Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der Begriff „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ bezeichnet alle Krankheitsbilder, die auf Störungen im Bereich des Herzens oder des Blutkreislaufs zurückzuführen sind. Dazu gehören vor allem Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinfarkte und Schlaganfälle, aber auch Entzündungen des Herzmuskels,  rheumatische Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen sowie Erkrankungen des venösen Systems, z.B. Thrombosen.

Das heimtückische an vielen HKL-Erkrankungen ist, dass sie aufgrund fehlender Frühsymptome oft viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg unbemerkt bleiben können, weshalb ein Herzinfarkt oder Schlaganfall dann aus vollster Gesundheit heraus zu kommen scheint. Es ist daher umso wichtiger, so früh wie möglich Prävention zu leisten. Die Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur BGF ergibt sich aus der Kenntnis der Risikofaktoren:

  • Ungünstige Ernährung (wenig Obst und Gemüse, zu viel Fleisch / Zucker / ungünstige Fette, zu viele verarbeitete Nahrungsmittel)
  • Chronischer Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Alkoholmissbrauch
  • Stress
  • Mangelnde Bewegung

Maßnahmen zur Prävention vor HKL-Erkrankungen sind zum Beispiel:

  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Gestaltung von Gesundheitstagen
  • Angebote zur Suchtprävention
  • Ernährungsberatung
  • Gesunde innerbetriebliche Verpflegung
  • Kostenlose Versorgung mit Wasser oder zuckerfreien Getränken
  • Fitness- und Bewegungsangebote
  • Angebote zur Stressbewältigung
  • Betriebliche Krankenversicherungsangebote mit regelmäßigen Vorsorgeleistungen

Vorbildverhalten der Führungsebene

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