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Corona-Impfungen im Betrieb: Expertenkonzept für den Gesundheitsminister

Während Impfzentren im ganzen Land die Arbeit aufnehmen und medizinisches Personal und Angehörige von Risikogruppen bereits geimpft werden können, stellt sich weiterhin die Frage, wie ein großer Teil der Bevölkerung möglichst schnell, flächendeckend und verlässlich vor einer Ansteckung mit Covid-19 geschützt werden kann. Eine wichtige Rolle bei der Prävention sollten dabei die Unternehmen spielen. Die Gesundheitsexperten Prof. Dr. Volker Nürnberg (BDO), Oliver Walle (Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Prof. Dr. Mathias Bellinghausen (Gesellschaft für Prävention) haben deshalb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn folgendes Konzept vorgelegt, um die Betriebe in die nationale Impfstrategie einzubeziehen. 

Covid-19 im Setting Betrieb – Große Potentiale für die Impfstrategie liegen im betrieblichen Gesundheitsschutz

 

1. Bei der Bekämpfung der aktuellen Pandemie kommt den Betrieben eine besondere Verantwortung zu. Da die Unternehmen eine Umgestaltung von Arbeitsplätzen (Abstand, Trennwände) durchführen sowie eine individuelle Test- und Antikörperteststrategie vorhalten müssen, sollten sie finanziell und ideell unterstützt werden.

2. Das Setting Betrieb eignet sich hervorragend, um im nächsten Schritt in die nationale Impfstrategie zu Covid-19 aufgenommen zu werden. Aus diesem Grund ist der Staat hier gefordert, die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen.

3. In den deutschen Betrieben stehen über 12.000 Betriebsärzte, weiteres medizinisches Personal sowie bundesweit diverse Dienstleister aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Verfügung, mit deren Hilfe die Impfziele in Deutschland deutlich schneller erreicht werden könnten.
Eine Impfkampagne durch Betriebsärzte ermöglicht darüber hinaus, die im Präventionsgesetz vorgesehene Verknüpfung von Prävention (Gefährdungsanalysen und Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen) mit partizipativer betrieblicher Gesundheitsförderung, gesundheitsförderlicher Führungskommunikation direkt und digital tatsächlich zu realisieren.
Somit könnten auch die von der Pandemie überforderten Ämter und Pflegeeinrichtungen entlastet und ihnen eine Chance zur schnellen Reorganisation und Digitalisierung gegeben werden.

4. Wenn Betriebe impfen, müssen diese von jeglicher Haftung diesbezüglich befreit werden. Auch müssen Lieferketten sichergestellt (1. UND 2. Impfung) und die gesetzlichen Grundlagen für die Impfung im betrieblichen Umfeld geschaffen werden. Weiterhin wären Empfehlungen zur korrekten Handhabung, beispielsweise durch das RKI hilfreich.

5. Betriebsärzte, Unternehmen und Dienstleister müssen für diesen „Kraftakt“ angemessen von qualifiziertem bzw. noch zu qualifizierendem Personal unterstützt und auch entschädigt werden. Die Unternehmen dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Eine einheitliche zentrale Vergütung pro Betrieb/Impfung/Dienstleister wäre angebracht, erste Pilotprojekte in Regionen und mit einzelnen Kassen existieren bereits.

6. Eine systematische Impfung von Mitarbeitern auf freiwilliger Basis würde den Unternehmen zudem helfen, mit einer voll handlungsfähigen Belegschaft den Weg aus der Krise zu finden (arbeitsrechtliche Hinweise sind zu beachten, wie z.B. Einbeziehung von Mitbestimmungsorganen etc.).

7. Die psychosozialen Folgen von Lockdown, Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust und Homeoffice blieben bisher völlig unbeachtet, ebenso die weitreichenden negativen Folgen durch mangelnde Sozialkontakte von Beschäftigten (Social Distancing). Hier müssen kurzfristig Hilfsangebote geschaffen werden, u.a. beispielsweise durch eine unbürokratische Beauftragung vorhandener Dienstleister im BGM.

