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Die Branchenverteilung beim Corporate Health Award 2021

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist für den diesjährigen Corporate Health Award und dem Start in die Auditierungen ergibt sich ein interessanter Überblick über die Beteiligung der verschiedenen Branchen. So sind Produktion und Verarbeitende Industrie mit 13 % Anteil an den Bewerbungen Spitzenreiter – diese Bereiche blicken bereits aufgrund hoher Arbeitsschutz-Standards auf gefestigte und erfolgreiche Corporate Health-Programme zurück, die stetig angepasst werden und der Branche offenbar viel Selbstbewusstsein geben. Auch die Öffentliche Verwaltung ist mit 12,4 % stark vertreten; hier zeigt sich die Gefahr des Fachkräftemangels in den nächsten Jahren besonders, sodass die Institutionen bereits seit längerem auf verschiedene Maßnahmen setzen, um ihre Beschäftigten zu halten und neue Bewerber*innen zu überzeugen.

Eine geringere Beteiligung ist in Branchen wie Automotive – die 2021 zum ersten Mal als eigene Branche ausgezeichnet werden – Konsumgüter oder Elektrotechnik zu sehen. Gemeinsam haben diese Bereiche mehr oder weniger starke Einschränkungen durch die Engpässe globaler Lieferketten während der Corona-Pandemie, sodass die Unternehmen mutmaßlich seltener auf externe Zertifizierungen wie den Corporate Health Award zurückgreifen.

Besonders erfreulich ist der mit 9,2% weiterhin hohe Anteil des Gesundheits- und Sozialwesens, dessen außergewöhnliche Belastung der letzten eineinhalb Jahre dennoch nicht zu einem Einbruch bei den Bewerbungen geführt hat – die Unternehmen, die sich für ihre Beschäftigten einsetzen, wollen dies gerade jetzt auch zeigen und als wichtige Vorbilder fungieren.

Die Auditierungen zeigen nun einmal mehr die unterschiedlichen Ansätze in Fürsorglichkeit, Kreativität und Förderung, mit denen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter*innen unterstützen. Am Jahresende werden die Besten dieser Arbeitgeber mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet – es bleibt spannend!

Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ 2021

Die Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt sind in den letzten Monaten immer deutlicher geworden. Auch in der jährlichen Trendstudie zu Corporate Health Management in Deutschland von EUPD Research zeigt sich der Einfluss des Pandemiejahres 2020 auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Allerdings auch in durchaus positiver Weise: So lässt sich erfreulicherweise auch in einem für viele Betriebe wirtschaftlich schwierigen Jahr ein branchenübergreifender Anstieg der Umsetzungsraten in allen in der Studie abgefragten Teilbereichen (Struktur, Strategie und Leistungsangebot) feststellen.

Zudem wird beispielsweise durch den Anstieg der Relevanzen in den Bereichen Arbeitssicherheit und -medizin die allgemeine Verlagerung der Prioritäten in den Betrieben deutlich. So wurden im Zuge der Mehrbelastungen vieler Arbeitnehmer*innen durch Home Office, Homeschooling oder Kurzarbeit die Angebote im Bereich der psychischen Gesundheit nochmals stärker ausgebaut. Auch die Durchführung einer psychischen Gefährdungsanalyse konnte eine branchenübergreifende Zunahme verzeichnen.

Seit 2013 sind die Umsetzungsgrade im Bereich Psychische Gesundheit um über 25% gestiegen. Auch die Relevanz befindet sich auf einem hohen Niveau. Zu den häufigsten Maßnahmen zählen hier Seminare oder Beratungen zu Stressmanagement und Programme zum Thema Konfliktprävention.
Bei der Qualitätssicherung der Arbeitsmedizin zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen der erfragten Relevanz und der tatsächlichen Umsetzung. Im Pandemiejahr zeigt sich für ersters ein deutlicher Anstieg, was den dringenden Handlungsbedarf aufzeigt.

Um den Herausforderungen der Arbeit auch in den eigenen vier Wänden möglichst nachhaltig gesund entgegentreten zu können, wurden die Mitarbeiter*innen zudem nochmals stärker für Gesundheitsthemen sensibilisiert. Trotz der Kontaktbeschränkungen gelang es außerdem einer großen Anzahl an Unternehmen, ihre Beratungsangebote leicht auszubauen und ihren Beschäftigten auch während der Pandemie den Zugang zu Ansprechpartner*innen für ihre Probleme zu ermöglichen.

Maßnahmen zur Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen befinden sich bereits seit 2014 auf einem hohen Level. Die durchschnittliche Relevanz schwankt auf hohem Niveau. Am häufigsten wird die teilweise oder komplette Kostenübernahme für Gesundheitsleistungen zur Sensibilisierung genutzt. Weiterhin ausbaufähig sind Maßnahmen zum "Lebenslangen Lernen".

