Digital durch die Krise

Hanako ist ein moderner Gesundheitsdienstleister und Innovationsführer auf dem Markt für Gesundheitsleistungen. Nun wurde das Münchner Unternehmen als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Mayr darüber gesprochen, welche Rolle Digitalisierung und Prävention für die Mitarbeitergesundheit spielen und wie wichtig ein persönliches Gesundheitsbewusstsein ist. 

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Als Vater in einer Patchworkfamilie mit acht Kindern und Geschäftsführer und Mitgründer von drei Unternehmen habe ich schon viel erlebt und an Lebenserfahrung sammeln dürfen. Die Corona-Pandemie hat uns aber alle plötzlich vor ganz neue Herausforderungen gestellt und viele Anpassungen und Einschränkungen von uns abverlangt. Solche Zeiten sind auch von vielen Unsicherheiten und Ängsten begleitet.

Für mich persönlich hat sich bewiesen, dass eine innere Ruhe, die Familie und Werte wie Vertrauen, Offenheit und Zuversicht für mich ganz wichtig sind, solche Krisen gut zu überstehen. Ich durfte aber auch lernen, dass man gewisse Grundsätze immer wieder hinterfragen sollte. Früher war ich der Meinung, ich muss in meiner Rolle immer im Büro oder beim Kunden sein und war häufig weit über zwölf Stunden unterwegs. In den letzten 12 Monaten war ich nur zweimal beim Kunden und sechsmal im Büro, der Rest erfolgte über Videokonferenzen. Ich habe noch nie so fokussiert gearbeitet, gleichzeitig mehr geschlafen, Sport gemacht und Zeit mit der Familie verbracht. Diese Erkenntnis wird auch nach der Pandemie meinen Arbeitsalltag nachhaltig verändern.

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“
Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Wir wurden natürlich auch von der Pandemie überrascht und haben sehr schnell Mitte März 2020 auf Homeoffice umgestellt. Die Mitarbeitenden haben hervorragend reagiert und es hat reibungslos funktioniert. Durch die Krise sind auch für unserer Kunden und das betriebliche Gesundheitsmanagement neue Rahmenbedingungen entstanden. Gesundheitstage, Kurse, Trainings und andere präsenzbasierte Maßnahmen können nicht wie gewohnt stattfinden. Unser Dienstleistungsgeschäft – die Durchführung von medizinischen Gesundheitschecks vor Ort in Unternehmen – mussten wir ebenfalls einstellen und konnten es bis heute nicht wieder aufnehmen.
Dabei ist es gerade jetzt – das belegen verschiedene Studien – so wichtig, einen gesunden Lebensstil zu fördern und Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Digitale Lösungen passen perfekt in die neue Situation, da sie jederzeit und überall nutzbar sind. Sie funktionieren nicht nur im Büro oder in der Werkshalle, sondern auch bei den Beschäftigten zu Hause. Deshalb haben wir die Entwicklung unserer Gesundheitsplattform weiter forciert. Sie wurde mittlerweile vom „BGM-Papst“ Prof. Dr. Nürnberg als die medizinisch beste digitale BGM-Lösung am Markt testiert. Die Nachfrage nach digitalen BGM-Lösungen hat durch die Corona-Krise weiter zugenommen und wir haben mittlerweile verschiedene renommierte Kunden wie z.B. die Daimler AG gewinnen können.

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Mit unserem medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. Nixdorff – einem führenden Präventionsmediziner in Deutschland – und unseren IT-Experten nutzen wir optimal die Potenziale der Digitalisierung für die Gesundheit der Mitarbeiter. Unsere Gesundheitschecks, medizinische Präventionsuntersuchungen, die direkt vor Ort in den Unternehmen durchgeführt werden, bieten eine 360-Grad-Sicht auf die individuelle Gesundheits- und Risikosituation der Mitarbeiter.
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie stehen die BGM-Verantwortlichen der Unternehmen allgemein vor großen Herausforderungen: viele BGM-Angebote, Team- und Sport-Events sind vollständig weggebrochen. Durch die Home-Office-Situation ist eine persönliche Begleitung und direkte Kommunikation mit den Beschäftigten nochmal erschwert worden.
Unsere Gesundheits-App, die auch unabhängig von den Gesundheitschecks eingesetzt werden kann, begleitet die Mitarbeiter bei der Verbesserung ihres Lebensstils. Die App analysiert das individuelle Gesundheitsverhalten, bereitet die Ergebnisse transparent auf und ermittelt die wichtigsten Handlungsfelder. Sie schlägt bedarfsgerechte Ziele vor und verknüpft sie mit einer breiten Auswahl voll integrierter digitaler Angebote von über 20 Partnern, darunter zum Beispiel Kaja oder 7Mind. Mit Activity Tracking und Gruppenwettbewerben motiviert die Hanako-App zu mehr Bewegung. Durch die gemeinsame Aktivität wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Beschäftigten gesteigert – gerade in der aktuellen Situation ein wichtiger Aspekt. Die Gesundheitsverantwortlichen können eigene Angebote, Nachrichten und Belohnungen in die App einstellen und direkt mit ihren Beschäftigten kommunizieren. Damit stellen wir Unternehmen optimale Möglichkeiten für ein voll integriertes, medizinisch fundiertes und hocheffizientes betriebliches Gesundheitsmanagement bereit.

