News_Icon

Wertschätzung: wichtigster Faktor in Unternehmenskultur und Onboarding

Das Onboarding ist sowohl für die neuen Mitarbeiter*innen als auch für die Unternehmen eine sensible Phase. Eine Studie zeigt nun, welche Faktoren eine erfolgreiche Einarbeitung möglich machen.

Das Themenspecial  Employer Branding, das sich aus den Ergebnissen der Studien Recruiting Trends 2019 und Bewerbungspraxis 2019 zusammensetzt, zeigt verschiedene Aspekte der Candidate Journey sowohl aus Perspektive des neuen Teammitglieds als auch aus Unternehmenssicht. Dabei zeigt sich, dass die Anforderungen für eine erfolgreiche Onboarding-Phase nicht weit auseinanderliegen: für beide Parteien ist gegenseitige Wertschätzung der wichtigste Faktor für die Einarbeitung. Zum Glück zeigt die Studie, die unter anderem von den Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg im Auftrag der Jobbörse MONSTER Worldwide Deutschland GmbH durchgeführt wurde, dass dieser Faktor von einem Großteil (75,4% aus Kandidat*innensicht, sogar 91,5% aus Unternehmensperspektive) bereits erlebt wurde.

In der Unternehmenskultur setzt sich dieser positive Aspekt jedoch nur begrenzt fort: auch in diesem Punkt bewerten Unternehmen und Mitarbeiter*innen die gegenseitige Wertschätzung am höchsten, dennoch empfindet mit 48,1% nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter*innen diese Eigenschaft als tatsächlichen Bestandteil der Unternehmenskultur. Hingegen sehen knapp neun von zehn Unternehmen die gegenseitige Wertschätzung als verankertes Charakteristikum.

Warum die Wertschätzung für Unternehmen und Mitarbeiter*innen im Onboarding nicht nur eine große Rolle spielt, sondern auch aktiv gelebt wird, letzteres aber im Lauf der Zeit offenbar stark abnimmt, zeigt die Studie leider nicht. Aufschlussreich ist aber die Bewertung der Unternehmensattraktivität durch die befragten Mitarbeiter*innen, also das Ergebnis des Employer Branding: während die Durchschnittsnote sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf eine glatte 3,0 gebessert hat, schätzt eine Mehrheit von 31,5% die Attraktivität ihres aktuellen Arbeitgebers als „gut“ an. Im Sinne einer Arbeitswelt der Zukunft, die sich mit nachhaltigen und ganzheitlichen Ansätzen für eine bessere Unternehmenskultur einsetzt, ist das ein positiver Ausblick.

» Zum Themenspecial Employer Branding

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.