Die Trendstudie zeigt deutlich, dass auch in schwierigen Zeiten das Corporate Health Management eine zentrale Rolle in deutschen Unternehmen spielt und nicht ohne weiteres wirtschaftlichen Zwängen geopfert wird. Nicht zuletzt durch die flächendeckenden Impfungen durch Betriebsärzt*innen sowie der nachhaltigen Wiedereingliederung der Mitarbeiter*innen aus schwierigen Situationen während der Pandemie lässt sich in 2021 mit einer weiteren starken Zunahme der Bedeutung und Umsetzung von betrieblicher Gesundheit rechnen.

Bewerbung um den Corporate Health Award 2021 gestartet

Die weltweite Pandemie hat auch deutsche Unternehmen vor besondere Herausforderungen gestellt und den Arbeitsmarkt gehörig aufgewirbelt. Die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen gewinnt damit noch einmal an Priorität. Eine nachhaltige Personalpolitik und entsprechende Managementprozesse sind Bestandteile eines gut aufgestellten Corporate Health Managements. Sie sind somit auch Kennzeichen derjenigen Arbeitgeber, die diese Prioritäten bereits erkannt und erfolgreich umgesetzt haben. Wie erfolgreich sie tatsächlich sind, wird die diesjährige Bewerbung um den Corporate Health Award zeigen.

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Gerade in der Krise konnten Arbeitgeber zeigen, was sie wirklich können und was sie ausmacht. Die effiziente Zusammenarbeit von Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Personalabteilung, Betriebsrat und Geschäftsführung in der Erstellung von Hygieneplänen und flexiblen Arbeitslösungen verdeutlicht die Notwendigkeit von nachhaltigen Personalstrategien. Diese muss alle Beteiligten ins Boot holen und nicht nur kurzfristige Verbesserungen für die Belegschaft, sondern auch die langfristige Überbrückung dieser nie dagewesenen Extremsituation möglich machen.“

Der Corporate Health Award bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Systeme und Prozesse offiziell und nachvollziehbar bewerten und verifizieren zu lassen. Für die datenbasierte Analyse, Auswertung und Interpretation der entsprechenden Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard (CHES) des Forschungsunternehmens EUPD Research. Das Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Bewerbungsphase des Corporate Health Award, die ab sofort zum 13. Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group ausgerufen wird.

„Bereits die letztjährige Awardverleihung hat den Einfallsreichtum und das Engagement der deutschen Arbeitgeber gezeigt. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr vorbildliche Unternehmen auszeichnen zu dürfen“, ergänzt Steffen Klink.

Der Weg zum Corporate Health Award

Im ersten Schritt ist jede Organisation aus Wirtschaft und öffentlicher Hand berechtigt, den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Mai 2021 einzusenden. Dessen Auswertung führt zum kostenfreien offiziellen Deutschland-Benchmark, den alle Teilnehmer zum Abschluss der Bewerbungsphase automatisch erhalten und sich damit individuell in ihrer Branche vergleichen können. Die besten Unternehmen jeder Branche wiederum können den nächsten Schritt gehen und ihre Angaben aus dem Qualifizierungsprozess durch das Corporate Health Audit verifizieren lassen. Nach den erfolgreichen Erfahrungen aus dem letzten Jahr können die Audits auch in 2021 komplett kontaktlos, digital durchgeführt werden. Das bestandene Audit bietet nicht nur Qualitätssicherung und eine detaillierte Stärken- und Schwächenanalyse, sondern auch die Chance auf den Gewinn des Awards in der jeweiligen Branche und Größenklasse. Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Award bestimmt im Anschluss der Auditierungen die Gewinner und somit die besten Unternehmen Deutschlands.

Egal, wo die Bewerber im Moment stehen – ob diese bereits professionelle Strategien, Strukturen und Maßnahmen implementiert haben oder noch in den Anfängen stecken: Während die besten Unternehmen die Chance auf die Verleihung des Corporate Health Award erhalten, profitieren schwächere Unternehmen von der exklusiven Standortbestimmung des eigenen Ergebnisses.

Die etablierte Auszeichnung genießt bei Arbeitgebern, Mitarbeitern und im Recruitingprozess für neue Fachkräfte größte Anerkennung. Die besten Organisationen Deutschlands werden in 17 Branchen-Kategorien in den Klassen „Mittelstand“ und „Großkonzern“ ausgezeichnet. Für besondere Leistungen in bestimmten Teilbereichen werden ebenfalls diverse Sonderpreise vergeben. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Der CHA-Prozess und die Gewinner 2020 auf einen Blick.

Corporate Health Management – jetzt erst recht!

