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Fachkräftemangel: Neue Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit

Wo sind die meisten Stellen offen, wo wird der Fachkräftemangel chronisch? Die Bundesagentur für Arbeit gibt einen neuen Überblick.

Chronischer Fachkräftemangel, lange Stellenvakanzen, hohe Wartezeiten: der Personalmangel wird für Unternehmen und Kund*innen oder Patient*innen immer deutlicher spürbar. Die Bundesagentur für Arbeit hat nun erhoben, in welchen Branchen es besonders schlecht aussieht.

Betroffen sind an erster Stelle fertigungstechnische Berufe; hier sind Stellen fast drei Monate unbesetzt, insgesamt gibt es 63.000 offene Stellen. Dahinter folgen Gesundheitsberufe mit 61.000 offenen Stellen; in der Altenpflege dauert es etwa 199 Tage, bis neue Mitarbeiter*innen gefunden werden.

Auch fehlende Ärzt*innen vermerkt die Bundesagentur: seit 2014 sind die freien Stellen um knapp 15% gestiegen. Fehlende Hausärzt*innen sind in dieser Statistik nicht enthalten, die Kassenärztliche Bundesvereinigung vermeldete allerdings bereits 2017 2600 freie Hausarzt-Praxen und warnt vor größeren Versorgungslücken, insbesondere auf dem Land, durch das hohe Durchschnittsalter der niedergelassenen Ärzt*innen und fehlender Nachfolger*innen.

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