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Weltgesundheitstag am 7. April: Betriebliche Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Der Weltgesundheitstag ist ein internationaler Aktionstag, der jährlich am 7. April stattfindet. Ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen, wurde er im Jahr 1954 erstmals von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. in Deutschland organisiert. Das Motto 2019 lautet „Flächendeckende Gesundheitsversorgung“ und ist zum ersten Mal identisch gegenüber dem Vorjahr, weil es ein so elementares Thema für uns alle ist.

Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für alle Menschen zu gewährleisten, ist in vielen Ländern ein infrastrukturelles Mammutprojekt. Während wir in Deutschland eher darauf fokussiert sind, die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern, hapert es in anderen Regionen an grundlegenden Voraussetzungen wie Hygiene, sauberem Wasser, ausreichender Nahrung oder der Verfügbarkeit von Medikamenten. Dennoch sind vor allem die Industrieländer zunehmend von Zivilisationskrankheiten betroffen, sodass Prävention hier zu einer wichtigen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden ist.

In der Lebenswelt Arbeit begegnen sich derzeit rund 45 Millionen Erwerbstätige unterschiedlichen Alters, Status‘, Religion oder Bildungsstands. Im Rahmen einer strukturierten betrieblichen Gesundheitsförderung kann in allen Belegschafts- und Gesellschaftsgruppen nicht nur gesundheitliche Sensibilisierung, sondern über die Implementierung verhaltensbezogener Gesundheitsmaßnahmen echte Prävention geleistet werden, die es im besten Fall vermag, persönliche Krankheitsschicksale zu verhindern. Denn neben der legitimen Betrachtung von BGM, BGF und Corporate Health als soziale Qualitätsmerkmale, die ein Unternehmen attraktiver für Nachwuchskräfte machen, geht es vor allem auch darum, Verantwortung für die gesamtgesellschaftliche Gesundheit zu übernehmen.

Weitere Informationen zu den Anliegen des Weltgesundheitstags bietet die Weltgesundheitsorganisation.

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