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„Aufgeben war nie eine Option“

Die Betriebliche Suchtprävention Miehle ist auf die Entwicklung nachhaltiger struktureller und individueller Faktoren spezialisiert, die der Entwicklung von Suchterkrankungen entgegentreten. Im Interview spricht Geschäftsführer Patrick Durner über die Herausforderungen, die Pandemie und Home Office für eine erfolgreiche Suchtprävention darstellen, aber auch den eigenen Umgang mit den Einschränkungen.

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

 

Die größte Herausforderung war, fehlende Planbarkeit auszuhalten. Selbst ein Jahr später ist ja noch nicht wirklich klar, wann es wieder eine Form von „Normalität“ geben kann. Und auf einige meiner großen Leidenschaften verzichten zu müssen, wie z.B. Snowboarden, fiel mir enorm schwer. 

Der inzwischen schon traditionelle jährliche Winterurlaub mit meinem Vater war die letzten Jahre immer ein Highlight für mich. Dass auch dieser leider nicht stattfinden konnte, fand ich schon sehr traurig.

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“
Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Der erste Lockdown war schon eine Herausforderung. Von jetzt auf gleich alle Seminare abgesagt und keine Perspektive, wann und wie es weitergehen kann. Mir hat es unheimlich geholfen, nach wie vor täglich in mein Büro zu fahren und mich intensiv mit den Möglichkeiten der digitalen Welt zu beschäftigen. Aufgeben war nie eine Option, sodass ich viel Arbeit in unsere digitalen Angebote gesteckt habe, die sich nun langsam auch auszahlt.

Das Portfolio hat sich erweitert und temporär gibt es aufgrund der Gegebenheiten wohl hauptsächlich Onlineveranstaltungen. Perspektivisch ist das aber nicht meine Zielsetzung, nur noch Onlinetrainings anzubieten. Dafür liebe ich den direkten Kontakt mit den Teilnehmenden zu sehr. Zwischenmenschlich passiert doch deutlich mehr in Präsenz, als online. Alles kann und wird die digitale Welt nicht ersetzen können. Zum Glück 😉

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Für diese Auszeichnung bin ich sehr dankbar, denn das bestätigt meinen unermüdlichen Einsatz, unser Angebot zu modernisieren und noch besser an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Meine Steckenpferde sind die Themen Suchtprävention und digitale Balance. Beides Themen, die uns in Gegenwart und Zukunft weiter beschäftigen werden. Durch Homeoffice und remote working fallen Mitarbeitende mit problematischem Konsum deutlich weniger auf. Heißt Suchtprobleme können sich in aller Ruhe entwickeln, ohne dass KollegInnen oder Vorgesetzte irgendetwas merken. Genau deshalb ist jetzt der Zeitpunkt, sich mit Suchtprävention zu beschäftigen, um frühzeitig die schweren Verläufe mit langen Ausfallzeiten oder drastischen Konsequenzen zu verhindern. Und auch die Digitale Balance ist in einer volldigitalisierten Welt eine notwendige Kompetenz um langfristig gesund zu bleiben. Wir unterstützen Behörden und Unternehmen mit einem breiten Angebot zu den Themen Suchtprävention und digitale Balance. Von den klassischen Trainings für Azubis, Führungskräfte, Betriebs- oder Personalräte bis in die Managementebene über die Ausbildung von betrieblichen Ansprechpersonen Suchtprävention bis hin zur  Unterstützung bei der Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur betrieblichen Suchtprävention. Unsere Stärke ist, dass wir auf vielfältigste Erfahrungen mit verschiedensten Kundentypen zurückgreifen können. Von kleinen und mittelständischen Unternehmen über bayerische oder Bundesbehörden bis hin zu internationalen Großkonzernen ist so ziemlich alles dabei. Dadurch können wir die unterschiedlichen Bedürfnisse absolut zielgerichtet bedienen.

