Der erste Aufschlag: Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ erfolgreich gestartet

Bonn, 7. Oktober 2020 – Am 29.09. startete die interaktive Online-Reihe „Corporate Health Management in Deutschland“ der Corporate Health Initiative mit dem Branchenfokus Informations- und Kommunikationstechnologie.

Das Format ist das erste seiner Art im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und gibt Unternehmensverantwortlichen sowie Entscheidern aus BGM und Human Resources einen branchenspezifischen Überblick über Innovationen und Herausforderungen im Corporate Health Management.

Die rund 70 Teilnehmer erhielten bei der Premiere von „Corporate Health Management in Deutschland“ Input von drei führenden Experten zu den branchenspezifischen HR- und BGM-Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnikbranche. Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen an die Referenten zu wenden.

Prof. Dr. Volker Nürnberg (Partner BDO und Mitglied des Expertenbeirats Corporate Health Award) gab einen Einblick über die veränderten Bedürfnisse von Mitarbeitern seit Beginn der Covid-19-Pandemie: nicht nur Arbeitsprozesse und Meetings werden zunehmend virtuell vorgenommen, auch Führung muss sich an die Herausforderungen der zunehmend virtualisierten Arbeitswelt anpassen und gerade in Corona-Zeiten und vor dem Hintergrund der explosionsartig angestiegenen Zahlen von psychisch bedingten Fehltagen noch mehr auf die Mitarbeiter und deren Wohlergehen achten. Er berichtete außerdem von einem aktuell stattfindenden Wertewandel von reiner Kosteneffizienz hin zum größeren Invest in die eigenen Mitarbeiter und warum es so wichtig ist, sich als Unternehmen diesem Wandel anzuschließen.

Dr. Anne-Katrin Krempien, Leitende Ärztin Deutsche Telekom AG, stellte den Teilnehmern das BGM bei der Deutschen Telekom als Best Practice vor. Als eines der ersten Unternehmen hat die Deutsche Telekom ein internes Programm entwickelt, das Mitarbeiter dabei unterstützt, ihre psychische Gesundheit zu fördern, mit Stresssituationen umzugehen und die eigene Resilienz zu stärken. Die Unterstützung der Geschäftsführung ist dafür entscheidend.

Hanako ist eine der führenden digitalen Gesundheitsplattformen für den BGM-Bereich. Veronika Mayr stellte die digitale Gesundheitsplattform, die auch als App zur Verfügung steht, in ihrem Vortrag vor. Das Besondere: durch die Kombination von Gesundheitscheck-ups vor Ort und personalisierten Gesundheitsangeboten unterstützt Hanako die Mitarbeiter dabei, einen gesünderen Lebensstil zu führen, sich persönliche Ziele zu setzen und diese datenschutzkonform zu tracken.

Steffen Klink, Director der Corporate Health Initiative: „Mit der Online-Reihe Corporate Health Management in Deutschland möchten wir Unternehmen stärker auf die immense Bedeutung eines strategischen Corporate Health Managements aufmerksam machen und mithilfe unserer hochkarätigen Experten an die Hand nehmen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, es gehe rein um Maßnahmen und Angebote zur Gesundheitsförderung. Nur die bereichsübergreifende Interaktion zur Förderung der sozialen Nachhaltigkeit zwischen HR, Marketing, Arbeitsmedizin, Betriebsrat und der Geschäftsführung führt zur gesünderen und leistungsfähigen Belegschaft und zur wirtschaftlich zukunftsfähigen Organisationsausrichtung. Gesunde Mitarbeiter sind der Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen.

Im Rahmen der Online-Reihe werden ab September die einzelnen Wirtschaftsbranchen in ihrer Vielfalt und mit ihren besonderen Herausforderungen in Bezug auf Corporate Health Management präsentiert und mit den aussagekräftigen Zahlen und Daten aus den Analyse und Zertifizierungsprozessen der CHI und des CHA sowie tollen Best Practices untermauert.

Den Live-Mitschnitt sowie alle Unterlagen zum Download finden Sie unter:

https://www.ch-initiative.de/online-branchenkonferenz/

Über die Corporate Health Initiative:

Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über 15 Jahren Erfahrung aus dem von EUPD Research und dem Handelsblatt initiierten Corporate Health Award. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells (Corporate Health Evaluation Standard) mehr als 4.800 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements sowie der angeschlossenen HR-Prozesse begleitet. Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. EUPD Research sichert als führendes Marktforschungs- und Managementberatungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management die qualitativen und kommunikativen Prozesse der Initiative. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EUPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

CHA 2020: Deutsche Unternehmen bleiben engagiert

Den Herausforderungen und Einschränkungen der Pandemie zum Trotz haben sich mehr Unternehmen um den Corporate Health Award beworben als im Vorjahr, nämlich 352 aus der gesamten DACH-Region. Auch sind viele neue Gesichter dabei: mindestens ein Drittel der Bewerberinstitutionen, zu denen neben Wirtschaftsunternehmen aus 15 verschiedenen Branchen auch Hochschulen, das Handwerk und mittelständische Unternehmen zählen, sind Erst-Teilnehmer.

Die in 2020 in das Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluations Standard ») integrierten Fragestellungen zu den von Unternehmensseite antizipierten „Trends und Herausforderungen für die kommenden Jahre“ lieferten über die bestehenden Grundlagenkenntnisse hinaus eine Vielzahl neuer Ergebnisse. Exemplarisch sei an dieser Stelle die verstärkte Motivation der Personal- und Corporate Health-Verantwortlichen zur Integration von Corporate Health in ein strategisches Recruitung- und Personalmanagement angeführt. Dass darüber hinaus die verstärkte Nähe zur Geschäftsführung unablässig geworden ist und bleiben wird, hat nicht zuletzt der Umgang mit der Pandemie gezeigt, in deren Krisenstäben sich die Position der Gesundheitsverantwortlichen deutlich verstärkt hat. Ebenfalls ganz oben auf der Agenda stehen die Digitalisierung von bestehenden Angeboten sowie die Nutzung von „Digital-Health-Lösungen“. Ausführliche Auswertungen der Daten werden in die Trendstudie 2021 einfließen.

Wie auch in den letzten Jahren ist die öffentliche Verwaltung gut vertreten – eine Branche, in der sich nach Expertenmeinungen in den nächsten Jahren der Fachkräftemangel sehr deutlich zeigen wird und die daher bereits früh das Bewusstsein für den Wert von Corporate Health-Maßnahmen für die Mitarbeiterbindung entwickelt hat. Natürlich haben sich auch wieder die traditionell mit exzellenten Arbeitsschutzkonzepten ausgerüsteten Unternehmen der Produktion und verarbeitenden Industrie zahlreich beworben. Genauso deutlich wurde wiederum die große Herausforderung in Handel und Konsumgüter, die in den diesjährigen turbulenten Zeiten nur in geringem Maße die Möglichkeit hatten, sich dem Thema Corporate Health strategisch zu widmen. Hier gilt es weiterhin, in besonderem Maße zunächst die operativen Stellschrauben für den akuten Schutz der einem hohem Kundenkontakt ausgesetzten Belegschaft gerecht zu werden. Nichtsdestotrotz ist auch in diesen Branchen eine Bedeutungssteigerung  zu beobachten, die sich in den kommenden Jahren auch in den ganzheitlichen Branchenergebnissen widerspiegeln wird.

