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Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“: Handelsbranche

Nach der erfolgreichen Premiere der Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement in der Informations- und Kommunikationstechnikbranche im September stand die Online-Konferenz am 16. November ganz im Zeichen der Handelsbranche.

Mit Prof. Bernhard Badura (Universität Bielefeld), Ilse Goldschmid und Dieter Feulner von der Motio GmbH sowie Bianca van Wijnen (REWE Group) berichteten auch im zweiten Teil der Online-Reihe sehr renommierte Speaker den rund 75 Teilnehmer*innen von den Herausforderungen der Pandemie, über aktuelle Trends sowie neue Lösungsansätze für die Handelsbranche.

Prof. em. Dr. rer. soc.  Bernhard Badura, eine echte Koryphäe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, thematisierte das Ende der Präsenzkultur durch Soft Power. Laut Badura sind bei der virtuellen Organisation von Arbeitsabläufen vor allem die Führungskräfte gefordert. Sie müssen gerade aus der Distanz eine erhöhte Sozialkompetenz aufweisen und den Mitarbeiter*innen im Homeoffice vertrauen. Darüber hinaus sollten Unternehmen den Fokus nicht nur auf das Gesundheitsmanagement legen, sondern, wie bei anderen Arbeitsprozessen auch, genau prüfen, ob die Maßnahmen Früchte tragen und das Wohlergehen der Mitarbeiter*innen erhalten werden konnte oder sich sogar verbessert hat. Herz und Kopf der Belegschaft müssen angesprochen werden, damit dies erfolgreich gelingt.

Die Abschaffung der Misstrauenskultur hin zu mehr Vertrauen, Motivation und Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls waren also Kernthemen des Vortrags.

Bianca van Wijnen, Leiterin des Funktionsbereichs Gesundheit & Innovation bei der REWE GROUP, gab sehr spannende Einblicke in das Gesundheitsmanagement der Unternehmensgruppe. Besonders interessant: Im Rahmen der BGM-Strategie bildet die REWE Group auch einige „Gesundheits-Influencer“ aus, die intern dabei helfen, das Gesundheitsbewusstsein am Arbeitsplatz zu fördern. Die Corona-Pandemie hat es allerdings erforderlich gemacht, die BGM-Strategie an die neuen Bedingungen anzupassen. Hier setzt die REWE GROUP vor allem auf inhaltliche Programmbausteine zu Themen wie Resilienz, mobilem Arbeiten und virtueller Führungskompetenz. Eine Gesundheitsplattform unterstützt die Mitarbeiter*innen zudem bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit und bei der Teilnahme an praktischen Maßnahmen.

Um „Demografiemanagement als Baustein im BGM – Anwendung in der Praxis“ ging es im Vortrag von Dieter Feulner und Ilse Goldschmid, geschäftsführende Gesellschafter der Motio GmbH, dem Dienstleister für digitales betriebliches Gesundheitsmanagement. Für sie ist das Demografiemanagement entscheidender Bestandteil einer erfolgreichen BGM-Strategie. In der heutigen Zeit arbeiten viele ältere Mitarbeiter*innen nur noch auf die Rente hin und zählen schon die Tage, weil ihnen oftmals der Spaß und die Sinnhaftigkeit bei der Arbeit fehlen. Die älteren Mitarbeiter*innen müssten aber genauso gefördert und gefordert werden. Außerdem herrscht die Angst der Überflüssigkeit und des Austauschs gegen jüngere Mitarbeiter*innen. Unternehmen sollten also das Miteinander zwischen jungen und alten Team-Mitgliedern fördern, ältere Mitarbeiter*innen auch fordern und gleichzeitig deren Benefit durch Wissenstransfer nutzen. Entscheidend dafür sind Maßnahmen, die Motivation und Zufriedenheit halten bzw. steigern, aber auch solche, die das Thema Gesundheit im Unternehmen nachhaltig verankern. Auf all diese Dinge wies der Vortrag von Motio hin.

Wir freuen uns über die rege Teilnahme und weisen Sie gerne schon mal auf unsere nächste Online-Konferenz aus der Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ am 4. Dezember mit dem Branchenfokus Konsumgüter hin.

Weitere Informationen dazu folgen in Kürze: Online-Branchenkonferenzen»

Corporate Health Management in Deutschland: Branchenfokus Handel

Bonn, 11. November 2020 – Am 16. November 2020 setzt die Corporate Health Initiative (CHI) ihre Online-Konferenzreihe „Corporate Health Management in Deutschland“ fort.

Im Fokus der Online-Konferenz werden diesmal die Herausforderungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Handelsbranche stehen. Anhand des Corporate Health Evaluation Standards» sowie der jährlich erscheinenden deutschlandweit einmaligen Branchen-Studien werden Trends analysiert und den Teilnehmer*innen in der Branchen-Onlinekonferenz durch Expert*innen nähergebracht.

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie für den Handel?

Mit Prof. Dr. Bernhard Badura, Bianca van Wijnen von der REWE Group sowie Dieter Feulner und Ilse Goldschmid vom Gesundheitsdienstleister Motio werden bei der Online-Konferenz am 16. November renommierte Speaker*innen ihre Einschätzungen und Best Practices im Corporate Health Management präsentieren.