Eine Stärke ist auch die Fokussierung auf das Thema Suchtprävention. Heißt wir sind sowohl im Thema Sucht als auch im Thema Prävention Experten. Nur weil jemand sich im Thema Sucht auskennt, heißt das nicht automatisch, dass er auch Prävention gut kann. Denn Prävention lebt von den Methoden, von den Emotionen. Sucht hat immer mit Emotionen zu tun. Emotionen, die erzeugt oder die betäubt werden sollen. Prävention muss deshalb ebenfalls an den Emotionen andocken. Reine Informationsvermittlung ist als Präventionsmaßnahme erwiesenermaßen unwirksam.

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Da gibt es Einiges. Die Ideen gehen mir irgendwie nie aus 😉

Konkret auf der Agenda steht die Optimierung des begleitenden E-Learnings zu unserer Ausbildung zur betrieblichen Ansprechperson Suchtprävention. Die Ausbildung besteht aus dem E-Learning und den Präsenzterminen, sodass digitale Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb durch Anwenden, Üben und Verinnerlichen sich ideal ergänzen.

Das E-Learning wird sukzessive wachsen und weiterentwickelt, auch auf Basis der Rückmeldung der Teilnehmenden. Ich möchte gerne die maximale Nutzerfreundlichkeit und Freude am Lernen für das Selbststudium erreichen und dabei die wachsenden Möglichkeiten der digitalen Informationsvermittlung optimal nutzen.

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Eigentlich bin ich dankbar für jedes einzelne Seminar, das letztes Jahr stattfinden konnte. Egal ob digital oder in Präsenz. Das Vertrauen unserer Kunden und die Offenheit, sich auch auf unsere digitalen Angebote einzulassen sind tatsächlich das schönste Feedback. Und das weiß ich sehr zu schätzen.

„Für so ein Team kann man nur dankbar sein“

VisionGesund ist ein mehrfach ausgezeichneter Gesundheitsdienstleister mit den Kernthemen BGM, BGF und Gefährdungsbeurteilung Psyche, der sich für maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen einsetzt. Im Interview sprechen die Geschäftsführer Michael Bode und Lukas Loewe über die Auswirkungen der Digitalisierung und ihren Fokus auf hohe Qualität.

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden – welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Michael Bode: Ich freue mich immer, wenn jemand das Wort Vision benutzt – schließlich steckt es nicht umsonst in unserem Unternehmensnamen. Die Visionen sind riesig. Wir wollen weiterhin zu den Top-Qualitätsdienstleistern gehören. Kleinunternehmen haben es nicht leicht, den Riesen der Branche mit ihren großen Marketing-Budgets die Aufmerksamkeit abzunehmen. Die Digitalisierung stellt weiterhin eine große Chance dar, um flexibel in kleinen Projektgruppen zu arbeiten. Kurze, zielgerichtete und online moderierte Treffen werden lange, halbtägige Projektsitzungen ablösen.

Lukas Loewe: Dafür haben wir alle Beratungs- und Dienstleistungen inzwischen digitalisiert, ein eigenes Videostudio und mehrere Videokonferenz-Arbeitsplätze eingerichtet. Die so angebotene Qualität werden wir kontinuierlich verbessern und reduzierte Kosten durch bspw. wegfallende Übernachtungen und Fahrten eins zu eins an unsere Kund*innen weitergeben. Wir sind in Gesprächen mit einigen großen Konzernen, welche in unterschiedlichen Kontexten Gesundheitsprojekte umsetzen wollen – auch hier bremst die Pandemie leider etwas aus.

Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Lukas Loewe: Die schon angesprochene Digitalisierung ist ein riesiger Treiber bei uns. Wir können beispielsweise den Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychicher Belastung zu 100% digital moderieren – das bietet ganz neue Chancen und Möglichkeiten für zum Beispiel Außendienstler oder dezentrale Organisationen. Aktuell laufen viele dieser psychichen Gefährdungsbeurteilungen fehlerhaft oder die internen Projektleitungen sind schlichtweg von der Fülle der Informationen überrascht.

