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Migration und Digitalisierung: Neue Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland

Die personelle Vielfalt zukünftiger Belegschaften fordert jedes Unternehmen dazu auf, sich mit strategischem Diversity Management auseinander zu setzen. Aus den kulturellen Unterschieden ergeben sich neue Potenziale. Deren gezielte Nutzung sowie gelingende Integration  sind unabdingbar zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt.

Die am 12. Februar von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichte Studie „Zuwanderung und Digitalisierung“ ging der Fragestellung nach, wie Migration zur positiven Bewältigung des Fachkräftemangels beitragen kann. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Hochschule Coburg, die die Studie ausführten, kamen dabei zu sehr konkreten Zahlen. Demnach benötige Deutschland bis zum Jahr 2060 rund 260.000 Zuwanderer jährlich, um genügend Nachwuchskräfte zur Verfügung zu haben.

Laut Studie werde die Migration aus dem europäischen Raum nachlassen und sich bei rund 114.000 Menschen pro Jahr einpendeln. Daher seien vor allem Zuwanderer aus Drittstaaten gefragt, um den deutschen Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Um einen Zuzug dieser 146.000 jährlich benötigten Migranten zu ermöglichen, solle sich das Einwanderungsgesetz auch an Menschen mit mittlerem Qualifikationsniveau richten und zügig verabschiedet werden

Die personelle Vielfalt zukünftiger Belegschaften fordert jedes Unternehmen dazu auf, sich mit strategischem Diversity Management auseinander zu setzen. Aus den kulturellen Unterschieden ergeben sich neue Potenziale. Deren gezielte Nutzung sowie gelingende Integration  sind unabdingbar zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt.

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