Für die Weiterentwicklung der Arbeitswelt auf dem Weg aus der Krise ist das Bewusstsein für gesunde und nachhaltige Unternehmensstrukturen essentiell. Sowohl die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern durch die Implementierung eines effektiven Corporate Health Managements als auch das damit verbundene positive Employer Branding bringen Unternehmen auf einen zukunftsfähigen Weg. Damit dieser auch verlässlich ausgewertet werden kann, fließen die Ergebnisse der Bewerber um den Corporate Health Award in die jährliche Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ ein und liefern somit faktenbasierte Aussagen zu den branchen- und größenspezifischen Umsetzungsgraden und der entsprechenden Relevanz in den Bereichen „Strategie“, „Struktur“ und „Maßnahmen“ sowie der mehr als 150 enthaltenen Befragungsitems.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management und wurde 2009 vom Forschungsinstitut EUPD Research und dem Handelsblatt initiiert. Das Ziel des vorausgehenden umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken sowie vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen und des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. Alleine in 2020 haben sich über 350 Unternehmen und Organisationen um den Award beworben und sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt. Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Die Branchen im Überblick:

  • Öffentliche Verwaltung
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Maschinenbau/Schwerindustrie
  • Chemie/Pharma
  • Verkehr/Logistik
  • Handel
  • Finanzen
  • Versicherungen
  • Energiewirtschaft
  • Konsumgüter
  • Kommunikation/Medien
  • Elektrotechnik
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Produktion/Verarbeitende Industrie
  • Hochschule
  • Automotive
  • Dienstleistung/Beratung

 

Über EUPD Research

EUPD Research beging im letzten Jahr bereits sein 20-jähriges Jubiläum als führendes Forschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Verleihung des 12. Corporate Health Awards: betriebliches Gesundheitsmanagement im Zeichen der Corona-Pandemie

352 Teilnehmer, 15 Branchen, 8 Sonderpreise. Und ein großer Gewinner: die Beschäftigten.

 

Bonn/Düsseldorf, 9. Dezember 2020.

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und stellte Arbeitgeber aller Branchen vor immense Herausforderungen. Doch gerade jetzt zeigt sich, welch großartige Vorbilder Deutschland vorzuweisen hat. Die Preisträger des Corporate Health Award 2020 setzen ein Zeichen für neue Managementstrategien und soziale Nachhaltigkeit.

EUPD Research und die Handelsblatt Media Group prämieren im Rahmen des renommierten Corporate Health Award jährlich die besten Organisationen Deutschlands. In diesem von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägten Jahr 2020 wurde die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber einmal mehr deutlich. Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Beschäftigten wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich.

Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen und personellen Krisenzeiten

Die Ergebnisse der 352 Bewerber fließen in die Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland 2021“ und liefern faktenbasierte Aussagen zu aktuellen Entwicklungen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist neben der verstärkten Einbindung der Geschäftsführung (+ 2,9 %) in das Gesundheitsmanagement vor allem die immer stärker werdende Beteiligung der Unternehmenskommunikation zu verzeichnen (+ 5,5 %). Dies spricht für die hohe Bedeutung der internen und externen Kommunikation, gerade während Krisenzeiten.

„Dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement kein einfaches „nice-to-have“-Programm ist. Es hat sich zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung entwickelt und sichert somit das Wohl der Beschäftigten und gleichzeitig die wirtschaftliche sowie personelle Zukunftsfähigkeit der Arbeitgeber“, so Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EUPD Research.

Eine deutliche Zunahme (+ 6,0 %) liegt ebenfalls in der Umsetzung von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen zur Gesundheit bzw. zum Wohlbefinden der Beschäftigten vor, sodass Führungskräfte regelmäßig Informationen zu den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden erhalten.

Steffen Klink, Management bei EUPD Research und Director Corporate Health Award, zeigt sich beeindruckt: „Arbeitgeber mussten sich binnen kürzester Zeit auf neue Herausforderungen im Gesundheitsmanagement einstellen, um ideal auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten einzugehen. Die diesjährigen Preisträger des Corporate Health Awards haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender Art gestellt und sind Vorbilder für ihre gesamte Branche.“

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Gewinner, Siegelträger und Sonderpreise in allen Branchen und Größenklassen

Neben den Gewinnern in der Kategorie „Großkonzern“ und „Mittelstand“ in insgesamt 15 Branchen werden Sonderpreise für besonderes Engagement vergeben. Unterstützt wird der Corporate Health Award dabei durch die angesehenen Sonderpreispartner Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men ́s Health und Women ́s Health (Gesundheitskommunikation) sowie den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Pascal Gerckens, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group: „Wir haben es mit einem kulturellen Wandel zu tun. Unternehmen stehen zum einen als Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit und zum anderen erwarten Beschäftigte Wertschätzung und Motivation seitens ihrer Arbeitgeber. Nachhaltige Managementstrategien mit Weitsicht und soziale Verantwortung sind bedeutsam sowohl für große als auch kleinere Unternehmen. Insofern ist es so wichtig, dass die vielen engagierten Unternehmen Orientierung geben und eine Vorbildfunktion innerhalb ihrer Branche einnehmen.“

Die Gewinner und Siegelträger des Corporate Health Award 2020

(alphabetische Reihenfolge)

Aggerverband l Gewinner – Öffentliche Verwaltung – Mittelstand

Bergader Privatkäserei GmbH l Gewinner – Konsumgüter – Mittelstand

Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH l Gewinner – Konsumgüter

Collins Aerospace Heidelberg l Gewinner – Elektrotechnik – Mittelstand

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) l Exzellenz – Finanzen

Deutsche Telekom AG l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn See l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG     l Gewinner – Handel

Edwards Lifesciences Services GmbH l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen – Mittelstand