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Die Menschen wünschen sich ein gesundes und glückliches Leben. Die Gesundheitskosten explodieren weltweit und die Unternehmen werden durch Krankheitsfolgen immer mehr belastet. Der Schlüssel heißt hier Prävention. Moderne und personalisierte Präventionsbegleitung muss in Zukunft digital erfolgen und ggf. analog unterstützt werden. Wir gewinnen schon heute Einblicke in die Zusammenhänge zwischen medizinischen Daten, Lebensstildaten und Daten aus Activity Tracking. Das ist das optimale Fundament, um unsere personalisierten Präventionsangebote für die Zukunft weiter auszubauen. Ich persönlich finde es faszinierend und es gibt mir unglaublich viel Antrieb, die neuen digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um möglichst vielen Menschen zu helfen, länger, gesünder und glücklicher zu leben.

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Wir bekommen sehr viel positives Feedback von den Nutzern unserer Angebote sowie den BGM-Verantwortlichen bis hin zu Vorständen unserer Kunden. So hat uns ein Kunde stolz einen zweiseitigen Artikel aus deren Mitarbeiterzeitschrift übersendet. Dort steht: „Wow – dieses Wort beschreibt genau, wie gut die mobile Gesundheitsvorsorge von Hanako bei unseren Mitarbeitern angekommen ist“, und darunter werden begeisterte Mitarbeiter zitiert und das hervorragende Ergebnis einer Feedbackbefragung dargestellt.
Stolz macht uns auch die Nominierung zum „Top Brand Corporate Health 2021“ durch Kunden und dass wir laut den Experten zu den besten Gesundheitsdienstleistern zählen.
Das alles bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und es spornt uns an, unsere Kunden auch in Zukunft mit innovativen und qualitativ hochwertigen Angeboten zu begleiten.

Haben Sie zum Abschluss noch einen persönlichen Gesundheits-Tipp für unsere Leser*innen?

Ich habe die letzten Jahre sehr viel über Lebensstil und Gesundheit gelernt, aber die Experten dazu in unserem Unternehmen sind Prof. Dr. Nixdorff und Mathias Maul. Deshalb ein rein persönlicher Tipp von mir: Ich glaube, eine positive Einstellung und Lebensfreude sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil. Natürlich benötigt man aber auch das entsprechende Bewusstsein, welches Verhalten sich wie auf die Gesundheit auswirkt. Schließlich sind es nicht die großen Verhaltensänderungen, die wir nur kurze Zeit durchhalten, sondern die kleinen Gewohnheiten, die wir dauerhaft umsetzen, die sich besonderes positiv auf die Gesundheit auswirken. So habe ich zum Beispiel von den negativen Auswirkungen von Zucker auf unseren Körper gelernt und habe seit über fünf Jahren keine Softdrinks wie Cola oder Fanta getrunken – und ich vermisse nichts, weil ich auch sehr schnell gemerkt habe, wie gut mir das tut. So gibt es viele kleine Verhaltensänderungen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung, die leicht umsetzbar sind und in Summe einen großen Beitrag zu Wohlbefinden und Gesundheit leisten können. Mich persönlich motiviert es zusätzlich, wenn ich dann über Fitnesstracker Bio-Feedback von meinem Körper sehe. Man kann zum Beispiel erkennen, wie gewisse Lebensstilgewohnheiten zu einem reduzierten Ruhepuls und verbesserter Schlafqualität führen.

Von Tag zu Tag

INSITE-Interventions ist für seine Kunden verlässlicher Partner in allen Fragen rund um Erhalt und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten und Organisationen und wurde nun als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit den Geschäftsführern Dr. Maren Kentgens und Dr. Matthias Conradt über aktuelle und künftige Herausforderungen, das schönste Kundenfeedback und neue Projekte gesprochen.

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Maren Kentgens: Mein größter Lernprozess im letzten Jahr war von Tag zu Tag zu planen, von Woche zu Woche zu leben und Schritt für Schritt voranzuschreiten – Planung galt von einem auf den anderen Tag nicht(s) mehr. Daneben möchte ich aber auch unterstreichen, dass ich bestätigt bekommen habe, wovon ich seit Jahren überzeugt bin: Gesundheit in seiner zentralen Bedeutung in allen Lebensbereichen. Und das beides sind für mich wichtige Botschaften, die wir uns auch nach der Pandemie aufrecht erhalten sollten.

Matthias Conradt: Für mich persönlich war die größte Erkenntnis, dass die Pandemie massiven Einfluss auf die Gesamtgesundheit aller hat – und man das Ziel der eigenen Gesunderhaltung nur gemeinsam erreichen kann. Es geht weniger darum, an individuellen Eigeninteressen festzuhalten, sondern darum, das Problem kollektiv zu lösen. Dies wird auch zukünftig großen Einfluss auf den Umgang mit gesundheitsrelevanten Themen haben.

 

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“ Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Beide gemeinsam: Durch unsere Nähe zu unserem Gesellschafter Asklepios konnten wir direkt von deren langjähriger Expertise im Gesundheitsumfeld profitieren. Auch dadurch hatten wir zu jeder Zeit einen hochprofessionellen Umgang mit der Pandemie mit detailliert ausgearbeiteten Hygienekonzepten für Beschäftigte und Kunden.
Als Organisation in einem dynamischen Umfeld sind wir es gewohnt, uns stetig zu verändern. Daher hat natürlich auch und besonders das letzte Jahr für uns Veränderungen mit sich gebracht – sowohl im Portfolio als auch auf Organisationsebene. Veränderung ist für uns immer positiv, da sie konsequenterweise der Marktdynamik folgt.

