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie – Mittelstand

weinor GmbH & Co. KG l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie – Mittelstand

Zollner Elektronik AG l Gewinner – Elektrotechnik

Die Sonderpreisträger des Corporate Health Award 2020

Technische Universität Kaiserslautern l Gesunde Hochschule SGM

Universität Stuttgart l Gesunde Hochschule BGM

Stautenhof l Gesundes Handwerk

DAK-Gesundheit l Gesundheitskommunikation

Deutsche Kreditbank AG l Digital

EnBW Energie Baden-Württemberg l Mental Health

Rheinmetall Group l International

Telefónica Deutschland l Pandemie-Management

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Die Bewerber erhalten im Anschluss der Online-Qualifizierung ihren eigenen Deutschland-Benchmark im Branchenvergleich. Unternehmen mit > 50% Zielerreichung im zugrundeliegenden Corporate Health Evaluation Standard erhalten die Möglichkeit ihr Ergebnis durch das Audit verifizieren zu lassen. Aus den somit geprüften „Corporate Health Companies“ entscheidet der unabhängige Expertenbeirat jährlich über die Gewinner des Awards.

Mehr Informationen und Voranmeldung für 2021: www.corporate-health-award.de

Pressekontakt

Experten-/Interviewanfragen, Bildmaterial

presse@ch-initiative.de

+49 (0)30 880600 – 69

Der Gewinner ist… Vorankündigung zum 12. Corporate Health Award

Am 9. Dezember 2020 werden die gesündesten Arbeitgeber Deutschlands bekanntgegeben.

Bonn/Düsseldorf, 3. Dezember 2020 – Das kann sich sehen lassen: 25 Preisträger aus Wirtschaft und Verwaltung und acht Sonderpreise für exzellente Ergebnisse im Bereich Corporate Health Management und Unternehmensstrategie: der renommierte Corporate Health Award von EUPD Research und Handelsblatt prämiert jährlich öffentlichkeitswirksam die besten Unternehmen und Organisationen Deutschlands in 15 Branchen. Neben den Klassen „Großunternehmen“ und „Mittelstand“ werden Sonderpreise für herausragende Leistungen in den Kategorien „Gesunde Hochschule BGM & SGM“, „Gesundes Handwerk“, „Digital Corporate Health Management“, „Mental Health“, „International“ und „Gesundheitskommunikation“ verliehen.

Der Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management und wurde 2009 vom Marktforschungs-, Analyse- und Zertifizierungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Ziel des vorausgehenden, umfangreichen Evaluations- und Auditierungsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. Auf Basis des mehrstufigen expertengestützten Bewertungssystems wird der Corporate Health Award in diesem Jahr zum zwölften Mal an Deutschlands gesündeste Unternehmen vergeben. Es bleibt spannend: am 9. Dezember werden die Gewinner bekanntgegeben, die sich gerade in der Krisenzeit als Vorbilder im Umgang mit den eigenen Mitarbeiter*innen hervorgetan haben.

Unterstützt wird der Corporate Health Award durch die Sonderpreispartner und Förderer: Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men’s Health und Women’s Health (Gesundheitskommunikation) sowie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW (Mittelstand).

Die Ergebnisse der Bewerber (in 2020: 352 Teilnehmer) fließen in die jährliche Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ und liefern somit eine faktenbasierte Aussage zu den branchen- und größenspezifischen Umsetzungsgraden sowie der entsprechenden Relevanz der mehr als 150 enthaltenen Befragungsitems. Gerade in diesem Jahr war trotz – und gerade wegen – der Corona-Pandemie ein deutlicher Bedeutungszuwachs eines organisationalen Gesundheitsmanagements zu verzeichnen, welches einen immer stärkeren Einfluss auf die personelle und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Arbeitgebern erhält.

 

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. In 2020 zählten 352 Arbeitgeber aus 15 Branchen zu den Bewerbern um die begehrten Awards, die sich einem anspruchsvollen wissenschaftlichen Auswahlverfahren gestellt haben.