Prof. Bernhard Badura, einer der Wegbereiter des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, ist wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ an der Universität Bielefeld und Emeritus der dortigen Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Seine Hauptforschungsgebiete liegen in der Betrieblichen Gesundheitspolitik und der Unternehmensdiagnostik.

In seinem Vortrag thematisiert er die „Wege aus der Präsenzkultur mit Soft Power?“ im Rahmen der Corona-Pandemie, die auch einen Wandel der Mitarbeiter*innenführung mit sich bringt:

„Die bisher praktizierte Präsenzkultur bewirkt Angst und Misstrauen am Arbeitsplatz. Das Prinzip der Führung mit „Soft Power“ zielt auf die Mobilisierung intrinsischer Motivation von Mitarbeiter*innen ab. Die Mitarbeitenden werden durch Inspiration und Begeisterung zur Durchführung ihrer Aufgaben gefördert.“

Bianca van Wijnen leitet den Funktionsbereich Gesundheit & Innovation bei der REWE GROUP. Sie wird den Teilnehmer*innen am 16.11. spannende Einblicke in die Best Practices des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Unternehmensgruppe geben.

„Das Thema Gesundheit gewinnt in der gesamten Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Auch für unsere Beschäftigten und Kunden. Das Thema Pandemie beschleunigt diese Entwicklung noch einmal wesentlich. Zudem haben sich die Rahmenbedingungen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement verändert. Es geht um eine zielgerichtete Neu- bzw. Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote und Programme,“

betont Bianca van Wijnen die Bedeutung von Corporate Health Management-Strategien.

Um „Demografiemanagement als Baustein im BGM – Anwendung in der Praxis“ geht es schließlich im Vortrag von Dieter Feulner und Ilse Goldschmid, den Geschäftsführern von Motio, dem Dienstleister für digitales betriebliches Gesundheitsmanagement.

Das Demografiemanagement ist für Dieter Feulner entscheidender Bestandteil einer erfolgreichen BGM-Strategie:

„Ausgerechnet in Krisenzeiten kann BGM entscheidend dazu beitragen, Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten oder zurück zu bringen. In der heutigen Zeit beschäftigen sich zu viele ältere Mitarbeiter*innen damit, ihr Unternehmen zu verlassen, weil sie keine Perspektive mehr erkennen. Ein Miteinander zwischen jungen und älteren Mitarbeitenden, das von gegenseitiger Bereicherung geprägt ist, stellt gerade jetzt einen Erfolgsfaktor dar und kann mit Hilfe von BGM und Demografiemanagement zielführend mitgeprägt werden.“

 

Die Anmeldung zur Online-Konferenz ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung»

Firmengesundheit ist Chefsache

Schwarz Produktion wird Mitglied der bundesweiten Corporate Health Initiative.

Weißenfels/Aachen/Bonn, 3. November 2020: Die Schwarz Produktion hat den Entschluss gefasst, Mitglied der Corporate Health Initiative zu werden. Die Unternehmensgruppe steht seit vielen Jahren für Zuverlässigkeit in den unternehmerischen Entscheidungen, für modernste und digitale Produktionsprozesse und kontinuierliches Wachstum. Dabei liegt der Fokus als verantwortlicher Arbeitgeber stark auf der Firmengesundheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders ist dabei, dass das Corporate Health Management zur Chefsache von Vorstand und Geschäftsführung gemacht wird.

Jörg Aldenkott, Vorstand der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG, erklärt: „Mehr denn je gilt es, als verantwortungsbewusster Arbeitgeber den Fokus auf die Unternehmensgesundheit zu legen. Als einer der leistungsstärksten Lebensmittelproduzenten in Deutschland sind wir darauf angewiesen, dass unsere Mitarbeiter sowohl körperlich als auch mental in einer guten Verfassung sind. Eine Grundlage hierfür liegt darin, das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Teil der Unternehmensphilosophie zu betrachten. Es ist nicht bloß als eine „nice to have“- Maßnahme zu sehen, um das Unternehmensimage nach außen zu verbessern, die der Belegschaft aber nichts bringt. Für uns ist es daher eine Herzensangelegenheit, an der Corporate Health Initiative mitzuwirken und unseren Mitarbeitern ein breitgefächertes Angebot zu ermöglichen, um die eigene Gesundheit zu stärken.“

Petra Hagel, Leitung Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Schwarz Produktion GmbH & Co. KG,, ergänzt: „Ganzheitliches BGM braucht für eine umfassende und flächendeckende Umsetzung sehr viel Ausdauer, dabei bilden hohe Qualitätsmaßstäbe und die intensive Kommunikation über die verschiedenen Bereiche im Unternehmen die Basis für den Erfolg. Insofern ist die Arbeit an neuen Strukturen und Programmen mit einem interdisziplinären Ansatz so wichtig. Ich freue mich sehr, dass wir im Rahmen der Initiative mit neuen Tools und Qualitätsansätzen arbeiten können und uns im Branchenbenchmark an vorderster Position hervorragend aufstellen können.“

Die Corporate Health Initiative als Partner beim Aufbau attraktiver Arbeitgebermarken