Was uns antreibt und motiviert: Expertenmeinungen und Best Practices im Corporate Health Management

Neue Onlinereihe der Corporate Health Initiative

Bonn, 8. Juli 2020:  Digitale Austauschformate sind aus dem betrieblichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Know-how-Transfer ist wichtiger denn je und betrifft sowohl die Schnittstellen zwischen Managementebene, HR und Führungskräften als auch die einzelnen Branchen mit ihren Besonderheiten. Verbindende Elemente sind dabei die Fragen zur Zukunftssicherung von Unternehmen und strukturierte Prozesse im Gesundheitsschutz. Aus diesem Grund startet die Corporate Health Initiative ab August 2020 ihre neue interaktive Onlinereihe im Webinarformat unter dem Titel „Corporate Health Management in Deutschland“, in der von August bis November die einzelnen Wirtschaftsbranchen in ihrer Vielfalt und mit ihren besonderen Herausforderungen in Bezug auf Corporate Health Management präsentiert werden. Es gibt Best Practices, Expertenmeinungen und es kommen auch Dienstleister aus dem Bereich Corporate Health zu Wort, die die Unternehmen in den verschiedenen Themengebieten des Corporate Health Managements durch ihre Expertise unterstützen und entsprechend innovative Lösungen entwickelt haben.  Die Themen der Onlinereihe reichen von neuen internen Strukturen im Management, über Steuerungskreise und Qualitätssicherung im BGM bis hin zu den Reports für Controlling und Vorstand. Die klassischen Bereiche Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin, Eingliederungsmanagement und Human Resources/BGM berichten unter anderem von der Umsetzung staatlicher Vorgaben wie bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Dabei kommen namhafte Experten aus der Gesundheitsbranche, der Verwaltung, dem Top-Management sowie der Weiterbildung und Lehre zu Wort.

Die Sensibilisierung von Führungskräften und Schulungen zum Thema „Gesund Führen‘‘ stehen in diesem Jahr nicht nur ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmen, sondern werden auch in der Online-Reihe entsprechend thematisiert. Die Best Practices aus den Unternehmen zeigen gelungene Gesundheitskommunikation, den Umgang mit Unternehmenswerten und die Implementierung in Geschäfts- und Nachhaltigkeitsreports.

Themenkomplexe wie medizinische Vorsorge, Ernährungsberatung, Bewegungsprogramme, Beratung zu berufsbedingten Erkrankungen, Suchtprävention, psychische Gesundheit, Schutzimpfungen sowie Chancen und Grenzen der Angebote im Bereich eHealth runden den Praxisteil ab.

Der Statistik widmet sich die Onlinereihe mit dem Blick auf das Demografiemanagement: auf Hintergründe, Projektgruppen und Prognosetools zur Einschätzung demografischer Entwicklungen sowie auf die Herausforderung von lebenszyklusorientierten Personalentwicklungsstrategien.

Zu jeder Branche gibt es also gesondert Expertenmeinungen, Best Practices und Präsentationen von Dienstleistern, die den Bedarf dieser besonderen Branche sehr gut kennen und darauf zugeschnittene Lösungen anbieten

Weitere Informationen zum genauen Startdatum der Onlinereihe und zu Anmeldemöglichkeiten folgen.

Was wird davon abgesehen grundsätzlich aktuell von der Unternehmensführung und Personalentwicklung erwartet?

Laut aktuellen Umfragen wünschen sich Arbeitnehmer auch nach der schrittweisen Rückkehr ins Büro mehr Engagement seitens ihrer Firma für Weiterbildungsangebote. Höchste Priorität hat mittlerweile der Gesundheitsschutz für alle Unternehmensbereiche. Hier wird eine professionelle interne Kommunikation erwartet.  Für viele Führungskräfte steht die Frage im Raum, wie man die Teams in herausfordernden Zeiten motiviert und die zahlreichen neu aufgesetzten Prozesse optimiert. Und auch Geschäftsführer und Unternehmer sind stärker als je zuvor mit der Arbeitssituation und der Gesundheit ihrer Mitarbeiter beschäftigt. Dies ist auch ein Grund sich zunehmend in großen Netzwerken zu engagieren, die einen Überblick über die Faktenlage, relevante Managementinstrumente und Tools vermitteln und einen Austausch zwischen den Experten, Verbänden und Multiplikatoren herstellen.

Hintergrund Corporate Health Initiative

In der Initiative arbeiten Experten, Wissenschaftler, Unternehmen, Krankenkassen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie Verbände Hand in Hand. Gemeinsam wird das zugrundeliegende Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluation Standard/CHES-Modell) stetig weiterentwickelt. Das CHES-Modell bildet seit 2009 gleichzeitig die Kriterien für die Verleihung der jährlichen Corporate Health Awards. Die aus den Datenerhebungen gewonnenen Lernkurven werden den Mitgliedern der Initiative in Form der Trendstudie „Corporate Health Management in Deutschland“ zur Verfügung gestellt und mittels Analyse-Tools für die jeweilige Organisation und Branche spezifiziert. Ziel ist die zeit- und kosteneffiziente Planung und Umsetzung der Strategie und Struktur sowie der konkreten Maßnahmen für die unterschiedlichen Branchen.

Mehr zu aktuellen Studien, Weiterbildungen, Kennzahlensysteme und vieles mehr unter » www.ch-initiative.de und in der »Infothek.

Über die Corporate Health Initiative

Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über 15 Jahren Erfahrung aus dem von EuPD Research und dem Handelsblatt initiierten Corporate Health Award. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells (Corporate Health Evaluation Standard) mehr als 4.800 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements sowie der angeschlossenen HR-Prozesse begleitet. Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. EUPD Research sichert als führendes Marktforschungs- und Managementberatungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management die qualitativen und kommunikativen Prozesse der Initiative. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

IKK classic, EUPD und Handelsblatt Media Group starten Bewerbung für den Sonderpreis „Handwerk“ beim Corporate Health Award 2020

Dresden/Bonn, 2. Juni 2020: Das Handwerk zeigt auch in schwierigen Zeiten, dass es pragmatisch agiert und seine Mitarbeiter fördert. Ein umfassendes Management von Gesundheitsthemen, die selbstverständlich zur Chefsache gemacht werden, gehört dazu. Handwerksbetriebe sind flexibel, traditionell familiennah und in ihren Strukturen verbindlich und fair, wenn es um den Umgang mit den Mitarbeitern geht. Dadurch haben sie gute Voraussetzungen, Arbeit gesundheitsgerecht zu organisieren. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich neben den Bemühungen um die Sicherung der wirtschaftlichen Basis, dass große Kraftanstrengungen bezüglich der Betreuung und Bindung der eigenen Belegschaft unternommen werden, um nach Krisenphasen mit Rückhalt und gezielt weiter arbeiten und durchstarten zu können. Viele Betriebe erkennen gerade jetzt die große Bedeutung der Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter und nehmen die in der Krise verstärkt wahrgenommene Herausforderung ernst. Ein zeitgemäßes Gesundheitsmanagement und Unterstützung der Mitarbeiter erschließt und erhält den Betrieben wertvolle Ressourcen.

Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ möchte der Corporate Health Award gemeinsam mit der IKK classic noch mehr Betriebe dazu ermutigen, Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu etablieren. Als größte deutsche Innungskrankenkasse mit mehr als drei Millionen Versicherten ist die IKK classic traditionell fest mit dem Handwerk verwurzelt. Der Sonderpreis für herausragende Handwerks- und Familienunternehmen gehört zum festen Bestandteil beim bundesweiten Corporate Health Award. Der wissenschaftlich fundierte Corporate Health Evaluation Standard CHES bildet dabei die Grundlage für Analyse- und Bewertungsprozesse im Rahmen der jährlichen Bewerbungsphase, die in diesem Jahr zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EUPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde.

Informationen und Link zur Bewerbung

Frank Klingler, Leiter Referat Betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK classic: „Der IKK classic ist es seit jeher ein besonderes Anliegen das Handwerk in der zukunftsfähigen Ausrichtung zu unterstützen. Immer wieder zeigen die Handwerksbetriebe und deren Geschäftsführungen auf beeindruckende Art und Weise, dass sie sich durch Tradition, Weitblick und Verlässlichkeit für eine hohe Wertschätzung der Belange und Gesundheit der Belegschaft einsetzen.  Mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ geht es uns darum, die Vorbilder für die Branche zu würdigen. Wir freuen uns darauf die besten Gesundheits- und Arbeitgeberstrategien öffentlichkeitswirksam begleiten zu dürfen.“

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EUPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Wir möchten alle Unternehmen des Handwerks ermutigen sich in dem bundesweiten Auswahlprozess bewerten zu lassen, um damit ihre Belegschaft in guten wie in schlechten Zeiten zu fördern und mit verlässlichen Strukturen neue Mitarbeiter zu gewinnen.“

 

Gewinner und Preisträger in der Handwerksbranche

Im Jahr 2019 gewann die Königherz GmbH Polsterei und Sattlerei aus Steinheim (Baden-Württemberg) den Sonderpreis „Gesundes Handwerk“. Das Unternehmen unter der Geschäftsführung von Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi hatte im mehrstufigen expertengestützten Evaluationsprozess und Branchenvergleich mit einer hervorragenden Kommunikation überzeugt und ist damit ein Vorbild für soziale Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben.

BU: Die Preisträger 2019 in der Kategorie „Gesundes Handwerk“: Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi von der Königherz GmbH (Corporate Health Award: v.l.n.r, Bildrechte: www.corporate-health-award.de)

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jedes Handwerksunternehmen den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 31. Juli 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss seinen individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach gesetzlicher Anforderung und individuellen Auflagen der jeweiligen Institution entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EUPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Deutschlands Vorreiter, Mutmacher, Vorbilder und Motivatoren gesucht – der Corporate Health Award 2020 geht in die Verlängerung bis zum 29. Juni

Bonn, 19. Mai 2020: In diesem Jahr hat sich in vielen Branchen die Arbeitswelt im Schnelldurchlauf verändert. In der Führung und im Gesundheitsmanagement geht es in dieser besonders herausfordernden Situation mehr denn je darum, die Belegschaft zu motivieren und Wertschätzung zu zeigen. Außerdem gilt es bei der hohen zeitlichen und psychischen Belastung sowie der zeitweiligen Verlagerung von Arbeitsplätzen, in gutem Kontakt zu bleiben. Veränderte Arbeitsstrukturen, neue Kommunikationskanäle – all dies erfordert neben bisherigen erfolgreichen Konzepten auch gute Strategien im Corporate Health Management sowie der zugehörigen Kommunikation und Mitarbeiterbindung. Hinsichtlich herausragender Unternehmensstrategien rund um das Corporate Health Management werden jährlich die besten Unternehmen Deutschlands mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet.

Wie man Vorbilder für die Branche schafft, haben die Preisträger 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr geht es beim Corporate Health Award um Prozesse, Strukturen und neue, innovative Wege. Der Award wird 2020 zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group verliehen. Der Bewerbungsprozess läuft bereits auf Hochtouren – die Bewerbungsfrist wurde nun aufgrund der hohen Einbindung der Unternehmensentscheider in bundespolitische und firmeninterne Krisenstäbe bis zum 29. Juni 2020 verlängert. Damit wird auch jenen Organisationen der verschiedenen Branchen, die für die Krisenbewältigung sowie das damit verbundene Allgemeinwohl sorgen, die Chance gegeben sich zu beteiligen.

Die Branchenvergleiche sind im Trendverlauf in den Studien der EuPD Research seit 2013 erfasst und mit detaillierten Kernaussagen für die einzelnen Wirtschaftsbereiche jährlich ausgewertet worden. Im aktuellen Jahr stellen sich viele Arbeitgeber – auch vor dem Hintergrund der zu managenden Krisenphasen und mittelfristigen Szenarien – die Fragen: Wo stehen wir im Deutschland-Vergleich mit unseren Managementprozessen? Wie können wir unser Corporate Health System, das gerade während und nach diesen Zeiten so enorm an Bedeutung gewonnen hat, anhand griffiger Kennzahlen offiziell bewerten und verifizieren lassen? Wie binden wir unsere Experten und Mitarbeiter? Für eine professionelle Analyse, Auswertung und Interpretation dieser Kennzahlen steht seit 2009 der Corporate Health Evaluation Standard des Forschungsunternehmens EuPD Research. Das zugrundeliegende Qualitätsmodell bildet die Basis für die jährliche Qualifizierung im Rahmen des Corporate Health Awards.

HInformationen und Link zur Bewerbung: https://www.corporate-health-award.de

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand den Online-Qualifizierungsbogen bis zum 29. Juni 2020 kostenfrei einsenden und erhält im Anschluss Ihren individuellen Deutschland-Benchmark. Die Ergebnisverifizierung kann für teilnehmende Organisationen je nach aktueller gesetzlicher Rahmenbedingung und unternehmensspezifischen Auflagen entweder durch das klassische Präsenz-Audit oder durch eine in diesem Jahr erstmalig zur Verfügung stehende Online-Auditierung durchgeführt werden.

Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss aus allen verifizierten Corporate Health Companies die Gewinner und somit die besten Organisationen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Rubriken in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Marktforschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel soll die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sichergestellt werden. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt.

Alle Preisträger Deutschland 2019 auf einen Blick

Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Marktforschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Techniker Krankenkasse, EuPD Research und Handelsblatt starten Bewerbung für die Sonderpreise „Gesunde Hochschule“ im Rahmen des Corporate Health Award 2020

Wissenschaft und Lehre im Zeichen des Studentischen und Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Hamburg/Bonn, 13. Mai 2020: Besonders in diesen Tagen nehmen die Gesundheitsförderung und Prävention eine wichtige Rolle ein. Das Management dieser Prozesse fordert die Gesundheitspolitik. Politische Entscheidungsträger, Unternehmen, Organisationen sowie auch Hochschulen und Universitäten stehen vor Herausforderungen.

Ein Gesundheitsmanagement für Beschäftige und Studierende an Hochschulen verfolgt das Ziel, gemeinsam mit allen Beteiligten gesundheitsförderliche Ressourcen zu analysieren und zielgerichtete Strategien und Maßnahmen abzuleiten, um nachhaltig das Thema Gesundheit an der Hochschule zu verankern. Vor allem in Zukunft werden hier auch neue Wege aufgebaut werden und gefordert sein. Aus diesem Grund stehen vorbildliche und wegweisende Modelle beim Gesundheitsmanagement mehr denn je im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Der Sonderpreis für herausragendes Gesundheitsmanagement der Hochschulen und Universitäten gehört zum festen Bestandteil des Corporate Health Awards. Der wissenschaftlich fundierte Corporate Health Evaluation Standard CHES bildet dabei die Grundlage für Analyse- und Bewertungsprozesse im Rahmen der jährlichen Bewerbungsphase, die im Frühjahr zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde.

Als Sonderpreispartner für die Kategorien „Gesunde Hochschule BGM“ und „Gesunde Hochschule SGM“ engagiert sich die Techniker Krankenkasse seit Jahren dafür deutsche Hochschulen mittels innovativer Kultur- und Gesundheitskonzepte bei der Etablierung sozial nachhaltiger Strukturen zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen EuPD Research hatte die Techniker Krankenkasse (TK) im Jahr 2013 erstmals den Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ eingeführt. Schon sieben Mal konnte die Auszeichnung für die Entwicklung und Aufbau eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements verliehen werden. In den letzten Jahren hat sich der Fokus zusätzlich auf die Gesundheit der Studierenden gerichtet. Um die Initiativen und Strukturen für den Aufbau und die Entwicklung eines Studentischen Gesundheitsmanagements zu unterstützen, entschlossen sich EuPD und die TK im Jahr 2018, eine zweite Kategorie (SGM) zu bilden.

„Gerade in der aktuell herausfordernden Situation sind die Hochschulen besonders gefordert neue Strategien für die Lehre und deren Umfeldbedingungen zu entwickeln. Das Gesundheitsmanagement wird hier stärker denn je zum gesundheitsförderlichen Begleiter der universitären Prozesse. Durch den Qualifizierungs- und Auditprozess können wichtige Entwicklungspotentiale und mögliche Umsetzungsstrategien auch für die zukünftige Ausrichtung eines Gesundheitsmanagements an Hochschulen aufgezeigt werden“, so Thomas Holm Leiter des Gesundheitsmanagements der Techniker Krankenkasse.

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Im letzten Jahr konnten die Universität Paderborn den Titel „Gesunde Hochschule BGM“ und die Technische Hochschule Wildau den Titel „Gesunde Hochschule SGM“ erlangen. Beide haben herausragende Leistungen gezeigt, die in der bundesweiten Auswertung die Spitzenwerte erreichen konnten. Wir möchten alle Hochschulen ermutigen aussagefähige Benchmarks für die Weiterentwicklung ihrer Strukturen zu nutzen.“

Insgesamt umfasst das Setting „Gesundheitsfördernde Hochschulen“ über 3,6 Millionen Menschen mit unterschiedlichem Status. Darunter sind 80 Prozent Studierende, neun Prozent nichtwissenschaftlich Beschäftigte und elf Prozent wissenschaftlich Beschäftigte, die potentiell mit gesundheitsförderlichen Projekten erreicht werden können. Den größten Anteil bilden die Studierenden mit 2,9 Millionen.

Informationen und Link zur Bewerbung

 

Gewinner des Preises „Gesunde Hochschule“ BGM und SGM

Die Einschätzung der Universität Paderborn und der Hochschule Wildau sowohl hinsichtlich des Stellenwertes des Awards als auch der Umsetzung von Gesundheitsstrategien in der aktuellen Situation lautet:

„Mit der Teilnahme am Corporate Health Award werden die universitätsinternen Aktivitäten, die ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement ausmachen nochmals transparent zusammengeführt und sichtbar gemacht. Hiervon profitieren alle Akteure im Gesundheitsmanagement sowie die diversen Zielgruppen. In Zeiten von Corona, die zum Kernbetrieb in vielen Hochschulen und damit zu vermehrtem Homeoffice führen, ist vor allem der positive Blick auf die Gesundheit von großer Wichtigkeit. Das universitäre Gesundheitsmanagement kann dabei Unterstützung sein. Die Universität Paderborn informiert über die Gestaltung des Homeoffice mit Blick auf Ergonomie, Organisation und Pausengestaltung. Darüber hinaus stehen zwei externe Konfliktberaterinnen für Beratungen in Form von Video- oder Telefonsprechstunden zur Verfügung. Gesundheitsmanagement bietet die Chance verschiedene Zielgruppen an den Hochschulen zusammenzubringen und Kommunikation zu fördern. Dies ist auch jetzt mehr denn je unser Ziel.“, so Sandra Bischof, Koordinatorin für das universitäre Gesundheitsmanagement an der Universität Paderborn.

