Einträge von alena

2020 – Ein Rückblick

Nun ist ein Jahr voller Herausforderungen vorbei, das und sowohl unendlich lang als auch überraschend kurz erscheint. Was ist in dieser Zeit passiert?

Berufliche Inklusion

Ausgerechnet im 100. Jahr der Einführung der Schwerbehindertenvertretung» sinkt die Beschäftigungsquote von behinderten Arbeitnehmer*innen aufgrund der Corona-Krise deutlich.Dabei ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt sowieso schon nicht einfach.

EUPD Research und EUPD Cert starten Qualitätsauszeichnung „Top Brands – Corporate Health“

Auszeichnung für Dienstleisterqualität im erweiterten betrieblichen Gesundheitsmanagement

Bonn, 27. November 2020 – EUPD Research und EUPD Cert starten das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“, um jene Dienstleister auszuzeichnen, die über ein hochwertiges und empfohlenes Portfolio im Gesundheitsmanagement verfügen. Die Nominierung erfolgte durch die 100 besten Arbeitgeber mit auditiertem Corporate Health Management sowie dem in 2020 berufenen Expertenbeirat „Top Brand – Corporate Health“, der sich aus deutschlandweit führenden Corporate Health-Experten, wie dem Bielefelder Prof. Bernhard Badura sowie Krankenkassen- und Interessensvertretern zusammensetzt.

Existenzängste, Krisenmanagement, Personalpflege – die Bedeutung einer ausgereiften Corporate Health Management-Strategie für Arbeitgeber wächst angesichts der dauerhaft anhaltenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen zunehmend. Eines ist den meisten Unternehmensverantwortlichen dennoch klar: Ohne die Aufrechterhaltung der Wertschätzung und des Wohls der Belegschaft wird der Weg aus der Krise schwer bis unmöglich. Mittlerweile gibt es einen breitgefächerten Markt an Dienstleistern, die versprechen, Unternehmen „gesünder“ zu machen. Aber welche Dienstleister halten wirklich das, was sie versprechen?

Um diese Frage zu beantworten, startete das Marktforschungsunternehmen EUPD Research gemeinsam mit seiner Zertifizierungsgesellschaft EUPD Cert sowie dem hochrangigen Expertenbeirat Anfang 2020 das Qualitätsverfahren „Top Brand – Corporate Health“. In diesem Prozess wurden zunächst die Verantwortlichen der 100 besten Arbeitgeber mit auditierten Gesundheitsmanagement-Systemen nach deren Erfahrungen mit Dienstleistern aus den letzten Jahren befragt. Ergänzt wurde die Nennung der bisher eingesetzten Dienstleister um die Bewertung ebendieser in den Modelldimensionen „Qualität der Mitarbeiter*innen“, „Qualität der Services“, „Angemessene Kostenstruktur“ und „Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit“.

Der Expertenbeirat unterstützte den Prozess im Sinne der Sicherstellung der Compliance-Regelungen sowie durch aktive Nominierungsvorschläge. Aufgrund des großen Zulaufs für das Auditing soll der Beirat künftig erweitert werden. Für 2021 ist darüber hinaus eine offene Bewerbungsstruktur für Newcomer und Nischenanbieter im betrieblichen Gesundheitsmanagement vorgesehen.

Für Steffen Klink, Director bei EUPD, Leiter Corporate Health Award und verantwortlich für „Top Brand – Corporate Health“ ist eines klar: „Durch die Vielzahl an Nominierungen haben wir gesehen, welch hoher Bedarf an Transparenz im Dienstleistermarkt vorliegt. Ich freue mich, zusammen mit dem gesamten Beirat hiermit eine weitreichende Qualitätsentwicklung in Deutschland voranzutreiben. Um das gesamte betriebliche Gesundheitsmanagement bundesweit in seinem Stellenwert weiter zu fördern, ist es wichtig, den sozial nachhaltigen Arbeitgebern sowie deren Geschäftsführern auf der strategischen Ebene zu begegnen – und das geht nur, wenn wir jene Dienstleister-Ausrichtungen fördern, die von Unternehmensseite auch ernst genommen und wertgeschätzt werden.“