8. Langfristig müssen Unternehmen eine angemessene Pandemiestrategie entwickeln, die in die bestehenden, gesetzlichen Gefährdungsbeurteilungen zu integrieren sind. Neben der Risikobetrachtung stellt auch der (Gesundheits-) Kompetenzerwerb einen wesentlichen Präventionsfaktor dar. Die Pandemie offenbart den hohen Stellenwert von allgemeiner Resilienz und insbesondere den eines intakten Immunsystems, welches durch systematische Prävention und Gesundheitsförderung erzielt werden kann. Es sollten  ggf. übergangsweise  noch weitere Anreize zum Aufbau/Erweiterung/Verstetigung betrieblicher Gesundheitsförderung stattfinden, mit dem Fokus auf klein- und mittelständige Unternehmen. Daher ist es von großer Bedeutung, dass die vereinbarten Pflichtausgaben für Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung (gem. § 20 und 20 b SGB V) seitens der gesetzlichen Krankenkassen wieder erfolgen müssen.

11.02.2021

Oliver Walle, BBGM, amtierender Vorstandsvorsitzender Bundesverband betriebliches Gesundheitsmanagement e.V., walle@bbgm.de

Prof. Dr. Volker Nürnberg, BDO, Koordinator, volker.nuernberg@bdo.de

Prof. (FH) Dr. Mathias Bellinghausen, Gesellschaft für Prävention gem. e.V., info@gpev.eu

Verleihung des 12. Corporate Health Awards: betriebliches Gesundheitsmanagement im Zeichen der Corona-Pandemie

352 Teilnehmer, 15 Branchen, 8 Sonderpreise. Und ein großer Gewinner: die Beschäftigten.

 

Bonn/Düsseldorf, 9. Dezember 2020.

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und stellte Arbeitgeber aller Branchen vor immense Herausforderungen. Doch gerade jetzt zeigt sich, welch großartige Vorbilder Deutschland vorzuweisen hat. Die Preisträger des Corporate Health Award 2020 setzen ein Zeichen für neue Managementstrategien und soziale Nachhaltigkeit.

EUPD Research und die Handelsblatt Media Group prämieren im Rahmen des renommierten Corporate Health Award jährlich die besten Organisationen Deutschlands. In diesem von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägten Jahr 2020 wurde die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber einmal mehr deutlich. Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Beschäftigten wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich.

Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen und personellen Krisenzeiten

Die Ergebnisse der 352 Bewerber fließen in die Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland 2021“ und liefern faktenbasierte Aussagen zu aktuellen Entwicklungen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist neben der verstärkten Einbindung der Geschäftsführung (+ 2,9 %) in das Gesundheitsmanagement vor allem die immer stärker werdende Beteiligung der Unternehmenskommunikation zu verzeichnen (+ 5,5 %). Dies spricht für die hohe Bedeutung der internen und externen Kommunikation, gerade während Krisenzeiten.

„Dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement kein einfaches „nice-to-have“-Programm ist. Es hat sich zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung entwickelt und sichert somit das Wohl der Beschäftigten und gleichzeitig die wirtschaftliche sowie personelle Zukunftsfähigkeit der Arbeitgeber“, so Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EUPD Research.

Eine deutliche Zunahme (+ 6,0 %) liegt ebenfalls in der Umsetzung von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen zur Gesundheit bzw. zum Wohlbefinden der Beschäftigten vor, sodass Führungskräfte regelmäßig Informationen zu den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden erhalten.

Steffen Klink, Management bei EUPD Research und Director Corporate Health Award, zeigt sich beeindruckt: „Arbeitgeber mussten sich binnen kürzester Zeit auf neue Herausforderungen im Gesundheitsmanagement einstellen, um ideal auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten einzugehen. Die diesjährigen Preisträger des Corporate Health Awards haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender Art gestellt und sind Vorbilder für ihre gesamte Branche.“

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Gewinner, Siegelträger und Sonderpreise in allen Branchen und Größenklassen