Oliver Schierz von der Technischen Hochschule Wildau | Gesunde Hochschule Studentisches Gesundheitsmanagement: „Für uns stellt der Gewinn des Sonderpreises „Studentisches Gesundheitsmanagement” einen zusätzlichen Impuls dar, weiterhin moderne Konzepte auszuprobieren und die Qualität der Beratung zu optimieren. Durch die Einbindung von „studentischen Gesundheitsbotschaftern“  gelingt es uns auch in diesen Zeiten, die Angebote weiterhin auf Augenhöhe an die Studierenden heranzutragen und wir sind sehr stolz, durch unkonventionelle Konzepte wie der Bewegten Pause für zuhause und der Onlinesprechstunde z.B. zu psychosozialen Fragen, weiterhin einen gesunden Lebensstil fördern zu können.“

BU: Die beiden Siegerhochschulen Universität Paderborn und Technische Hochschule Wildau beim Corporate Health Award:  Bildrechte: www.corporate-health-award.de

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand die Online-Qualifizierungsbögen bis zum ersten Juni 2020 einsenden. Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss der Auditierungen die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Kategorien in den Klassen „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

 

Über die Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse (TK) besteht seit über 125 Jahren. 11,4 Millionen Privat- und Firmenkunden setzen ihr Vertrauen in die TK und über 13.900 Mitarbeiter/-innen sind bei der TK, als eine der bundesweit größten Krankenkassen, beschäftigt. Im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung bietet die TK ein marktgerechtes und innovatives Produktportfolio an und nimmt eine aktive Rolle in der Gestaltung der Präventionspolitik ein. Die Handlungsfelder richten sich nach dem neuen Präventionsgesetz und dem Leitfaden Prävention. Dazu zählen beispielsweise Kursangebote in der Individualprävention zu den Themenfeldern Stressbewältigung, Bewegung, Umgang mit Sucht und Ernährung. Des Weiteren unterstützt die TK mit ihren Projekten qualitätsgesicherte, gesundheitsbezogene und systematische Organisationsentwicklungsprojekte sowohl in betrieblichen wie auch in nichtbetrieblichen Settings. 

Die Techniker Krankenkasse fördert daher ganzheitliche Gesundheitsförderungsprojekte in den Lebenswelten Unternehmen, Hochschule, Kita, Schule, (teil-) stationäre Pflegeeinrichtungen und Kommune. Speziell in der Lebenswelt Hochschule engagiert sich die TK seit über 20 Jahren mit einem ganzheitlichen Ansatz und begleitet Projekte, um den nachhaltigen Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen zu unterstützen. 

Mehr Informationen: www.tk.de/techniker/2022988

 

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Forschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des vorausgehenden umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken sowie vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt. Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

 

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Forschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

Pressekontakt: presse@ch-initiative.de, 030- 201 88 565

Regional engagiert, weitsichtig und interdisziplinär – Corporate Health Strategien im Fokus der Universitäten und Hochschulen

Universität Bayreuth erhält das Siegel „Gesunde Belegschaft“ der Corporate Health Initiative

Bayreuth/Bonn, 7. Mai 2020:  Die Universität Bayreuth engagiert sich seit 2013 im Bereich Universitäres Gesundheitsmanagement und erhält nun das Qualitätssiegel „Gesunde Belegschaft“. Dieses Gütesiegel wird von der Corporate Health Initiative verliehen und zählt zu den exzellenten Auszeichnungen für hervorragende Konzepte und Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung. Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter der Corporate Health Initiative, gratuliert der Universität Bayreuth: „Die Universität zeigt eindrucksvoll, wie konzentriert seit Jahren im Bereich Gesundheitsmanagement gearbeitet wird. Dabei kommunizieren Koordinationsstelle, Arbeitskreis Gesunde Hochschule und Arbeitsgruppe Studierendengesundheit auf ganz hervorragende Weise miteinander.“ Die Besonderheiten im Hochschulbereich bestehen darin, verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen zu erreichen. Eine wesentliche Herausforderung ist es ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement zu etablieren. In Bayreuth liegt neben klassischen Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und Arbeitsmedizin/-schutz der Schwerpunkt auch auf dem Thema Gesunde Führung und Psychische Gesundheit.

Pia Dömling, Koordinatorin des Universitären Gesundheitsmanagements: „Die Auszeichnung ist für uns eine Bestätigung dafür, dass seit der Gründung des Universitären Gesundheitsmanagement im Jahr 2013 die Universität Bayreuth bereits große Schritte in Richtung gesundheitsfördernde Hochschule gegangen ist. Dank unseres Arbeitskreises Gesunde Hochschule und unserem langjährigen Kooperationspartner Techniker Krankenkasse ist es uns gelungen ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement aufzubauen. Das Siegel „Gesunde Belegschaft“ motiviert uns diesen Weg weiter zu gehen und uns stetig weiterzuentwickeln.“

Die Einbettung des Themas Gesundheit in Strukturen und Prozesse der Universität Bayreuth wurde bereits im StEP 2025 festgehalten. Durch die Unterzeichnung der Okanagan-Charta im Juli 2018, einer internationalen Charta zu gesundheitsfördernden Hochschulen, hat die Universität Bayreuth ein weiteres, nach außen sichtbares Zeichen gesetzt, den Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule weiter zu gehen. Mit dem Siegel wurde nun eine neue Qualitätsstufe erreicht.

Zur Historie im UGM

Im Jahr 2013 hat sich die Universität Bayreuth auf den Weg zu einer gesundheitsfördernden Hochschule gemacht. Um alle notwendigen Maßnahmen zu bündeln, wurde das Universitäre Gesundheitsmanagement (UGM) etabliert. Die Entwicklung von universitären Strukturen und Prozessen, die dazu beitragen sollen, das Leben, Arbeiten und Studieren gesundheitsförderlich zu gestalten, steht seitdem im Zentrum aller Maßnahmen des UGMs, welches vom Arbeitskreis Gesunde Hochschule der Universität Bayreuth gesteuert wird. Anknüpfen konnte der Aufbau des UGMs seit 2013 an die bereits bestehenden Strukturen in der Arbeitsmedizin, beim Arbeitsschutz und Hochschulsport. In der gemeinsamen Arbeit vieler Mitglieder der Universität Bayreuth im UGM ist bedeutsam, Beschäftigte und Studierende und deren Anforderungen, Belastungen aber auch Ressourcen in den Blick zu nehmen. Eine als angenehm gelebte und erlebte, eine sog. Gesundheitsfördernde Universitätskultur, kann dazu beitragen, dass mit Freude und Motivation der Tätigkeit nachgegangen wird und dass eine erhöhte emotionale Bindung an die Universität entsteht.

Im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen hat sich daher der Arbeitskreis Gesunde Hochschule in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse auf den Weg gemacht, dem Thema Gesundheit mehr Attraktivität und Aufmerksamkeit zu verleihen und ein Umfeld zu schaffen, in dem gerne gearbeitet und studiert wird, und Gesundheit erhalten bzw. verbessert werden kann. Im UGM werden sowohl die bestehenden Strukturen und Verhältnisse betrachtet und soweit möglich, gesundheitsförderlich verändert. Gleichzeitig soll das Gesundheitsverhalten der einzelnen Mitglieder der Universität durch motivierende Maßnahmen gestärkt werden. Die Weitsicht der Hochschulleitung, den Weg des Universitären Gesundheitsmanagements einzuschlagen sowie die finanzielle und materielle Unterstützung der Techniker Krankenkasse seit dem Jahr 2014 haben die Erfolge im Gesundheitsmanagement überhaupt erst möglich gemacht.

