Initiative

Arbeitgebermarketing

Arbeitgebermarketing ist ein essenzielles Instrument, um unter den Bedingungen eines veränderten Arbeitsmarktes die dringend benötigten Fachkräfte auf sich aufmerksam zu machen und zum Einstieg ins eigene Unternehmen zu motivieren.

Wofür steht man als Arbeitgeber? Welche Werte vertritt man, wie werden diese verfolgt und umgesetzt? Und wie wird die Zielgruppe, also die möglichen Bewerber*innen, erfolgreich angesprochen?

Employer Branding setzt sich also aus verschiedenen Maßnahmen zusammen, die für ein optimales Ergebnis effizient ineinandergreifen müssen. Dazu können beispielsweise Anstrengungen für eine bessere Work-Life-Balance gehören, aber auch Demografie-Management und die Schulung von Fach- und Führungskräften. Zusätzlich  bedarf es einer Unternehmensstrategie, mit der die Angebote an die derzeitigen und potenziellen Mitarbeiter*innen nicht nur anhand der individuellen Bedarfe eingerichtet, sondern auch effektiv kommuniziert werden können.

In beidem werden deutsche Unternehmen stetig besser. So ist von 2013 bis 2018 die Umsetzung von Strukturänderungen (beispielsweise ein Steuerungskreis BGM, die externe Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Dienstleistern oder Qualitätssicherung) hin zu sozialer Nachhaltigkeit von 57,4% auf 70% gestiegen, strategische Anpassungen (beispielsweise systematische Evaluation, die Abfrage der Mitarbeiterzufriedenheit oder die Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen  und Führungskräften) sogar auf 72,5% (2013: 57,1%). Zusätzlich haben die Unternehmen erkannt, welchen Vorteil eine offensive Kommunikation dieser Maßnahmen bietet: die Veröffentlichung von Geschäfts-, Sozial- oder Nachhaltigkeitsberichten ist von nur 38,7% (2013) auf 65,9% (2018) gestiegen.

Trotz dieser positiven Entwicklungen liegen die Zahlen somit eher im guten Mittelfeld und bieten noch einiges Entwicklungspotenzial, Unternehmen als starke, aussagekräftige Marken zu positionieren und damit im Angesicht von Fachkräftemangel und hohen Fluktuationsraten sowohl bei potenziellen Bewerber*innen zu punkten als auch die derzeitigen Mitarbeiter*innen an sich zu binden. Hierfür stehen Organisationen eine Vielzahl an Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung, die durch einen strukturellen, strategischen und maßnahmenorientierten Einsatz von Ressourcen auf die validierte und somit glaubwürdige Attraktivität als Arbeitgeber einzahlen.  Neben den Bereichen der „wissenschaftlichen Analyse“, „inhaltlichen Entwicklung“ sowie „Knowhow“ fördert die Corporate Health Initiative auf Basis der Erfahrungen aus 11 Jahren Corporate Health Award ihre Mitglieder bei der positiven Positionierung als attraktiver und sozial nachhaltiger Arbeitgeber.

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