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

 

Die Initiatoren

EUPD Research Sustainable Management ist das führende Forschungsunternehmen für die Analyse und Auditierung nachhaltiger Managementsysteme. Mehr Informationen unter www.eupd-research.com

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Mehr Informationen unter www.handelsblatt.com

 

PRESSEINFORMATION

 

 

 

 

 

Kontakt:

EUPD Research Sustainable Management GmbH Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11

www.ch-initiative.com 

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

 

Expertenstatements und Studienergebnisse:

Steffen Klink
Leitung Corporate Health Award l Initiative l Akademie
Director of Social Sustainability bei EuPD Research
s.klink@eupd-research.com

EUPD Research und EUPD Cert starten Qualitätsauszeichnung „Top Brands – Corporate Health“

Auszeichnung für Dienstleisterqualität im erweiterten betrieblichen Gesundheitsmanagement

Bonn, 27. November 2020 – EUPD Research und EUPD Cert starten das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“, um jene Dienstleister auszuzeichnen, die über ein hochwertiges und empfohlenes Portfolio im Gesundheitsmanagement verfügen. Die Nominierung erfolgte durch die 100 besten Arbeitgeber mit auditiertem Corporate Health Management sowie dem in 2020 berufenen Expertenbeirat „Top Brand – Corporate Health“, der sich aus deutschlandweit führenden Corporate Health-Experten, wie dem Bielefelder Prof. Bernhard Badura sowie Krankenkassen- und Interessensvertretern zusammensetzt.

Existenzängste, Krisenmanagement, Personalpflege – die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber wächst angesichts der dauerhaft anhaltenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen zunehmend. Eines ist den meisten Unternehmensverantwortlichen dennoch klar: Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Belegschaft wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich. Mittlerweile gibt es einen breitgefächerten Markt an Dienstleistern, die versprechen, Unternehmen „gesünder“ zu machen. Aber welche Dienstleister halten wirklich das, was sie versprechen?

Um diese Frage zu beantworten, startete das Marktforschungsunternehmen EUPD Research gemeinsam mit seiner Zertifizierungsgesellschaft EUPD Cert sowie dem hochrangigen Expertenbeirat Anfang 2020 das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“. In diesem Prozess wurden zunächst die Verantwortlichen der 100 besten Arbeitgeber mit auditierten Gesundheitsmanagement-Systemen nach deren Erfahrungen mit Dienstleistern aus den letzten Jahren befragt. Ergänzt wurde die Nennung der bisher eingesetzten Dienstleister um die Bewertung ebendieser in den Modelldimensionen „Qualität der Mitarbeiter*innen“, „Qualität der Services“, „Angemessene Kostenstruktur“ und „Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit“.

Der Expertenbeirat unterstützte den Prozess im Sinne der Sicherstellung der Compliance-Regelungen sowie durch aktive Nominierungsvorschläge. Aufgrund des großen Zulaufs für das Auditing soll der Beirat künftig erweitert werden. Für 2021 ist darüber hinaus eine offene Bewerbungsstruktur für Newcomer und Nischenanbieter im betrieblichen Gesundheitsmanagement vorgesehen.

Für Steffen Klink, Director bei EUPD, Leiter Corporate Health Award und verantwortlich für „Top Brand – Corporate Health“ ist eines klar: „Durch die Vielzahl an Nominierungen haben wir gesehen, welch hoher Bedarf an Transparenz im Dienstleistermarkt vorliegt. Ich freue mich, zusammen mit dem gesamten Beirat hiermit eine weitreichende Qualitätsentwicklung in Deutschland voranzutreiben. Um das gesamte betriebliche Gesundheitsmanagement bundesweit in seinem Stellenwert weiter zu fördern, ist es wichtig, den sozial nachhaltigen Arbeitgebern sowie deren Geschäftsführern auf der strategischen Ebene zu begegnen – und das geht nur, wenn wir jene Dienstleister-Ausrichtungen fördern, die von Unternehmensseite auch ernst genommen und wertgeschätzt werden.“

