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Suchtprävention und BGM

Laut DAK-Gesundheitsreport 2019 hat jede*r zehnte Beschäftigte einen riskanten Alkoholkonsum. Auch weitere Süchte sind häufig vertreten. Wie können Unternehmen reagieren?

Neben Alkohol betreffen auch Nikotin- und Spielsucht Millionen Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Das hat gravierende Folgen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Unternehmen: der Krankenstand von Suchterkrankten ist mit 7,6 Prozent doppelt so hoch wie im Durchschnitt, und zwar in allen Diagnosegruppen. Besonders betroffen sind die psychischen Leiden. Neben den Fehltagen sind aber auch mangelnde Produktivität durch suchtbedingte Konzentrationsstörungen oder teils gravierende Fehler bei der Arbeit Folgen der Sucht.

Neben eher klassischen BGM-Ansätzen wie Maßnahmen zum Selbstmanagement oder der Bereitstellung von Gesundheits-Apps, mit denen der eigene Gesundheitszustand überprüft werden kann, ist auch eine Reflexion der Unternehmenskultur essenziell: viele Beschäftigte geben Zeitdruck, Terminstress oder geringe Anerkennung durch die Führungsebene an und suchen Ausgleich in Alkohol und exzessivem Spielen. Ein strukturiertes Corporate Health Management, das die Gesundheit der Mitarbeiter*innen in den Fokus stellt, bietet daher gute Anknüpfungspunkte.

Den DAK-Gesundheitsreport 2019 finden Sie hier.

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