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45,35 Millionen Erwerbstätige in Deutschland: Zahl der Arbeitsuchenden soll niedrigsten Stand seit 1990 erreichen

Fachkräftemangel: Die Frühjahrsprognose des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) zeigt weiteren Anstieg der Erwerbstätigenzahlen. Was gut ist für Beschäftigte und Sozialkassen verschärft allerdings den „War for Talents“ für Unternehmen.

Obwohl die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland an Schwung verlieren und das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent im Jahr 2018 auf 0,5 Prozent sinken werde, soll die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland weiter steigen. Das geht aus der Frühjahrsprognose des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hervor. Da sich Unternehmen die nur noch knapp verfügbaren Arbeitskräfte rechtzeitig sichern werden, rechnet das IAB mit einem Zuwachs von 510.000 Erwerbstätigen. Das ließe die Zahl der Beschäftigen auf den neuen Höchstwert von 45,35 Millionen Menschen steigen.

Die Anzahl der Arbeitssuchenden pendele sich im Jahresschnitt auf 2,2 Millionen ein. Das bedeutet einen Rückgang von 140.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr und zugleich den niedrigsten Stand seit 1990. Durch die Zunahme der Erwerbstätigen solle das Arbeitsvolumen im Jahr 2019 um 0,8 Prozent steigen und den Rekordwert von 61,6 Milliarden Stunden erreichen.

Auch wenn die Zahlen zur Erwerbstätigkeit erfreulich sind und der Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze ein Plus für die Sozialkassen bedeutet, werden Unternehmen im „War for Talents“ vor große Herausforderungen gestellt. Sie müssen ihre Arbeitgebermarke so attraktiv wie möglich gestalten, um im knappen Teich der Personalressourcen nicht vergebens zu fischen. Mal wieder steht die Entwicklung eines sozial nachhaltigen, effizienten Corporate Health Management ganz oben auf der Agenda, um Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenszukunft sichern zu können.

>> Zum IAB-Kurzbericht 7/2019

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