Die Verifizierung der Nominierungsergebnisse der Dienstleister erfolgt durch ein Kurz-Audit der Dimensionen „Qualität der Mitarbeiter“ und „Qualität der Services“. Die Prüfung übernehmen Prof. Dr. Volker Nürnberg und sein Expertenteam der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: „Da die Auditierung ausschließlich für Dienstleister möglich ist, die bereits auf einer Schulnotenskala mit besser als 2,5 bewertet wurden, schaffen wir es, mit unserem Vorgehen auf Negativbewertungen für andere Dienstleister zu verzichten und uns voll und ganz auf die Förderung der besten Dienstleister konzentrieren zu können.“

Kai Rappenecker, Leiter Health Management Deutschland bei DB Cargo AG:  „Wir freuen uns sehr über den Ansatz, Klarheit in den Dienstleistermarkt zu bringen. Wir stehen seit Jahren bei der Einführung und Weiterentwicklung neuer Maßnahmen und Strategien vor der Herausforderung, den gesamten Markt eigenständig nach Bewertungen und Erfahrungswerten zu analysieren. Das kostet  uns leider Zeit. Wir sind stolz als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands mit etabliertem Corporate Health Management durch unsere Nominierung einen Beitrag dazu leisten zu können, uns selbst sowie weiteren Arbeitgebern und deren Entscheidern Zeit und Kosten bei der Implementierung zu sparen und somit das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.“

Die Auditierungen laufen seit Anfang November – die ersten Ergebnisse dürfen in Form des Top Brand- Exposés bereits Ende des Jahres unter www.eupd-research.com/cert/top-brand-corporate-health/ erwartet werden. Ebenfalls können Sie das Exposé schon heute unter top-brand-ch@eupd-research.com für den Zeitpunkt der Veröffentlichung reservieren.

Pressekontakt:
Christian Krohne
E-Mail: c.krohne@eupd-research.com
Tel: +49 (0)30 880600 – 69

Diversity Management ist kein Nischenprodukt

Nach dem Willen der großen Koalition soll es nun künftig doch eine verpflichtende Frauenquote in den Vorständen börsennotierter Unternehmen geben. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft hatte nicht für den gewünschten Erfolg gesorgt. Diversität bzw. Diversity Management bedeutet aber sehr viel mehr, als nur den Frauenanteil in deutschen Vorständen hochzufahren: der Begriff bezeichnet nicht nur die Anerkennung, sondern auch die Nutzbarmachung von Vielfalt in Unternehmen. Damit handelt es sich nicht ausschließlich um den gesellschaftlich-politischen Wunsch nach Gerechtigkeit, sondern auch um wirtschaftliche Vorteile.

Dass dies auch in Teilen der Wirtschaft angekommen ist, zeigen mehrere Aktivitäten in der letzten Zeit, während der viele Unternehmen sich mit den existenziellen Herausforderungen der Pandemielage auseinandersetzen. Zum einen konnte eine Studie der Initiative Charta der Vielfalt zeigen, dass Institutionen, für die Diversity Management schon länger an der Tagesordnung ist, auch auf Krisen und Probleme flexibler und durchdachter reagieren können. Mobiles Arbeiten gehört für Unternehmen, die beispielsweise auf Familienfreundlichkeit und Inklusion achten, schon längst dazu – und ermöglichte nun eine schnelle Umstellung in der Corona-Krise. Auch die weiteren Vorteile dieses Managementtools, die von der rund 3700 Unternehmen umfassenden Initiative Charta der Vielfalt abgefragt wurden, können sich sehen lassen:

©Charta der Vielfalt

Diversity Management und seine verschiedenen Herangehensweisen und Instrumente sind somit mitnichten Teil einer „Luxusdebatte“, mit deren Umsetzung man sich noch Zeit lassen könnte. Abgesehen vom grundlegenden Gerechtigkeitsgedanken, den sozial nachhaltige Unternehmen als Bestandteil ihrer Philosophie tragen, sind auch die wirtschaftlichen Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Ebenso ist Diversity Management eine notwendige Ergänzung für ein nachhaltiges Corporate Health Management. Unternehmen, die zukunftsgerichtet und nachhaltig arbeiten wollen, tun also sehr gut daran, sich von Best Practices aus Unternehmen und von engagierten Personen inspirieren zu lassen.