Neben den Gewinnern in der Kategorie „Großkonzern“ und „Mittelstand“ in insgesamt 15 Branchen werden Sonderpreise für besonderes Engagement vergeben. Unterstützt wird der Corporate Health Award dabei durch die angesehenen Sonderpreispartner Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men ́s Health und Women ́s Health (Gesundheitskommunikation) sowie den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Pascal Gerckens, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group: „Wir haben es mit einem kulturellen Wandel zu tun. Unternehmen stehen zum einen als Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit und zum anderen erwarten Beschäftigte Wertschätzung und Motivation seitens ihrer Arbeitgeber. Nachhaltige Managementstrategien mit Weitsicht und soziale Verantwortung sind bedeutsam sowohl für große als auch kleinere Unternehmen. Insofern ist es so wichtig, dass die vielen engagierten Unternehmen Orientierung geben und eine Vorbildfunktion innerhalb ihrer Branche einnehmen.“

Die Gewinner und Siegelträger des Corporate Health Award 2020

(alphabetische Reihenfolge)

Aggerverband l Gewinner – Öffentliche Verwaltung – Mittelstand

Bergader Privatkäserei GmbH l Gewinner – Konsumgüter – Mittelstand

Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH l Gewinner – Konsumgüter

Collins Aerospace Heidelberg l Gewinner – Elektrotechnik – Mittelstand

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) l Exzellenz – Finanzen

Deutsche Telekom AG l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn See l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG     l Gewinner – Handel

Edwards Lifesciences Services GmbH l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen – Mittelstand

Finanz Informatik GmbH & Co. KG l Exzellenz – Finanzen

Gothaer Versicherungen l Gewinner – Versicherungen

Hamburg Port Authority AöR l Gewinner – Verkehr/Logistik

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG l Gewinner – Chemie/Pharma – Mittelstand

Krones AG l Exzellenz – Maschinenbau/Schwerindustrie

LANCOM Systems GmbH l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik – Mittelstand

Landeshauptstadt Wiesbaden l Gewinner – Öffentliche Verwaltung

Magistrat der Stadt Wetzlar l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Novartis Pharma GmbH l Gewinner – Chemie/Pharma

NÜRNBERGER Versicherung l Exzellenz – Versicherungen

opta data Gruppe l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen

RWE AG l Gewinner – Energiewirtschaft

Schindler Deutschland AG & Co. KG  l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie

Stadt Ingolstadt l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Stadtwerke Bochum Gruppe l Gewinner – Energiewirtschaft – Mittelstand

STRABAG-Gruppe Deutschland l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie

SÜDWESTRUNDFUNK l Gewinner – Kommunikation & Medien

TARGOBANK l Gewinner – Finanzen

Verti Versicherung AG l Gewinner – Versicherungen – Mittelstand

Volksbank Beckum-Lippstadt eG l Gewinner – Finanzen – Mittelstand

Vossloh Locomotives GmbH l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie – Mittelstand

weinor GmbH & Co. KG l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie – Mittelstand

Zollner Elektronik AG l Gewinner – Elektrotechnik

Die Sonderpreisträger des Corporate Health Award 2020

Technische Universität Kaiserslautern l Gesunde Hochschule SGM

Universität Stuttgart l Gesunde Hochschule BGM

Stautenhof l Gesundes Handwerk

DAK-Gesundheit l Gesundheitskommunikation

Deutsche Kreditbank AG l Digital

EnBW Energie Baden-Württemberg l Mental Health

Rheinmetall Group l International

Telefónica Deutschland l Pandemie-Management

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Die Bewerber erhalten im Anschluss der Online-Qualifizierung ihren eigenen Deutschland-Benchmark im Branchenvergleich. Unternehmen mit > 50% Zielerreichung im zugrundeliegenden Corporate Health Evaluation Standard erhalten die Möglichkeit ihr Ergebnis durch das Audit verifizieren zu lassen. Aus den somit geprüften „Corporate Health Companies“ entscheidet der unabhängige Expertenbeirat jährlich über die Gewinner des Awards.