 

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Beide gemeinsam: Unsere Stärke liegt darin, dass wir für unsere Kundenunternehmen ganz viele Aspekte der Mitarbeiter- und Organisationsgesundheit professionell bedienen, wie ein Schweizer Taschenmesser. Gerade weil wir die einzelnen Organisation in ihrer Einzigartigkeit sehen und unterstützen.

 

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Beide gemeinsam: Unsere auch schon pilotierte Vision ist, alle in der Organisation aufkommenden gesundheits- oder arbeitsbezogenen Schieflagen aus einer Hand zu bedienen. Sei es auf Individual-, Gruppen- oder Organisationsebene!

 

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Maren Kentgens: Dass wir unkompliziert und flexibel auf jede neue Herausforderungen in 2020 reagiert haben, psychologische Sprechstunden auf Video umgestellt oder Unterstützungsangebote für Homeofficesituationen oder Führungskräftetrainings online umgebaut haben. Und so gerade in herausfordernden Zeiten für das Unternehmen als Ganzes eine große Hilfe waren!

Matthias Conradt: Mich persönlich hat ein Feedback einer Mitarbeiterin eines Kunden sehr berührt, dass sie es mit unserer Hilfe aus einer für sie hoffnungslosen Situation wieder rausgeschafft und eine Zukunftsperspektive entwickeln konnte. Das ist der größte Lohn unserer Arbeit!

 

Was glauben Sie, was sind die größten Herausforderungen für Corporate Health in den nächsten Jahren?

Beide gemeinsam: Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die persönlichen und zwischenmenschlichen Probleme von Mitarbeitenden durch die zukünftige Arbeitsgestaltung eher zunehmen wird. Arbeitskontexte und deren potentielle Schieflagen werden sich individualisieren. Für Organisationen wird es wichtig sein, darauf die passenden Antworten zu finden.

Bewerbung um den Corporate Health Award 2021 gestartet

Die weltweite Pandemie hat auch deutsche Unternehmen vor besondere Herausforderungen gestellt und den Arbeitsmarkt gehörig aufgewirbelt. Die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen gewinnt damit noch einmal an Priorität. Eine nachhaltige Personalpolitik und entsprechende Managementprozesse sind Bestandteile eines gut aufgestellten Corporate Health Managements. Sie sind somit auch Kennzeichen derjenigen Arbeitgeber, die diese Prioritäten bereits erkannt und erfolgreich umgesetzt haben. Wie erfolgreich sie tatsächlich sind, wird die diesjährige Bewerbung um den Corporate Health Award zeigen.

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Gerade in der Krise konnten Arbeitgeber zeigen, was sie wirklich können und was sie ausmacht. Die effiziente Zusammenarbeit von Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Personalabteilung, Betriebsrat und Geschäftsführung in der Erstellung von Hygieneplänen und flexiblen Arbeitslösungen verdeutlicht die Notwendigkeit von nachhaltigen Personalstrategien. Diese muss alle Beteiligten ins Boot holen und nicht nur kurzfristige Verbesserungen für die Belegschaft, sondern auch die langfristige Überbrückung dieser nie dagewesenen Extremsituation möglich machen.“

Der Corporate Health Award bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Systeme und Prozesse offiziell und nachvollziehbar bewerten und verifizieren zu lassen. Für die datenbasierte Analyse, Auswertung und Interpretation der entsprechenden Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard (CHES) des Forschungsunternehmens EUPD Research. Das Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Bewerbungsphase des Corporate Health Award, die ab sofort zum 13. Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group ausgerufen wird.

„Bereits die letztjährige Awardverleihung hat den Einfallsreichtum und das Engagement der deutschen Arbeitgeber gezeigt. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr vorbildliche Unternehmen auszeichnen zu dürfen“, ergänzt Steffen Klink.

Der Weg zum Corporate Health Award

Im ersten Schritt ist jede Organisation aus Wirtschaft und öffentlicher Hand berechtigt, den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Mai 2021 einzusenden. Dessen Auswertung führt zum kostenfreien offiziellen Deutschland-Benchmark, den alle Teilnehmer zum Abschluss der Bewerbungsphase automatisch erhalten und sich damit individuell in ihrer Branche vergleichen können. Die besten Unternehmen jeder Branche wiederum können den nächsten Schritt gehen und ihre Angaben aus dem Qualifizierungsprozess durch das Corporate Health Audit verifizieren lassen. Nach den erfolgreichen Erfahrungen aus dem letzten Jahr können die Audits auch in 2021 komplett kontaktlos, digital durchgeführt werden. Das bestandene Audit bietet nicht nur Qualitätssicherung und eine detaillierte Stärken- und Schwächenanalyse, sondern auch die Chance auf den Gewinn des Awards in der jeweiligen Branche und Größenklasse. Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Award bestimmt im Anschluss der Auditierungen die Gewinner und somit die besten Unternehmen Deutschlands.

Egal, wo die Bewerber im Moment stehen – ob diese bereits professionelle Strategien, Strukturen und Maßnahmen implementiert haben oder noch in den Anfängen stecken: Während die besten Unternehmen die Chance auf die Verleihung des Corporate Health Award erhalten, profitieren schwächere Unternehmen von der exklusiven Standortbestimmung des eigenen Ergebnisses.

Die etablierte Auszeichnung genießt bei Arbeitgebern, Mitarbeitern und im Recruitingprozess für neue Fachkräfte größte Anerkennung. Die besten Organisationen Deutschlands werden in 17 Branchen-Kategorien in den Klassen „Mittelstand“ und „Großkonzern“ ausgezeichnet. Für besondere Leistungen in bestimmten Teilbereichen werden ebenfalls diverse Sonderpreise vergeben. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Der CHA-Prozess und die Gewinner 2020 auf einen Blick.