Firmengesundheit ist Chefsache

Schwarz Produktion wird Mitglied der bundesweiten Corporate Health Initiative.

Weißenfels/Aachen/Bonn, 3. November 2020: Die Schwarz Produktion hat den Entschluss gefasst, Mitglied der Corporate Health Initiative zu werden. Die Unternehmensgruppe steht seit vielen Jahren für Zuverlässigkeit in den unternehmerischen Entscheidungen, für modernste und digitale Produktionsprozesse und kontinuierliches Wachstum. Dabei liegt der Fokus als verantwortlicher Arbeitgeber stark auf der Firmengesundheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders ist dabei, dass das Corporate Health Management zur Chefsache von Vorstand und Geschäftsführung gemacht wird.

Jörg Aldenkott, Vorstand der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG, erklärt: „Mehr denn je gilt es, als verantwortungsbewusster Arbeitgeber den Fokus auf die Unternehmensgesundheit zu legen. Als einer der leistungsstärksten Lebensmittelproduzenten in Deutschland sind wir darauf angewiesen, dass unsere Mitarbeiter sowohl körperlich als auch mental in einer guten Verfassung sind. Eine Grundlage hierfür liegt darin, das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Teil der Unternehmensphilosophie zu betrachten. Es ist nicht bloß als eine „nice to have“- Maßnahme zu sehen, um das Unternehmensimage nach außen zu verbessern, die der Belegschaft aber nichts bringt. Für uns ist es daher eine Herzensangelegenheit, an der Corporate Health Initiative mitzuwirken und unseren Mitarbeitern ein breitgefächertes Angebot zu ermöglichen, um die eigene Gesundheit zu stärken.“

Petra Hagel, Leitung Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG,, ergänzt: „Ganzheitliches BGM braucht für eine umfassende und flächendeckende Umsetzung sehr viel Ausdauer, dabei bilden hohe Qualitätsmaßstäbe und die intensive Kommunikation über die verschiedenen Bereiche im Unternehmen die Basis für den Erfolg. Insofern ist die Arbeit an neuen Strukturen und Programmen mit einem interdisziplinären Ansatz so wichtig. Ich freue mich sehr, dass wir im Rahmen der Initiative mit neuen Tools und Qualitätsansätzen arbeiten können und uns im Branchenbenchmark an vorderster Position hervorragend aufstellen können.“

Die Corporate Health Initiative als Partner beim Aufbau attraktiver Arbeitgebermarken

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber und Organisationen, die erkannt haben, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer und eine attraktive zukunftsorientierte Arbeitgebermarke klar im Zusammenhang stehen. Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheit und die Wertschätzung für die Leistungen der Belegschaft sind genauso wichtig wie vorausschauende Strategien, um sich als Arbeitgeber am Markt im Kampf um die Talente bestmöglich aufzustellen. Der Wunsch nach Kooperation, guter Führung und Umgestaltung von Arbeitsabläufen hin zur besseren Vereinbarung der Arbeit mit der persönlichen Lebenssituation zeigt eindrücklich: Es geht darum Maßnahmen einzusetzen, die mitarbeiterorientiert wirken. Neben der finanziellen Anerkennung gilt es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Wertschätzung durch einen arbeits- und unternehmenskulturellen Wandel entgegenzubringen. Bei diesen Veränderungsprozessen helfen innovative Ansätze, praxiserprobte Instrumente, Branchenbenchmarks und wissenschaftliche Standards, wie sie im bundesweiten Netzwerk der Corporate Health Initiative entwickelt werden.