Michael Bode: Genau, dazu haben wir sieben kurze Tutorial-Videos» auf unsere Website gestellt, in denen wir die wichtigen Schritte einfach und kurzatmig skizzieren. Wir hoffen, damit auch denjenigen einen einfachen Einstieg zu geben, die bei dem Thema noch unsicher sind. Außerdem planen wir zusammen mit dem Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement eine Veranstaltung, um die Qualität in der Umsetzung der GB Psyche zu stärken. Aus unseren Projekten wird uns gespiegelt, dass unsere Art und Methodik einen tatsächlichen Erfolg bietet – Erfolge für Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen werden ermöglicht, wenn man nicht alleine das gesetzliche Minimum erfüllen will.

Was war das schönste Feedback Ihrer Kund*innen während des letzten Jahres?

Michael Bode: Wenn am Ende eines langen Workshops alle Teilnehmer*innen ihre Zufriedenheit äußern und die Ziele erreicht wurden, dann ist das ein prima Feedback. Die Krone wurde dem Ganzen aufgesetzt, als wir vor Kurzem durch die Wirtschaftswoche in einer Befragung von über 12.000 Entscheider*innen, Einkäufer*innen und Nutzer*innen zum besten Mittelstands-Dienstleister deutschlandweit in der Branche Gesundheitsmanagement ausgezeichnet wurden. Ehrlicherweise haben wir erst bemerkt, dass es diese Befragung und Auswertung gab, als wir aus unserem Netzwerk darauf aufmerksam gemacht wurden.

Lukas Loewe: Wir sind dankbar für diese großartige Auszeichnung und auch ein kleines bisschen stolz. Die Qualität unserer Dienstleistungen ist bei uns mehr als ein Lippenbekenntnis und das kommt scheinbar gut an. Jede*r im Team VisionGesund brennt für die eigene Arbeit – für so ein Team kann man nur dankbar sein. Es gibt auch Niedrigpreis- und Massenanbieter in unserer Branche. Die Auszeichnungen bestätigen uns aber, wenn es um die Gesundheit geht, sind hohe Qualität und eine empathische, umfassende Beratung wichtiger, als das günstigste Angebot abzugeben.

Digital durch die Krise

Hanako ist ein moderner Gesundheitsdienstleister und Innovationsführer auf dem Markt für Gesundheitsleistungen. Nun wurde das Münchner Unternehmen als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Mayr darüber gesprochen, welche Rolle Digitalisierung und Prävention für die Mitarbeitergesundheit spielen und wie wichtig ein persönliches Gesundheitsbewusstsein ist. 

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Als Vater in einer Patchworkfamilie mit acht Kindern und Geschäftsführer und Mitgründer von drei Unternehmen habe ich schon viel erlebt und an Lebenserfahrung sammeln dürfen. Die Corona-Pandemie hat uns aber alle plötzlich vor ganz neue Herausforderungen gestellt und viele Anpassungen und Einschränkungen von uns abverlangt. Solche Zeiten sind auch von vielen Unsicherheiten und Ängsten begleitet.

Für mich persönlich hat sich bewiesen, dass eine innere Ruhe, die Familie und Werte wie Vertrauen, Offenheit und Zuversicht für mich ganz wichtig sind, solche Krisen gut zu überstehen. Ich durfte aber auch lernen, dass man gewisse Grundsätze immer wieder hinterfragen sollte. Früher war ich der Meinung, ich muss in meiner Rolle immer im Büro oder beim Kunden sein und war häufig weit über zwölf Stunden unterwegs. In den letzten 12 Monaten war ich nur zweimal beim Kunden und sechsmal im Büro, der Rest erfolgte über Videokonferenzen. Ich habe noch nie so fokussiert gearbeitet, gleichzeitig mehr geschlafen, Sport gemacht und Zeit mit der Familie verbracht. Diese Erkenntnis wird auch nach der Pandemie meinen Arbeitsalltag nachhaltig verändern.