Finanz Informatik GmbH & Co. KG l Exzellenz – Finanzen

Gothaer Versicherungen l Gewinner – Versicherungen

Hamburg Port Authority AöR l Gewinner – Verkehr/Logistik

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG l Gewinner – Chemie/Pharma – Mittelstand

Krones AG l Exzellenz – Maschinenbau/Schwerindustrie

LANCOM Systems GmbH l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik – Mittelstand

Landeshauptstadt Wiesbaden l Gewinner – Öffentliche Verwaltung

Magistrat der Stadt Wetzlar l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Novartis Pharma GmbH l Gewinner – Chemie/Pharma

NÜRNBERGER Versicherung l Exzellenz – Versicherungen

opta data Gruppe l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen

RWE AG l Gewinner – Energiewirtschaft

Schindler Deutschland AG & Co. KG  l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie

Stadt Ingolstadt l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Stadtwerke Bochum Gruppe l Gewinner – Energiewirtschaft – Mittelstand

STRABAG-Gruppe Deutschland l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie

SÜDWESTRUNDFUNK l Gewinner – Kommunikation & Medien

TARGOBANK l Gewinner – Finanzen

Verti Versicherung AG l Gewinner – Versicherungen – Mittelstand

Volksbank Beckum-Lippstadt eG l Gewinner – Finanzen – Mittelstand

Vossloh Locomotives GmbH l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie – Mittelstand

weinor GmbH & Co. KG l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie – Mittelstand

Zollner Elektronik AG l Gewinner – Elektrotechnik

Die Sonderpreisträger des Corporate Health Award 2020

Technische Universität Kaiserslautern l Gesunde Hochschule SGM

Universität Stuttgart l Gesunde Hochschule BGM

Stautenhof l Gesundes Handwerk

DAK-Gesundheit l Gesundheitskommunikation

Deutsche Kreditbank AG l Digital

EnBW Energie Baden-Württemberg l Mental Health

Rheinmetall Group l International

Telefónica Deutschland l Pandemie-Management

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Die Bewerber erhalten im Anschluss der Online-Qualifizierung ihren eigenen Deutschland-Benchmark im Branchenvergleich. Unternehmen mit > 50% Zielerreichung im zugrundeliegenden Corporate Health Evaluation Standard erhalten die Möglichkeit ihr Ergebnis durch das Audit verifizieren zu lassen. Aus den somit geprüften „Corporate Health Companies“ entscheidet der unabhängige Expertenbeirat jährlich über die Gewinner des Awards.

Mehr Informationen und Voranmeldung für 2021: www.corporate-health-award.de

Pressekontakt

Experten-/Interviewanfragen, Bildmaterial

presse@ch-initiative.de

+49 (0)30 880600 – 69

Der Gewinner ist… Vorankündigung zum 12. Corporate Health Award

Am 9. Dezember 2020 werden die gesündesten Arbeitgeber Deutschlands bekanntgegeben.

Bonn/Düsseldorf, 3. Dezember 2020 – Das kann sich sehen lassen: 25 Preisträger aus Wirtschaft und Verwaltung und acht Sonderpreise für exzellente Ergebnisse im Bereich Corporate Health Management und Unternehmensstrategie: der renommierte Corporate Health Award von EUPD Research und Handelsblatt prämiert jährlich öffentlichkeitswirksam die besten Unternehmen und Organisationen Deutschlands in 15 Branchen. Neben den Klassen „Großunternehmen“ und „Mittelstand“ werden Sonderpreise für herausragende Leistungen in den Kategorien „Gesunde Hochschule BGM & SGM“, „Gesundes Handwerk“, „Digital Corporate Health Management“, „Mental Health“, „International“ und „Gesundheitskommunikation“ verliehen.

Der Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management und wurde 2009 vom Marktforschungs-, Analyse- und Zertifizierungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Ziel des vorausgehenden, umfangreichen Evaluations- und Auditierungsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. Auf Basis des mehrstufigen expertengestützten Bewertungssystems wird der Corporate Health Award in diesem Jahr zum zwölften Mal an Deutschlands gesündeste Unternehmen vergeben. Es bleibt spannend: am 9. Dezember werden die Gewinner bekanntgegeben, die sich gerade in der Krisenzeit als Vorbilder im Umgang mit den eigenen Mitarbeiter*innen hervorgetan haben.

Unterstützt wird der Corporate Health Award durch die Sonderpreispartner und Förderer: Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men’s Health und Women’s Health (Gesundheitskommunikation) sowie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW (Mittelstand).

Die Ergebnisse der Bewerber (in 2020: 352 Teilnehmer) fließen in die jährliche Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ und liefern somit eine faktenbasierte Aussage zu den branchen- und größenspezifischen Umsetzungsgraden sowie der entsprechenden Relevanz der mehr als 150 enthaltenen Befragungsitems. Gerade in diesem Jahr war trotz – und gerade wegen – der Corona-Pandemie ein deutlicher Bedeutungszuwachs eines organisationalen Gesundheitsmanagements zu verzeichnen, welches einen immer stärkeren Einfluss auf die personelle und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Arbeitgebern erhält.