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber und Organisationen, die erkannt haben, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer und eine attraktive zukunftsorientierte Arbeitgebermarke klar im Zusammenhang stehen. Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheit und die Wertschätzung für die Leistungen der Belegschaft sind genauso wichtig wie vorausschauende Strategien, um sich als Arbeitgeber am Markt im Kampf um die Talente bestmöglich aufzustellen. Der Wunsch nach Kooperation, guter Führung und Umgestaltung von Arbeitsabläufen hin zur besseren Vereinbarung der Arbeit mit der persönlichen Lebenssituation zeigt eindrücklich: Es geht darum Maßnahmen einzusetzen, die mitarbeiterorientiert wirken. Neben der finanziellen Anerkennung gilt es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Wertschätzung durch einen arbeits- und unternehmenskulturellen Wandel entgegenzubringen. Bei diesen Veränderungsprozessen helfen innovative Ansätze, praxiserprobte Instrumente, Branchenbenchmarks und wissenschaftliche Standards, wie sie im bundesweiten Netzwerk der Corporate Health Initiative entwickelt werden.

 

Das Unternehmen

Die Schwarz Produktion ist die Dachmarke der Produktionsbetriebe der Schwarz Gruppe. Insgesamt stellen in den Unternehmen der Schwarz Produktion rund 3.800 Mitarbeiter hochwertige Lebensmittel für die Handelsunternehmen Lidl und Kaufland her. Dazu gehören Mineralwasser und Erfrischungsgetränke, Schokolade, Trockenfrüchte, Backwaren sowie Speiseeis. Drei Kunststoff- und Recyclingwerke sind zudem zentraler Bestandteil eines einzigartigen PET-Wertstoffkreislaufes. In diesem werden PET-Flaschenkörper mit einem Recyclinganteil von durchschnittlich mehr als 50 Prozent, teilweise sogar bis zu 100 % produziert. Als Arbeitgeber steht die Schwarz Produktion für Fairness, Transparenz und ein modernes Arbeitsumfeld mit anspruchsvollen Aufgaben. Die Gruppe investiert intensiv in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und steht dafür, gute Arbeit angemessen zu bezahlen und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Schwarz Produktion steht für eine gute Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben interessanten Karrierewegen, langfristigen Perspektiven für die Arbeitnehmer und der Vielfalt in der Aus- und Weiterbildung sind diese Faktoren wesentlich für stetiges Wachstum und unternehmerischen Erfolg.

Infos: www.schwarz-produktion.com

Karriere: https://jobs.schwarz-produktion.com/

Pressekontakt: presse@schwarz-produktion.com

Der erste Aufschlag: Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ erfolgreich gestartet

Bonn, 7. Oktober 2020 – Am 29.09. startete die interaktive Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ der Corporate Health Initiative mit dem Branchenfokus Informations- und Kommunikationstechnologie.

Das Format ist das erste seiner Art im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und gibt Unternehmensverantwortlichen sowie Entscheidern aus BGM und Human Resources einen branchenspezifischen Überblick über Innovationen und Herausforderungen im Corporate Health Management.

Die rund 70 Teilnehmer erhielten bei der Premiere von „Corporate Health Management in Deutschland“ Input von drei führenden Experten zu den branchenspezifischen HR- und BGM-Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnikbranche. Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen an die Referenten zu wenden.

Prof. Dr. Volker Nürnberg (Partner BDO und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award) gab einen Einblick über die veränderten Bedürfnisse von Mitarbeitern seit Beginn der Covid-19-Pandemie: nicht nur Arbeitsprozesse und Meetings werden zunehmend virtuell vorgenommen, auch Führung muss sich an die Herausforderungen der zunehmend virtualisierten Arbeitswelt anpassen und gerade in Corona-Zeiten und vor dem Hintergrund der explosionsartig angestiegenen Zahlen von psychisch bedingten Fehltagen noch mehr auf die Mitarbeiter und deren Wohlergehen achten. Er berichtete außerdem von einem aktuell stattfindenden Wertewandel von reiner Kosteneffizienz hin zum größeren Invest in die eigenen Mitarbeiter und warum es so wichtig ist, sich als Unternehmen diesem Wandel anzuschließen.

Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG, stellte den Teilnehmern das BGM bei der Deutschen Telekom als Best Practice vor. Als eines der ersten Unternehmen hat die Deutsche Telekom ein internes Programm entwickelt, das Mitarbeiter dabei unterstützt, ihre psychische Gesundheit zu fördern, mit Stresssituationen umzugehen und die eigene Resilienz zu stärken. Die Unterstützung der Geschäftsführung ist dafür entscheidend.

Hanako ist eine der führenden digitalen Gesundheitsplattformen für den BGM-Bereich. Veronika Mayr stellte die digitale Gesundheitsplattform, die auch als App zur Verfügung steht, in ihrem Vortrag vor. Das Besondere: durch die Kombination von Gesundheitscheck-ups vor Ort und personalisierten Gesundheitsangeboten unterstützt Hanako die Mitarbeiter dabei, einen gesünderen Lebensstil zu führen, sich persönliche Ziele zu setzen und diese datenschutzkonform zu tracken.