 

Das Unternehmen

Die Schwarz Produktion ist die Dachmarke der Produktionsbetriebe der Schwarz Gruppe. Insgesamt stellen in den Unternehmen der Schwarz Produktion rund 3.800 Mitarbeiter hochwertige Lebensmittel für die Handelsunternehmen Lidl und Kaufland her. Dazu gehören Mineralwasser und Erfrischungsgetränke, Schokolade, Trockenfrüchte, Backwaren sowie Speiseeis. Drei Kunststoff- und Recyclingwerke sind zudem zentraler Bestandteil eines einzigartigen PET-Wertstoffkreislaufes. In diesem werden PET-Flaschenkörper mit einem Recyclinganteil von durchschnittlich mehr als 50 Prozent, teilweise sogar bis zu 100 % produziert. Als Arbeitgeber steht die Schwarz Produktion für Fairness, Transparenz und ein modernes Arbeitsumfeld mit anspruchsvollen Aufgaben. Die Gruppe investiert intensiv in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und steht dafür, gute Arbeit angemessen zu bezahlen und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Schwarz Produktion steht für eine gute Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben interessanten Karrierewegen, langfristigen Perspektiven für die Arbeitnehmer und der Vielfalt in der Aus- und Weiterbildung sind diese Faktoren wesentlich für stetiges Wachstum und unternehmerischen Erfolg.

Infos: www.schwarz-produktion.com

Karriere: https://jobs.schwarz-produktion.com/

Pressekontakt: presse@schwarz-produktion.com

Betriebliches Gesundheitsmanagement in Zeiten von Corona – gefördert oder vernachlässigt?

Viele der von März bis August 2020 durch EUPD Research befragten Unternehmen haben mehrheitlich angegeben, dass sie Corporate Health Management ganz klar als entscheidenden Faktor für die Erhöhung des Employer Brandings und der Mitarbeiterbindung sowie als sehr wichtiges Zukunftsthema sehen:

Außerdem hatten sie auch schon ganz konkrete Pläne für 2020 und 2021 hinsichtlich der Themen, Konzepte und Handlungsfelder, die sie als Nächstes in ihrem Unternehmen angehen oder implementieren wollen:

Dennoch kämpfen viele Unternehmen aktuell nach wie vor oder wieder um die Existenz bzw. sind noch damit beschäftigt, die durch Corona aufgetretenen Probleme abzuarbeiten. Mitarbeiter*innen waren oder sind in Kurzarbeit, befinden sich dauerhaft im Home Office, Geschäftsreisen wurden vielerseits abgesagt. Die Auftragslage ging in vielen Branchen zurück.

Da ist es nur verständlich, dass Themen, die gerade nicht existenziell erscheinen, schnell in den Hintergrund rücken können. Dazu gehört in manchen Fällen leider auch das betriebliche Gesundheitsmanagement. Diese Rückmeldung haben wir teilweise auch in direkten Gesprächen mit den Unternehmensverantwortlichen erhalten, die diese Entwicklung zwar bedauern, zur Zeit aber keine andere Möglichkeit sehen. 

Dazu kommt, dass das Budget für Gesundheitsmanagement in Krisenzeiten oft unsicher ist und die Unternehmen Investitionen nur zögerlich tätigen. Laut Deutschlands größter Arbeitgeberstudie whatsnext2020», einer Kooperation von Techniker Krankenkasse (TK), dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und Haufe, hängt die Tatsache, ob Budget in Krisenzeiten bereitgestellt wird, sehr stark vom Reifegrad des BGM in den jeweiligen Organisationen ab. Diejenigen Unternehmen, die bereits ein ganzheitliches BGM etabliert haben, gehen weit weniger davon aus, dass ihr Budget in Krisenzeiten reduziert werden muss (36,9%), während diejenigen Unternehmen, die bisher nur vereinzelte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umgesetzt haben oder bei denen sich das BGM erst im Aufbau befindet, mit nur noch 33,6 % davon ausgehen, dass die Krise nicht eine Budgetreduzierung zur Folge hat.

Darüber hinaus gibt es auch regionale Unterschiede. Bei der Budget-Thematik zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Fast die Hälfte der befragten Unternehmen aus dem Norden geht von einer Reduzierung des Budgets für BGM/ BGF in Krisenzeiten aus. Bei den süddeutschen Unternehmen sind es nur 39,3 %.

Trotzdem bleibt festzustellen, dass rund 85,5 % der Geschäftsführer die Rolle des BGM als sehr hoch und als entscheidenden Erfolgsfaktor für ein Unternehmen einstufen.