 

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. In 2020 zählten 352 Arbeitgeber aus 15 Branchen zu den Bewerbern um die begehrten Awards, die sich einem anspruchsvollen wissenschaftlichen Auswahlverfahren gestellt haben.

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

 

Die Initiatoren

EUPD Research Sustainable Management ist das führende Forschungsunternehmen für die Analyse und Auditierung nachhaltiger Managementsysteme. Mehr Informationen unter www.eupd-research.com

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Mehr Informationen unter www.handelsblatt.com

 

PRESSEINFORMATION

 

 

 

 

 

Kontakt:

EUPD Research Sustainable Management GmbH Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11

www.ch-initiative.com 

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

 

Expertenstatements und Studienergebnisse:

Steffen Klink
Leitung Corporate Health Award l Initiative l Akademie
Director of Social Sustainability bei EuPD Research
s.klink@eupd-research.com

EUPD Research und EUPD Cert starten Qualitätsauszeichnung „Top Brands – Corporate Health“

Auszeichnung für Dienstleisterqualität im erweiterten betrieblichen Gesundheitsmanagement

Bonn, 27. November 2020 – EUPD Research und EUPD Cert starten das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“, um jene Dienstleister auszuzeichnen, die über ein hochwertiges und empfohlenes Portfolio im Gesundheitsmanagement verfügen. Die Nominierung erfolgte durch die 100 besten Arbeitgeber mit auditiertem Corporate Health Management sowie dem in 2020 berufenen Expertenbeirat „Top Brand – Corporate Health“, der sich aus deutschlandweit führenden Corporate Health-Experten, wie dem Bielefelder Prof. Bernhard Badura sowie Krankenkassen- und Interessensvertretern zusammensetzt.

Existenzängste, Krisenmanagement, Personalpflege – die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber wächst angesichts der dauerhaft anhaltenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen zunehmend. Eines ist den meisten Unternehmensverantwortlichen dennoch klar: Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Belegschaft wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich. Mittlerweile gibt es einen breitgefächerten Markt an Dienstleistern, die versprechen, Unternehmen „gesünder“ zu machen. Aber welche Dienstleister halten wirklich das, was sie versprechen?

Um diese Frage zu beantworten, startete das Marktforschungsunternehmen EUPD Research gemeinsam mit seiner Zertifizierungsgesellschaft EUPD Cert sowie dem hochrangigen Expertenbeirat Anfang 2020 das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“. In diesem Prozess wurden zunächst die Verantwortlichen der 100 besten Arbeitgeber mit auditierten Gesundheitsmanagement-Systemen nach deren Erfahrungen mit Dienstleistern aus den letzten Jahren befragt. Ergänzt wurde die Nennung der bisher eingesetzten Dienstleister um die Bewertung ebendieser in den Modelldimensionen „Qualität der Mitarbeiter*innen“, „Qualität der Services“, „Angemessene Kostenstruktur“ und „Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit“.

Der Expertenbeirat unterstützte den Prozess im Sinne der Sicherstellung der Compliance-Regelungen sowie durch aktive Nominierungsvorschläge. Aufgrund des großen Zulaufs für das Auditing soll der Beirat künftig erweitert werden. Für 2021 ist darüber hinaus eine offene Bewerbungsstruktur für Newcomer und Nischenanbieter im betrieblichen Gesundheitsmanagement vorgesehen.

Für Steffen Klink, Director bei EUPD, Leiter Corporate Health Award und verantwortlich für „Top Brand – Corporate Health“ ist eines klar: „Durch die Vielzahl an Nominierungen haben wir gesehen, welch hoher Bedarf an Transparenz im Dienstleistermarkt vorliegt. Ich freue mich, zusammen mit dem gesamten Beirat hiermit eine weitreichende Qualitätsentwicklung in Deutschland voranzutreiben. Um das gesamte betriebliche Gesundheitsmanagement bundesweit in seinem Stellenwert weiter zu fördern, ist es wichtig, den sozial nachhaltigen Arbeitgebern sowie deren Geschäftsführern auf der strategischen Ebene zu begegnen – und das geht nur, wenn wir jene Dienstleister-Ausrichtungen fördern, die von Unternehmensseite auch ernst genommen und wertgeschätzt werden.“

Die Verifizierung der Nominierungsergebnisse der Dienstleister erfolgt durch ein Kurz-Audit der Dimensionen „Qualität der Mitarbeiter“ und „Qualität der Services“. Die Prüfung übernehmen Prof. Dr. Volker Nürnberg und sein Expertenteam der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: „Da die Auditierung ausschließlich für Dienstleister möglich ist, die bereits auf einer Schulnotenskala mit besser als 2,5 bewertet wurden, schaffen wir es, mit unserem Vorgehen auf Negativbewertungen für andere Dienstleister zu verzichten und uns voll und ganz auf die Förderung der besten Dienstleister konzentrieren zu können.“