Corporate Health Management – jetzt erst recht!

Für die Weiterentwicklung der Arbeitswelt auf dem Weg aus der Krise ist das Bewusstsein für gesunde und nachhaltige Unternehmensstrukturen essentiell. Sowohl die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern durch die Implementierung eines effektiven Corporate Health Managements als auch das damit verbundene positive Employer Branding bringen Unternehmen auf einen zukunftsfähigen Weg. Damit dieser auch verlässlich ausgewertet werden kann, fließen die Ergebnisse der Bewerber um den Corporate Health Award in die jährliche Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ ein und liefern somit faktenbasierte Aussagen zu den branchen- und größenspezifischen Umsetzungsgraden und der entsprechenden Relevanz in den Bereichen „Strategie“, „Struktur“ und „Maßnahmen“ sowie der mehr als 150 enthaltenen Befragungsitems.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management und wurde 2009 vom Forschungsinstitut EUPD Research und dem Handelsblatt initiiert. Das Ziel des vorausgehenden umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken sowie vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen und des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. Alleine in 2020 haben sich über 350 Unternehmen und Organisationen um den Award beworben und sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt. Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Die Branchen im Überblick:

  • Öffentliche Verwaltung
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Maschinenbau/Schwerindustrie
  • Chemie/Pharma
  • Verkehr/Logistik
  • Handel
  • Finanzen
  • Versicherungen
  • Energiewirtschaft
  • Konsumgüter
  • Kommunikation/Medien
  • Elektrotechnik
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Produktion/Verarbeitende Industrie
  • Hochschule
  • Automotive
  • Dienstleistung/Beratung

 

Über EUPD Research

EUPD Research beging im letzten Jahr bereits sein 20-jähriges Jubiläum als führendes Forschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Kraftvoll in die Zukunft! BVMW JahresImpuls Mittelstand 2021

Wirtschaft braucht Planung. Doch nach einem Jahr Corona-Pandemie fehlen noch immer klare Konzepte, wie und wann Gesellschaft und Wirtschaft sicher nach dem Lockdown durchstarten können.

Die politischen Entscheider in Deutschland und Europa sind daher gefordert, Antworten auf die entscheidende Frage unserer Zeit zu geben: Wie können wirtschaftliches Wachstum und sozialer Wohlstand auch angesichts der Corona-Krise gesichert werden?

Am 01. März 2021 (ab 17.00 h) bringt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) dazu einige der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger in einem hochkarätigen digitalen Forum zusammen.

Wir laden Sie herzlich ein, als registrierter Teilnehmer an unserem virtuellen JahresImpuls 2021 teilzunehmen und exklusive Informationen aus erster Hand zu erfahren: https://lnkd.in/ddJ6DhZ.

Gesundheitsprävention für Pflegekräfte

Schon vor der Corona-Pandemie waren viele Pflegekräfte bereits an der Belastungsgrenze: schwierige Arbeitsbedingungen, hoher körperlicher, zeitlicher und seelischer Druck, immer mehr zu versorgende Pflegebedürftige und gleichzeitig akuter Personalmangel beanspruchen die Beschäftigten über das normale Maß hinaus. Etwa ein Drittel gilt als Burnout-gefährdet, Erwerbsminderungsrenten sind deutlich häufiger als in anderen Berufen.

Mit der Pandemie kommt seit letzten Jahr neben der noch weiter erhöhten Arbeitsbelastung die ständige Gefahr hinzu, sich selbst mit dem Virus zu infizieren; in Bayern beispielsweise sind Altenpfleger*innen die am häufigsten an COVID-19 erkrankte Berufsgruppe.

Die Beschäftigten in der Pflege physisch und psychisch gesund zu halten, ist daher so wichtig wie nie zuvor. Neben akuten Schutzmaßnahmen und strukturellen Änderungen kommt dabei betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen eine essenzielle Rolle zu. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen erschweren zwar viele dieser Maßnahmen, einige Unternehmen haben jedoch bereits Alternativen entwickelt.

So bietet Hanako mit seiner Gesundheits-App eine digitale Präventionslösung, die auch die Anforderungen und Bedürfnisse von Kliniken und Pflegeeinrichtungen perfekt adressiert. Damit erhalten Pflegekräfte ein personalisiertes Angebot, das sie zeit- und ortsunabhängig nutzen können. Die Gesundheits- und Lebensstilsituation wird analysiert, sodass individuelle Vorschläge zur Gesunderhaltung möglich sind. Verhaltensänderungen werden durch Habit Formation und Gamification motiviert und angespornt.

Zusätzlich bietet die Hanako-App die Möglichkeit, direkt mit den Beschäftigten zu kommunizieren sowie sofort über wichtige interne Neuigkeiten zu informieren. Auch andere Informationen zu aktuellen Themen werden vermittelt – ausschließlich aus seriösen Quellen. Laut „BGM-Papst“ Prof. Dr. Volker Nürnberg handelt es sich bei der App um die medizinisch beste digitale BGM-Lösung, die derzeit auf dem Markt ist.

Auch die Krankenkassen haben den Wert solcher Maßnahmen erkannt und unterstützen Unternehmen, darunter natürlich auch Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, mit einer finanziellen Förderung bei der Einführung.

Weitere Informationen zur Gesundheits-App von Hanako finden Sie auch unter www.hanako-health.de

Alles digital oder was?

2021 bringt leider bis jetzt noch keine Entspannung hinsichtlich der Pandemie-Situation.