Außerdem gibt es laut IFBG statistisch betrachtet keine bedeutenden Veränderungen hinsichtlich der Relevanz der abgefragten BGM-Themen im Laufe des Befragungszeitraums zu verzeichnen. Corona und der zwischenzeitliche Lockdown haben die großen Entwicklungen im Bereich New Work und BGM, wie etwa die Beschleunigung der digitalen Zusammenarbeit und der Wunsch nach flexibleren Arbeitsstrukturen, lediglich beschleunigt.

Was tue ich aber nun als Unternehmen am besten? Sicherlich steht die Sicherung der Existenz und der Arbeitsplätze erstmal im Vordergrund.

Trotzdem sollten bereits implementierte BGM Strukturen sowie konkrete Maßnahmen weiterverfolgt und an die aktuelle Situation angepasst werden. Hier ist es wichtig zu schauen: Was braucht es jetzt am dringendsten? Auch die Gesundheitsmanager sind gefragt. Werden zum Beispiel aktuell besonders Führungskräftecoachings zu Remote-Führung und den damit verbundenen Herausforderungen benötigt? Oder liegt der Bedarf vielleicht gerade verstärkt bei Angeboten zum Thema Mental Health oder zur Möglichkeit der sozialen Interaktion von isolierten Mitarbeiter*innen im Home Office? Sind es digitale Tools, die die Zusammenarbeit aus der Ferne erleichtern? Wie kann ich mein vielleicht knappes Budget trotzdem effektiv einsetzen? Welchen Nutzen bringen mir steuerlich günstige §20-Angebote?

Jedes Unternehmen ist ein individuelles holistisches System und sollte auch als solches betrachtet werden. Nur dann kann die individuelle Analyse und Beratung gerade in Krisenzeiten gelingen und erfolgreich sein.

Sollten Sie aktuelle Unterstützung, Beratung oder Tipps benötigen, kontaktieren Sie uns gern: 
k.steinbeck@eupd-research.com»
Tel:  +49 (0)228-97143-67

Start der Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“

Bonn, 23. September 2020 – Am 29. September 2020 startet die Corporate Health Initiative (CHI) ihre Online-Konferenz-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“. Thema der mehrteiligen Webinare sind die unterschiedlichen Herausforderungen, Bedarfe und Lösungsansätze einzelner Branchen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Anhand des Corporate Health Evaluation Standards» sowie der jährlich daraus resultierenden deutschlandweit einmaligen Branchen-Studien werden Trends analysiert und den Teilnehmern in der zugehörigen Branchen-Online-Konferenz durch Experten nähergebracht.

Hochkarätige Referenten und Learnings aus der Corona-Pandemie

Im Fokus des ersten Webinars steht die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche. Prof. Dr. Volker Nürnberg, Partner BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award, zieht in seinem Beitrag ein Fazit zu den Learnings der Corona-Krise für das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

„Auf das digitale BGM wirkt Corona wie ein Beschleuniger. Es wird in den nächsten Monaten stark an Bedeutung zunehmen“, erklärt Volker Nürnberg und empfiehlt allen Unternehmensverantwortlichen die Teilnahme am Webinar. Die Erfahrungen, Learnings und Lösungen sind auch auf andere Branchen übertragbar.

Veronika Mayr vom Gesundheitsdienstleister Hanako GmbH, spricht in ihrem Beitrag über die Vorteile von digitalen personalisierten Lösungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Einblicke aus dem Best Practice des Corporate Health Management des Unternehmens gibt Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG.

Sie sagt: „Der Erhalt und die Steigerung der Gesundheit der Beschäftigten nimmt im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen eine immer höhere Bedeutung ein.“

CHA 2020: Deutsche Unternehmen bleiben engagiert

Den Herausforderungen und Einschränkungen der Pandemie zum Trotz haben sich mehr Unternehmen um den Corporate Health Award beworben als im Vorjahr, nämlich 352 aus der gesamten DACH-Region. Auch sind viele neue Gesichter dabei: mindestens ein Drittel der Bewerberinstitutionen, zu denen neben Wirtschaftsunternehmen aus 15 verschiedenen Branchen auch Hochschulen, das Handwerk und mittelständische Unternehmen zählen, sind Erst-Teilnehmer.