Kai Rappenecker, Leiter Health Management Deutschland bei DB Cargo AG:  „Wir freuen uns sehr über den Ansatz, Klarheit in den Dienstleistermarkt zu bringen. Wir stehen seit Jahren bei der Einführung und Weiterentwicklung neuer Maßnahmen und Strategien vor der Herausforderung, den gesamten Markt eigenständig nach Bewertungen und Erfahrungswerten zu analysieren. Das kostet  uns leider Zeit. Wir sind stolz als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands mit etabliertem Corporate Health Management durch unsere Nominierung einen Beitrag dazu leisten zu können, uns selbst sowie weiteren Arbeitgebern und deren Entscheidern Zeit und Kosten bei der Implementierung zu sparen und somit das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.“

Die Auditierungen laufen seit Anfang November – die ersten Ergebnisse dürfen in Form des Top Brand- Exposés bereits Ende des Jahres unter www.eupd-research.com/cert/top-brand-corporate-health/ erwartet werden. Ebenfalls können Sie das Exposé schon heute unter top-brand-ch@eupd-research.com für den Zeitpunkt der Veröffentlichung reservieren.

Pressekontakt:
Christian Krohne
E-Mail: c.krohne@eupd-research.com
Tel: +49 (0)30 880600 – 69

Diversity Management ist kein Nischenprodukt

Nach dem Willen der großen Koalition soll es nun künftig doch eine verpflichtende Frauenquote in den Vorständen börsennotierter Unternehmen geben. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft hatte nicht für den gewünschten Erfolg gesorgt. Diversität bzw. Diversity Management bedeutet aber sehr viel mehr, als nur den Frauenanteil in deutschen Vorständen hochzufahren: der Begriff bezeichnet nicht nur die Anerkennung, sondern auch die Nutzbarmachung von Vielfalt in Unternehmen. Damit handelt es sich nicht ausschließlich um den gesellschaftlich-politischen Wunsch nach Gerechtigkeit, sondern auch um wirtschaftliche Vorteile.

Dass dies auch in Teilen der Wirtschaft angekommen ist, zeigen mehrere Aktivitäten in der letzten Zeit, während der viele Unternehmen sich mit den existenziellen Herausforderungen der Pandemielage auseinandersetzen. Zum einen konnte eine Studie der Initiative Charta der Vielfalt zeigen, dass Institutionen, für die Diversity Management schon länger an der Tagesordnung ist, auch auf Krisen und Probleme flexibler und durchdachter reagieren können. Mobiles Arbeiten gehört für Unternehmen, die beispielsweise auf Familienfreundlichkeit und Inklusion achten, schon längst dazu – und ermöglichte nun eine schnelle Umstellung in der Corona-Krise. Auch die weiteren Vorteile dieses Managementtools, die von der rund 3700 Unternehmen umfassenden Initiative Charta der Vielfalt abgefragt wurden, können sich sehen lassen:

©Charta der Vielfalt

Diversity Management und seine verschiedenen Herangehensweisen und Instrumente sind somit mitnichten Teil einer „Luxusdebatte“, mit deren Umsetzung man sich noch Zeit lassen könnte. Abgesehen vom grundlegenden Gerechtigkeitsgedanken, den sozial nachhaltige Unternehmen als Bestandteil ihrer Philosophie tragen, sind auch die wirtschaftlichen Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Ebenso ist Diversity Management eine notwendige Ergänzung für ein nachhaltiges Corporate Health Management. Unternehmen, die zukunftsgerichtet und nachhaltig arbeiten wollen, tun also sehr gut daran, sich von Best Practices aus Unternehmen und von engagierten Personen inspirieren zu lassen.

Firmengesundheit ist Chefsache

Schwarz Produktion wird Mitglied der bundesweiten Corporate Health Initiative.

Weißenfels/Aachen/Bonn, 3. November 2020: Die Schwarz Produktion hat den Entschluss gefasst, Mitglied der Corporate Health Initiative zu werden. Die Unternehmensgruppe steht seit vielen Jahren für Zuverlässigkeit in den unternehmerischen Entscheidungen, für modernste und digitale Produktionsprozesse und kontinuierliches Wachstum. Dabei liegt der Fokus als verantwortlicher Arbeitgeber stark auf der Firmengesundheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders ist dabei, dass das Corporate Health Management zur Chefsache von Vorstand und Geschäftsführung gemacht wird.

Jörg Aldenkott, Vorstand der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG, erklärt: „Mehr denn je gilt es, als verantwortungsbewusster Arbeitgeber den Fokus auf die Unternehmensgesundheit zu legen. Als einer der leistungsstärksten Lebensmittelproduzenten in Deutschland sind wir darauf angewiesen, dass unsere Mitarbeiter sowohl körperlich als auch mental in einer guten Verfassung sind. Eine Grundlage hierfür liegt darin, das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Teil der Unternehmensphilosophie zu betrachten. Es ist nicht bloß als eine „nice to have“- Maßnahme zu sehen, um das Unternehmensimage nach außen zu verbessern, die der Belegschaft aber nichts bringt. Für uns ist es daher eine Herzensangelegenheit, an der Corporate Health Initiative mitzuwirken und unseren Mitarbeitern ein breitgefächertes Angebot zu ermöglichen, um die eigene Gesundheit zu stärken.“