Mehr Informationen und Voranmeldung für 2021: www.corporate-health-award.de

Pressekontakt

Experten-/Interviewanfragen, Bildmaterial

presse@ch-initiative.de

+49 (0)30 880600 – 69

Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) befürchten häufig eine hohe Belastung durch Nachhaltigkeitsvorgaben oder auch Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Laut BVMW» besteht diese vor allem durch hohen Bürokratieaufwand, verbunden mit den fehlenden Strukturen und Ressourcen für BGM, das eher durch die starke operative Einbindung der Geschäftsleitung aufgefangen wird. Eine Studie von Olbrecht Consulting» aus 2019 zeigt, dass 26% der befragten Geschäftsführer von KMU keine BGM-Maßnahmen planen, ein Großteil davon sieht entweder keinen Nutzen darin oder zu wenig, um das Tagesgeschäft damit zu belasten. Die Studie zeigt aber auch, dass 90% derjenigen Unternehmen, die ein BGM implementiert haben, darin eine soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiter*innen sehen. 70% verstehen es als Investition in die Zukunft.

©Olbrecht/Krebs 2019

Immer mehr KMU setzen mittlerweile auf die Implementierung von BGM – und können damit ihre besonderen Stärken ausspielen.

Denn viele kleine und mittlere Unternehmen sind bereits sehr gut aufgestellt, lediglich die strategische Nutzung ihrer Ressourcen fehlt. Zu ihren Vorteilen zählen kurze Dienstwege, Flexibilität und die persönliche Bindung bzw. die Identifikation der Mitarbeiter*innen mit dem Betrieb. Gute Fachkräfte zu halten ist für diese Unternehmen besonders wichtig, sodass viele Leistungen, die dem BGM zugerechnet werden können, bereits freiwillig erbracht werden. Gerade während der letzten Monate hat sich gezeigt, dass diese Eigenschaften während Belastungszeiten den Unterschied machen können, da während der Corona-Pandemie an vielen Stellen gespart werden musste».

Rogator TEAM-NAVIGATOR: Führen in Change- und Krisensituationen

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Mitarbeiter*innen zu gesundem Verhalten anleiten: wie funktioniert Nudging?

Nudging ist in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens bereits ein etabliertes Instrument, um gesundheitsförderliches Verhalten von Menschen zu steuern. Die bekanntesten Beispiele hierfür dürften Warnhinweise auf Tabakprodukten oder Nährwertkennzeichnungen sein. Gesundheitsförderliches Verhalten kann man aber auch im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements implementieren.

Was versteht man unter Nudging?

Unter Nudging versteht man folgenden Ansatz, der in der Verhaltenstheorie begründet ist: durch „sanfte Stupser“ – auf Englisch: Nudges – soll das Verhalten von Menschen auf der unbewussten Ebene gesteuert werden. Es wird in vielen Bereichen angewendet, beispielsweise beim Verkaufen bestimmter Waren im Supermarkt.

Die Meinungen, ob es sich beim Nudging um eine Form der Manipulation handelt, werden kontrovers diskutiert. Es gibt allerdings Feinheiten, die Manipulation von Beeinflussung unterscheiden. Wichtig: Nudging beinhaltet keine Verbote und es werden auch keine materiellen Anreize in Aussicht gestellt. Auch werden im Gegensatz zum „Priming»“ keine Assoziationen durch bestimmte Informationen beim Menschen geweckt: Wenn im Supermarkt etwa deutsche Musik gespielt wird, wird eher deutscher Wein gekauft. Das ist ein klassischer Fall von Manipulation durch Information, also Priming. Beim Nudging geht es nicht darum, zu manipulieren, sondern zu beeinflussen: Personen, an denen Nudging vollzogen wird, erhalten immer verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Die Entscheidung wird in einen bestimmten Kontext gesetzt und dadurch wird die Auswahl einer bestimmten, zum Beispiel gesunden, Alternative erleichtert.

Beim Nudging-Ansatz geht es weniger darum, simple Informationen und Hinweise direkt an die Zielgruppe weiterzuleiten, sondern das Denken und die Entscheidungen von Menschen zu steuern, damit diese unbewusst, instinktiv und emotional Entscheidungen für eine Option treffen und Alternativen ablehnen. Die jeweilige Entscheidungssituation wird dabei jeweils an kognitive Verzerrungen angepasst, sodass ein bestimmtes Verhalten wahrscheinlicher wird.

