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Fachkräftemangel in Deutschland

Spitzentreffen im Kanzleramt: wie kann Deutschland attraktiver für ausländische Arbeitnehmer werden?

Einer Studie zufolge landet Deutschland nur auf Platz 12 der OECD-Länder, was die Attraktivität für ausländische Akademiker angeht. Dabei werden diese angesichts vieler Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft dringend benötigt, vor allem naturwissenschaftliche und technische Fachkräfte. Da in Zukunft die meisten EU-Länder ihre Fachkräfte vermutlich selbst verstärkt halten wollen, legt die Regierung zunehmend den Fokus auf Drittstaaten, also Nicht-EU-Länder.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehrere Bundesminister sowie Vertreter von Wirtschaft und Gewerkschaften beraten am Nachmittag des 16. Dezember darüber, wie die dringend benötigten Arbeitskräfte aus dem Ausland besser angeworben werden können. Größtes Attraktivitätsdefizit für ausländische Arbeitnehmer in Deutschland ist der Studie zufolge der Mangel an beruflichen Chancen, gefolgt vom im internationalen Vergleich eher niedrigen Lohnniveau.

Laut der Strategie der Bundesregierung liegt der Fokus derzeit unter anderem auf den Ländern Brasilien, Indien, Vietnam und Mexiko. Um die Visa-Bearbeitung deutlich schneller durchzuführen, wird sich ab Anfang 2021 mit dem Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten eine eigene Behörde um die Verfahren kümmern.

Mehr Informationen unter: www.n-tv.de

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