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Präventionsgesetz

Das im Januar 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz ist erfolgreich etabliert und weitreichend bekannt. Es lässt jedoch in vielen Fällen die grundlegende strategische Ausrichtung der Unternehmen auf die Ressource Mensch außer Acht.

Das im Januar 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz verpflichtet Krankenkassen unter anderem, Betrieben mehr Geld für die Prävention zur Verfügung zu stellen. Die Information über das Gesetz und seine Bedeutung hat mittlerweile weite Teile der Unternehmenslandschaft erreicht.

Häufig stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung der konkreten Nutzungsmöglichkeit und -berechtigung. Der Prozess kann sich durch bürokratische Hürden sehr aufwändig darstellen. Zusätzlich fehlt vielen kleineren Betrieben das Know-how im Umgang mit Beantragung und Nutzung.

Neben den nutzungsorientierten Einschränkungen sehen sich jedoch immer mehr Unternehmen – vom Kleinstbetrieb bis zum DAX-Konzern – vor einer viel tiefgreifenderen strategischen Herausforderung. Dabei stehen sich die Implementierung von einzelnen Leistungen zur Gesundheitsförderung der Belegschaft durch das Präventionsgesetz und die dafür benötigte strategische und kulturelle Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf die Ressource Mensch auf gegenüber.

Die Erfahrungen der Unternehmen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass eine nachhaltige Veränderung der Mitarbeitergesundheit und der zugehörigen Aspekte der Fluktuation und des Fachkräftemangels nur durch eine parallele strategische Ausrichtung des Unternehmens erfolgen kann. Auf dieser Basis können die aktiven Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Rahmen des Präventionsgesetzes in Zusammenarbeit mit der passenden Krankenkasse gewinnbringend Früchte tragen.

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/praeventionsgesetz.html

https://www.arbeitsschutz-portal.de/beitrag/asp_news/6857/praeventionsgesetz-betriebe-sollten-finanzielle-foerderung-nutzen.html

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