Nudging im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement geht es darum, das Verhalten von Mitarbeiter*innen vorhersehbar zu beeinflussen. In der Vergangenheit wurde Prävention vor allem in Form der Bereitstellung von Informationen umgesetzt. Allerdings haben viele Unternehmen inzwischen erkannt, dass sie auf effektivere Präventionsformen setzen müssen. Warnhinweisen und Info-Seminaren zum Trotz ist die Motivation von Mitarbeiter*innen kaum gestiegen und die Zahl der Arbeitsunfälle ist nur unerheblich gesunken.

Wie aber lässt sich Nudging praktisch im Unternehmen umsetzen? Eines der prägnantesten Beispiele für Nudging dürfte sicherlich „Aufzug vs. Treppe»“ sein. Ein Unternehmen, das die Mitarbeiter*innen dazu bewegen möchte, die Treppe zu nehmen, könnte beispielsweise Hinweisschilder für den Aufzug eher klein und die Schilder für die Treppe entsprechend groß anbringen. Die Mitarbeiter*innen können immer noch frei wählen, ob sie lieber die Treppe oder den Aufzug nehmen – allerdings werden sie deutlicher auf die „Treppe“ hingewiesen, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass mehr Mitarbeiter die Treppe nutzen werden als ohne diese Maßnahme.

Auch im Bereich der Förderung einer gesünderen Ernährungsweise gibt es eine Vielzahl von Beispielen für erfolgreiche Nudges, zum Beispiel in Betriebskantinen», in denen Spiegel hinter der Salatbar angebracht werden oder gesunde Speisen auf Augenhöhe platziert werden. Unser Partner GESOCA» ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Gesundheitsförderung durch Cateringsteuerung.

Nudging gehört in die Unternehmensstrategie

Um Nudging-Maßnahmen erfolgreich zu implementieren, müssen die Nudges in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebunden werden. Nur mit einer Strategie und festgelegten Zielen können sinnvolle Maßnahmen geplant und messbar gemacht werden.

Die Einbindung von Nudging in die Unternehmensstrategie sorgt zudem für Transparenz. Verständlicherweise gibt es Menschen, die Nudging sehr kritisch betrachten und befürchten, manipuliert zu werden. Unternehmen, die eine Nudging-Strategie haben, sollten also ganz klar aufzeigen können, warum welche Nudges angewendet werden und was damit bezweckt werden soll.

Betriebliches Gesundheitsmanagement in Zeiten von Corona – gefördert oder vernachlässigt?

Viele der von März bis August 2020 durch EUPD Research befragten Unternehmen haben mehrheitlich angegeben, dass sie Corporate Health Management ganz klar als entscheidenden Faktor für die Erhöhung des Employer Brandings und der Mitarbeiterbindung sowie als sehr wichtiges Zukunftsthema sehen:

Außerdem hatten sie auch schon ganz konkrete Pläne für 2020 und 2021 hinsichtlich der Themen, Konzepte und Handlungsfelder, die sie als Nächstes in ihrem Unternehmen angehen oder implementieren wollen:

Dennoch kämpfen viele Unternehmen aktuell nach wie vor oder wieder um die Existenz bzw. sind noch damit beschäftigt, die durch Corona aufgetretenen Probleme abzuarbeiten. Mitarbeiter*innen waren oder sind in Kurzarbeit, befinden sich dauerhaft im Home Office, Geschäftsreisen wurden vielerseits abgesagt. Die Auftragslage ging in vielen Branchen zurück.

Da ist es nur verständlich, dass Themen, die gerade nicht existenziell erscheinen, schnell in den Hintergrund rücken können. Dazu gehört in manchen Fällen leider auch das betriebliche Gesundheitsmanagement. Diese Rückmeldung haben wir teilweise auch in direkten Gesprächen mit den Unternehmensverantwortlichen erhalten, die diese Entwicklung zwar bedauern, zur Zeit aber keine andere Möglichkeit sehen. 