Steffen Klink, Director der Corporate Health Initiative: „Mit der Online-Reihe Corporate Health Management in Deutschland möchten wir Unternehmen stärker auf die immense Bedeutung eines strategischen Corporate Health Managements aufmerksam machen und mithilfe unserer hochkarätigen Experten an die Hand nehmen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, es gehe rein um Maßnahmen und Angebote zur Gesundheitsförderung. Nur die bereichsübergreifende Interaktion zur Förderung der sozialen Nachhaltigkeit zwischen HR, Marketing, Arbeitsmedizin, Betriebsrat und der Geschäftsführung führt zur gesünderen und leistungsfähigen Belegschaft und zur wirtschaftlich zukunftsfähigen Organisationsausrichtung. Gesunde Mitarbeiter sind der Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen.

Im Rahmen der Online-Reihe werden ab September die einzelnen Wirtschaftsbranchen in ihrer Vielfalt und mit ihren besonderen Herausforderungen in Bezug auf Corporate Health Management präsentiert und mit den aussagekräftigen Zahlen und Daten aus den Analyse und Zertifizierungsprozessen der CHI und des CHA sowie tollen Best Practices untermauert.

Den Live-Mitschnitt sowie alle Unterlagen zum Download finden Sie unter:

https://www.ch-initiative.de/online-branchenkonferenz/

Über die Corporate Health Initiative:

Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über 15 Jahren Erfahrung aus dem von EUPD Research und dem Handelsblatt initiierten Corporate Health Award. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells (Corporate Health Evaluation Standard) mehr als 4.800 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements sowie der angeschlossenen HR-Prozesse begleitet. Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. EUPD Research sichert als führendes Marktforschungs- und Managementberatungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management die qualitativen und kommunikativen Prozesse der Initiative. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

Start der Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“

Bonn, 23. September 2020 – Am 29. September 2020 startet die Corporate Health Initiative (CHI) ihre Online-Konferenz-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“. Thema der mehrteiligen Webinare sind die unterschiedlichen Herausforderungen, Bedarfe und Lösungsansätze einzelner Branchen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Anhand des Corporate Health Evaluation Standards» sowie der jährlich daraus resultierenden deutschlandweit einmaligen Branchen-Studien werden Trends analysiert und den Teilnehmern in der zugehörigen Branchen-Online-Konferenz durch Experten nähergebracht.

Hochkarätige Referenten und Learnings aus der Corona-Pandemie

Im Fokus des ersten Webinars steht die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche. Prof. Dr. Volker Nürnberg, Partner BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award, zieht in seinem Beitrag ein Fazit zu den Learnings der Corona-Krise für das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

„Auf das digitale BGM wirkt Corona wie ein Beschleuniger. Es wird in den nächsten Monaten stark an Bedeutung zunehmen“, erklärt Volker Nürnberg und empfiehlt allen Unternehmensverantwortlichen die Teilnahme am Webinar. Die Erfahrungen, Learnings und Lösungen sind auch auf andere Branchen übertragbar.

Veronika Mayr vom Gesundheitsdienstleister Hanako GmbH, spricht in ihrem Beitrag über die Vorteile von digitalen personalisierten Lösungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Einblicke aus dem Best Practice des Corporate Health Management des Unternehmens gibt Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG.

Sie sagt: „Der Erhalt und die Steigerung der Gesundheit der Beschäftigten nimmt im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen eine immer höhere Bedeutung ein.“

„Das Tabu Home Office ist gefallen“

Heute gibt es etwas auf die Ohren: wir haben mit Prof. Dr. Arnd Schaff über Home Office, Führung und die Herausforderungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement in Pandemiezeiten gesprochen.

Im »Mai-Podcast des DFK spricht Dr. Schaff über BGM in Corona-Zeiten. Die Herausforderungen sind vielfältig, angefangen bei der plötzlichen Umstellung auf Home Office über Arbeitsschutzvoraussetzungen zu veränderten Aufgaben für Führungskräfte.

„Es gibt sehr viele informelle Prozesse und Abstimmungen, die nirgendwo dokumentiert sind, die aber natürlich für das Funktionieren entscheidend sind.“

Nach einer Erhebung von Mitte März arbeitet mittlerweile jeder zweite Arbeitnehmer ganz oder teilweise im Home Office (Bitkom). Grund genug für die Corporate Health Initiative, das Thema nochmals aufzugreifen: in unserem Podcast mit Dr. Schaff.

Prof. Dr. Arnd Schaff vom Institut für Gesundheit und Soziales der FOM Hochschule für Ökonomie und Management ist stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe BGF der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention. Er betreibt eine Praxis für Psychotherapie im Essener Süden und ist langjähriges geschätztes Mitglied im Expertenbeirat des »Corporate Health Award.

IKK classic, EUPD und Handelsblatt Media Group starten Bewerbung für den Sonderpreis „Handwerk“ beim Corporate Health Award 2020

Dresden/Bonn, 2. Juni 2020: Das Handwerk zeigt auch in schwierigen Zeiten, dass es pragmatisch agiert und seine Mitarbeiter fördert. Ein umfassendes Management von Gesundheitsthemen, die selbstverständlich zur Chefsache gemacht werden, gehört dazu. Handwerksbetriebe sind flexibel, traditionell familiennah und in ihren Strukturen verbindlich und fair, wenn es um den Umgang mit den Mitarbeitern geht. Dadurch haben sie gute Voraussetzungen, Arbeit gesundheitsgerecht zu organisieren. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich neben den Bemühungen um die Sicherung der wirtschaftlichen Basis, dass große Kraftanstrengungen bezüglich der Betreuung und Bindung der eigenen Belegschaft unternommen werden, um nach Krisenphasen mit Rückhalt und gezielt weiter arbeiten und durchstarten zu können. Viele Betriebe erkennen gerade jetzt die große Bedeutung der Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter und nehmen die in der Krise verstärkt wahrgenommene Herausforderung ernst. Ein zeitgemäßes Gesundheitsmanagement und Unterstützung der Mitarbeiter erschließt und erhält den Betrieben wertvolle Ressourcen.

Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ möchte der Corporate Health Award gemeinsam mit der IKK classic noch mehr Betriebe dazu ermutigen, Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu etablieren. Als größte deutsche Innungskrankenkasse mit mehr als drei Millionen Versicherten ist die IKK classic traditionell fest mit dem Handwerk verwurzelt. Der Sonderpreis für herausragende Handwerks- und Familienunternehmen gehört zum festen Bestandteil beim bundesweiten Corporate Health Award. Der wissenschaftlich fundierte Corporate Health Evaluation Standard CHES bildet dabei die Grundlage für Analyse- und Bewertungsprozesse im Rahmen der jährlichen Bewerbungsphase, die in diesem Jahr zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde.

Informationen und Link zur Bewerbung

Frank Klingler, Leiter Referat Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK classic: „Der IKK classic ist es seit jeher ein besonderes Anliegen das Handwerk in der zukunftsfähigen Ausrichtung zu unterstützen. Immer wieder zeigen die Handwerksbetriebe und deren Geschäftsführungen auf beeindruckende Art und Weise, dass sie sich durch Tradition, Weitblick und Verlässlichkeit für eine hohe Wertschätzung der Belange und Gesundheit der Belegschaft einsetzen.  Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ geht es uns darum, die Vorbilder für die Branche zu würdigen. Wir freuen uns darauf die besten Gesundheits- und Arbeitgeberstrategien öffentlichkeitswirksam begleiten zu dürfen.“

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Wir möchten alle Unternehmen des Handwerks ermutigen sich in dem bundesweiten Auswahlprozess bewerten zu lassen, um damit ihre Belegschaft in guten wie in schlechten Zeiten zu fördern und mit verlässlichen Strukturen neue Mitarbeiter zu gewinnen.“

 

Gewinner und Preisträger in der Handwerksbranche

Im Jahr 2019 gewann die Königherz GmbH Polsterei und Sattlerei aus Steinheim (Baden-Württemberg) den Sonderpreis „Gesundes Handwerk“. Das Unternehmen unter der Geschäftsführung von Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi hatte im mehrstufigen expertengestützten Evaluationsprozess und Branchenvergleich mit einer hervorragenden Kommunikation überzeugt und ist damit ein Vorbild für soziale Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben.

BU: Die Preisträger 2019 in der Kategorie „Gesundes Handwerk“: Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi von der Königherz GmbH (Corporate Health Award: v.l.n.r, Bildrechte: www.corporate-health-award.de)

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jedes Handwerksunternehmen den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Juli 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss seinen individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach gesetzlicher Anforderung und individuellen Auflagen der jeweiligen Institution entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Deutschlands Vorreiter, Mutmacher, Vorbilder und Motivatoren gesucht – der Corporate Health Award 2020 geht in die Verlängerung bis zum 29. Juni

Bonn, 19. Mai 2020: In diesem Jahr hat sich in vielen Branchen die Arbeitswelt im Schnelldurchlauf verändert. In der Führung und im Gesundheitsmanagement geht es in dieser besonders herausfordernden Situation mehr denn je darum, die Belegschaft zu motivieren und Wertschätzung zu zeigen. Außerdem gilt es bei der hohen zeitlichen und psychischen Belastung sowie der zeitweiligen Verlagerung von Arbeitsplätzen, in gutem Kontakt zu bleiben. Veränderte Arbeitsstrukturen, neue Kommunikationskanäle – all dies erfordert neben bisherigen erfolgreichen Konzepten auch gute Strategien im Corporate Health Management sowie der zugehörigen Kommunikation und Mitarbeiterbindung. Hinsichtlich herausragender Unternehmensstrategien rund um das Corporate Health Management werden jährlich die besten Unternehmen Deutschlands mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet.

Wie man Vorbilder für die Branche schafft, haben die Preisträger 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr geht es beim Corporate Health Award um Prozesse, Strukturen und neue, innovative Wege. Der Award wird 2020 zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group verliehen. Der Bewerbungsprozess läuft bereits auf Hochtouren – die Bewerbungsfrist wurde nun aufgrund der hohen Einbindung der Unternehmensentscheider in bundespolitische und firmeninterne Krisenstäbe bis zum 29. Juni 2020 verlängert. Damit wird auch jenen Organisationen der verschiedenen Branchen, die für die Krisenbewältigung sowie das damit verbundene Allgemeinwohl sorgen, die Chance gegeben sich zu beteiligen.