Im Gegenteil: Es gibt die Pflicht zum Home Office, wo immer es möglich ist, und Live-Veranstaltungen sind weiterhin untersagt. Persönliche Treffen im beruflichen Kontext sind also nur sehr begrenzt und unter sehr strengen Auflagen möglich: „Dabei gilt es, nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.“
(Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724)

Viele Dienstleister im Corporate Health-Bereich, die normalerweise Präsenzveranstaltungen oder Workshops anbieten, müssen ihre Angebote so aufbereiten, dass sie auch digital gut umsetzbar sind und gleichzeitig beim Kunden den gewohnten Nutzen bringen.

So auch Motio, Partner der Corporate Health Initiative.

Auch wenn Motio bis jetzt schon sehr viele digitale Angebote im Portfolio hatte, wurde jetzt aufgrund der aktuellen Situation nochmal einiges intensiviert und umgestaltet, sodass trotzdem für den Kunden der bestmögliche Effekt erzielt werden kann.

So sind neuerdings Arbeitssituationsanalysen als moderiertes Gruppeninterview jetzt auch digital verfügbar.

Außerdem bietet Motio nun auch Online-Kurzbefragungen mit Sofortauswertung an.

Geschäftsführer Andreas Kummer:

„Wir stellen gerade einen regelrechten Run auf Online Workshops zu folgenden Themen fest:

  • Resilienz
  • Achtsamkeit
  • Life Balance im Home-Office
  • Coaching um die Krise zu bewältigen
  • Gesund führen

Dies spiegelt natürlich sehr gut die aktuelle Situation sowie den aktuellen Bedarf der Menschen wieder.“

Seine Empfehlung an die Arbeitgeber, Personalverantwortlichen und BGM-Manager: „Zeigen Sie gerade jetzt, dass es weiter geht, engagieren Sie sich, nutzen Sie die Unterstützung durch digitale Angebote für sich und ihre Mitarbeiter-es zahlt sich aus.“

Mehr Infos unter: https://www.motio.de/unternehmen/

Oder direkt bei Andreas Kummer: andreas.kummer@motio.de

Home-Office, Ernährung und Kantinen

Im Lockdown bleibt die Küche kalt.

Nutzen Sie die Zeit!

Nach dem kürzlichen Beschluss der Bundesregierung, besteht aktuell die klare Anweisung zum Home Office wo immer es möglich ist.
Viele Unternehmen haben auch vor diesem Beschluss bereits vielerorts das Home Office eingeführt.
Wie sieht es aber mit der gesundheitlichen Verfassung und Ernährung der Mitarbeiter  im Home-Office aus?

Corona zeigt uns einmal mehr, wie wichtig eine gute gesundheitliche Verfassung ist. Dazu trägt neben Bewegung zweifellos auch die Ernährung bei. Lockdown und Home- Office führen aber leider für viele dazu, dass sich genau das verschlechtert.
Untersuchungen zufolge haben Menschen, die im Home-Office arbeiten im Durchschnitt zugenommen. Ganz vorne mit dabei Deutschland und Italien.

Grund: Bewegungsmangel (Weg zur Arbeit etc. fällt weg) und teilweise sehr schlechte Ernährung (TK Pizzen statt gutes Gericht).

Die teilwiese sehr schlechte Ernährung ist nicht zuletzt oft auch die Doppelbelastungen vieler Arbeitnehmer durch Home-Schooling oder Kinderbetreuung von zuhause begründet. Für Kochen oder ausgewogene Ernährung bleibt da oft kaum Zeit. Oder etwa Alleinstehende, die es nicht gewohnt sind für sich selbst zu kochen und sonst eher in der Kantine gespeist haben, sind auch betroffen bzw. greifen dann eher zur Tiefkühlpizza.

Dies gilt aber nicht für alle. Einige haben ihre Ernährung im Home-Office auch verbessert:

Fakt ist jedoch: Vor Corona haben die Kantinen, die ein gesundheitsförderliches Konzept hatten, durch ein abwechslungsreiches gesundes Speiseangebot immerhin noch einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Mahlzeit pro Tag geleistet. Ganz zu schweigen vom sozialen Aspekt der gemeinsamen Mahlzeiten und einem Ort, an dem man bewusst Pause von der Arbeit macht.

GESOCA, Partner der Corporate Health Initiative und Erfinder der Gesundheitskennziffer, möchte  dazu ermutigen, seitens der Kantinen „dran“ zu bleiben und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Während Home-Office sicher in Teilen bleibt und sich deswegen der Kostendruck in den Kantinen erhöht, gewinnt sie als Ort der sozialen Interaktion an Bedeutung. Wo, wenn nicht hier, sind positive Erlebnisse, die mit dem Arbeitsplatz verbunden sind, möglich?! Wo sonst können sinnvolle Ernährungsimpulse gegeben werden und Lust auf Neues entstehen?

GESOCA empfiehlt:

Setzen Sie dem Kostendruck einen Mehrwert entgegen und stellen Sie sich folgenden Fragen:

  • Setzt Ihre Kantine noch die richtigen Impulse für eine gesundheitsförderliche Ernährung?
  • Ist sichergestellt, dass Ihr Koch / Caterer die Angebote stetig hinsichtlich der aktuellen Trends, aber auch der Ernährungsphysiologie hinterfragt bzw. verbessert?
  • Gibt es täglich die Möglichkeit, sich gesundheitsförderlich zu ernähren?
  • Gibt es Nudginggrundsätze, die den Gast zu einer ausgewogenen Ernährung leiten?
  • Hat der Caterer / Koch neben seinen wirtschaftlichen Interessen auch die Gästezufriedenheit, Gesundheit und kulinarische Attraktivität gleichberechtigt im Fokus?