Bildrechte www.ugm.uni-bayreuth.de

Hier die Originalmeldung der Universität

 

Über die Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und ist eine der erfolgreichsten jungen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im ‚Times Higher Education (THE) Young University Ranking‘ auf Platz 40 der 351 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind. Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der 160 Studiengänge an sieben Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Die Universität Bayreuth hat rund 13.330 Studierende, rund 240 Professorinnen und Professoren, ca. 1.330 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 985 nichtwissenschaftliche Beschäftigte. Sie ist der größte Arbeitgeber der Region.

www.ugm.uni-bayreuth.de

Pressekontakt:  Hochschulkommunikation, Telefon+49 (0)921/55-5300

 

Über die Corporate Health Initiative

Das Mitgliedernetzwerk der Corporate Health Initiative richtet sich an Arbeitgeber, die erkannt haben, dass die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden ihr wertvollstes Potential ist. Die fachliche Expertise der Corporate Health Initiative resultiert aus über zehn Jahren Erfahrung mit dem vom Handelsblatt und dem Forschungsinstitut EuPD Research initiierten Corporate Health Award. Dieser Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes Corporate Health Management. Seit 2009 wurden anhand des zugrundeliegenden Qualitätsmodells mehr als 4.500 Organisationen bei der Evaluation und Optimierung ihres Corporate Health Managements begleitet. Mehr Informationen unter www.ch-initiative.de

 

Infos zur Corporate Health Initiative und aktuelle Branchentrends und -studien

www.corporate-health-initiative.com

Aktuelle Trends im Arbeitsmarkt

Bildrechte: EuPD/Corporate Health Initiative

 

Kontakt:

EuPD Research Sustainable Management GmbH
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Phone +49 (0)228-97143-0
Fax +49 (0)228-97143-11
www.ch-initiative.com

 

Pressekontakt, Experten- und Interviewanfragen: presse@ch-initiative.de. Tel. +49-30-201 88 565

Gesundheits­kommunika­tion? Geht uns alle an!

Die Bewerbung für den Sonderpreis „Gesundheitskommunikation“ im Rahmen des Corporate Health Award 2020 ist gestartet.

Hamburg/Bonn, 20. April 2020: Schon immer stand die Kommunikation von Gesundheitsthemen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Neu ist in der jüngeren Vergangenheit, dass das Thema Gesundheit nicht nur in den Medien sowie im privaten Umfeld nahezu omnipräsent ist, sondern auch in der internen Kommunikation von Unternehmen stark an Bedeutung gewinnt. Im Unternehmensumfeld gab es im Rahmen des Gesundheitsmanagements aus den Kommunikationsabteilungen bisher schon zahlreiche gelungene Kampagnen, Storytelling und Mitarbeiterinformationen, die zu Recht gelobt und prämiert wurden. Haben sich nun im Zuge aktueller Neuaufstellungen von Unternehmen und der Herausforderung, die Mitarbeiter zu stärken und zu motivieren, diese Instrumente verändert? Und wie haben die Firmen und Organisationen ihre Kommunikationsprozesse entsprechend angepasst? Wie werden die Herausforderungen für die Gesundheitskommunikation hinsichtlich unterschiedlicher Arbeitsmodelle wie Home-Office und Schichtarbeit, der immer dringlicher werdenden Präventionsaufgaben und der unterschiedlichen Bereitschaft der Mitarbeiter, sich mit Gesundheitsthemen zu befassen, gelöst?

Vor dem Hintergrund der gesteigerten Bedeutung dieser Kommunikationsaufgabe, haben die Initiatoren des Corporate Health Awards gemeinsam mit MEN’S HEALTH und WOMEN’S HEALTH in 2020 den Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich Gesundheitskommunikation ins Leben gerufen.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr zusammen mit dem Corporate Health Award diesen Sonderpreis ausrufen und begleiten dürfen. Denn für den nachhaltigen Erfolg von Unternehmen ist eine gelungene Gesundheitskommunikation, die Unterschiede bei Vorwissen, Bedürfnissen und Motivation der Mitarbeiter beachtet, heute wichtiger denn je. Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen gut durchdachter und effektiver Lösungen für Geschäftsführung, Stabsstellen, Personalabteilung und BGM-Verantwortliche“, so Wolfgang Melcher, Publisher von MEN’S HEALTH und WOMEN’S HEALTH.

Der neue Sonderpreis gehört zukünftig zum festen Bestandteil des Corporate Health Awards, welcher im März zum zwölften Mal in Folge von den Initiatoren EuPD Research und der Handelsblatt Media Group gestartet wurde und für den sich Organisationen aller Branchen bis Juni bewerben können.

Steffen Klink, Director of Social Sustainability bei EuPD Research und Leiter des Corporate Health Awards: „Die Studienauswertungen der letzten Jahre ergaben einen deutlichen Anstieg der Umsetzungsgrade sowie der Relevanzen im Bereich der Gesundheitskommunikation. Immer mehr Unternehmen sehen die hohe Bedeutung einer mitarbeiternahen und transparenten Vermittlung von gesundheitsorientierten Inhalten und Botschaften, die sowohl für den eigenen Job aber auch für das private Umfeld hilfreich sind. Für 2020 wird es besonders interessant sein zu sehen, welche Unternehmen sich in diesem Bereich strategisch und innovativ neu aufstellen. Wir möchten Unternehmen aller Größenordnungen aufrufen in den bundesweiten Wettbewerb zu gehen und hervorragende Arbeitgeberleistungen auszeichnen zu lassen.“

Trend der Umsetzungsgrade des Bereichs Gesundheitskommunikation im Rahmen des Corporate Health Managements von 2013 bis 2019, Quelle: EuPD Research 2020

 

» Informationen und Link zur Bewerbung                              

 

Bewerbung 2020

Bei der Bewerbung um den Corporate Health Award 2020 kann jede Organisation aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Hand die Online-Qualifizierungsbögen bis zum ersten Juni 2020 einsenden. Der unabhängige Expertenbeirat des Corporate Health Awards bestimmt im Anschluss der Auditierungen die Gewinner und somit die besten Organisationen und Unternehmen Deutschlands in fünfzehn Branchen-Kategorien in den Klassen „Mittelstand“ und „Großkonzern“. Der Award gilt als renommierteste Auszeichnung für exzellentes Corporate Health Management in Deutschland.

