Employer Branding

Unter dem Begriff Employer Branding versteht man alle Marketingaktivitäten, die zur Bildung einer attraktiven Arbeitgebermarke umgesetzt werden.

Ein positives Employer Branding verstärkt die emotionale Identifikation mit einem Unternehmen. Zusätzlich erleichtert es die Rekrutierung talentierter Mitarbeiter*innen und wirkt Fluktuation entgegen.
Bedingt durch den demografischen Wandel und die Konkurrenz um qualifizierte Fachkräfte hat das Employer Branding eine Schlüsselfunktion zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumspotential. 4 von 5 Unternehmen haben bereits heute Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften. Gleichzeitig fühlen sich 85% der Arbeitnehmer*innen emotional nur kaum oder gar nicht an ihr Unternehmen gebunden (Gallup Engagement Index 2018).
Um den Wert des eigenen Unternehmens positionieren und potentielle Mitarbeiter*innen begeistern zu können, ist eine starke Employer Value Proposition (EVP) ausschlaggebend. Die EVP spiegelt den Charakter eines Unternehmens und ist ein Werte-Versprechen an die Arbeitnehmer*innen, das die Vorteile und den Nutzen des eigenen Unternehmens darstellt. Basis der EVP ist die Corporate Identity. Zur Definition der EVP sollten Unternehmensleitung, Führungsebene und Personalabteilung eingebunden werden, um ein einheitliches, authentisches Konzept entwickeln und leben zu können.

Employer Branding und Corporate Health Management

Im Bereich Corporate Health ist Employer Branding nicht von anderen Handlungsfeldern trennbar. Die Employer Value Proposition hängt maßgeblich mit einer wertschätzenden, agilen Corporate Culture und einem authentischen Corporate Behaviour zusammen. Die Implementierung von Angeboten zu BGM und BGF unterstützt die Unternehmensattraktivität. Auch fördert sie die emotionale Bindung der Mitarbeiter*innen.
Zur Entwicklung einer stabilen EVP sind strukturierte Change Prozesse und Change Communication hilfreiche Tools. Ein gutes Demografie- und Diversity Management, das Arbeitskräfte jeglichen Alters und Couleur wertschätzt und an den bestgeeigneten Positionen einbindet, wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Motivation, Loyalität, Produktivität und das Unternehmensimage aus. Bewusste Förderung von Talenten und High-Potentials verschafft einen Innovationsvorsprung und macht das Unternehmen zusätzlich attraktiv für karriereorientierte Fachkräfte.
Der Umgang mit den Themen Arbeit 4.0 und Digitalisierung kann die Entwicklung zu einer agilen Organisation beschleunigen. Zusätzlich ermöglicht es spannende Arbeitsmodelle. Diese wiederum wirken sich positiv auf das Employer Branding aus und machen das Unternehmen zu einem begehrten Arbeitsplatz.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.