Auch jetzt, im Lockdown und in der Übergangszeit bis wieder „alles normal“ ist, darf die Mitarbeiterverpflegung nicht brach liegen. Wer im Home-Office arbeitet, aber wer zum Firmen-Standort kommt, braucht eine sinnvolle Verpflegung mit attraktiven, gesunden Angeboten und vielleicht sogar Impulsen sowie Unterstützungen für die richtige Verpflegung im Homeoffice.

Ausgewogene Ernährung hat – wenn sie gut gemacht ist – nicht etwa zur Folge, dass die Gäste bevormundet werden. Vielmehr geht es um ein Cateringkonzept, das die genannten Fragen mit Ja beantworten kann.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Kantine diesbezüglich steht und was es für die Zukunft braucht, sprechen Sie mit unserem Partner GESOCA. Sein Angebot „GESOCA-Check“ ist perfekt geeignet, die Zeit jetzt sinnvoll zu nutzen. Der GESOCA-Check ist auch durch die Krankenkassen förderbar.

Verleihung des 12. Corporate Health Awards: betriebliches Gesundheitsmanagement im Zeichen der Corona-Pandemie

352 Teilnehmer, 15 Branchen, 8 Sonderpreise. Und ein großer Gewinner: die Beschäftigten.

 

Bonn/Düsseldorf, 9. Dezember 2020.

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und stellte Arbeitgeber aller Branchen vor immense Herausforderungen. Doch gerade jetzt zeigt sich, welch großartige Vorbilder Deutschland vorzuweisen hat. Die Preisträger des Corporate Health Award 2020 setzen ein Zeichen für neue Managementstrategien und soziale Nachhaltigkeit.

EUPD Research und die Handelsblatt Media Group prämieren im Rahmen des renommierten Corporate Health Award jährlich die besten Organisationen Deutschlands. In diesem von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägten Jahr 2020 wurde die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber einmal mehr deutlich. Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Beschäftigten wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich.

Gesundheitsmanagement in wirtschaftlichen und personellen Krisenzeiten

Die Ergebnisse der 352 Bewerber fließen in die Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland 2021“ und liefern faktenbasierte Aussagen zu aktuellen Entwicklungen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist neben der verstärkten Einbindung der Geschäftsführung (+ 2,9 %) in das Gesundheitsmanagement vor allem die immer stärker werdende Beteiligung der Unternehmenskommunikation zu verzeichnen (+ 5,5 %). Dies spricht für die hohe Bedeutung der internen und externen Kommunikation, gerade während Krisenzeiten.

„Dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement kein einfaches „nice-to-have“-Programm ist. Es hat sich zum essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung entwickelt und sichert somit das Wohl der Beschäftigten und gleichzeitig die wirtschaftliche sowie personelle Zukunftsfähigkeit der Arbeitgeber“, so Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EUPD Research.

Eine deutliche Zunahme (+ 6,0 %) liegt ebenfalls in der Umsetzung von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen zur Gesundheit bzw. zum Wohlbefinden der Beschäftigten vor, sodass Führungskräfte regelmäßig Informationen zu den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden erhalten.

Steffen Klink, Management bei EUPD Research und Director Corporate Health Award, zeigt sich beeindruckt: „Arbeitgeber mussten sich binnen kürzester Zeit auf neue Herausforderungen im Gesundheitsmanagement einstellen, um ideal auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten einzugehen. Die diesjährigen Preisträger des Corporate Health Awards haben sich dieser Herausforderung in beeindruckender Art gestellt und sind Vorbilder für ihre gesamte Branche.“

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Gewinner, Siegelträger und Sonderpreise in allen Branchen und Größenklassen

Neben den Gewinnern in der Kategorie „Großkonzern“ und „Mittelstand“ in insgesamt 15 Branchen werden Sonderpreise für besonderes Engagement vergeben. Unterstützt wird der Corporate Health Award dabei durch die angesehenen Sonderpreispartner Techniker Krankenkasse (Gesunde Hochschule), IKK classic (Gesundes Handwerk), Men ́s Health und Women ́s Health (Gesundheitskommunikation) sowie den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Pascal Gerckens, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group: „Wir haben es mit einem kulturellen Wandel zu tun. Unternehmen stehen zum einen als Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit und zum anderen erwarten Beschäftigte Wertschätzung und Motivation seitens ihrer Arbeitgeber. Nachhaltige Managementstrategien mit Weitsicht und soziale Verantwortung sind bedeutsam sowohl für große als auch kleinere Unternehmen. Insofern ist es so wichtig, dass die vielen engagierten Unternehmen Orientierung geben und eine Vorbildfunktion innerhalb ihrer Branche einnehmen.“

Die Gewinner und Siegelträger des Corporate Health Award 2020

(alphabetische Reihenfolge)

Aggerverband l Gewinner – Öffentliche Verwaltung – Mittelstand

Bergader Privatkäserei GmbH l Gewinner – Konsumgüter – Mittelstand

Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH l Gewinner – Konsumgüter

Collins Aerospace Heidelberg l Gewinner – Elektrotechnik – Mittelstand

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) l Exzellenz – Finanzen

Deutsche Telekom AG l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn See l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG     l Gewinner – Handel

Edwards Lifesciences Services GmbH l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen – Mittelstand