Dazu kommt, dass das Budget für Gesundheitsmanagement in Krisenzeiten oft unsicher ist und die Unternehmen Investitionen nur zögerlich tätigen. Laut Deutschlands größter Arbeitgeberstudie whatsnext2020», einer Kooperation von Techniker Krankenkasse (TK), dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und Haufe, hängt die Tatsache, ob Budget in Krisenzeiten bereitgestellt wird, sehr stark vom Reifegrad des BGM in den jeweiligen Organisationen ab. Diejenigen Unternehmen, die bereits ein ganzheitliches BGM etabliert haben, gehen weit weniger davon aus, dass ihr Budget in Krisenzeiten reduziert werden muss (36,9%), während diejenigen Unternehmen, die bisher nur vereinzelte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umgesetzt haben oder bei denen sich das BGM erst im Aufbau befindet, mit nur noch 33,6 % davon ausgehen, dass die Krise nicht eine Budgetreduzierung zur Folge hat.

Darüber hinaus gibt es auch regionale Unterschiede. Bei der Budget-Thematik zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Fast die Hälfte der befragten Unternehmen aus dem Norden geht von einer Reduzierung des Budgets für BGM/ BGF in Krisenzeiten aus. Bei den süddeutschen Unternehmen sind es nur 39,3 %.

Trotzdem bleibt festzustellen, dass rund 85,5 % der Geschäftsführer die Rolle des BGM als sehr hoch und als entscheidenden Erfolgsfaktor für ein Unternehmen einstufen.

Außerdem gibt es laut IFBG statistisch betrachtet keine bedeutenden Veränderungen hinsichtlich der Relevanz der abgefragten BGM-Themen im Laufe des Befragungszeitraums zu verzeichnen. Corona und der zwischenzeitliche Lockdown haben die großen Entwicklungen im Bereich New Work und BGM, wie etwa die Beschleunigung der digitalen Zusammenarbeit und der Wunsch nach flexibleren Arbeitsstrukturen, lediglich beschleunigt.

Was tue ich aber nun als Unternehmen am besten? Sicherlich steht die Sicherung der Existenz und der Arbeitsplätze erstmal im Vordergrund.

Trotzdem sollten bereits implementierte BGM Strukturen sowie konkrete Maßnahmen weiterverfolgt und an die aktuelle Situation angepasst werden. Hier ist es wichtig zu schauen: Was braucht es jetzt am dringendsten? Auch die Gesundheitsmanager sind gefragt. Werden zum Beispiel aktuell besonders Führungskräftecoachings zu Remote-Führung und den damit verbundenen Herausforderungen benötigt? Oder liegt der Bedarf vielleicht gerade verstärkt bei Angeboten zum Thema Mental Health oder zur Möglichkeit der sozialen Interaktion von isolierten Mitarbeiter*innen im Home Office? Sind es digitale Tools, die die Zusammenarbeit aus der Ferne erleichtern? Wie kann ich mein vielleicht knappes Budget trotzdem effektiv einsetzen? Welchen Nutzen bringen mir steuerlich günstige §20-Angebote?

Jedes Unternehmen ist ein individuelles holistisches System und sollte auch als solches betrachtet werden. Nur dann kann die individuelle Analyse und Beratung gerade in Krisenzeiten gelingen und erfolgreich sein.

Sollten Sie aktuelle Unterstützung, Beratung oder Tipps benötigen, kontaktieren Sie uns gern: 
k.steinbeck@eupd-research.com»
Tel:  +49 (0)228-97143-67

Der erste Aufschlag: Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ erfolgreich gestartet

Bonn, 7. Oktober 2020 – Am 29.09. startete die interaktive Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ der Corporate Health Initiative mit dem Branchenfokus Informations- und Kommunikationstechnologie.

Das Format ist das erste seiner Art im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und gibt Unternehmensverantwortlichen sowie Entscheidern aus BGM und Human Resources einen branchenspezifischen Überblick über Innovationen und Herausforderungen im Corporate Health Management.

Die rund 70 Teilnehmer erhielten bei der Premiere von „Corporate Health Management in Deutschland“ Input von drei führenden Experten zu den branchenspezifischen HR- und BGM-Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnikbranche. Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen an die Referenten zu wenden.

