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High-Speed-Unternehmen

Geschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil: die Entwicklung von Innovationen muss heute deutlich schneller voranschreiten, die Unternehmensleistung darf allerdings nicht darunter leiden. Mittelständische Unternehmen haben Nachholbedarf.

Kurze Dienstwege und daher schnelle Umsetzung, eine hohe Unternehmensleistung und gute Wachstumsprognosen: Mittelständische Unternehmen gelten nicht umsonst als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Nachholbedarf haben sie jedoch bei der Innovationsgeschwindigkeit, so eine Studie der Universität St. Gallen im Auftrag des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität: 54% der Mittelständler gelten als „Low-Speed-Unternehmen“, weitere 26% im Mittelfeld setzen ebenfalls zu einseitig auf Routinen und standardisierte Prozesse. 15% sind zwar „Innovations-Speed-Unternehmen“, ihre Unternehmensleistung leidet allerdings darunter. Als wirklich „high speed“ sieht die Studie nur 5% der mittelständischen Unternehmen, die sich durch gegenseitiges Vertrauen im Team, eine moderne Führungskultur sowie flexible Arbeitsformen auszeichnen.

Die Innovationsgeschwindigkeit hilft auch, Mitarbeiter*innen zu motivieren – sie zeigt, dass es vorangeht, das Unternehmen sich entwickelt. Dauerhafte Belastung ohne Ergebnis und notwendige Ressourcen führt allerdings zu negativer Energie im Unternehmen und entsprechend Überforderung und Unzufriedenheit.

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