Die in 2020 in das Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluations Standard ») integrierten Fragestellungen zu den von Unternehmensseite antizipierten „Trends und Herausforderungen für die kommenden Jahre“ lieferten über die bestehenden Grundlagenkenntnisse hinaus eine Vielzahl neuer Ergebnisse. Exemplarisch sei an dieser Stelle die verstärkte Motivation der Personal- und Corporate Health-Verantwortlichen zur Integration von Corporate Health in ein strategisches Recruitung- und Personalmanagement angeführt. Dass darüber hinaus die verstärkte Nähe zur Geschäftsführung unablässig geworden ist und bleiben wird, hat nicht zuletzt der Umgang mit der Pandemie gezeigt, in deren Krisenstäben sich die Position der Gesundheitsverantwortlichen deutlich verstärkt hat. Ebenfalls ganz oben auf der Agenda stehen die Digitalisierung von bestehenden Angeboten sowie die Nutzung von „Digital-Health-Lösungen“. Ausführliche Auswertungen der Daten werden in die Trendstudie 2021 einfließen.

Wie auch in den letzten Jahren ist die öffentliche Verwaltung gut vertreten – eine Branche, in der sich nach Expertenmeinungen in den nächsten Jahren der Fachkräftemangel sehr deutlich zeigen wird und die daher bereits früh das Bewusstsein für den Wert von Corporate Health-Maßnahmen für die Mitarbeiterbindung entwickelt hat. Natürlich haben sich auch wieder die traditionell mit exzellenten Arbeitsschutzkonzepten ausgerüsteten Unternehmen der Produktion und verarbeitenden Industrie zahlreich beworben. Genauso deutlich wurde wiederum die große Herausforderung in Handel und Konsumgüter, die in den diesjährigen turbulenten Zeiten nur in geringem Maße die Möglichkeit hatten, sich dem Thema Corporate Health strategisch zu widmen. Hier gilt es weiterhin, in besonderem Maße zunächst die operativen Stellschrauben für den akuten Schutz der einem hohem Kundenkontakt ausgesetzten Belegschaft gerecht zu werden. Nichtsdestotrotz ist auch in diesen Branchen eine Bedeutungssteigerung  zu beobachten, die sich in den kommenden Jahren auch in den ganzheitlichen Branchenergebnissen widerspiegeln wird.

Start der Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“

Wir freuen uns sehr, hiermit den ersten Termin unserer interaktiven Online Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ bekannt geben zu dürfen.

Im Rahmen der Online-Reihe werden von September bis Ende des Jahres die einzelnen Wirtschaftsbranchen in ihrer Vielfalt und mit ihren besonderen Herausforderungen in Bezug auf Corporate Health Management präsentiert. Es gibt Best Practices aus Unternehmen, renommierte Expertenmeinungen und es kommen Dienstleister zu Wort, die die Unternehmen in den verschiedenen Bereichen des Corporate Health Managements durch ihre Expertise unterstützen bzw. innovative Lösungen entwickelt haben. 

Den Anfang macht die Branche Informations- und Kommunikationstechnik am 29.09.2020. Mit dabei ist Experte Prof Dr. Volker Nürnberg, Partner bei der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, der 2010 akademisch den Ruf als Professor für „Strategisches Management im Gesundheitswesen“ erhielt und seitdem national und international an verschiedenen Hochschulen, aktuell unter anderem an der FOM und an der TU München, lehrt.

In der Presse wird er „BGM-Papst“ genannt. Er hat bereits über 300 Unternehmen beraten und über 500 Fachvorträge gehalten. Sein Thema: „Betriebliches Gesundheitsmanagement: Was wir aus der Corona-Krise lernen sollten“.

© Volker Nürnberg. All rights reserved.