Die Branchenvergleiche sind im Trendverlauf in den Studien der EuPD Research seit 2013 erfasst und mit detaillierten Kernaussagen für die einzelnen Wirtschaftsbereiche jährlich ausgewertet worden. Im aktuellen Jahr stellen sich viele Arbeitgeber – auch vor dem Hintergrund der zu managenden Krisenphasen und mittelfristigen Szenarien – die Fragen: Wo stehen wir im Deutschland-Vergleich mit unseren Managementprozessen? Wie können wir unser Corporate Health System, das gerade während und nach diesen Zeiten so enorm an Bedeutung gewonnen hat, anhand griffiger Kennzahlen offiziell bewerten und verifizieren lassen? Wie binden wir unsere Experten und Mitarbeiter? Für eine professionelle Analyse, Auswertung und Interpretation dieser Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard des Forschungsunternehmens EuPD Research. Das zugrundeliegende Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Qualifizierung im Rahmen des Corporate Health Awards.

HInformationen und Link zur Bewerbung: https://www.corporate-health-award.de

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 29. Juni 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss Ihren individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach aktueller gesetzlicher Rahmenbedingung und unternehmensspezifischen Auflagen entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Regional engagiert, weitsichtig und interdisziplinär – Corporate Health Strategien im Fokus der Universitäten und Hochschulen

Universität Bayreuth erhält das Siegel „Gesunde Belegschaft“ der Corporate Health Initiative

Bayreuth/Bonn, 7. Mai 2020:  Die Universität Bayreuth engagiert sich seit 2013 im Bereich Universitäres Gesundheitsmanagement und erhält nun das Qualitätssiegel „Gesunde Belegschaft“. Dieses Gütesiegel wird von der Corporate Health Initiative verliehen und zählt zu den exzellenten Auszeichnungen für hervorragende Konzepte und Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung. Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter der Corporate Health Initiative, gratuliert der Universität Bayreuth: „Die Universität zeigt eindrucksvoll, wie konzentriert seit Jahren im Bereich Gesundheitsmanagement gearbeitet wird. Dabei kommunizieren Koordinationsstelle, Arbeitskreis Gesunde Hochschule und Arbeitsgruppe Studierendengesundheit auf ganz hervorragende Weise miteinander.“ Die Besonderheiten im Hochschulbereich bestehen darin, verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen zu erreichen. Eine wesentliche Herausforderung ist es ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement zu etablieren. In Bayreuth liegt neben klassischen Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und Arbeitsmedizin/-schutz der Schwerpunkt auch auf dem Thema Gesunde Führung und Psychische Gesundheit.

Pia Dömling, Koordinatorin des Universitären Gesundheitsmanagements: „Die Auszeichnung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass seit der Gründung des Universitären Gesundheitsmanagement im Jahr 2013 die Universität Bayreuth bereits große Schritte in Richtung gesundheitsfördernde Hochschule gegangen ist. Dank unseres Arbeitskreises Gesunde Hochschule und unserem langjährigen Kooperationspartner Techniker Krankenkasse ist es uns gelungen ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement aufzubauen. Das Siegel „Gesunde Belegschaft“ motiviert uns diesen Weg weiter zu gehen und uns stetig weiterzuentwickeln.“

Die Einbettung des Themas Gesundheit in Strukturen und Prozesse der Universität Bayreuth wurde bereits im StEP 2025 festgehalten. Durch die Unterzeichnung der Okanagan-Charta im Juli 2018, einer internationalen Charta zu gesundheitsfördernden Hochschulen, hat die Universität Bayreuth ein weiteres, nach außen sichtbares Zeichen gesetzt, den Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule weiter zu gehen. Mit dem Siegel wurde nun eine neue Qualitätsstufe erreicht.

Zur Historie im UGM

Im Jahr 2013 hat sich die Universität Bayreuth auf den Weg zu einer gesundheitsfördernden Hochschule gemacht. Um alle notwendigen Maßnahmen zu bündeln, wurde das Universitäre Gesundheitsmanagement (UGM) etabliert. Die Entwicklung von universitären Strukturen und Prozessen, die dazu beitragen sollen, das Leben, Arbeiten und Studieren gesundheitsförderlich zu gestalten, steht seitdem im Zentrum aller Maßnahmen des UGMs, welches vom Arbeitskreis Gesunde Hochschule der Universität Bayreuth gesteuert wird. Anknüpfen konnte der Aufbau des UGMs seit 2013 an die bereits bestehenden Strukturen in der Arbeitsmedizin, beim Arbeitsschutz und Hochschulsport. In der gemeinsamen Arbeit vieler Mitglieder der Universität Bayreuth im UGM ist bedeutsam, Beschäftigte und Studierende und deren Anforderungen, Belastungen aber auch Ressourcen in den Blick zu nehmen. Eine als angenehm gelebte und erlebte, eine sog. Gesundheitsfördernde Universitätskultur, kann dazu beitragen, dass mit Freude und Motivation der Tätigkeit nachgegangen wird und dass eine erhöhte emotionale Bindung an die Universität entsteht.

Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen hat sich daher der Arbeitskreis Gesunde Hochschule in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse auf den Weg gemacht, dem Thema Gesundheit mehr Attraktivität und Aufmerksamkeit zu verleihen und ein Umfeld zu schaffen, in dem gerne gearbeitet und studiert wird, und Gesundheit erhalten bzw. verbessert werden kann. Im UGM werden sowohl die bestehenden Strukturen und Verhältnisse betrachtet und soweit möglich, gesundheitsförderlich verändert. Gleichzeitig soll das Gesundheitsverhalten der einzelnen Mitglieder der Universität durch motivierende Maßnahmen gestärkt werden. Die Weitsicht der Hochschulleitung, den Weg des Universitären Gesundheitsmanagements einzuschlagen sowie die finanzielle und materielle Unterstützung der Techniker Krankenkasse seit dem Jahr 2014 haben die Erfolge im Gesundheitsmanagement überhaupt erst möglich gemacht.