Finanz Informatik GmbH & Co. KG l Exzellenz – Finanzen

Gothaer Versicherungen l Gewinner – Versicherungen

Hamburg Port Authority AöR l Gewinner – Verkehr/Logistik

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG l Gewinner – Chemie/Pharma – Mittelstand

Krones AG l Exzellenz – Maschinenbau/Schwerindustrie

LANCOM Systems GmbH l Gewinner – Informations- und Kommunikationstechnik – Mittelstand

Landeshauptstadt Wiesbaden l Gewinner – Öffentliche Verwaltung

Magistrat der Stadt Wetzlar l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Novartis Pharma GmbH l Gewinner – Chemie/Pharma

NÜRNBERGER Versicherung l Exzellenz – Versicherungen

opta data Gruppe l Gewinner – Gesundheits- und Sozialwesen

RWE AG l Gewinner – Energiewirtschaft

Schindler Deutschland AG & Co. KG  l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie

Stadt Ingolstadt l Exzellenz – Öffentliche Verwaltung

Stadtwerke Bochum Gruppe l Gewinner – Energiewirtschaft – Mittelstand

STRABAG-Gruppe Deutschland l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie

SÜDWESTRUNDFUNK l Gewinner – Kommunikation & Medien

TARGOBANK l Gewinner – Finanzen

Verti Versicherung AG l Gewinner – Versicherungen – Mittelstand

Volksbank Beckum-Lippstadt eG l Gewinner – Finanzen – Mittelstand

Vossloh Locomotives GmbH l Gewinner – Maschinenbau/Schwerindustrie – Mittelstand

weinor GmbH & Co. KG l Gewinner – Produktion/Verarbeitende Industrie – Mittelstand

Zollner Elektronik AG l Gewinner – Elektrotechnik

Die Sonderpreisträger des Corporate Health Award 2020

Technische Universität Kaiserslautern l Gesunde Hochschule SGM

Universität Stuttgart l Gesunde Hochschule BGM

Stautenhof l Gesundes Handwerk

DAK-Gesundheit l Gesundheitskommunikation

Deutsche Kreditbank AG l Digital

EnBW Energie Baden-Württemberg l Mental Health

Rheinmetall Group l International

Telefónica Deutschland l Pandemie-Management

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Die Bewerber erhalten im Anschluss der Online-Qualifizierung ihren eigenen Deutschland-Benchmark im Branchenvergleich. Unternehmen mit > 50% Zielerreichung im zugrundeliegenden Corporate Health Evaluation Standard erhalten die Möglichkeit ihr Ergebnis durch das Audit verifizieren zu lassen. Aus den somit geprüften „Corporate Health Companies“ entscheidet der unabhängige Expertenbeirat jährlich über die Gewinner des Awards.

Mehr Informationen und Voranmeldung für 2021: www.corporate-health-award.de

Pressekontakt

Experten-/Interviewanfragen, Bildmaterial

presse@ch-initiative.de

+49 (0)30 880600 – 69

Über Dienstreisen in Zeiten von Corona und die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Das Beherbergungsverbot» aufgrund von Corona in einigen Bundesländern hat die Lage für das Hotelgewerbe, aber auch für Dienstreisende nochmals verschärft. Was aber, wenn eine Dienstreise unumgänglich oder für die Aufrechterhaltung des Geschäfts dringend erforderlich ist? Was darf ich als Arbeitgeber meinen Angestellten überhaupt noch zumuten?

Zunächst einmal hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht  gegenüber dem Arbeitnehmer. Demnach hat der Arbeitgeber gemäß § 618 BGB» die Pflicht, vermeidbare Schäden für die Arbeitnehmer abzuwehren und selbige vor Gefahren gegen seine Gesundheit und sein Leben zu schützen.

Während laut VDR» im März 2020 noch jedes vierte Unternehmen Dienstreisen aussetzten, da sie das Risiko einer Gefährdung ihrer Mitarbeiter nicht eingehen wollten, ist die Zahl der Dienstreisen im September 2020 wieder angestiegen: Etwa die Hälfte der weltweiten Firmen lassen ihre Mitarbeiter trotz der noch anhaltenden Coronavirus-Pandemie wieder Geschäftsreisen unternehmen. Das ergab eine Umfrage der FCM Travel Solutions». Ca. jeder vierte Deutsche geht wieder auf Dienstreise – davon 30,5 % Männer und 15,8% Frauen  (Quelle: Immobilien-Unternehmen Pantera als Initiator einer Studie, in deren Zuge 1.113 Berufstätige vom britischen Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov befragt wurden.)

Die Firmen arbeiten mit Reiseveranstaltern hart daran, die Risiken neu zu kalkulieren. „Es muss jetzt neue Standards bei Business-Trips geben“, erklärt Bertrand Saillet, Managing Director in Asien bei FCM Travel Solutions.

Der durch den Ausfall der Dienstreisen teilweise hohe wirtschaftliche Schaden für die Unternehmen war sicherlich ein Grund, diese wieder mehr zu forcieren. Trotzdem bleibt es eine Abwägungssache – gerade bei aktuell wieder steigenden Zahlen.

Es ist aber auch nicht generell dazu zu raten, alle Dienstreisen abzusagen. Solange die Sicherheitsvorkehrungen aufrechterhalten werden können und nicht eine größere Veranstaltung in einem geschlossenen Raum stattfindet, kann man durchaus noch Dienstreisen tätigen.

Wo bringe ich meine Mitarbeiter aber guten Gewissens unter?