Eine stärkere Digitalisierung des betrieblichen Gesundheitsmanagement erscheint unumgänglich. Wir freuen uns deshalb auf den Beitrag von Hanako, einem Gesundheitsdienstleister aus München. Hanako bietet betriebliche Gesundheitschecks und eine führende digitale BGM-Lösung an, die Gesundheits- und Lebensstilverbesserungen systematisch, umfassend und effizient unterstützt.

Hanako stellt vor, wie personalisierte digitale Lösungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement aussehen können und wie sie sich effizient mit analogen Angeboten wie Gesundheitschecks, Gesundheitskursen oder Coaching verbinden lassen.

Auf welches Best Practice aus der Branche Informations-und Kommunikationstechnik     wir uns freuen können, bleibt eine kleine Überraschung und wird 4 Wochen vor dem Termin bekanntgegeben – es bleibt also spannend.

Wir freuen uns sehr auf eine rege Teilnahme und zahlreiche Anmeldungen. Die Teilnahme an der Online-Reihe ist selbstverständlich kostenlos.

Wir informieren über die Homepage der Corporate Health Initiative sowie über unsere Social Media-Kanäle über weitere Details zu Terminen und zur Anmeldung.

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Stress im Home Office – So vermeiden Sie den Lagerkoller Ihrer Mitarbeiter

Das Coronavirus hat das tägliche Leben sowie den Arbeitsalltag stark beeinträchtigt: Soziale Isolation ist jetzt soziale Norm, Hamsterkäufe macht plötzlich jeder, und das Büro Ihrer Mitarbeiter hat im Wohnzimmer seinen Sitz gefunden. Für viele bedeutet das Home Office, dass Partner und Kinder jetzt immer und überall mit dabei sind und die Privatsphäre stark eingeschränkt ist. Diese großen Veränderungen verursachen bei Ihren Mitarbeitern viel Stress ganz abgesehen von den mit der aktuellen Situation verbundenen Ängsten.

Das neue Home Office ist für viele eine Herausforderung Mangelnde Rückzugsmöglichkeiten, Kontrollverlust und wenig Abwechslung führen schnell zum Lagerkoller. Folglich leidet die eigene Produktivität, Konzentrationsmangel erscheinen und die Frustration steigt stetig an, was weder für Ihre Mitarbeiter noch für Ihr Unternehmen Positives bewirkt. In dieser Zeit ist es daher umso wichtiger, sich um die psychische Gesundheit zu sorgen und die Quarantänezeit konstruktiv zu gestalten, sodass der Stress nicht überwältigend wird und der Arbeitsalltag möglichst ,,normal” verlaufen kann.

Doch wie können Sie Ihre Mitarbeiter aus der Distanz unterstützen?

Ganz einfach: Mit dem Kenkou Stress Guide haben Sie die ideale digitale Stressprävention niedrigschwellig zu bedienen und einfach in den Home-Office-Alltag zu integrieren.

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Mit dem Stress Guide können Ihre Mitarbeiter erstmalig individuell ihr Stresslevel erfassen und überwachen: Über die Smartphone-Kamera werden mittels Lichtkardiografie-Verfahren Vitaldaten erfasst, um die persönliche Stressresistenz und Herzratenvariabilität zu bestimmen. Anhand dieser Stress-Werte bekommt jeder Mitarbeiter ein stressreduzierendes Programm erstellt, dass mit Entspannungsübungen und positive Gewohnheiten dabei hilft, Stress abzubauen und gleichzeitig die Stressresistenz zu stärken. Stressreduzierende Kurse, renommierte Atemübungen, Achtsamkeitsmeditationen und hilfreiche Tipps begleiten Ihre Mitarbeiter durch den Alltag und helfen so, den neuen Herausforderungen zu trotzen.

Um Sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen, bietet Kenkou in Zusammenarbeit mit der Corporate Health Initiative allen Arbeitgebern einen Nachlass in Höhe von 50 % (jetzt nur 35 statt 69 Euro je Mitarbeiter) auf den Kenkou Stress Guide für eine Jahresmitgliedschaft. Schreiben Sie einfach an bgm@kenkou.de!