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Arbeit 4.0 und Digitalisierung: 90 Prozent der Unternehmen sehen Förderungsbedarf in digitalen Kompetenzen

Die Digitalisierung – für die einen Schreckgespenst, für die anderen eine Chance. Ob Fluch oder Segen, Fakt ist, dass die Digitalisierung kein futuristischer Prozess mehr ist, sondern bereits eine Selbstverständlichkeit im Arbeitsalltag. Dazu brauchen Arbeitnehmer*innen allerdings immer mehr digitale Kompetenzen.

Ohne die Nutzung digitaler Technologien sind die meisten Arbeitsplätze nicht mehr denkbar. Arbeitnehmer*innen benötigen neben dem spezifischem Fachwissen vor allem auch gute Qualifikationen im Bereich IT sowie geeignete Soft-Skills. Dazu gehört beispielsweise die Fähigkeit, vernetzt denken zu können.

Da die technologische Entwicklung rasant voran schreitet, ist das lebenslange Lernen ein Charakteristikum der Jobs der Zukunft. Weiterbildungen, Schulungen, Trainings – Mitarbeiter*innen müssen gemäß ihres individuellen Entwicklungsstands abgeholt und beständig gefördert werden. Nur damit können sie die immer komplexeren Technologien effizient für sich selbst und den Unternehmenserfolg nutzen.

Rund 90 Prozent der Unternehmen sehen Bildungsbedarf in digitalen Kompetenzen und nur 15 Prozent schätzen ihr Unternehmen als gewappnet für die Digitalisierung ein. Um hier aufzuholen, was bislang versäumt wurde, empfiehlt sich ein strukturierter Management-Prozess aus Evaluierung (was können die Mitarbeiter*innen bereits und was müssen sie in der Zukunft können?), Erarbeitung von individuellen, zielgerichteten Angeboten und Umsetzung in Form von Weiterbildung. Anschließend folgt die Erfolgserhebung, welchen Nutzen die implementierten Maßnahmen einerseits für das Unternehmen, andererseits für die Mitarbeiter bewirkt haben.

Digitalisierung ist ein Change-Prozess, der Geduld und Empathie erfordert

Um die komplexen Bildungsaufgaben im Rahmen der Digitalisierung dauerhaft erfolgreich umsetzen zu können, sollten die Veränderungen als Change-Prozess begriffen werden. Offene Kommunikation, thematische Sensibilisierung und Transparenz zu den Auswirkungen, aber auch Vorteilen digitaler Technologien sind in allen Unternehmensbereichen und Belegschaftsgruppen elementar. So werden verunsicherte Mitarbeiter*innen motiviert, sich beständig verändern und die Bereitschaft für kontinuierliche Weiterbildung aufzubringen. Auch der Umgang mit spezifischen Belastungen wie der Always-On-Mentalität sollte als Corporate Health-Maßnahme fest in der Unternehmenskultur verankert werden. Dies gewährleistet Prävention gegenüber gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

>> Zum Artikel „Wie die Digitalisierung Weiterbildung verändert“, Human Resources Manager

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