 

Über den Corporate Health Award

Der Corporate Health Award wurde 2009 vom Forschungsinstitut EuPD Research und der Handelsblatt Media Group initiiert. Das Ziel des vorausgehenden umfangreichen Evaluationsprozesses ist es, die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken sowie vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen, gesellschaftlich herausfordernder Situationen und Prioritäten sowie beim demographischen Wandel die Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Corporate Health Management sicherzustellen. 347 Unternehmen und Organisationen bewarben sich 2019 um den Award und haben sich somit dem wissenschaftlichen und praxisnahen Auswahlverfahren gestellt. Mehr Informationen: www.corporate-health-award.de

 

Über MEN’S HEALTH und WOMEN’S HEALTH

MEN’S HEALTH ist das weltweit führende Magazin für Männer. Mit seinem packenden Stil und exklusivem Know-how überzeugt MEN’S HEALTH zu Gesundheit und Ernährung sowie Sport und Fitness genauso wie zu Mode, Körperpflege, Partnerschaft und vielem mehr.
WOMEN’S HEALTH ist das junge Lifestyle-Magazinen, das voller positiver Inspiration interessante Geschichten rund um Fitness, Food, Health und Lifestyle erzählt. Mit Charme und Authentizität motiviert WOMEN’S HEALTH seine Leserinnen, täglich ihr Leben zu optimieren.
Mit ihrem weltweiten Netzwerk von Experten und solider journalistischer Recherche sind MEN’S HEALTH und WOMEN’S HEALTH stets kompetent und faktenbasiert. Dabei ist ihr Stil von unterhaltender Leichtigkeit, um ihre Zielgruppen über ihre Magazine, die digitalen Plattformen sowie mit Events und Aktionen auch für komplexe und anspruchsvolle Themen zu gewinnen.
www.menshealth.dewww.womenshealth.de

 

Über EuPD Research

EuPD Research begeht in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum als führendes Forschungsunternehmen im nachhaltigen Corporate Health Management. Mit dem Corporate Health Award, der Corporate Health Initiative, der Corporate Health Akademie, der jährlich erscheinenden Studie zum Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie den zahlreichen Aktivitäten als Sozialforschungsunternehmen in der Analyse und Beratung, agiert die EuPD als maßgebliches Stimmungsbarometer für aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der strategischen HR-Arbeit. Gemeinsam mit einem starken Partnernetzwerk wird die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen und hocheffizienter betrieblicher Managementsysteme flächendeckend für alle Branchen gefördert.

 

Pressekontakt:

Presseteam EuPD/CHI: presse@ch-initiative.de, Tel. 49-30-201 88 565

Psychische Belastung – Analysen und Reaktionszeiten

In den letzten Jahren zählte die Zunahme der psychischen Belastung in allen Unternehmensbereichen zu den großen Herausforderungen für Krankenkassen und Arbeitgeber. Dies hat sich in der aktuellen Covid-19-Situation drastisch verschärft.

Neben den direkten gesundheitlichen Auswirkungen darf auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz nicht vernachlässigt werden. Ein Großteil der Beschäftigten musste kurzfristig die Arbeit ins Homeoffice verlegen und steht daher einer völlig neuen und ungewohnten Arbeitssituation gegenüber. Der Arbeitsplatz ist oftmals nicht ergonomisch eingerichtet, der direkte Kontakt zu den Kollegen fällt plötzlich weg und gegebenenfalls sind auch noch gleichzeitig die Kinder zu beaufsichtigen – um nur einige Beispiele aufzuführen. Gleichzeitig stehen persönliche Sorgen und Ängste im Raum, wie sich die Pandemie entwickeln wird und welche weiteren Auswirkungen sie mit sich zieht. Allein diese Beispiele verdeutlichen, dass diese Faktoren bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderung nicht vernachlässigt werden dürfen.

Unternehmen müssen somit diese Herausforderung ernst nehmen, um der Belegschaft zu zeigen, dass sie verlässlich zur Seite stehen und den Überblick behalten.  Mit Hilfe der psychischen Gefährdungsbeurteilung lassen sich starke Belastungssituationen, Ängste und Unsicherheiten erkennen. Daraus können entsprechende Handlungsableitungen für die Unternehmensstrategie und Unternehmenskommunikation abgeleitet und forciert werden, die zu den zentralen Bestandteilen des Krisenmanagements zählen.

Mit dem Instrument der psychischen Gefährdungsbeurteilung, können Arbeitgeber somit nicht nur dem gesetzlichen Anspruch gerecht werden, sondern auch eine schnelle Einschätzung treffen, wo und wie reagiert werden muss und welche Hilfsangebote realisiert werden können.

Themen wie dauerhafte Motivation in dezentralen Strukturen, Konfliktpotentiale, erhöhte psychische Belastung vieler Arbeitnehmer und die daraus resultierenden Maßnahmen wie Beratungs-Hotlines, direkte psychologische Unterstützung und weitere Themen zählen für Personalmanagement und BGM-Verantwortliche zum Basiswissen.  Im Zuge der Umsetzung kommen aber auch bei den Verantwortlichen Fragestellungen auf: Wie binde ich aktuell den Betriebsrat ein? Wie schnell komme ich an valide Ergebnisse und wie sind diese zu interpretieren? Welche Folgemaßnahmen sind realistisch?

Ein mögliches Vorgehen in dieser » Übersicht.

Road to Excellence – Dialogreihe in Berlin

Die Initiatoren der Veranstaltung „Sensibilisierung der Belegschaft zum gesundheitsbewussten Handeln“ und Partner der Corporate Health Initiative begrüßten in Berlin am Fernsehturm in den Vortragsräumen der Ausstellung „Körperwelten“ Berliner und Brandenburger Unternehmen, Mediziner und Gesundheitsexperten.

Bildrechte: www.koerperwelten.de

Eines darf vorweggenommen werden, und das wurde auch bei den Keynotes der Referenten deutlich: Unabhängig vom Blick auf den zurzeit täglich zu aktualisierenden Corona-Status, rücken sämtliche Gesundheitsthemen derzeit stärker als je zuvor in den Fokus von Firmen und bestimmen deren Strategien wesentlich mit. Wenn wir inzwischen eines gelernt haben, dann dies: Gesundheitsstatistiken werden aufmerksam gelesen und gezielt analysiert. Dazu zählen auch die Entwicklungen im regionalen Markt und im Branchenumfeld, die Interpretation von Fehlzeiten und deren Auswirkungen auf Umsatz und Firmenwachstum. So war das Credo der Runde: Wir sollten uns mehr denn je darauf konzentrieren auf Aufklärung zu setzen. Die gute Nachricht: die Chancen dafür waren nie besser. In der Tat, eine Sensibilisierung für Gesundheitsfragen bei den  Firmen und im direkten Austausch innerhalb der Belegschaft nimmt stetig zu, die Instrumente zur Aufklärung sind vielfältig und bieten einige Aha-Effekte.


Kuratorin der Körperwelten, Dr. Angelina Whalley; Bildrechte: www.ch-initiative.de

Die Kuratorin der Körperwelten, Dr. Angelina Whalley, startete mit einem beeindruckenden zeitlichen Abriss der Historie der Wissenschafts-ausstellung u.a. mit der ersten Ausstellung in Japan, die dazu führte, ein internationales Konzept zu erstellen und den Start in Deutschland zu initiieren. Der in den Anfangszeiten verbreiteten Tenor: „Da wo große Massen von Leuten hingehen, das kann keine Wissenschaft sein,“ wurde längst widerlegt. Der Erfolg bei den Besucherzahlen, die Einbindung in medizinische Ausbildung, Lehre und Dialog gibt den Vordenkern schon lange recht. Eindrucksvoll sind die Reaktionen von Besuchern, die sich dafür bedanken, dass sie nun das „Wunderwerk Körper“ anders wertschätzen. Eindrucksvoll sind aber auch die erhobenen Daten, die in Folge zeigen, dass so ein neues Gesundheitsbewusstsein mit messbarem Verhalten entstehen kann.