Petra Hagel, Leitung Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG,, ergänzt: „Ganzheitliches BGM braucht für eine umfassende und flächendeckende Umsetzung sehr viel Ausdauer, dabei bilden hohe Qualitätsmaßstäbe und die intensive Kommunikation über die verschiedenen Bereiche im Unternehmen die Basis für den Erfolg. Insofern ist die Arbeit an neuen Strukturen und Programmen mit einem interdisziplinären Ansatz so wichtig. Ich freue mich sehr, dass wir im Rahmen der Initiative mit neuen Tools und Qualitätsansätzen arbeiten können und uns im Branchenbenchmark an vorderster Position hervorragend aufstellen können.“

Die Corporate Health Initiative als Partner beim Aufbau attraktiver Arbeitgebermarken

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber und Organisationen, die erkannt haben, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer und eine attraktive zukunftsorientierte Arbeitgebermarke klar im Zusammenhang stehen. Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheit und die Wertschätzung für die Leistungen der Belegschaft sind genauso wichtig wie vorausschauende Strategien, um sich als Arbeitgeber am Markt im Kampf um die Talente bestmöglich aufzustellen. Der Wunsch nach Kooperation, guter Führung und Umgestaltung von Arbeitsabläufen hin zur besseren Vereinbarung der Arbeit mit der persönlichen Lebenssituation zeigt eindrücklich: Es geht darum Maßnahmen einzusetzen, die mitarbeiterorientiert wirken. Neben der finanziellen Anerkennung gilt es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Wertschätzung durch einen arbeits- und unternehmenskulturellen Wandel entgegenzubringen. Bei diesen Veränderungsprozessen helfen innovative Ansätze, praxiserprobte Instrumente, Branchenbenchmarks und wissenschaftliche Standards, wie sie im bundesweiten Netzwerk der Corporate Health Initiative entwickelt werden.

 

Das Unternehmen

Die Schwarz Produktion ist die Dachmarke der Produktionsbetriebe der Schwarz Gruppe. Insgesamt stellen in den Unternehmen der Schwarz Produktion rund 3.800 Mitarbeiter hochwertige Lebensmittel für die Handelsunternehmen Lidl und Kaufland her. Dazu gehören Mineralwasser und Erfrischungsgetränke, Schokolade, Trockenfrüchte, Backwaren sowie Speiseeis. Drei Kunststoff- und Recyclingwerke sind zudem zentraler Bestandteil eines einzigartigen PET-Wertstoffkreislaufes. In diesem werden PET-Flaschenkörper mit einem Recyclinganteil von durchschnittlich mehr als 50 Prozent, teilweise sogar bis zu 100 % produziert. Als Arbeitgeber steht die Schwarz Produktion für Fairness, Transparenz und ein modernes Arbeitsumfeld mit anspruchsvollen Aufgaben. Die Gruppe investiert intensiv in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und steht dafür, gute Arbeit angemessen zu bezahlen und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Schwarz Produktion steht für eine gute Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben interessanten Karrierewegen, langfristigen Perspektiven für die Arbeitnehmer und der Vielfalt in der Aus- und Weiterbildung sind diese Faktoren wesentlich für stetiges Wachstum und unternehmerischen Erfolg.

Infos: www.schwarz-produktion.com

Karriere: https://jobs.schwarz-produktion.com/

Pressekontakt: presse@schwarz-produktion.com

Betriebliches Gesundheitsmanagement in Zeiten von Corona – gefördert oder vernachlässigt?

Viele der von März bis August 2020 durch EUPD Research befragten Unternehmen haben mehrheitlich angegeben, dass sie Corporate Health Management ganz klar als entscheidenden Faktor für die Erhöhung des Employer Brandings und der Mitarbeiterbindung sowie als sehr wichtiges Zukunftsthema sehen:

Außerdem hatten sie auch schon ganz konkrete Pläne für 2020 und 2021 hinsichtlich der Themen, Konzepte und Handlungsfelder, die sie als Nächstes in ihrem Unternehmen angehen oder implementieren wollen:

Dennoch kämpfen viele Unternehmen aktuell nach wie vor oder wieder um die Existenz bzw. sind noch damit beschäftigt, die durch Corona aufgetretenen Probleme abzuarbeiten. Mitarbeiter*innen waren oder sind in Kurzarbeit, befinden sich dauerhaft im Home Office, Geschäftsreisen wurden vielerseits abgesagt. Die Auftragslage ging in vielen Branchen zurück.

Da ist es nur verständlich, dass Themen, die gerade nicht existenziell erscheinen, schnell in den Hintergrund rücken können. Dazu gehört in manchen Fällen leider auch das betriebliche Gesundheitsmanagement. Diese Rückmeldung haben wir teilweise auch in direkten Gesprächen mit den Unternehmensverantwortlichen erhalten, die diese Entwicklung zwar bedauern, zur Zeit aber keine andere Möglichkeit sehen. 