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“
Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Wir wurden natürlich auch von der Pandemie überrascht und haben sehr schnell Mitte März 2020 auf Homeoffice umgestellt. Die Mitarbeitenden haben hervorragend reagiert und es hat reibungslos funktioniert. Durch die Krise sind auch für unserer Kunden und das betriebliche Gesundheitsmanagement neue Rahmenbedingungen entstanden. Gesundheitstage, Kurse, Trainings und andere präsenzbasierte Maßnahmen können nicht wie gewohnt stattfinden. Unser Dienstleistungsgeschäft – die Durchführung von medizinischen Gesundheitschecks vor Ort in Unternehmen – mussten wir ebenfalls einstellen und konnten es bis heute nicht wieder aufnehmen.
Dabei ist es gerade jetzt – das belegen verschiedene Studien – so wichtig, einen gesunden Lebensstil zu fördern und Gesundheitsrisiken zu minimieren.
Digitale Lösungen passen perfekt in die neue Situation, da sie jederzeit und überall nutzbar sind. Sie funktionieren nicht nur im Büro oder in der Werkshalle, sondern auch bei den Beschäftigten zu Hause. Deshalb haben wir die Entwicklung unserer Gesundheitsplattform weiter forciert. Sie wurde mittlerweile vom „BGM-Papst“ Prof. Dr. Nürnberg als die medizinisch beste digitale BGM-Lösung am Markt testiert. Die Nachfrage nach digitalen BGM-Lösungen hat durch die Corona-Krise weiter zugenommen und wir haben mittlerweile verschiedene renommierte Kunden wie z.B. die Daimler AG gewinnen können.

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Mit unserem medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. Nixdorff – einem führenden Präventionsmediziner in Deutschland – und unseren IT-Experten nutzen wir optimal die Potenziale der Digitalisierung für die Gesundheit der Mitarbeiter. Unsere Gesundheitschecks, medizinische Präventionsuntersuchungen, die direkt vor Ort in den Unternehmen durchgeführt werden, bieten eine 360-Grad-Sicht auf die individuelle Gesundheits- und Risikosituation der Mitarbeiter.
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie stehen die BGM-Verantwortlichen der Unternehmen allgemein vor großen Herausforderungen: viele BGM-Angebote, Team- und Sport-Events sind vollständig weggebrochen. Durch die Home-Office-Situation ist eine persönliche Begleitung und direkte Kommunikation mit den Beschäftigten nochmal erschwert worden.
Unsere Gesundheits-App, die auch unabhängig von den Gesundheitschecks eingesetzt werden kann, begleitet die Mitarbeiter bei der Verbesserung ihres Lebensstils. Die App analysiert das individuelle Gesundheitsverhalten, bereitet die Ergebnisse transparent auf und ermittelt die wichtigsten Handlungsfelder. Sie schlägt bedarfsgerechte Ziele vor und verknüpft sie mit einer breiten Auswahl voll integrierter digitaler Angebote von über 20 Partnern, darunter zum Beispiel Kaja oder 7Mind. Mit Activity Tracking und Gruppenwettbewerben motiviert die Hanako-App zu mehr Bewegung. Durch die gemeinsame Aktivität wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Beschäftigten gesteigert – gerade in der aktuellen Situation ein wichtiger Aspekt. Die Gesundheitsverantwortlichen können eigene Angebote, Nachrichten und Belohnungen in die App einstellen und direkt mit ihren Beschäftigten kommunizieren. Damit stellen wir Unternehmen optimale Möglichkeiten für ein voll integriertes, medizinisch fundiertes und hocheffizientes betriebliches Gesundheitsmanagement bereit.

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Die Menschen wünschen sich ein gesundes und glückliches Leben. Die Gesundheitskosten explodieren weltweit und die Unternehmen werden durch Krankheitsfolgen immer mehr belastet. Der Schlüssel heißt hier Prävention. Moderne und personalisierte Präventionsbegleitung muss in Zukunft digital erfolgen und ggf. analog unterstützt werden. Wir gewinnen schon heute Einblicke in die Zusammenhänge zwischen medizinischen Daten, Lebensstildaten und Daten aus Activity Tracking. Das ist das optimale Fundament, um unsere personalisierten Präventionsangebote für die Zukunft weiter auszubauen. Ich persönlich finde es faszinierend und es gibt mir unglaublich viel Antrieb, die neuen digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um möglichst vielen Menschen zu helfen, länger, gesünder und glücklicher zu leben.

