Suchtprävention

Süchte lassen sich in stoffgebundene (z.B. Alkohol, Nikotin, Medikamente, illegale Drogen) und stoffungebundene (z.B. Spielsucht, Kaufsucht) Formen unterteilen. Beide Ausprägungen haben gemeinsam, dass eine bestimmte Substanz oder ein bestimmtes Verhalten zur Aktivierung des cerebralen Belohnungszentrums führt, was Gefühle von Euphorie oder Beruhigung auslöst und physisch wie psychisch abhängig machen kann.

Alkohol und Drogen können aufgrund von emotionaler Überlastung, chronischer Überforderung, Einsamkeit und Depressionen attraktiv erscheinen, weil sie kurzfristig das auszubalancieren scheinen, was das Individuum nicht mehr mittels seiner eigenen inneren Ressourcen zu erreichen fähig ist: Ausdauer, Leistung, Selbstbewusstsein oder Entspannung. Unter dem Begriff Suchtprävention werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die einem Suchtverhalten vorbeugen.

Um Mitarbeiter für das Thema Sucht zu sensibilisieren, sind z.B. folgende Maßnahmen geeignet:

  • Bereitstellung von Informationsmaterialien (z.B. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
  • Durchführung von Aktions- oder Thementagen
  • Beratungsangebote (z.B. in Kooperation mit Betriebsärzten)
  • Einsatz von EAP
  • Angebote zur Raucherentwöhnung
  • Angebote zum Stressmanagement
  • Wertschätzendes Betriebsklima
  • Vorbildverhalten der Führungsebene
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