Dazu kommt, dass das Budget für Gesundheitsmanagement in Krisenzeiten oft unsicher ist und die Unternehmen Investitionen nur zögerlich tätigen. Laut Deutschlands größter Arbeitgeberstudie whatsnext2020», einer Kooperation von Techniker Krankenkasse (TK), dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und Haufe, hängt die Tatsache, ob Budget in Krisenzeiten bereitgestellt wird, sehr stark vom Reifegrad des BGM in den jeweiligen Organisationen ab. Diejenigen Unternehmen, die bereits ein ganzheitliches BGM etabliert haben, gehen weit weniger davon aus, dass ihr Budget in Krisenzeiten reduziert werden muss (36,9%), während diejenigen Unternehmen, die bisher nur vereinzelte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umgesetzt haben oder bei denen sich das BGM erst im Aufbau befindet, mit nur noch 33,6 % davon ausgehen, dass die Krise nicht eine Budgetreduzierung zur Folge hat.

Darüber hinaus gibt es auch regionale Unterschiede. Bei der Budget-Thematik zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Fast die Hälfte der befragten Unternehmen aus dem Norden geht von einer Reduzierung des Budgets für BGM/ BGF in Krisenzeiten aus. Bei den süddeutschen Unternehmen sind es nur 39,3 %.

Trotzdem bleibt festzustellen, dass rund 85,5 % der Geschäftsführer die Rolle des BGM als sehr hoch und als entscheidenden Erfolgsfaktor für ein Unternehmen einstufen.

Außerdem gibt es laut IFBG statistisch betrachtet keine bedeutenden Veränderungen hinsichtlich der Relevanz der abgefragten BGM-Themen im Laufe des Befragungszeitraums zu verzeichnen. Corona und der zwischenzeitliche Lockdown haben die großen Entwicklungen im Bereich New Work und BGM, wie etwa die Beschleunigung der digitalen Zusammenarbeit und der Wunsch nach flexibleren Arbeitsstrukturen, lediglich beschleunigt.

Was tue ich aber nun als Unternehmen am besten? Sicherlich steht die Sicherung der Existenz und der Arbeitsplätze erstmal im Vordergrund.

Trotzdem sollten bereits implementierte BGM Strukturen sowie konkrete Maßnahmen weiterverfolgt und an die aktuelle Situation angepasst werden. Hier ist es wichtig zu schauen: Was braucht es jetzt am dringendsten? Auch die Gesundheitsmanager sind gefragt. Werden zum Beispiel aktuell besonders Führungskräftecoachings zu Remote-Führung und den damit verbundenen Herausforderungen benötigt? Oder liegt der Bedarf vielleicht gerade verstärkt bei Angeboten zum Thema Mental Health oder zur Möglichkeit der sozialen Interaktion von isolierten Mitarbeiter*innen im Home Office? Sind es digitale Tools, die die Zusammenarbeit aus der Ferne erleichtern? Wie kann ich mein vielleicht knappes Budget trotzdem effektiv einsetzen? Welchen Nutzen bringen mir steuerlich günstige §20-Angebote?

Jedes Unternehmen ist ein individuelles holistisches System und sollte auch als solches betrachtet werden. Nur dann kann die individuelle Analyse und Beratung gerade in Krisenzeiten gelingen und erfolgreich sein.

Sollten Sie aktuelle Unterstützung, Beratung oder Tipps benötigen, kontaktieren Sie uns gern: 
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Start der Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“

Bonn, 23. September 2020 – Am 29. September 2020 startet die Corporate Health Initiative (CHI) ihre Online-Konferenz-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“. Thema der mehrteiligen Webinare sind die unterschiedlichen Herausforderungen, Bedarfe und Lösungsansätze einzelner Branchen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Anhand des Corporate Health Evaluation Standards» sowie der jährlich daraus resultierenden deutschlandweit einmaligen Branchen-Studien werden Trends analysiert und den Teilnehmern in der zugehörigen Branchen-Online-Konferenz durch Experten nähergebracht.

Hochkarätige Referenten und Learnings aus der Corona-Pandemie

Im Fokus des ersten Webinars steht die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche. Prof. Dr. Volker Nürnberg, Partner BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award, zieht in seinem Beitrag ein Fazit zu den Learnings der Corona-Krise für das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

„Auf das digitale BGM wirkt Corona wie ein Beschleuniger. Es wird in den nächsten Monaten stark an Bedeutung zunehmen“, erklärt Volker Nürnberg und empfiehlt allen Unternehmensverantwortlichen die Teilnahme am Webinar. Die Erfahrungen, Learnings und Lösungen sind auch auf andere Branchen übertragbar.

Veronika Mayr vom Gesundheitsdienstleister Hanako GmbH, spricht in ihrem Beitrag über die Vorteile von digitalen personalisierten Lösungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Einblicke aus dem Best Practice des Corporate Health Management des Unternehmens gibt Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG.

Sie sagt: „Der Erhalt und die Steigerung der Gesundheit der Beschäftigten nimmt im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen eine immer höhere Bedeutung ein.“