Prof. Dr. Volker Nürnberg (Partner BDO und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award) gab einen Einblick über die veränderten Bedürfnisse von Mitarbeitern seit Beginn der Covid-19-Pandemie: nicht nur Arbeitsprozesse und Meetings werden zunehmend virtuell vorgenommen, auch Führung muss sich an die Herausforderungen der zunehmend virtualisierten Arbeitswelt anpassen und gerade in Corona-Zeiten und vor dem Hintergrund der explosionsartig angestiegenen Zahlen von psychisch bedingten Fehltagen noch mehr auf die Mitarbeiter und deren Wohlergehen achten. Er berichtete außerdem von einem aktuell stattfindenden Wertewandel von reiner Kosteneffizienz hin zum größeren Invest in die eigenen Mitarbeiter und warum es so wichtig ist, sich als Unternehmen diesem Wandel anzuschließen.

Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG, stellte den Teilnehmern das BGM bei der Deutschen Telekom als Best Practice vor. Als eines der ersten Unternehmen hat die Deutsche Telekom ein internes Programm entwickelt, das Mitarbeiter dabei unterstützt, ihre psychische Gesundheit zu fördern, mit Stresssituationen umzugehen und die eigene Resilienz zu stärken. Die Unterstützung der Geschäftsführung ist dafür entscheidend.

Hanako ist eine der führenden digitalen Gesundheitsplattformen für den BGM-Bereich. Veronika Mayr stellte die digitale Gesundheitsplattform, die auch als App zur Verfügung steht, in ihrem Vortrag vor. Das Besondere: durch die Kombination von Gesundheitscheck-ups vor Ort und personalisierten Gesundheitsangeboten unterstützt Hanako die Mitarbeiter dabei, einen gesünderen Lebensstil zu führen, sich persönliche Ziele zu setzen und diese datenschutzkonform zu tracken.

Steffen Klink, Director der Corporate Health Initiative: „Mit der Online-Reihe Corporate Health Management in Deutschland möchten wir Unternehmen stärker auf die immense Bedeutung eines strategischen Corporate Health Managements aufmerksam machen und mithilfe unserer hochkarätigen Experten an die Hand nehmen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, es gehe rein um Maßnahmen und Angebote zur Gesundheitsförderung. Nur die bereichsübergreifende Interaktion zur Förderung der sozialen Nachhaltigkeit zwischen HR, Marketing, Arbeitsmedizin, Betriebsrat und der Geschäftsführung führt zur gesünderen und leistungsfähigen Belegschaft und zur wirtschaftlich zukunftsfähigen Organisationsausrichtung. Gesunde Mitarbeiter sind der Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen.

Im Rahmen der Online-Reihe werden ab September die einzelnen Wirtschaftsbranchen in ihrer Vielfalt und mit ihren besonderen Herausforderungen in Bezug auf Corporate Health Management präsentiert und mit den aussagekräftigen Zahlen und Daten aus den Analyse und Zertifizierungsprozessen der CHI und des CHA sowie tollen Best Practices untermauert.

Den Live-Mitschnitt sowie alle Unterlagen zum Download finden Sie unter:

https://www.ch-initiative.de/online-branchenkonferenz/

Über die Corporate Health Initiative:

Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über 15 Jahren Erfahrung aus dem von EUPD Research und dem Handelsblatt initiierten Corporate Health Award. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells (Corporate Health Evaluation Standard) mehr als 4.800 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements sowie der angeschlossenen HR-Prozesse begleitet. Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. EUPD Research sichert als führendes Marktforschungs- und Managementberatungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management die qualitativen und kommunikativen Prozesse der Initiative. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

Arbeitgeber-Studie zum BGM: Führungskräfte müssen auf Mitarbeitergesundheit achten

Führungskräften kommt bei den Themen Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besondere Bedeutung zu. Das zeigt die deutsche Arbeitgeberstudie zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) „#whatsnext2020 – Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“, die von der Techniker Krankenkasse herausgegeben wurde.

Kurzfristige Maßnahmen durch Corona

Die Arbeitswelt befindet sich in einer großen Phase des Wandels. Während Industrie 4.0 und die Digitalisierung bereits seit einigen Jahren immer stärker in den Unternehmen implementiert wurden, hat die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung rapide beschleunigt.