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Wir bekommen sehr viel positives Feedback von den Nutzern unserer Angebote sowie den BGM-Verantwortlichen bis hin zu Vorständen unserer Kunden. So hat uns ein Kunde stolz einen zweiseitigen Artikel aus deren Mitarbeiterzeitschrift übersendet. Dort steht: „Wow – dieses Wort beschreibt genau, wie gut die mobile Gesundheitsvorsorge von Hanako bei unseren Mitarbeitern angekommen ist“, und darunter werden begeisterte Mitarbeiter zitiert und das hervorragende Ergebnis einer Feedbackbefragung dargestellt.
Stolz macht uns auch die Nominierung zum „Top Brand Corporate Health 2021“ durch Kunden und dass wir laut den Experten zu den besten Gesundheitsdienstleistern zählen.
Das alles bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und es spornt uns an, unsere Kunden auch in Zukunft mit innovativen und qualitativ hochwertigen Angeboten zu begleiten.

Haben Sie zum Abschluss noch einen persönlichen Gesundheits-Tipp für unsere Leser*innen?

Ich habe die letzten Jahre sehr viel über Lebensstil und Gesundheit gelernt, aber die Experten dazu in unserem Unternehmen sind Prof. Dr. Nixdorff und Mathias Maul. Deshalb ein rein persönlicher Tipp von mir: Ich glaube, eine positive Einstellung und Lebensfreude sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil. Natürlich benötigt man aber auch das entsprechende Bewusstsein, welches Verhalten sich wie auf die Gesundheit auswirkt. Schließlich sind es nicht die großen Verhaltensänderungen, die wir nur kurze Zeit durchhalten, sondern die kleinen Gewohnheiten, die wir dauerhaft umsetzen, die sich besonderes positiv auf die Gesundheit auswirken. So habe ich zum Beispiel von den negativen Auswirkungen von Zucker auf unseren Körper gelernt und habe seit über fünf Jahren keine Softdrinks wie Cola oder Fanta getrunken – und ich vermisse nichts, weil ich auch sehr schnell gemerkt habe, wie gut mir das tut. So gibt es viele kleine Verhaltensänderungen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung, die leicht umsetzbar sind und in Summe einen großen Beitrag zu Wohlbefinden und Gesundheit leisten können. Mich persönlich motiviert es zusätzlich, wenn ich dann über Fitnesstracker Bio-Feedback von meinem Körper sehe. Man kann zum Beispiel erkennen, wie gewisse Lebensstilgewohnheiten zu einem reduzierten Ruhepuls und verbesserter Schlafqualität führen.

IT-Trends 2021

Welchen Einfluss hat die Pandemie auf Digitalisierung und IT-Infrastruktur? Eine Studie untersucht nun die Trends 2021.

Von Tag zu Tag

INSITE-Interventions ist für seine Kunden verlässlicher Partner in allen Fragen rund um Erhalt und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten und Organisationen und wurde nun als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet. Wir haben mit den Geschäftsführern Dr. Maren Kentgens und Dr. Matthias Conradt über aktuelle und künftige Herausforderungen, das schönste Kundenfeedback und neue Projekte gesprochen.

An Sie als Mensch und nicht als CEO eines ausgezeichneten Gesundheitsdienstleisters: Was war Ihre größte Herausforderung oder Lernprozess in den letzten 12 Monaten?

Maren Kentgens: Mein größter Lernprozess im letzten Jahr war von Tag zu Tag zu planen, von Woche zu Woche zu leben und Schritt für Schritt voranzuschreiten – Planung galt von einem auf den anderen Tag nicht(s) mehr. Daneben möchte ich aber auch unterstreichen, dass ich bestätigt bekommen habe, wovon ich seit Jahren überzeugt bin: Gesundheit in seiner zentralen Bedeutung in allen Lebensbereichen. Und das beides sind für mich wichtige Botschaften, die wir uns auch nach der Pandemie aufrecht erhalten sollten.

