Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen

Die Digitalisierungsanforderungen im Gesundheitswesen sind enorm. Zur gleichen Zeit verändern sich die Geschäftsmodelle und Strukturen im Gesundheitswesen in nie gekannter Geschwindigkeit. Was dabei unabhängig von Statistiken relevant ist? Neben Trends und Prognosen der Märkte sind die Beweggründe von Unternehmern, Wissenschaftlern und Gesundheitsakteuren genau die Themen, für die sich die Öffentlichkeit interessiert.

Woran misst man Engagement und Mut zu neuen Wegen? Warum wird gerade zu einer bestimmten Zeit und gesellschaftlichen Situation das passende Start-Up auf den Weg gebracht? In der Regel sind der persönliche Hintergrund und Erfahrung sowie die Motivation für eine Gründungsidee und deren erfolgreiche Umsetzung entscheidend.

Im neu erschienenen Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ von Matthias Puls unter Herausgeberschaft von David Matusiewicz (MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) geht es um persönliche Einblicke und Einschätzungen von 40 Healthcare Startup Gründern und „Digitalen Köpfen“, die einen Blick hinter die Kulissen von Digital Health erlauben und dabei sehr persönliche Einschätzungen mit den Lesern teilen.

Von der Präventionsarbeit, über Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitations- oder Pflegethematik – die verschiedenen Felder der Gesundheitsbranche ergeben in ihrer Vielfalt für digitale Transformationsaufgaben ein riesiges Aufgabengebiet. Was bleibt, was geht, was wird uns beschäftigen? 25 Fachexperten gehen auf die wesentlichen Trends der Digitalisierung im Gesundheitswesen ein. Die Digitale Gesundheit und Versorgung wird zunehmend personalisiert, sie wird agiler und vernetzt auf neue Art und Weise. Von Künstlicher Intelligenz in der Diagnose, über Wearables, neue Therapieverfahren oder den Einsatz von VR in der Patientenversorgung – traditionelle Ansätze werden zunehmend erweitert oder völlig auf den Kopf gestellt.

 

Nachgefragt

Herr Puls, was war die Motivation für das Buchprojekt?

Matthias Puls: Ich hatte nach gut neun Jahren als Unternehmensberater den Entschluss gefasst, den Schritt aus der Komfortzone des beruflichen Alltags zu wagen. Weg aus Düsseldorf und diversen Projektstandorten in Europa und dem Leben aus dem Koffer – ab nach Berlin. Dort wurde mir eine neue berufliche Perspektive eröffnet: Mit der Entwicklung neuer digitaler Produkte einen eigenständigen Beitrag für das Gesundheitswesen zu leisten. Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich dann mit der Idee zu unserem Buch „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“ auf David Matusiewicz zugegangen. Unser Know-how hat sich hier perfekt ergänzt, um im Buch einerseits spannende Beiträge von Expertinnen und Experten zu versammeln, andererseits die Gründerpersönlichkeiten vorzustellen

Weshalb dieses Buch geschrieben werden musste? Ich wollte hier schlichtweg dazulernen und die Gestalter der „neuen“ Gesundheitswirtschaft kennenlernen. Das hat gut geklappt – inzwischen bin ich selbst an vorderster Front dabei und beschäftige mich in der Geschäftsführung von Kenkou mit KI-basierter Stress- und Burnoutprävention. Das Motiv zur Herausgabe und wie die Themenauswahl sich gestaltete? Es ist eine spannende, vernetzende Dokumentation für die Fachwelt und interessierte Leserschaft entstanden, die es in dieser aktuellen Form bisher nicht gab. Hierin liegt der eigentliche Wert unseres Buchprojektes. Das Team der Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft hat uns tatkräftig dabei unterstützt, einen neuartigen Blick auf die Digitalisierung unserer Branche binnen kürzester Zeit zu Papier zu bringen. Vielen Dank an alle Autoren, Interviewpartner und den Herausgeber.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir insgesamt zwei Ausgaben von „Digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen“. 

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