Bildrechte www.ugm.uni-bayreuth.de

Hier die Originalmeldung der Universität

 

Über die Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und ist eine der erfolgreichsten jungen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im ‚Times Higher Education (THE) Young University Ranking‘ auf Platz 40 der 351 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind. Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der 160 Studiengänge an sieben Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Die Universität Bayreuth hat rund 13.330 Studierende, rund 240 Professorinnen und Professoren, ca. 1.330 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 985 nichtwissenschaftliche Beschäftigte. Sie ist der größte Arbeitgeber der Region.

www.ugm.uni-bayreuth.de

Pressekontakt:  Hochschulkommunikation, Telefon+49 (0)921/55-5300

 

Über die Corporate Health Initiative

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über zehn Jahren Erfahrung mit dem vom Handelsblatt und dem Forschungsinstitut EuPD Research initiierten Corporate Health Award. Dieser Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells mehr als 4.500 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements begleitet. Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

 

Infos zur Corporate Health Initiative und aktuelle Branchentrends und -studien

www.corporate-health-initiative.com

Aktuelle Trends im Arbeitsmarkt

Bildrechte: EuPD/Corporate Health Initiative

 

Kontakt:

EuPD Research Sustainable Management GmbH
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11
www.ch-initiative.com

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

Road to Excellence – Dialogreihe in Berlin

Die Initiatoren der Veranstaltung „Sensibilisierung der Belegschaft zum gesundheitsbewussten Handeln“ und Partner der Corporate Health Initiative begrüßten in Berlin am Fernsehturm in den Vortragsräumen der Ausstellung „Körperwelten“ Berliner und Brandenburger Unternehmen, Mediziner und Gesundheitsexperten.

Bildrechte: www.koerperwelten.de

Eines darf vorweggenommen werden, und das wurde auch bei den Keynotes der Referenten deutlich: Unabhängig vom Blick auf den zurzeit täglich zu aktualisierenden Corona-Status, rücken sämtliche Gesundheitsthemen derzeit stärker als je zuvor in den Fokus von Firmen und bestimmen deren Strategien wesentlich mit. Wenn wir inzwischen eines gelernt haben, dann dies: Gesundheitsstatistiken werden aufmerksam gelesen und gezielt analysiert. Dazu zählen auch die Entwicklungen im regionalen Markt und im Branchenumfeld, die Interpretation von Fehlzeiten und deren Auswirkungen auf Umsatz und Firmenwachstum. So war das Credo der Runde: Wir sollten uns mehr denn je darauf konzentrieren auf Aufklärung zu setzen. Die gute Nachricht: die Chancen dafür waren nie besser. In der Tat, eine Sensibilisierung für Gesundheitsfragen bei den  Firmen und im direkten Austausch innerhalb der Belegschaft nimmt stetig zu, die Instrumente zur Aufklärung sind vielfältig und bieten einige Aha-Effekte.


Kuratorin der Körperwelten, Dr. Angelina Whalley; Bildrechte: www.ch-initiative.de

Die Kuratorin der Körperwelten, Dr. Angelina Whalley, startete mit einem beeindruckenden zeitlichen Abriss der Historie der Wissenschafts-ausstellung u.a. mit der ersten Ausstellung in Japan, die dazu führte, ein internationales Konzept zu erstellen und den Start in Deutschland zu initiieren. Der in den Anfangszeiten verbreiteten Tenor: „Da wo große Massen von Leuten hingehen, das kann keine Wissenschaft sein,“ wurde längst widerlegt. Der Erfolg bei den Besucherzahlen, die Einbindung in medizinische Ausbildung, Lehre und Dialog gibt den Vordenkern schon lange recht. Eindrucksvoll sind die Reaktionen von Besuchern, die sich dafür bedanken, dass sie nun das „Wunderwerk Körper“ anders wertschätzen. Eindrucksvoll sind aber auch die erhobenen Daten, die in Folge zeigen, dass so ein neues Gesundheitsbewusstsein mit messbarem Verhalten entstehen kann.

Wir landen also immer wieder bei der Aufklärung.

Wie es bei exklusiven Events üblich ist, durften die Teilnehmer der CHI-Veranstaltung von hochkarätigen Referenten und deren Blick auf die Gesundheitsprävention profitieren.

Isabelle Müller von Penta erläuterte anhand der BGM-Pyramide eindrucksvoll, an welchen Stellen Mitarbeiter und Führungskräfte immer wieder scheitern.

Wie gelingt die Kommunikation bei der BGM-Pyramide? Isabelle Müller von Penta zeigt die Stolperstellen und erfolgreiche Ansätze in der Unternehmenskommunikation auf.