Matthias Conradt: Für mich persönlich war die größte Erkenntnis, dass die Pandemie massiven Einfluss auf die Gesamtgesundheit aller hat – und man das Ziel der eigenen Gesunderhaltung nur gemeinsam erreichen kann. Es geht weniger darum, an individuellen Eigeninteressen festzuhalten, sondern darum, das Problem kollektiv zu lösen. Dies wird auch zukünftig großen Einfluss auf den Umgang mit gesundheitsrelevanten Themen haben.

 

Corona: „Was nun?“ oder „Jetzt erst recht?“ Wie war ihr Umgang mit der Pandemie?
Hat sich ihr Portfolio oder sogar Ihre gesamte Organisation verändert?

Beide gemeinsam: Durch unsere Nähe zu unserem Gesellschafter Asklepios konnten wir direkt von deren langjähriger Expertise im Gesundheitsumfeld profitieren. Auch dadurch hatten wir zu jeder Zeit einen hochprofessionellen Umgang mit der Pandemie mit detailliert ausgearbeiteten Hygienekonzepten für Beschäftigte und Kunden.
Als Organisation in einem dynamischen Umfeld sind wir es gewohnt, uns stetig zu verändern. Daher hat natürlich auch und besonders das letzte Jahr für uns Veränderungen mit sich gebracht – sowohl im Portfolio als auch auf Organisationsebene. Veränderung ist für uns immer positiv, da sie konsequenterweise der Marktdynamik folgt.

 

Sie sind als Top Brand Corporate Health ausgezeichnet worden. Wie können Sie Unternehmen heute und in der Zukunft helfen und worin liegen Ihre Stärken?

Beide gemeinsam: Unsere Stärke liegt darin, dass wir für unsere Kundenunternehmen ganz viele Aspekte der Mitarbeiter- und Organisationsgesundheit professionell bedienen, wie ein Schweizer Taschenmesser. Gerade weil wir die einzelnen Organisation in ihrer Einzigartigkeit sehen und unterstützen.

 

Welche Vision haben Sie? Welche Projekte stehen in der Pipeline?

Beide gemeinsam: Unsere auch schon pilotierte Vision ist, alle in der Organisation aufkommenden gesundheits- oder arbeitsbezogenen Schieflagen aus einer Hand zu bedienen. Sei es auf Individual-, Gruppen- oder Organisationsebene!

 

Was war das schönste Feedback Ihrer Kunden während des letzten Jahres?

Maren Kentgens: Dass wir unkompliziert und flexibel auf jede neue Herausforderungen in 2020 reagiert haben, psychologische Sprechstunden auf Video umgestellt oder Unterstützungsangebote für Homeofficesituationen oder Führungskräftetrainings online umgebaut haben. Und so gerade in herausfordernden Zeiten für das Unternehmen als Ganzes eine große Hilfe waren!

Matthias Conradt: Mich persönlich hat ein Feedback einer Mitarbeiterin eines Kunden sehr berührt, dass sie es mit unserer Hilfe aus einer für sie hoffnungslosen Situation wieder rausgeschafft und eine Zukunftsperspektive entwickeln konnte. Das ist der größte Lohn unserer Arbeit!

 

Was glauben Sie, was sind die größten Herausforderungen für Corporate Health in den nächsten Jahren?

Beide gemeinsam: Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die persönlichen und zwischenmenschlichen Probleme von Mitarbeitenden durch die zukünftige Arbeitsgestaltung eher zunehmen wird. Arbeitskontexte und deren potentielle Schieflagen werden sich individualisieren. Für Organisationen wird es wichtig sein, darauf die passenden Antworten zu finden.

Personalmanagement in Familienunternehmen: Stark auch während Corona

Die Stiftung Familienunternehmen hat eine »zweijährige Forschungsarbeit zum Abschluss gebracht, die sich mit Recruiting, Arbeitsbedingungen und Weiterbildung von Beschäftigten in Familienbetrieben auseinandersetzt. Dabei zeigt sich die gute Arbeitsatmosphäre als größter Vorteil. Für die Studie der gemeinnützigen Stiftung haben Wissenschaftler*innen der Technischen Universität München über 5.000 Personen befragt, darunter Bewerber*innen, Mitarbeiter*innen, Personalverantwortliche und Geschäftsführer*innen. Neben der […]