Die Verifizierung der Nominierungsergebnisse der Dienstleister erfolgt durch ein Kurz-Audit der Dimensionen „Qualität der Mitarbeiter“ und „Qualität der Services“. Die Prüfung übernehmen Prof. Dr. Volker Nürnberg und sein Expertenteam der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: „Da die Auditierung ausschließlich für Dienstleister möglich ist, die bereits auf einer Schulnotenskala mit besser als 2,5 bewertet wurden, schaffen wir es, mit unserem Vorgehen auf Negativbewertungen für andere Dienstleister zu verzichten und uns voll und ganz auf die Förderung der besten Dienstleister konzentrieren zu können.“

Kai Rappenecker, Leiter Health Management Deutschland bei DB Cargo AG:  „Wir freuen uns sehr über den Ansatz, Klarheit in den Dienstleistermarkt zu bringen. Wir stehen seit Jahren bei der Einführung und Weiterentwicklung neuer Maßnahmen und Strategien vor der Herausforderung, den gesamten Markt eigenständig nach Bewertungen und Erfahrungswerten zu analysieren. Das kostet  uns leider Zeit. Wir sind stolz als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands mit etabliertem Corporate Health Management durch unsere Nominierung einen Beitrag dazu leisten zu können, uns selbst sowie weiteren Arbeitgebern und deren Entscheidern Zeit und Kosten bei der Implementierung zu sparen und somit das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.“

Die Auditierungen laufen seit Anfang November – die ersten Ergebnisse dürfen in Form des Top Brand- Exposés bereits Ende des Jahres unter www.eupd-research.com/cert/top-brand-corporate-health/ erwartet werden. Ebenfalls können Sie das Exposé schon heute unter top-brand-ch@eupd-research.com für den Zeitpunkt der Veröffentlichung reservieren.

Pressekontakt:
Christian Krohne
E-Mail: c.krohne@eupd-research.com
Tel: +49 (0)30 880600 – 69

Diversity Management ist kein Nischenprodukt

Nach dem Willen der großen Koalition soll es nun künftig doch eine verpflichtende Frauenquote in den Vorständen börsennotierter Unternehmen geben. Diversity Management bedeutet aber sehr viel mehr: der Begriff bezeichnet nicht nur die Anerkennung, sondern auch die Nutzbarmachung von Vielfalt in Unternehmen.

Studie von Liquid Legal Institute e.V. und EuPD Research zu Gesundheitsrisiken für Jurist*innen

In Zusammenarbeit mit dem BUJ e.V., Deutschlands führender Inhouse Counsel-Organisation, führen das Liquid Legal Institute e.V.  und EuPD Research eine Studie zu den spezifischen Gesundheitsrisiken für Jurist*innen durch. Vor allem die psychische Gesundheit liegt hierbei im Fokus der Erhebung. Ziel der Studie ist es, die Forschung und den damit verbundenen Diskurs zu einem Thema zu ermöglichen, das noch immer weitgehend ein Tabu ist.

Die Studie richtet sich an alle Stakeholder in der Rechtsbranche. Im Rahmen der Erhebung werden unter anderem Rechtsanwaltskanzleien, aber auch Legal Tech-Startups und weitere Expert*innen aus dem Rechtswesen befragt.

In den USA wird die psychische Gesundheit von Jurist*innen bereits seit 30 Jahren erforscht und hat alarmierende Ergebnisse hervorgebracht: Der Berufsstand ist im Hinblick auf stressbedingte Krankheiten überrepräsentiert, leidet in erhöhtem Maße unter Stress, Angsterkrankungen Depressionen und Burnout. Im Jahr 2006 war Suizid nach Krebs und Herzkrankheiten die dritthäufigste Todesursache bei Jurist*innen.

Wie in zahlreichen weiteren Branchen bringt die Digitalisierung nicht nur große Chancen mit sich, sondern auch eine Vielzahl an Risiken. Soziale Isolation, psychische und emotionale Belastungen sieht man Menschen nicht an, dennoch sind sie real und können zu lang andauernden Erkrankungen führen.

An der anonymen Befragung, die von EuPD Research begleitet und umgesetzt wird, können Professionals aus dem Rechtswesen seit dem 10. November teilnehmen.

Hier geht es zur Befragung sowie zum Hintergrund der Studie»