Umso interessanter ist der Best Practice-Ansatz zur Incentivierung, der unter anderem zur monatelangen Unfallfreiheit ganzer Abteilungen führt. Auch die Teilnehmerquoten von Firmenmaßnahmen lassen sich so gezielt steuern. Die bislang über viele Jahre kontinuierlich begleiteten Unternehmensprojekte verschiedener Größenordnungen durch » Penta

haben das eindrucksvoll gezeigt. 100 Tage unfallfrei arbeiten und dabei motiviert darauf schauen, dass alle Kollegen mitziehen? Das gelingt. Weiteres Update für die Teilnehmer aus den Unternehmen im Rahmen der Expertenrunde: Ab 2020 werden nun übrigens 600 Euro je Mitarbeiter für Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20 SGB V steuerlich gefördert. Welche Möglichkeiten sich durch Incentives ergeben, zeigt folgender » Überblick.

Falko Melzer, DAK-Gesundheit, Saskia Gräfenholt, Yogalehrerin
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Die DAK Gesundheit setzte mit ihrem Fachvortrag auf Interaktion und erläuterte unter anderem Module aus dem Yoga, Bewegungstraining und Stressprävention. Vom Atemviereck bis zu verschiedenen Profitipps, die sich mühelos in den Büroalltag integrieren lassen – die Anregungen waren inspirierend, machten in der Umsetzung Spaß und lieferten wichtige Ideen für gezielte Firmenprogramme.

Für alle diejenigen, die es verpasst haben: Die WHO empfiehlt 150 Minuten moderate körperliche Aktivität /Woche oder 75 Minuten intensive körperliche Arbeit.

Präventionsarbeit auf allen Kanälen

Zeit für Paradigmenwechsel in der Prävention: Dr. Michael Moser vom HPC Berlin

Was Prävention in Zahlen für die Controller in den Unternehmen bedeutet? Dr. Markus Moser vom Helios Prevention Center Berlin rechnete dies anschaulich anhand einer Firma mit 1000 Beschäftigten vor. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie plädierte mit großem Enthusiasmus für neue Wege bei der Prävention. Die Form der Vermittlung hat sich hier auch verändert und sich an die aktuellen Bedürfnisse der Firmen sowie der gesundheitsbewussten Zielgruppe angepasst. So gibt es neben den Check-ups eigene Leitfäden für die Themenbereiche Sport, Ernährung, Burnout, die bewährten Kombinationen wie Yoga und Prävention, Yoga und Kunst sowie den Umgang mit Suchterkrankungen, aber auch Herausforderungen in der Vermittlung. Es gilt, die richtigen Kanäle für die Präventionsarbeit zu finden und diese individuell einzusetzen. Social Media- Instrumente und Apps werden zunehmend in die Präventionsarbeit integriert.

Dr. Moser zu » Gesundheits-Apps

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In der Keynote von EuPD Research, Bereich Corporate Health, lieferte Katrin Steinbeck, Key Account Manager der Corporate Health Initiative, interessante Einblicke in die Trendstudie „Lernen von den Besten“. Die Bewertung zur Umsetzung und Relevanz von strategischen, strukturellen und leistungsorientierten Kriterien aus dem Corporate Health Evaluation Standard wurde seit 2009 von mehr als 4.500 Unternehmen durchgeführt und ermöglicht die Analyse von branchenspezifischen Gewichtungen für unterschiedliche Entwicklungsgrade. In den dabei analysierten Bereich der Unternehmensstrategien gehört auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Welche Branchen aktuell besonders erfolgreich bei den erhobenen Daten hervorstechen und wie sich die Zuständigkeiten beim Umsetzen von Gesundheitsstrategien verändert haben, wurde in der Diskussion thematisiert. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf eine fundierte Analyse und Branchenbenchmarks, um sich als begehrter Arbeitgeber mit vorausschauender Führungsmannschaft oder als mitarbeiterorientiertes Familienunternehmen nachhaltig am Arbeitsmarkt zu positionieren. Hier kann durchaus mit kleinen Schritten gestartet werden. Hilfreich sind erste Checks der Ist-Situation im Rahmen der Corporate Health Initiative oder  bereits im Rahmen des aktuellen Bewerbungsprozesses um den Corporate Health Award ab März 2020.

Katrin Steinbeck erläuterte die Trendstudie „Lernen von den Besten“ und die Benchmark-Möglichkeiten für Organisationen in der Corporate Health Initiative und im Corporate Health Award 2020. Bildrechte: www.ch-initiative.de

Zu guter Letzt gab es eine Deutschlandpremiere: Das Projekt „Emma“, welches von der Firma » Fellowes zusammen mit Wissenschaftlern aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland entwickelt wurde, erlebte seine Preview am künftigen Ausstellungsort am Alexanderplatz.

Wer wissen möchte, wie der „Kollege bzw. die Kollegin der Zukunft“ aussehen könnte, kann sich ab dem 29. April in Berlin überraschen lassen. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber die Folgen mangelnder Gesundheitsfürsorge haben auf den ersten Blick überzeugt. „Emma“ wird vermutlich bald zum Pflichtprogramm in der Gesundheitsprävention bei Firmen werden.

#HelloEmma und ab Sommer 2020 in den » Körperwelten zu entdecken

Fazit der Runde: Lernen von Best Practices, Netzwerke und wissenschaftliche Erhebungen sind ein wesentlicher Motor bei einer gelungenen Gesundheitskommunikation und immer wichtiger für das Employer Branding.

Initiatoren und Partner der Corporate Health Initiative bei der Veranstaltung: „Sensibilisierung der Belegschaft zum gesundheitsbewussten Handeln“ 
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