Eine sehr gute Möglichkeit sind die Living Hotels», die auch Kooperationspartner der Corporate Health Initiative und first choice bei der Unterbringung unser eigenen Belegschaft sind. Denn sie haben mit ihren Serviced Apartments» nicht nur ein einzigartiges Business-Konzept speziell für Geschäftsreisende entwickelt, sondern aktuell auch ein sehr gutes und strenges Hygienekonzept:

„Es wird immer mehr zur Gewissheit, dass wir lernen müssen, trotz aller Veränderungen eine neue Normalität in unseren Alltag einziehen zu lassen. So hat der Schutz unserer Gäste und MitarbeiterInnen für die Living Hotels höchste Priorität. Im Bereich Hygiene gelten in Zukunft dauerhaft völlig neue Spielregeln. Daher setzen die Living Hotels sämtliche behördlich verordneten Maßnahmen umgehend um und treffen darüber hinaus auch weitere, strengere Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos. Binnen der letzten Monate ist so unser umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept entstanden, dessen Maßnahmen konsequent zur Umsetzung kommen und die im Working Process fortlaufend erweitert und realisiert werden“  sagt Tim Düysen, CMO der Living Hotels.

Den Leitfaden, der sich an den Empfehlungen und Sicherheitsstandards der WHO orientiert, finden Sie unter: www.living-hotels.com/hygiene-standards/.

Abschließend bleibt festzustellen: Es sind herausfordernde Zeiten, machen wir das Beste daraus und versuchen, im Interesse aller und mit bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

So profitieren Sport und Gesundheit von der Digitalisierung

Anmeldung geöffnet: Online-Kongress „#Sport #Gesundheit #Digital“ der TUK

Gesundheitsdaten per App zu erfassen ist erst der Anfang. In Zukunft werden Virtual Reality, Algorithmen und Künstliche Intelligenz weiteres Potenzial in punkto Diagnose, Therapie und körperlicher Fitness freisetzen. Doch was kann die digitale Transformation in Sport und Gesundheitswesen wirklich leisten? Wo sind Grenzen zu beachten? Wie profitieren Branchenakteure, Kunden und Patienten bestmöglich von digitalen Lösungen? Antworten liefert der Online-Kongress „#Sport #Gesundheit #Digital“ (#SGD), den die TU Kaiserslautern (TUK) am 26. und 27. November mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse durchführt.

Die Veranstalter um die Projektleitenden Prof. Dr. Michael Fröhlich (Sportwissenschaft TUK), Dr. Max Sprenger (Hochschulsport TUK) und Dr. Brigitte Steinke (im Auftrag der Techniker Krankenkasse) haben sich etwas bislang Einmaliges vorgenommen. „Wir möchten die vielseitigen Chancen und Möglichkeiten, die Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen Sport, Gesundheit und Digitalisierung bieten, aufzeigen und dabei auch gezielt auf die Grenzen und Herausforderungen des Zusammenspiels eingehen“, erläutert Sprenger. Das Online-Event richtet sich vorwiegend an Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis aus den Bereichen Gesundheitswesen/-management, Sport, Medizin und Psychologie. Darüber hinaus ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, in die digitalen Welten von morgen einzutauchen.

Dank parallel stattfindender Sessions haben die Teilnehmenden beim #SGD-Kongress stets die Möglichkeit, sich – basierend auf ihrem beruflichen oder persönlichen Interesse – ein individuelles Programm zusammenzustellen. „Wir konnten hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft und Praxis als Referent*innen gewinnen, die die zentralen Themen des #SGD-Kongresses aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten“, ergänzt Fröhlich. Das Spektrum reicht von Gesundheitsanwendungen bzw. „Health Games“ über digitale Sportlehre bis hin zu Sensorik in Sport und Gesundheitswesen. Aus aktuellem Anlass wird auch der Corona-Pandemie Zeit gewidmet und beleuchtet, wie COVID-19 das Arbeiten im digitalen Kontext aus gesundheitlicher Perspektive verändert.

Die Inhalte werden in einem Mix aus Live-Übertragungen mit anschließender Diskussion, Videopräsentationen und virtuellen Mitmach-Fitnesspausen abwechslungsreich vermittelt. Durch das Programm führt der erfahrene Experte für digitale Gesundheit Prof. Dr. David Matusiewicz, der unter anderem als Dekan den Fachbereich Gesundheit & Soziales an der FOM Hochschule verantwortet. Die Universitätsleitung, der Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Ministeriums des Innern und für Sport sowie der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse Dr. Jens Baas werden die Teilnehmer virtuell begrüßen.

Eines ist jetzt schon klar: Die Digitalisierung ist längst in Gesundheitswesen, in Hochschulen und im Breitensport angekommen. So sieht es auch Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Präsident der TUK, der den Kongress als Schirmherr begleitet: „Ohne Digitalisierung wären die Hochschullandschaft und die Arbeitswelt in diesem Jahr kollabiert. Digitale Lehre, virtuelle Klassenräume, Videokonferenzen, Collaboration Rooms und Home-Office bestimmten den Alltag vieler Studierender und Arbeitnehmer*innen. Aber auch im Sport und im Gesundheitswesen sind digitale Lösungen nicht mehr wegzudenken. Nun stehen wir vor der Herausforderung, Digitalkompetenz in allen Altersgruppen aufzubauen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit den digitalen Angeboten und Technologien zu finden und zu fördern.“

Die Anmeldung zum #SGD-Kongress ist bereits geöffnet. Für Vollzahler kostet der Zugang zum Online-Event 84,50 Euro, für Studierende 42,25 Euro. Interessierte können sich HIER registrieren und ausführlich über das Programm informieren.