Um den Betrieb auch in Zeiten von Social Distancing und verschiedener gesetzlicher Hygienemaßnahmen zu ermöglichen, mussten Arbeitgeber zügig handeln und auch in Organisationen, wo dies bislang nicht denkbar war, mobile Arbeit ermöglichen. Im Herbst 2020, also nur wenige Monate nach Ausbruch der Pandemie, gehören Videokonferenzen und Remote-Arbeit inzwischen zum Standard in der Arbeitsorganisation.

Führungskräfte verantwortlich für Motivation und Zufriedenheit

Wie die neue Arbeitgeberstudie zum BGM „#whatsnext2020 – Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“, der Techniker Krankenkasse (TK) in Kooperation mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Haufe Group nahe legt, müssen Führungskräfte stärker denn je daran arbeiten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert und zufrieden sind. Laut der Studie sind demnach sechs von zehn befragten Arbeitgebern (59,9 %) der Meinung, dass Führungskräfte von großer bzw. eher großer Bedeutung für die Gesundheit der Belegschaft sind.

Damit einhergehend haben auch weitergehende Maßnahmen wie die psychologische Gefährdungsbeurteilen eine wichtige Rolle bei der Planung von BGM. Hier gaben 91,6 Prozent der Führungskräfte an, dass es in ihrem Unternehmen bereits Prozesse zur Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit gibt.

Führungskräfte sind eine entscheidende Stellschraube. Die hohe Relevanz des Themas Gesunde Führung spiegelt sich aber noch nicht in einer flächendeckenden Umsetzung wider. Hier haben wir Krankenkassen viele Angebote zur Unterstützung.

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse

Für die Studie wurden im Zeitraum vom 17. Februar bis 31. März 2020 rund 1200 Geschäftsführer, Personal- und Gesundheitsverantwortliche aus der freien Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst zu Themen der BGM im eigenen Unternehmen befragt.

Zur gesamten TK-Studie»

Gymondo Präventionsprogramm zur betrieblichen Gesundheitsförderung

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Unternehmen müssen BGM auch im Homeoffice umsetzen

Durch die Covid-19-Pandemie hat sich die Arbeitswelt verändert. Mittlerweile wissen wir, dass diese Änderungen nicht nur temporärer Natur sind, sondern das Homeoffice eine dauerhafte Lösung für viele Mitarbeiter darstellt. Eine neue Studie legt nahe, wie Unternehmen sich auf die neue Situation einstellen müssen.

Wie können Angestellte von ihren Arbeitgebern dabei unterstützt werden, auch in ihren eigenen vier Wänden einen produktiven und gesunden Arbeitsalltag zu gewährleisten? Mit dieser Fragestellung hat sich die Studie „Gesundes Homeoffice“ befasst, die im Zuge der Corona-Krise von der mhplus Krankenkasse und der SDK Süddeutsche Krankenversicherung durchgeführt wurde und bei der rund 1.500 Arbeitnehmer befragt wurden.

Mehr als jeder vierte 18- bis 34-jährige Befragte gab an, dass er sich Schulungen in Bezug auf Ernährung, gesunde Sitzhaltung und Bewegung im Homeoffice wünscht. Vor allem Schulungen in Bezug auf Zeitmanagement und Arbeitsplanung stehen hierbei ganz oben auf der Wunschliste. Rund ein Drittel der Befragten wünscht sich hierbei Unterstützung durch den Arbeitgeber. Ca. 30 Prozent der befragten Teilnehmer unter 35 gab zudem an, dass ihnen eine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und freier Zeit sehr am Herzen liegt.

Für viele Unternehmen wie Angestellte ist das Thema Homeoffice noch immer recht ungewohnt – erst die Covid-19-Pandemie hat sie dazu gezwungen, sich mit flexiblen Arbeitsformen auseinanderzusetzen. Die Gefahr psychischer Belastungen ist sehr hoch, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer keine klaren Grenzen festgelegt werden und Arbeitnehmer das Gefühl haben, ständig erreichbar sein zu müssen. Aus diesem Grund ist Betriebliches Gesundheitsmanagement unverzichtbar, damit Mitarbeiter sich auch außerhalb des gewohnten Büroumfeldes gesundheitsförderlich verhalten, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben.

Zur Arbeitnehmerstudie Gesundes Homeoffice »