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Personalmanagement in Familienunternehmen: Stark auch während Corona

Die Stiftung Familienunternehmen hat eine »zweijährige Forschungsarbeit zum Abschluss gebracht, die sich mit Recruiting, Arbeitsbedingungen und Weiterbildung von Beschäftigten in Familienbetrieben auseinandersetzt. Dabei zeigt sich die gute Arbeitsatmosphäre als größter Vorteil.

Für die Studie der gemeinnützigen Stiftung haben Wissenschaftler*innen der Technischen Universität München über 5.000 Personen befragt, darunter Bewerber*innen, Mitarbeiter*innen, Personalverantwortliche und Geschäftsführer*innen. Neben der Arbeitsatmosphäre und dem Teamgeist werden auch die Möglichkeiten zum eigenverantwortlichen Arbeiten sowie die flachen Hierarchien von Familienunternehmen positiv hervorgehoben. Gegenseitiges Vertrauen zwischen dem Unternehmen und potenziellen Bewerber*innen wird laut der Arbeit vor allem durch die Wertekongruenz mit der Eigentümerfamilie geschaffen, für die diese mit ihrem Namen steht. Diese persönliche Beziehung könne zwar auch Konfliktpotential mit sich bringen, insgesamt aber sehen die Befragten sie als Vorteil.

Diese Einschätzung findet Bestätigung in den vielen Aktionen von familiengeführten Unternehmen während der Corona-Pandemie: so »weist der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Stefan Heidbreder, auf die eingerichteten Solidaritätsfonds für die Beschäftigten und auf aufgestockte Kurzarbeitsgelder hin. Auch die persönliche Entwicklung komme nicht zu kurz, das habe man aus der Finanzmarktkrise 2008 gelernt: das weitere Verfolgen nachhaltiger Personalpolitik auch unter widrigen Bedingungen sichere einen besseren Start, wenn es wieder aufwärts geht.

Gesundheitsprävention für Pflegekräfte

Schon vor der Corona-Pandemie waren viele Pflegekräfte bereits an der Belastungsgrenze: schwierige Arbeitsbedingungen, hoher körperlicher, zeitlicher und seelischer Druck, immer mehr zu versorgende Pflegebedürftige und gleichzeitig akuter Personalmangel beanspruchen die Beschäftigten über das normale Maß hinaus. Etwa ein Drittel gilt als Burnout-gefährdet, Erwerbsminderungsrenten sind deutlich häufiger als in anderen Berufen.

Mit der Pandemie kommt seit letzten Jahr neben der noch weiter erhöhten Arbeitsbelastung die ständige Gefahr hinzu, sich selbst mit dem Virus zu infizieren; in Bayern beispielsweise sind Altenpfleger*innen die am häufigsten an COVID-19 erkrankte Berufsgruppe.

Die Beschäftigten in der Pflege physisch und psychisch gesund zu halten, ist daher so wichtig wie nie zuvor. Neben akuten Schutzmaßnahmen und strukturellen Änderungen kommt dabei betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen eine essenzielle Rolle zu. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen erschweren zwar viele dieser Maßnahmen, einige Unternehmen haben jedoch bereits Alternativen entwickelt.

So bietet Hanako mit seiner Gesundheits-App eine digitale Präventionslösung, die auch die Anforderungen und Bedürfnisse von Kliniken und Pflegeeinrichtungen perfekt adressiert. Damit erhalten Pflegekräfte ein personalisiertes Angebot, das sie zeit- und ortsunabhängig nutzen können. Die Gesundheits- und Lebensstilsituation wird analysiert, sodass individuelle Vorschläge zur Gesunderhaltung möglich sind. Verhaltensänderungen werden durch Habit Formation und Gamification motiviert und angespornt.

Zusätzlich bietet die Hanako-App die Möglichkeit, direkt mit den Beschäftigten zu kommunizieren sowie sofort über wichtige interne Neuigkeiten zu informieren. Auch andere Informationen zu aktuellen Themen werden vermittelt – ausschließlich aus seriösen Quellen. Laut „BGM-Papst“ Prof. Dr. Volker Nürnberg handelt es sich bei der App um die medizinisch beste digitale BGM-Lösung, die derzeit auf dem Markt ist.

Auch die Krankenkassen haben den Wert solcher Maßnahmen erkannt und unterstützen Unternehmen, darunter natürlich auch Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, mit einer finanziellen Förderung bei der Einführung.

Weitere Informationen zur Gesundheits-App von Hanako finden Sie auch unter www.hanako-health.de