Wir landen also immer wieder bei der Aufklärung.

Wie es bei exklusiven Events üblich ist, durften die Teilnehmer der CHI-Veranstaltung von hochkarätigen Referenten und deren Blick auf die Gesundheitsprävention profitieren.

Isabelle Müller von Penta erläuterte anhand der BGM-Pyramide eindrucksvoll, an welchen Stellen Mitarbeiter und Führungskräfte immer wieder scheitern.

Wie gelingt die Kommunikation bei der BGM-Pyramide? Isabelle Müller von Penta zeigt die Stolperstellen und erfolgreiche Ansätze in der Unternehmenskommunikation auf.

Umso interessanter ist der Best Practice-Ansatz zur Incentivierung, der unter anderem zur monatelangen Unfallfreiheit ganzer Abteilungen führt. Auch die Teilnehmerquoten von Firmenmaßnahmen lassen sich so gezielt steuern. Die bislang über viele Jahre kontinuierlich begleiteten Unternehmensprojekte verschiedener Größenordnungen durch » Penta

haben das eindrucksvoll gezeigt. 100 Tage unfallfrei arbeiten und dabei motiviert darauf schauen, dass alle Kollegen mitziehen? Das gelingt. Weiteres Update für die Teilnehmer aus den Unternehmen im Rahmen der Expertenrunde: Ab 2020 werden nun übrigens 600 Euro je Mitarbeiter für Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20 SGB V steuerlich gefördert. Welche Möglichkeiten sich durch Incentives ergeben, zeigt folgender » Überblick.

Falko Melzer, DAK-Gesundheit, Saskia Gräfenholt, Yogalehrerin
Bildrechte: www.ch-initiative.de

Die DAK Gesundheit setzte mit ihrem Fachvortrag auf Interaktion und erläuterte unter anderem Module aus dem Yoga, Bewegungstraining und Stressprävention. Vom Atemviereck bis zu verschiedenen Profitipps, die sich mühelos in den Büroalltag integrieren lassen – die Anregungen waren inspirierend, machten in der Umsetzung Spaß und lieferten wichtige Ideen für gezielte Firmenprogramme.

Für alle diejenigen, die es verpasst haben: Die WHO empfiehlt 150 Minuten moderate körperliche Aktivität /Woche oder 75 Minuten intensive körperliche Arbeit.

Präventionsarbeit auf allen Kanälen

Zeit für Paradigmenwechsel in der Prävention: Dr. Michael Moser vom HPC Berlin

Was Prävention in Zahlen für die Controller in den Unternehmen bedeutet? Dr. Markus Moser vom Helios Prevention Center Berlin rechnete dies anschaulich anhand einer Firma mit 1000 Beschäftigten vor. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie plädierte mit großem Enthusiasmus für neue Wege bei der Prävention. Die Form der Vermittlung hat sich hier auch verändert und sich an die aktuellen Bedürfnisse der Firmen sowie der gesundheitsbewussten Zielgruppe angepasst. So gibt es neben den Check-ups eigene Leitfäden für die Themenbereiche Sport, Ernährung, Burnout, die bewährten Kombinationen wie Yoga und Prävention, Yoga und Kunst sowie den Umgang mit Suchterkrankungen, aber auch Herausforderungen in der Vermittlung. Es gilt, die richtigen Kanäle für die Präventionsarbeit zu finden und diese individuell einzusetzen. Social Media- Instrumente und Apps werden zunehmend in die Präventionsarbeit integriert.

Dr. Moser zu » Gesundheits-Apps

Bildrechte: www.ch-initiative.de

In der Keynote von EuPD Research, Bereich Corporate Health, lieferte Katrin Steinbeck, Key Account Manager der Corporate Health Initiative, interessante Einblicke in die Trendstudie „Lernen von den Besten“. Die Bewertung zur Umsetzung und Relevanz von strategischen, strukturellen und leistungsorientierten Kriterien aus dem Corporate Health Evaluation Standard wurde seit 2009 von mehr als 4.500 Unternehmen durchgeführt und ermöglicht die Analyse von branchenspezifischen Gewichtungen für unterschiedliche Entwicklungsgrade. In den dabei analysierten Bereich der Unternehmensstrategien gehört auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Welche Branchen aktuell besonders erfolgreich bei den erhobenen Daten hervorstechen und wie sich die Zuständigkeiten beim Umsetzen von Gesundheitsstrategien verändert haben, wurde in der Diskussion thematisiert. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf eine fundierte Analyse und Branchenbenchmarks, um sich als begehrter Arbeitgeber mit vorausschauender Führungsmannschaft oder als mitarbeiterorientiertes Familienunternehmen nachhaltig am Arbeitsmarkt zu positionieren. Hier kann durchaus mit kleinen Schritten gestartet werden. Hilfreich sind erste Checks der Ist-Situation im Rahmen der Corporate Health Initiative oder  bereits im Rahmen des aktuellen Bewerbungsprozesses um den Corporate Health Award ab März 2020.

Katrin Steinbeck erläuterte die Trendstudie „Lernen von den Besten“ und die Benchmark-Möglichkeiten für Organisationen in der Corporate Health Initiative und im Corporate Health Award 2020. Bildrechte: www.ch-initiative.de

Zu guter Letzt gab es eine Deutschlandpremiere: Das Projekt „Emma“, welches von der Firma » Fellowes zusammen mit Wissenschaftlern aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland entwickelt wurde, erlebte seine Preview am künftigen Ausstellungsort am Alexanderplatz.

Wer wissen möchte, wie der „Kollege bzw. die Kollegin der Zukunft“ aussehen könnte, kann sich ab dem 29. April in Berlin überraschen lassen. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber die Folgen mangelnder Gesundheitsfürsorge haben auf den ersten Blick überzeugt. „Emma“ wird vermutlich bald zum Pflichtprogramm in der Gesundheitsprävention bei Firmen werden.

#HelloEmma und ab Sommer 2020 in den » Körperwelten zu entdecken

Fazit der Runde: Lernen von Best Practices, Netzwerke und wissenschaftliche Erhebungen sind ein wesentlicher Motor bei einer gelungenen Gesundheitskommunikation und immer wichtiger für das Employer Branding.

Initiatoren und Partner der Corporate Health Initiative bei der Veranstaltung: „Sensibilisierung der Belegschaft zum gesundheitsbewussten Handeln“ 
Bildrechte: www.ch-initiative.de

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